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	<title>Tourenberichte.com - Der Berg- und Freizeit-Blog &#187; Karwendel</title>
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	<description>Berg- und Freizeit-Blog</description>
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		<title>Auf den Wörner (2.476 m)</title>
		<link>http://www.tourenberichte.com/2010/09/auf-den-worner-2-476-m/</link>
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		<pubDate>Mon, 13 Sep 2010 11:37:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berge]]></category>
		<category><![CDATA[Bergtour]]></category>
		<category><![CDATA[Karwendel]]></category>
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		<description><![CDATA[Es ist mal wieder an der Zeit, sich auszutoben. Und so haben wir am gestrigen Sonntag den Wörner, Grenzberg zwischen Bayern und Tirol im Karwendel bestiegen. Um 08:20 Uhr parken wir am Parkplatz zum Dammkar in Mittenwald und folgen der Dammkarstraße (ein erstes kleines Stück auf Asphalt) in Richtung Hochlandhütte.
Der Straße folgt man bis zur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist mal wieder an der Zeit, sich auszutoben. Und so haben wir am gestrigen Sonntag den <strong>Wörner</strong>, Grenzberg zwischen Bayern und Tirol im <strong>Karwendel </strong>bestiegen. Um 08:20 Uhr parken wir am <strong><a href="http://maps.google.de/maps?q=47.441474,11.274182&amp;num=1&amp;t=h&amp;sll=47.441659,11.266412&amp;sspn=0.006295,0.008378&amp;hl=de&amp;ie=UTF8&amp;ll=47.441664,11.2748&amp;spn=0.001664,0.002991&amp;z=19&amp;iwloc=near target=" target="_blank">Parkplatz zum Dammkar</a> </strong>in Mittenwald<strong> </strong>und folgen der Dammkarstraße (ein erstes kleines Stück auf Asphalt) in Richtung Hochlandhütte.<br />
Der Straße folgt man bis zur Materialseilbahn der Dammkarhütte und zweigt dann auf einen Steig ab, der sich nach wenigen Höhenmetern verzweifgt. Wir gehen links weiter Richtung <strong>Hochlandhütte</strong>.<span id="more-1215"></span><br />
Die Zeitangabe auf den Wegweisern zeigt uns 2:50 Stunden. Man kann es aber auch in knapp zwei Stunden laufen und sich dann noch ein zweites Frühstück auf der Hütte gönnen. Auf der Hütte schmeckt ja alles immer gut, und so erfreuen wir uns hier bei bestem Wetter an Instant-Kaffee und Marmourkuchen aus der Packung.</p>
<p>Gegen 11:00 Uhr machen wir uns an den Anstieg in Richtung Wörnersattel, den man nach einer knappen Stunde erreicht.<br />
Hier darf man schon eine wunderschöne Aussicht auf Mittenwald und Umgebung sowie die Werdenfelser Alpen und natürlich auch die <strong>Zugspitze </strong>genießen.</p>
<p>Wer nicht 100% Schwindelfrei und nicht 120% Trittsicher ist und sich nicht ganz wohl fühlt auch im zweiten alpinen Schwierigkeitsgrad ohne Sicherung zu klettern, der sollte es bei dieser Aussicht belassen. Das was jetzt kommt ist anstrengend und auch nichts mehr für schwache Nerven.</p>
<p>Wir haben aber unseren Spaß: Am blanken Fels steigen wir, sehr oft unter zu Hilfename der Hände den alles in allem recht gut mit roten Punkten markierten Steig &#8211; der übrigens nicht in allen Karten verzeichnet ist &#8211; empor. Hier sind wir nicht mehr besonders schnell und brauchen für die ca. 500 Höhenmeter vom Wörnersattel noch rund 2 Stunden bis zum Gipfel, den wir gegen 14 Uhr erreichen. Zwischendrin kann man hier nicht mehr steigen, an manchen Stellen sind kletterfertigkeiten gefragt. Und: nicht nach unten schauen <img src='http://www.tourenberichte.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Hier oben wird jegliche Anstrengung absolut belohnt: mit einer Fernsicht bis München und einem traumhaften Panorama übers Karwendel, die Werdenfelser Alpen, das Estergebirge, die Ammergauer Alpen, und in der Fernde den Alpenhauptkamm. Erstaunlicher Weise ist es komplett windstill und in der Sonne auch sehr angenehm warm, sodass wir uns eine gute Stunde auf dem Gipfel von den Strapazen des Aufstiegs regenerieren. Erst gegen 15:15 verlassen wir den sonnigen Gipfel, der kurz darauf in dichte Wolken gehüllt ist.</p>
<p>Während der <strong>Kletterei </strong>auf den Gipfel geht man doch recht konzentriert und überlegt sich oft zwei mal, ob man diesen Schritt machen sollte. Viel Zeit darüber nachzudenken, wie man hier je wieder runter kommt, hat man also nicht <img src='http://www.tourenberichte.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /><br />
Das gestaltet sich auch nicht unbedingt ganz einfach. Insbesondere die häufig losen Steine bieten nur trügerischen Halt und lassen sich bei Unachtsamkeit auch schnell zu einer <strong>Gerölllawine </strong>lostreten. Auch wenn hier sonst niemand einen auf hatte und wir ehrlich gesagt auch nicht daran gedacht haben: ich würde hier einen <strong>Steinschlaghelm </strong>empfehlen!</p>
<p>Nach dem Motto &#8220;Lieber gesteigene wie ein altes Weib als gefallen wie ein kleines Kind&#8221; dauert das Abklettern bis zum Wörnersattel für uns genauso lang wie der Aufstieg: zwei Stunden. Ich bin bestimmt kein Angsthase, aber stellenweise war das schon &#8220;recht spannend&#8221; und man ist auch ziemlich froh, am Sattel wieder festen Boden unter den Füßen zu haben, auf dem man ganz normal und ohne Festhalten laufen kann.</p>
<p>Während die Wolken nun den kompletten Gipfel eingenommen haben, spazieren wir jetzt wieder recht entspannt zurück zur Hochlandhütte, wo wir uns nochmal eine Stärkung gönnen.<br />
Mittlerweile sieht es so aus, als würde uns Petrus von Regen verschonen, und Stirnlampen wären eh im Rucksack, sodass wir es auch nicht eilig haben.<br />
Nach der ganzen Kletterei kann man den Pfad zurück zur Materialseilbahn der Dammkarhütte und die Forststraße hinunter ins Tal als schönen Auslauf genießen.</p>
<p>Zurück am Auto sind wir gegen 19:30, also ohnehin noch kurt vor Einbruch der Dunkelheit. Erschöpft, aber glücklich.<br />
Reine Geh- und Kletterzeit waren heute gute 9 Stunden.</p>
<p>Fazit: traumhafte Tour, die aber nur für <strong>konditionsstarke, trittsichere (!!) und schwindelfreie Bergsteiger </strong>geeignet ist.</p>
<p>Und hier noch ein paar Fotos (alle Fotos wie immer auf dem <a href="http://www.flickr.com/photos/tourenberichte">Tourenberichte-Flickr-Account</a>)</p>
<p><a href="http://farm5.static.flickr.com/4145/4985807481_2a50b9faca.jpg"><img class="alignnone" style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4145/4985807481_2a50b9faca_m.jpg" alt="IMG_1247" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm5.static.flickr.com/4107/4985807849_0588ef6625.jpg"><img style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4107/4985807849_0588ef6625_m.jpg" alt="IMG_1249" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm5.static.flickr.com/4124/4986409504_fc7835bd0b.jpg"><img class="alignnone" style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4124/4986409504_fc7835bd0b_m.jpg" alt="IMG_1264" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm5.static.flickr.com/4144/4986410522_78e36abfa5.jpg"><img class="alignnone" style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4144/4986410522_78e36abfa5_m.jpg" alt="IMG_1278" width="240" height="180" /></a></p>
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		<title>Auf die Baumgartenschneid (1.444 m)</title>
		<link>http://www.tourenberichte.com/2009/12/auf-die-baumgartenschneid-1-444-m/</link>
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		<pubDate>Sun, 06 Dec 2009 15:45:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bayerische Voralpen]]></category>
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		<description><![CDATA[Nachdem ich es die letzten zwei Wochenenden nicht in die Berge geschafft habe, wars heute wirklich mal wieder an der Zeit und ich treffe mich um 08:30 mit Vroni und Barbara am Kolumbusplatz, von wo aus wir uns mit dem Auto auf den Weg zum Tegernsee machen. 
Von diesem Parkplatz aus geht es um 09:30 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ich es die letzten zwei Wochenenden nicht in die Berge geschafft habe, wars heute wirklich mal wieder an der Zeit und ich treffe mich um 08:30 mit Vroni und Barbara am Kolumbusplatz, von wo aus wir uns mit dem Auto auf den Weg zum Tegernsee machen. <span id="more-376"></span><br />
Von <a href="http://www.google.de/maps?f=q&amp;source=s_q&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=n47%C2%B0+41%27+37%27%27+e11%C2%B0+46%27+53%27%27&amp;sll=48.129284,11.649209&amp;sspn=0.006746,0.01884&amp;ie=UTF8&amp;ll=47.694025,11.781855&amp;spn=0.001701,0.00471&amp;t=h&amp;z=18" target="_blank">diesem Parkplatz</a> aus geht es um 09:30 auf einem teilweise recht steilen Forstweg bergan Richtung Berggasthof Riederstein (1.060 m), den wir nach einer knappen Stunde erreichen. Kurz <strong>vor</strong> diesem Berggasthof zweigt der Weg nach rechts ab und führt über steile Stufen zum Riederstein mit dem exponiert gelegenen Riedersteinkircherl. Dort sind wir gegen 11:00 Uhr und gönnen uns erstmal eine kleine Pause und genießen den Blick über den Tegrernsee mit einem Bergpanorama bis ins tiefste Karwendel.</p>
<div id="attachment_378" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.tourenberichte.com/wp-content/uploads/2009/12/panorama_baumgartenschneid1.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-378" title="Panorama Baumgartenschneid" src="http://www.tourenberichte.com/wp-content/uploads/2009/12/panorama_baumgartenschneid1-150x150.jpg" alt="Panorama Baumgartenschneid" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Panorama Baumgartenschneid</p></div>
<p>Wir steigen wieder ein paar Meter ab und gehen dann weiter Richtung Baumgartenschneid. Zunächst geht es recht flach durch den matschigen Wald. Erst nachdem dieser durchwandert ist, kommen wir an den Gipfelaufbau, der wieder deutlich steiler ist. Nachdem wir die letzten Höhenmeter im festgetretenen Schnee auch noch überwunden haben, erreichen wir pünktlich um 12:00 Uhr den Gipfel und genießen nun den Rundumblick, über den Tegernsee, das Karwendel, den Wendelstein und schließlich auch bis zum Heizkraftwerk Süd in München.<br />
Für den Abstieg nehmen wir erstmal den Aufstiegsweg, für den Grödeln vielleicht hilfreich gewesen wären, aber noch lange nicht zwingend notwendig. Wir gehen nicht zurück zum Riederstein sondern folgen schon vorher dem Wegweiser Richtung Tegernsee und umgehen damit das steile Treppenstück zwischen Berggasthof und Riederstein. So kommen wir recht schnell zum Gasthof und lassen uns dort Weißwürst, Wiener und Erbsensuppe, sowie Radler und Apfelschorle schmecken.<br />
Wenig später sind wir wieder am Auto und so schon am frühen Nachmittag wieder in München.<br />
Alles in allem eine relativ kurze und nicht allzu schwierige Bergtour, die sich auch bei Schnee machen lässt. Apropos Schnee: der Weg vom Parkplatz zum Berggasthof Riederstein ist kein offizieller Rodelweg, eignet sich aber meiner Ansicht nach trotzdem dazu, <del>obwohl</del> weil er doch teilweise sehr steil ist.</p>
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		<title>Auf die Kramerspitze (1.982m)</title>
		<link>http://www.tourenberichte.com/2009/11/auf-die-kramerspitze-1-982m/</link>
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		<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 19:52:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ammergauer Alpen]]></category>
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		<description><![CDATA[Nachdem mein lieber Ex-Kollege mit Erkältung im Bett liegt, hab ich mich heute morgen kurzerhand allein auf den Weg Richtung Garmisch gemacht, um die Kramerspitze zu besteigen: eine wunderbare, anspruchsvolle Wanderung und Bergtour. Die Orientierung war aber dank der GPX-Datei von Outdooractive recht easy.

Nachdem ich mich in der Esso-Tankstelle noch mit Sandwiches versorgt habe war [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem mein lieber Ex-Kollege mit Erkältung im Bett liegt, hab ich mich heute morgen kurzerhand allein auf den Weg Richtung Garmisch gemacht, um die Kramerspitze zu besteigen: eine wunderbare, anspruchsvolle Wanderung und Bergtour. Die Orientierung war aber dank der GPX-Datei von <a href="http://www.outdooractive.com/de/" target="_blank">Outdooractive</a> recht easy.<span id="more-339"></span></p>
<p><a href="http://www.tourenberichte.com/wp-content/uploads/2009/11/aussicht_kramerspitze.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-349" title="Aussicht von der Kramerspitze" src="http://www.tourenberichte.com/wp-content/uploads/2009/11/aussicht_kramerspitze-150x150.jpg" alt="Aussicht von der Kramerspitze" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Nachdem ich mich in der Esso-Tankstelle noch mit Sandwiches versorgt habe war ich gegen 08:20 Uhr <a href="http://maps.google.de/maps?q=47.499687,11.082543&amp;num=1&amp;sll=47.763394,11.17066&amp;sspn=0.723893,1.066201&amp;hl=de&amp;ie=UTF8&amp;ll=47.499757,11.082512&amp;spn=0.003211,0.007328&amp;z=17" target="_blank">hier</a>, wo ich mein (Statt-)Auto abgestellt habe und mich an den Aufstieg gemacht habe. Die erste Zeit geht es recht gemütlich, aber teilweise auch recht steil, auf einer Forststraße bergauf. Erst nach gut 1,5 Stunden (bei ca. 1.460 m) zweigt man auf einen Steig nach links zur Kramerspitze ab, von dem aus man immer wieder einen herrlichen Blick über Garmisch-Partenkirchen samt dem dahinter liegenden Zugspitzmassiv hat. Es geht eine Weile auf einem recht harmlosen Steig bergan, bis auf ca 1.700 m die ersten Schneefelder auftauchen. Auf der Südseite des Berges sind die aber noch absolut harmlos.<br />
Nachdem man vom kleinen Nachbarn des Kramers erst wieder einiges absteigen muss, darf man sich danach an der Nordseite des Kramers durch das erste Schneefeld wagen. Ich habe hier auf Allrad-betrieb umgestellt. Will heißen: meine Stöcke zur Hilfe genommen und meine <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000P4RLRQ?ie=UTF8&amp;tag=rainfran-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B000P4RLRQ" target="_blank">Grödel von Salewa</a><img style="border:none !important; margin:0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=rainfran-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=B000P4RLRQ" border="0" alt="" width="1" height="1" /> umgeschnallt. Damit war es dann kein großes Problem mehr, die letzten Höhenmeter bis zum Gipfel zu überwinden. Diesen erreiche ich um 11:50, also nach gut 3,5 Stunden. Für immerhin 1.200 Höhenmeter zuzüglich Gegenanstieg (bestimmt nochmal 150 HM, schätz ich <img src='http://www.tourenberichte.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  )<br />
Obwohl ich mich mit meinem Skipulli, meiner Skijacke, meiner Skiunterwäsche und meiner (dünnen) Skihose sowie mit Mütze und Handschuhen am Gipfel recht gut eingepackt habe, halte ich es trotz der schönen Aussicht auf die Zugspitze bei pfeiffendem Wind und bitterlicher Kälte nicht lange hier oben aus. Nachdem ich gegessen habe musste ich aber noch das sagenumwobene <a target="_blank" href="http://www.via-ferrata.de/cat-berge-132.htm">Gipfelbuch</a> anschauen, das im Vergleich zu anderen wirklich relativ groß ist:</p>
<p><a href="http://www.tourenberichte.com/wp-content/uploads/2009/11/Gipfelbuch_kramerspitze2.JPG"><img class="size-thumbnail wp-image-343" title="Gipfelbuch der Kramerspitze" src="http://www.tourenberichte.com/wp-content/uploads/2009/11/Gipfelbuch_kramerspitze2-150x150.jpg" alt="Gipfelbuch der Kramerspitze" width="150" height="150" /></a><br />
<em>Ein kleiner Auszug: &#8220;Das Reh spingt hoch, das Reh springt weit. Warum auch nicht, es hat ja Zeit.&#8221;</em></p>
<p>Nach 20 Minuten Gipfelrast mache ich mich auf den Abstieg, nehme aber nicht den Aufstiegsweg sondern steige nach Westen ab. Die Abstiegsroute liegt mehr in der Sonne (heute scheint sie leider kaum) und ist deswegen auch deutlich schneefreier. Nur ein kleiens Schneefeld muss überquert, oder runtergerutscht <img src='http://www.tourenberichte.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  werden. So ist man recht schnell bei der Stepbergalm (1.583 m) und geht von dort nach links weiter zurück nach Garmisch. Der Abstieg ist damit ein gutes Stück länger, aber (wer hätte das gedacht) weniger steil. Fast im Tal angekommen wandert man (nicht mehr so allein wie während der restlichen Tour) auf dem Kramerplateuweg entlang zum Ausgangspunkt. Diesen erreiche ich gegen 15:00 Uhr, also inklusive aller Pausen nach knapp 7 Stunden.<br />
Alles in allem eine wunderbare Bergtour, die zwar etwas Kondition und Trittsicherheit (vor allem bei Schnee und Glätte) erfordert, mit der wunderbaren Aussicht auf Zugspitzgebiet, Estergebirge und Karwendel sowie das zu Füßen liegenden Garmisch-Partenkirchen aber sicherlich jede Mühe wert.</p>
<p>Für alle die es nachwandern wollen: <a href="http://www.outdooractive.com/de/wanderung/zugspitzregion/zur-kramerspitze/8570737006563815109/">Hier gibt es die GPS-Datei für die  Wanderung</a>.<br />
p.s.: mir wurde heute klar, dass die Wander-Saison wohl bald zu Ende ist, denn der Tankwart an oben erwähnter Esso-Tankstelle wünschte mir &#8220;Viel Spaß beim Skifahren&#8221; <img src='http://www.tourenberichte.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /><br />
p.p.s.: insbesondere für meine internationale Leserschaft habe ich mich heute beeilt, diesen Artikel online zu stellen. Und ich hoffe das wird gewürdigt, gell Simon <img src='http://www.tourenberichte.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Wieder ein Traumtag im Karwendel; auf die Lamsenspitze (2.508m)</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Sep 2009 17:10:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berge]]></category>
		<category><![CDATA[Bergtour]]></category>
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		<description><![CDATA[Alle guten Dinge sind vier (und wahrscheinlich noch viel mehr) und so gehts am Mittwoch, den 23.09.2009 auf ein Neues ab ins Karwendel. Weil sich das Ziel, die Lamsenspitze, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in einer Tagestour fast nicht darstellen lässt, entscheide ich mich heute für ein Statt-Auto.

Der Wetterbericht ist gut, aber die Sonne scheint trotzdem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alle guten Dinge sind vier (und wahrscheinlich noch viel mehr) und so gehts am Mittwoch, den 23.09.2009 auf ein Neues <em>ab ins Karwendel. </em>Weil sich das Ziel, die Lamsenspitze, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in einer Tagestour fast nicht darstellen lässt, entscheide ich mich heute für ein Statt-Auto.<br />
<span id="more-171"></span><br />
Der Wetterbericht ist gut, aber die Sonne scheint trotzdem nicht, was an der Uhrzeit liegen kann. Abfahrt in München-Josephsburg um 04:45 Uhr. Ich will früh zurück sein, also muss ich früh hin. Und das mit der Sonne hat sich im Tagesverlauf dann doch noch positiv entwickelt.</p>
<p>Über den Achenpass nach Pertisau und von dort auf einer Mautraße zur <a href="http://www.gramaialm.at" target="_blank">Gramaialm</a>. Dass die Straße eigentlich 4,50 Euro pro PKW kostet, interessiert um 06:10 noch niemanden. Dass sich die Einnahmen trotz solch Mautpreller wie mir durchaus sehen lassen können, wird beim Abstieg klar: Busweise werden Horden von Rentnern, touristen und wahrscheinlich auch touristischen Rentnern zur Alm gekarrt. Bergidylle Fehlanzeige, zumindest am frühen Nachmittag. Morgens ists hier traumhaft! <img src='http://www.tourenberichte.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Um 06:30 Uhr sind die Schuhe geschnürt und im Morgengrauen gehts von der Alm aus auf einem gut markierten Pfad erst recht sanft, später steiler,  Richtung <a href="http://www.lamsenjoch.at" target="_blank">Lamsenjochhütte</a>, die ich gegen 08:00 Uhr erreiche. Jetzt erstmal ein Frühstück. Das Müslifrühstück wird mir von Übernachtungsgästen, die sich schon auf zur Spitze machen,  empfohlen: mit Kaffee für 5,50 Euro zu haben: und <strong>sehr </strong>(!) empfehlenswert. Im Gegensatz zu vielen anderen Hütten (z.B. Knorrhütte), wird auf der Lamsenjochhütte tatsächlich Kaffee gekocht, der diese Bezeichnung auch verdient hat. Sehr lecker. Der Catbird Seat-Kaffee ist seit gestern nur noch zweite Wahl!<br />
Das Müsli war aber <strong>DER Bringer: </strong>ein nicht ganz identifizierbarer Batz aus Obst und irgendwelchem Getreide, der in dieser Form aussah wie mehrfach gegessen, ein paar mal davon rückwärts. Also Augen zu und durch: mit geschlossenen Augen schmeckte es aber <strong>VERDAMMT </strong>lecker. Ich kanns nur empfehlen und freue mich schon auf mein nächstes Müsli auf der Lamsenjochhütte.</p>
<p>Frisch gestärkt geht es von der Hütte einen Pfad erst ein wenig bergab und dann links hinauf Richtung Brudertunnel (nicht der Beschilderung zur Lamsenspitze folgend). Jetzt wird es spannender. Der Weg wird steiler und nach wenigen Minuten ziehe ich Helm und Klettergurt an. Steinschlag ist hier definitiv nicht ausgeschlossen, insbesondere nicht, wenn man Leute vor sich hat, und das ist offenbar bei gutem Wetter immer der Fall <img src='http://www.tourenberichte.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Der Klettersteig ist sehr gut abgesichert, aber auch nicht ganz einfach. Also durchaus fordernd. Meine Klimmzugtaktik erweist sich hier als dummer Fehler. Der Muskelkater in den Armen ist vorprogrammiert und spätestens im Tunnel, in dem es teilweise nicht mehr senkrecht, sondern überhängend nach oben geht, wird klar, dass ich meine Taktik ändern und mehr aus den Beinen arbeiten muss, wie ichs beim Klettern mal gelernt habe <img src='http://www.tourenberichte.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Der erste Teil des Klettersteiges ist in ca. 30 Minuten durchstiegen und es geht auf einem gut erkennbaren Pfad nach rechts weiter durch ein Kar auf der Südseite der Lamsenspitze. (nach links würde es übrigens zum Hochnissl gehen, den ich wohl unter Alpine Zeile einfügen werde, weil er auch recht spannend aussieht. Und wegen dem Müsli auf der Hütte! <img src='http://www.tourenberichte.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  )</p>
<p>Der Pfad durch das Kar führt mich zum Einstieg des zweiten Klettersteigteils. Seilversicherter Weg würde es auch treffen. Die Anforderungen sind wesentlich geringer als durch den Brudertunnel, und die Steinschlaggefahr ist leichter berechenbar: 100%. Permanent kommen irgendwo kleinere und ab und zu auch größere Steine runter.<br />
Es gibt erstaunlich viele, die sich diesen Weg ohne Helm antun. Gott sei dank auch ein paar Kluge Bergsteiger, die sich ohne Helm lieber zum Umkehren entscheiden. Ich war ja glücklicherweise gut ausgerüstet und kam deshalb gegen 11:00 Uhr ohne nennenswerte Blessuren auf der Lamsenspitze auf 2.508 Metern an.</p>
<p>Nach einer Stunde in der Sonne auf dem Gipfel gehts auf dem Anstiegsweg wieder zum Lamsenjoch. Nun nicht zurück durch den Brudertunnel, sondern links hinunter durch die Lamsenscharte. Zunächst auf einem seilversicherten Steig hinab (teilweise mit ziemlich viel Luft unter den Füßen, aber trotzdem nicht schwierig) und dann in Sieben-Meilen-Schritten durch das Schuttkar zurück zur Lamsenjochhütte, die man auf diese Weise in recht kurzer Zeit erreicht. Von hier ab wieder auf dem Anstiegsweg runter zur Gramaialm. Mit allen wohlverdienten Pausen bin ich insgesamt 7 Stunden unterwegs.</p>
<p>Alles in allem eine nicht ganz einfache Tour, die Schwindelfreiheit, Trittsicherheit sowie ein bisschen Kletterfertigkeit (oder genügend Armkraft) sowie eine vollständige Klettersteigausrüstung inklsuive Helm erforderlich macht. Für diejenigen, die diese Grundvoraussetzungen mitbringen, kann ich die Tour sehr empfehlen!</p>
<p>p.s.: blöder weise hab ich meine Kamera vergessen. Deswegen gibts statt einem Foto einen Google-Earth Screenshot, mit dem Aufstiegsweg. Der Pfad ist allerdings manuell eingefügt und hat sicherlich keine GPS-Genauigkeit <img src='http://www.tourenberichte.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-174" title="Weg zur Lamsenspitze" src="http://www.hhg2000.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/09/weg-zur-lamsenspitze1.jpg" alt="Weg zur Lamsenspitze" width="469" height="325" /></p>
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		<title>Auf den Wank (1780 m)</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Aug 2009 15:55:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berge]]></category>
		<category><![CDATA[Estergebirge]]></category>
		<category><![CDATA[Wanderung]]></category>
		<category><![CDATA[Karwendel]]></category>
		<category><![CDATA[öffentlich erreichbar]]></category>
		<category><![CDATA[Schlechtwetter]]></category>

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		<description><![CDATA[Wegen zu schlechtem Wetter für irgendwelche Klettersteige habe ich mich am Mittwoch, den 26.08.2009, auf den Weg zum Wank gemacht. Als Zustiegsweg habe ich den Weg an der Wankbahn entlang gewählt. Gut ausgeschildert geht es auf einem problemlosen Steig stetig bergan. Von der Wankbahn-Talstation bis zum Gipfel schafft man es normalerweise wohl in zwei bis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wegen zu schlechtem Wetter für irgendwelche Klettersteige habe ich mich am Mittwoch, den 26.08.2009, auf den Weg zum Wank gemacht. Als Zustiegsweg habe ich den Weg an der Wankbahn entlang gewählt. Gut ausgeschildert geht es auf einem problemlosen Steig stetig bergan. <span id="more-57"></span>Von der Wankbahn-Talstation bis zum Gipfel schafft man es normalerweise wohl in zwei bis drei Stunden. Wenn man wie ich Gepäck für vier Tage inklusive Klettersteigset und Helm dabei hat, kommt man dabei aber ziemlich ins Schwitzen.</p>
<p>Nach einer kleinen Brotzeit auf dem Wankhaus, habe ich mich für einen anderen Abstiegsweg über den Gschwendtnerbauern entschieden. Die Route ist noch ein gutes Stück länger und endet im Ortszentrum von Partenkirchen und nicht an der Talstation der Wankbahn. Da ich aber ohnehin nicht mit dem Auto, sondern zu Fuß unterwegs bin, ist mir das egal.</p>
<p>Leider hatte beim Abstieg der liebe Petrus kein erbarmen mit mir und bescherte mir nochmals einen deftigen Regenschauer. Meinen Hut, den ich mir eigentlich gegen die Sonne gekauft habe, sowie meinen <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B001QC1C6C?ie=UTF8&amp;tag=rainfran-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B001QC1C6C">Rucksack-Regenschutz</a>, beginne ich mehr und mehr wertzuschätzen.</p>
<p>Die Tour auf den Wank eignet sich so ziemlich für jedermann; besondere Anforderungen an Schwindelfreiheit oder alpiner Erfahrung braucht es nicht. Auf dem Steig ist Trittsicherheit manchmal von Vorteil, insbesondere wenn es nass und teilweise rutschig ist.Aber auch &#8220;Einsteiger&#8221; werden diesen Berg ohne große Schwierigkeiten erreichen, und können im Notfall die Mittelstation der Wankbahn benutzen. Die eignet sich natürlich auch als gelenkschonende Abstiegsalternative.</p>
<p>Der mit 1.780 Metern recht niedrige Berg fasziniert trotz dieser geringen Höhe mit einer grandiosen Aussicht über das Estergebirge, die Ammergauer Alpen, das Zugspitzgebiet sowie das Karwendel. Als &#8220;appetizer&#8221; für meine geplante Zugspitztour also geradezu optimal, und eine sehr gute schlechtwetter-Alternative für den ins Wasser gefallenen Klettersteig zur Alpspitze.</p>
<p>Empfehlenswerte Karte: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/385491007X?ie=UTF8&amp;tag=rainfran-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=385491007X">Kompass Wanderkarte Nr. 5, Wettersteingebirge, Zugspitzgebiet1:50000</a><img style="border:none!important;margin:0!important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=rainfran-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=385491007X" border="0" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<title>Auf den Daniel (2340 m)</title>
		<link>http://www.tourenberichte.com/2009/08/auf-den-daniel-2340-m/</link>
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		<pubDate>Mon, 24 Aug 2009 09:00:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ammergauer Alpen]]></category>
		<category><![CDATA[Berge]]></category>
		<category><![CDATA[Bergtour]]></category>
		<category><![CDATA[Karwendel]]></category>
		<category><![CDATA[öffentlich erreichbar]]></category>
		<category><![CDATA[Zugspitze]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieses Wochenede mal was anderes und nicht wieder ins Karwendel. Sondern mit Kathrin in die Ammergauer Alpen, genauer gesagt auf den Daniel, 2.340 Meter über dem Meer.
Los gehts am Münchner Hauptbahnhof mit der Bahn um 06:30 Uhr nach Garmisch; von dort weiter mit dem Schienenersatzverkehr in Richtung Lermoos. Wenn man dem Busfahrer nicht ganz genau [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses Wochenede mal was anderes und nicht <em>wieder</em> ins Karwendel. Sondern mit Kathrin in die Ammergauer Alpen, genauer gesagt auf den Daniel, 2.340 Meter über dem Meer.</p>
<p>Los gehts am Münchner Hauptbahnhof mit der Bahn um 06:30 Uhr nach Garmisch; von dort weiter mit dem Schienenersatzverkehr in Richtung Lermoos. Wenn man dem Busfahrer nicht ganz genau sagt, dass man in Lermoos aussteigen möchte, fährt er, wie bei uns, einfach weiter und hält dann erst einen Kilometer später. Ärgerlich, aber gut; es hat der folgenden Wanderung keinen großartigen Abbruch getan.<span id="more-39"></span></p>
<p>In einer guten Stunde erreichen wir auf Fortstraßen und später einem Steig die Tuftlalm. Da wir die Tour vor zwei Jahren schonmal gemacht haben wissen wir: der Steig ist steil. Aber <em>SO</em> <em>STEIL?</em> Na gut. Nach der Tuftlalm (1500 m.) gehts erst querfeldein und später etwas den Wald weiter Richtung Upsspitze. Der Weg wird in der Höhe felsiger und sonniger. Trittsicherheit ist hilfreich, vor allem für den Abstieg.</p>
<p>Die Upsspitze lassen wir im wahrsten Sinne des Wortes links liegen und entscheiden uns für den direkten Weg, durch ein Geröllfeld und Schotter auf den Daniel. Wenn man hier auf dem Weg bleibt, ist es gar nicht sooo steil. Wenn man es macht wie wir, dann schon. Nach insgesamt gut 3,5 Stunden (inklusive Pausen) erreichen wir den Gipfel des Daniel. Die herrliche Aussicht auf die Zugspitze entschädigt für jegliche Aufstiegsstrapazen:</p>
<p><a rel="attachment wp-att-40" href="http://www.hhg2000.de/wordpress/?attachment_id=40"><img class="size-full wp-image-40" title="Zugspitze" src="http://rainerfrank.files.wordpress.com/2009/08/zugspitze.jpg" alt="Zugspitze" width="500" height="375" /></a></p>
<p>Nach einer ausgiebigen Gipfelrast machen wir uns wieder zurück auf den Weg nach Lermoos. Nach der Tuftlalm folgen wir jetzt nicht wie beim Aufstieg der Fahrstraße, die uns zu dem Punkt gebracht hätte an dem wir den Busfahrer zum Anhalten überreden konnten, sondern dem Steig nach Lermoos. Teilweise sehr matschig geht es ab und zu mehr rutschender als steigender Weise hinab durch den Wald, der sehr angenehm vor der sonst eher brutalen Sonne an diesem Tag schützt. Vom Tal aus geht es noch eine viertel Stunde an der Bahn entlang zum Bahnhof von Lermoos. <span style="text-decoration:line-through;">Man darf ja davon ausgehen, dass der Schienenersatzverkehr fahrplanmäßig um 17:20 Uhr am Bahnhof abfährt.</span> Natürlich fährt der Schienenersatzverkehr nicht direkt am Bahnhof, sondern an der Hauptstraße von Lermoos am Gemeindeamt ab. Und wenn man wie wir rechtzeitig am Bahnhof ist und alle Hinweise gelesen hat, schafft man es dort auch noch hin und ist dann mit Bus &amp; Bahn &amp; U-Bahn irgendwann gegen 20 Uhr ziemlich müde, ziemlich sonnenverbrannt und ziemlich erschöpft, aber auch ziemlich glücklich zu Hause.</p>
<p>Schöne Tour, die sich nach zweijähriger Pause auch sehr gut wiederholen lässt, ohne langweilig zu werden! Allerdings soll es laut <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Daniel_%28Berg%29" target="_blank">Wikipedia</a> auch einen Aufstieg von Norden her ab Ehrwald geben. Vielleicht das nächste Mal.</p>
<p>Empfehlenswerte Karte: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/385491007X?ie=UTF8&amp;tag=rainfran-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=385491007X">Kompass Wanderkarte Nr. 5, Wettersteingebirge, Zugspitzgebiet1:50000</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=rainfran-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=385491007X" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none!important;margin:0!important;" /></p>
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		<title>Lautersee in Mittenwald mit Blick aufs Karwendel</title>
		<link>http://www.tourenberichte.com/2009/08/lautersee-in-mittenwald-mit-blick-aufs-karwendel/</link>
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		<pubDate>Sun, 16 Aug 2009 08:08:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berge]]></category>
		<category><![CDATA[Karwendel]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://rainerfrank.files.wordpress.com/2009/08/cimg1207_kl-725600.jpg"><img src="http://rainerfrank.files.wordpress.com/2009/08/cimg1207_kl-725600.jpg?w=300" alt="" border="0" /></a></p>
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		<title>Noch ein Traumtag im Karwendel &#8211; Der Mittenwalder Klettersteig</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Aug 2009 07:35:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berge]]></category>
		<category><![CDATA[Karwendel]]></category>
		<category><![CDATA[Klettersteig]]></category>
		<category><![CDATA[Kaiserwetter]]></category>
		<category><![CDATA[Traumtag]]></category>

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		<description><![CDATA[Die dritte Woche in Folge! noch ein Traumtag im Karwendel:
Um 09:00 Uhr (Abfahrt in Muc um 07:20) treffe ich mich mit Daniela an der Karwendelbahn in Mittenwald, mit dem Ziel den Mittenwalder Höhenweg (Klettersteig) zu bezwingen.Das Wetter könnte besser nicht sein, was sich natürlich auch auf die Anzahl der Mitkletterer auswirkt.  Aber dass wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die dritte Woche in Folge! noch ein Traumtag im Karwendel:</p>
<p>Um 09:00 Uhr (Abfahrt in Muc um 07:20) treffe ich mich mit Daniela an der Karwendelbahn in Mittenwald, mit dem Ziel den Mittenwalder Höhenweg (Klettersteig) zu bezwingen.<br />Das Wetter könnte besser nicht sein, was sich natürlich auch auf die Anzahl der Mitkletterer auswirkt.  Aber dass wir am 15. August bei Traumwetter nicht allein in den Bergen sind, war ohnehin vorher klar.<br />Der Klettersteig ist in meinem Buch mit KS2/3-C angegeben<span id="more-10"></span>, ist aber gefühlt deutlich einfacher, und daher auch für ungeübte Kletterer (Trittsicherheit und Schwindelfreiheit vorausgesetzt) leicht machbar. In gut drei Stunden schafft man es problemlos bis zum Brunnsteinanger und zur geschlossenen Tiroler Hütte. Im Absteig zurück nach Mittenwald kommt man an der Brunnsteinhütte vorbei, die wir natürlich nicht links liegen lassen konnten.<br />Der Abstieg ist wenig schwierig, wenngleich die ganze Tour (unter Zuhilfenahme der Karwendelbahn im Aufstieg (Kosten so um die 13 Euro) ca. sieben Stunden gedauert hat.<br />Sieben Stunden, in denen wir von oben immer wieder mit dem Lautersee geliebäugelt haben, der ja geradezu dazu einlädt, später die Füße reinzuhängen. Und ganz bestimmt kann man da direkt mit dem Auto hinfahren <img src='http://www.tourenberichte.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> . Um es vorweg zu nehmen: kann man nicht. Und der Zustieg dauert auch noch mal ca. 40 Minuten, wenn man dank freundlicher Einheimischer auf einem privaten Parkplatz das Auto stehen lassen kann. Also nach einer ohnehin schon anstrengenden Bergtour nochmals schwitzend bergauf. Aber der See entschädigt ganz eindeutig für die Anstrengung: erfreulich warmes Wasser, und trotzdem schön kühlend. Traumhafte Alpenkulisse. Und im am See gelegenen Gasthaus auch noch einen Eiskaffee. Das ist auch ganz definitiv um Klassen besser, als sich zusammen mit den anderen Karwendelausflüglern und Rückreisenden auf die A95 zu stellen.<br />Nachdem wir die abends immer ruhiger werdende Seeidylle genossen haben, habe ich mich um 19:45 auf den Weg zurück nach München gemacht. Ich hatte immernoch keine Lust auf die A95 und habe mich für die wesentlich schönere und kürzere Strecke über Krün, Walchensee, Kochel, Benediktbeuern entschieden. Vollkommen ohne Autobahn gelangt man in knapp zwei Stunden (mit weniger KM und weniger Spritverbrauch) zurück nach Hause, genießt während der Fahrt einen traumhaften Sonnenuntergang und kann bei angemessener Fahrweise den Blick immer wieder etwas länger als nötig im Rückspiegel verweilen lassen, und das Karwendel nochmal im Rückspiegelformat genießen.<br />Ich hoffe auf schönes Wetter nächstes Wochenende und brauche dringend Urlaub. Ein Tag geht immer viel zu schnell vorbei&#8230;</p>
<p>Empfehlenswerte Karte: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/385491007X?ie=UTF8&amp;tag=rainfran-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=385491007X">Kompass Wanderkarte Nr. 5, Wettersteingebirge, Zugspitzgebiet1:50000</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=rainfran-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=385491007X" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none!important;margin:0!important;" /></p>
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		<title>Innsbrucker Klettersteig; der zweite Traumtag im Karwendel</title>
		<link>http://www.tourenberichte.com/2009/08/innsbrucker-klettersteig/</link>
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		<pubDate>Sat, 08 Aug 2009 16:26:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berge]]></category>
		<category><![CDATA[Karwendel]]></category>
		<category><![CDATA[Klettersteig]]></category>
		<category><![CDATA[Kaiserwetter]]></category>
		<category><![CDATA[Panorama]]></category>
		<category><![CDATA[Traumtag]]></category>

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		<description><![CDATA[
Heute haben wir uns mal den Innsbrucker Klettersteig, oder zumindest den ersten Teil davon, angetan. Wir, das sind Betty, Bernd und meine Wenigkeit.
Um 06:30 war Abfahrt, sodass wir &#8211; mit dem  Auto nach Innsbruck, und mit der Seilbahn zum Ausgangspunkt Hafelekar &#8211; um 09:30 fertig eingegurtet und frohen Mutes den Einstieg des Klettersteigs aufsuchten. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://rainerfrank.files.wordpress.com/2009/08/cimg1162-798365.jpg"><img src="http://rainerfrank.files.wordpress.com/2009/08/cimg1162-798365.jpg?w=300" border="0" alt="" /></a><br />
Heute haben wir uns mal den Innsbrucker Klettersteig, oder zumindest den ersten Teil davon, angetan. Wir, das sind Betty, Bernd und meine Wenigkeit.<br />
Um 06:30 war Abfahrt, sodass wir &#8211; mit dem  Auto nach Innsbruck, und mit der Seilbahn zum Ausgangspunkt Hafelekar &#8211; um 09:30 fertig eingegurtet und frohen Mutes den Einstieg des Klettersteigs aufsuchten. Nicht ganz allein, was bei dem schönen Wetter und dem tollen Steig aber eigentlich klar war.<span id="more-9"></span><br />
Das erste Stück ist auch schon eine knackig schwierige Selle, ab dann wirds aber unschwieriger und es beginnt ein rasanter und spannender Klettersteig, der Schwindelfreiheit und Trittsicherheit sicher zwingend erforderlich macht, aber dennoch für unseren Klettersteig-Neuling Bernd keine großen Probleme darstellte.<br />
Der Weg begeistert mit einem traumhaften Panorama ins Karwendelgebirge, und bei noch schönerem Wetter wahrscheinlich auch mit einer schönen Sicht auf Innsbruck. Da wars aber recht neblig und bewölkt.<br />
Einmal mehr habe ich festgestellt, dass die Zeitangaben für Touren im Karwendel wohl eher für Profisportler &#8211; mindestens aber einfach nicht für mich &#8211; berechnet wurden. Die Strecke vom Hafelekar bis zum Langen Sattel &#8220;bewältigten&#8221; wir in ca. 5 Stunden, Pausen inklusive. Reine Gehzeit sind laut Buchangabe knappe 3 Stunden. Folglich haben wir offenbar gute 2 Stunden Pause gemacht&#8230;.hm!?<br />
Aufgrund der fortgeschrittenen Stunde und der immer mehr aufziehenden Wolken haben wir bereits auf der Kemacher Spitze entschieden, den Steig nicht bis zum Ende zu gehen, sondern einen Abstieg ab dem &#8220;langen Sattel&#8221; zu wählen. Wir dachten ja eigentlich auch, dass nach besagtem Gipfel nur noch ein kleines Stückchen geklettert wird, aber nix da: der Abstieg zum Sattel hats nochmal in sich, und die österreichischen Damen hinter uns mussten feststellen, dass wir &#8220;schwer&#8221; meinen, wenn wir &#8220;schön&#8221; sagen.<br />
Belohnt wurde die Kletterei mit unglaublichen nahen Gämsen (siehe Foto), die sich genüsslich kauend fotografieren ließen.<br />
Kurz vor halb fünf waren wir an der Zwischenstation der Seilbahn, die uns zurück ins Tal brachte. Für die Seilbahn muss man übrigens einen &#8220;Anteilsschein&#8221; im Wert von gut 20 Euro erwerben. Für AV-Mitglieder entgegen anders lautender Behauptungen im Internet NICHT günstiger. Aber die Dame an der Kasse tröstet mit den Worten: &#8220;Das ist ja alles freiwillig&#8221;<br />
Im Tal erfreuten wir uns noch  &#8211; gemeinsam mit den beiden österreichischen Mädels &#8211; bei Apfelschorle und Radler dem hervorragenden Ausblick über Innsbruck, dem Geheimtip besagter Mädels sei dank.<br />
Irgendwann begann es aber dann doch noch: die Regentropfen, von denen wir beim Tourabstieg zwei oder drei gespürt haben, verwandelten sich in ein Gewitter, bei dem keiner von uns mehr in den Bergen hätte sein wollen. Der vorzeitige Abstieg war also die richtige Entscheidung, davon abgesehen, dass wir die letzte Talfahrt anders eh niemals erreicht hätten.<br />
Um ca. 19:30 waren wir erschöpft aber glücklich wieder in München.<br />
Der nächste Klettersteig folgt bestimmt!</p>
<p>Empfehlenswerte Karte: <a href="http://www.amazon.de/gp/redirect.html?ie=UTF8&amp;location=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2Fs%3Fie%3DUTF8%26x%3D0%26ref%255F%3Dnb%255Fss%26y%3D0%26field-keywords%3D9783854910404%26url%3Dsearch-alias%253Daps&amp;site-redirect=de&amp;tag=rainfran-21&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=19454">Kompass Wanderkarte Nr. 36: Innsbruck &amp; Brenner 1:50000</a><img style="border:none!important;margin:0!important;" src="https://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=rainfran-21&amp;l=ur2&amp;o=3" border="0" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<title>Traumtag im Karwendel (Eng – Falkenhütte – Mahnkopf – durchs Laliderer Tal zurück zum Bus)</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Aug 2009 18:18:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berge]]></category>
		<category><![CDATA[Bergtour]]></category>
		<category><![CDATA[Karwendel]]></category>
		<category><![CDATA[öffentlich erreichbar]]></category>
		<category><![CDATA[Traumtag]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://rainerfrank.wordpress.com/2009/08/01/traumtag-im-karwendel-eng-%e2%80%93-falkenhutte-%e2%80%93-mahnkopf-%e2%80%93-durchs-laliderer-tal-zuruck-zum-bus</guid>
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Samstag, den 01.08.2009; 05:00 Uhr. Der Wecker klingelt. Und ich stehe auf und freu mich auch noch!? Total krank, aber gut.Aus dem Haus um 05:50 um pünktlich um 06:30 am Treffpunkt Gleiskopf BOB am Münchner Hauptbahnhof zu sein. Kathrin, die mich heute begleitet, treffe ich aber schon in der U-Bahn.
06:42 Abfahrt mit der Bayerischen Oberlandbahn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://rainerfrank.files.wordpress.com/2009/08/cimg1100-742312.jpg"><img src="http://rainerfrank.files.wordpress.com/2009/08/cimg1100-742312.jpg?w=300" alt="" border="0" /></a></p>
<p class="MsoNormal">Samstag, den 01.08.2009; 05:00 Uhr. Der Wecker klingelt. Und ich stehe auf und freu mich auch noch!? Total krank, aber gut.<br />Aus dem Haus um 05:50 um pünktlich um 06:30 am Treffpunkt Gleiskopf BOB am Münchner Hauptbahnhof zu sein. Kathrin, die mich heute begleitet, treffe ich aber schon in der U-Bahn.</p>
<p class="MsoNormal">06:42 Abfahrt mit der Bayerischen Oberlandbahn nach Lenggries.</p>
<p class="MsoNormal">07:50 Weiter geht’s mit dem Bus Richtung Eng. Der Busfahrer an sich hat soviel Unterhaltungswert, dass es die 10 Euro für eine Rückfahrtkarte wert ist. Dialog in etwa so:</p>
<p class="MsoNormal">Fahrgast: „Mit unserem Bayernticket fahren wir noch bis Vorderriss, ab dann brauchen wir eine Rückfahrkarte Vorderriss – Eng“<br />Busfahrer: „ja mei dann kaufts halt glei in Minga eia Ticket vo Minga bis zur Eng“<br />Fahrgast: „das ist aber teurer“<br />B: „So vui deuarna ko des ja gar ned sei, jetza müass ma da ois macha und valiern zeit“<br />F: „es ist schon teurer“<br />B: „jetza red ned a so gscheid daher sonst bringst mi du da no ganz durchanander und mir kemman gar ned weida“</p>
<p class="MsoNormal">Irgendwann hatten dann alle ihr Ticket und der Busfahrer wurde auch irgendwie freundlicher, je näher wir nach Eng kamen und je weiter wir uns von der Zivilisation entfernten. Die Spekulation: Mit so großen Städten wie Lenggries kommt der Mann halt nicht zurecht und ist dann entsprechend mürrisch. Immerhin hat er uns auf dem Weg noch auf diverse „Heileits“ aufmerksam gemacht: „da schauts rechts aussa in die rissbachschlucht. Segts es?“ … „links. A Hirsch“… „da. (er deutet auf den „Alpenpark Karwendel“) des is guad. War i a scho drinna.“</p>
<p class="MsoNormal">Nachdem wir uns in Eng noch mit leckerem Bergkäse eingedeckt hatten (möglich, dass der folgende Sonnentag dem Käse eher geschadet hat, aber mal sehen), gings gegen 09:00 Uhr los Richtung Falkenhütte. Erst durch das flache Tal, dann auf einem Steig, mit dem wir schnell an Höhe gewannen.</p>
<p></p>
<p class="MsoNormal">Wir mussten feststellen, dass die Zeit-Angaben in meinem Wanderbuch nur von Profisportlern erreicht werden können und haben dann doch ca. 3 Stunden (mit Pausen) bis zur Falkenhütte gebraucht. Wohlweißlich, dass vier Liter Getränke im Rucksack (nur für mich) sowieso zu wenig sind, kehrten wir auf eine Schorle dort ein, bevor wir weiter zum Mahnkopf aufgestiegen sind. Hier darf man irgendwann nicht wie wir den Pfeilen folgen, sondern muss tatsächlich den nicht beschilderten und SEHR viel steileren Weg hinauf zum Gipfel nehmen, der ohne Umwege wohl in 1,5 Stunden ab Falkenhütte erreichbar gewesen wäre. </p>
<p class="MsoNormal">Als Abstieg ist es vielleicht ratsamer, einen anderen, flacheren Weg zu wählen, so wie wir das auch gemacht haben. Den haben wir aber entweder nicht gefunden, oder er führt halt wirklich einfach über Wiesen. Nun ja. Nach einer schönen Gipfelrast und dem flacheren Abstiegsweg waren wir gegen 15:00 Uhr wieder an der Falkenhütte. Diesmal ohne Einkehren. Denn: der letzte Bus fährt um 18:20. Das sind jetzt zwar nur noch ca. 900 Höhenmeter, allerdings auch eine ziemlich lange Hatscherei. Die Kulisse ist beeindruckend, der Weg eher fad. Und nach insgesamt 7 Stunden hätte es uns beiden wohl auch absolut gereicht; Morgens im Bus hatten wir noch einen immer wieder sorgenvollen Blick Richtung Himmel und die sich aufziehenden Wolken. Spätestens jetzt waren wir heilfroh, wenn sich doch mal wieder ein Wölkchen erbarmte und uns für ein paar Minuten von der knallhart runter nagelnden Sonne schützte. An dieser Stelle einen lieben Gruß an meinen Sonnenbrand an Hals und Waden sowie an Nivea Sonnenmilch, die da leider auch nicht viel helfen konnte.</p>
<p class="MsoNormal">Walderdbeeren am Wegesrand versüßten uns dann noch den Abstieg. Um 17:40, also knapp 9 Stunden nach unserem Abmarsch in Eng, waren wir an der Bushaltestelle Laliderer Tal. Eine gute halbe Stunde vor dem Bus. Aber man kann ja noch die Füße in den Rißbach hängen (hab ich mich ja schon den halben Abstieg drauf gefreut). Aber nix da: Naturschutzgebiet; betreten in der Zeit von 15. Juni bis 15. August zum Schutz des Brutplatzes gefährderter Vögel verboten. Man hätte wohl ein paar Meter Flußabwärts eine schöne Stelle erreichen können, die kein Naturschutzgebiet mehr ist. Man. Wir nicht. Hinsetzen. Nix tun. Ausruhen. Warten.</p>
<p class="MsoNormal">Mit dem Bus um 18:20 Uhr gings dann auf gleichem Weg zurück nach Lenggries. Dann BOB, dann U-Bahn. Am Hauptbahnhof noch ein Bier gekauft, das ich gerade trinke <img src='http://www.tourenberichte.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p class="MsoNormal">Back @ Home um 21:15 Uhr. Duschen, duschen, duschen, Sonnenbrand pflegen, Bier trinken und was essen!</p>
<p class="MsoNormal">Fazit: Traumhaft schöner Tag in einer atemberaubenden Umgebung. Völlig fertig, todmüde. Glücklich.</p>
<p class="MsoNormal">Gute Nacht!</p>
<p class="MsoNormal">P.s.: weitere Fotos folgen (vielleicht irgendwann)</p>
<p class="MsoNormal">p.p.s.: bin trotz recht langer Zug und Busfahrt irgendwie froh, am ersten Feriensamstag nicht auf der A8 gewesen zu sein.</p>
<p>Empfohlene Karte: <a href="http://www.amazon.de/gp/redirect.html?ie=UTF8&amp;location=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2Fs%3Fie%3DUTF8%26x%3D0%26ref%255F%3Dnb%255Fss%26y%3D0%26field-keywords%3D9783854910275%26url%3Dsearch-alias%253Daps&amp;site-redirect=de&amp;tag=rainfran-21&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=19454">Kompass Wanderkarte Nr. 26, Karwendelgebirge 1:50000</a><img src="https://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=rainfran-21&amp;l=ur2&amp;o=3" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none!important;margin:0!important;" /></p>
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