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	<title>Tourenberichte.com - Der Berg- und Freizeit-Blog &#187; Kaiserwetter</title>
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	<description>Berg- und Freizeit-Blog</description>
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		<title>Unberührte Natur &#8211; Schneeschuhtour auf den Setzberg (1.706m)</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Feb 2010 13:13:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Frank</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ Sodala, die Lawinenwarnstufe ist für den bayerischen Alpenraum wieder auf &#8220;mäßig&#8221; gesunken, die Wetteraussichten sind relativ gut. Also den Samstag nutzen. Heutiges Ziel: der Setzberg. Soviel vorweg: eine traumhafte unberührte Schnee-Landschaft, kaiserliches Wetter, und eine Tour die es in sich hatte. Was will man mehr?
Um 08:00 Uhr treffe ich mich mit Xandi von alpinlager.com [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" title="Winterwonderland auf dem Setzberg" src="http://farm5.static.flickr.com/4004/4355452427_967702bdb8_m.jpg" alt="DSC03183" width="240" height="180" /> Sodala, die Lawinenwarnstufe ist für den bayerischen Alpenraum wieder auf &#8220;mäßig&#8221; gesunken, die Wetteraussichten sind relativ gut. Also den Samstag nutzen. Heutiges Ziel: der Setzberg. Soviel vorweg: eine traumhafte unberührte Schnee-Landschaft, kaiserliches Wetter, und eine Tour die es in sich hatte. Was will man mehr?</p>
<p><span id="more-744"></span>Um 08:00 Uhr treffe ich mich mit <a href="http://www.alpinlager.com" target="_blank">Xandi von alpinlager.com</a> am Ostbahnhof. Nach ca. 1 Stunde Autofahrt erreichen wir unseren <a href="http://www.google.de/maps?q=47.644441,11.747731&amp;num=1&amp;t=h&amp;sll=47.645284,11.745229&amp;sspn=0.120347,0.256119&amp;ie=UTF8&amp;ll=47.644194,11.747764&amp;spn=0.001691,0.004823&amp;z=18" target="_self">Ausgangspunkt</a> in Kreuth. Von hier aus wollen wir den Setzberg bezwingen. Erst auf einer Rodelbahn, die übrigens Top-Verhältnisse aufweist, bis auf ca. 1200 Meter. Ab hier ist der Weg nicht mehr geräumt und wir schnallen die Schneeschuhe an die Füße.</p>
<p>Wir gehen auf einem tiefverschneiten Forstweg durch den Wald, die Sonne blitzt immer wieder durch die Bäume und lässt erahnen, wie traumhaft dieser Tag noch werden wird.</p>
<p>Vielleicht sollte ich meine Routen künftig im Vorhinein genauer planen, denn wir haben den Aufstiegsweg, der in meinem Buch beschrieben ist, im Winterwonderland nicht gefunden; unser Ziel haben wir aber dennoch erreicht. Viele Wege führen zum Setzberg.</p>
<p>Erst auf <a href="http://www.outdooractive.com/de/" target="_blank">outdooractive.com</a> habe ich eine Google-Karte zu einer <a href="http://www.outdooractive.com/de/wanderung/bayern/setzberg-und-risserkogel/9203692004990146765/" target="_blank">Setzberg Tour</a> gefunden, auf der ich mich richtig orientieren konnte und gesehen habe, was wir gestern <span style="text-decoration: line-through;">falsch</span> besser gemacht haben.</p>
<p>Wir hätten eine ganze Weile der verschneiten Forststraße folgen müssen, den Setzberggraben und den Lahngraben überqueren müssen. Stattdessen halten wir uns an den Wegweiser Richtung Wallberg &amp; Setzberg, was uns logischer erscheint als der Wegweiser ins Tal nach Rottach.</p>
<p>Leichter haben wir es uns damit sicherlich nicht gemacht, aber ziemlich sicher schöner. Wir folgen den Schneeschuhspuren durch den tief verschneiten Wald. Es kommt uns ja schon komisch vor, dass wir laut Höhenmesser unsere Tageshöhe schon fast erreicht haben, aber die Freisinger Hütte noch immer nicht in Sichtweite ist. Aber mei.</p>
<p>Wir kommen oben auf dem Bergrücken an und genießen die Aussicht auf das Tal, das durch Wallberg, Setzberg, und Risserkogel eingerahmt wird.<img class="alignright" src="http://farm3.static.flickr.com/2758/4355451629_e6cf033470_m.jpg" alt="DSC03165" width="240" height="180" /></p>
<p>Dank iPhone mit GPS wissen wir auch trotz der fehlenden Wegweiser zum Setzberg, dass wir hier links abbiegen müssen (wer auf den Risserkogel will, biegt rechts ab). Kurz vor 13 Uhr erklimmen wir die letzten Meter zum Gipfel. Der Weg hier oben war nicht mehr gespurt und lässt sich im Sommer sicherlich besser finden. Im Winter hat man dafür den Vorteil, dass man durch eine völlig unberührte Schneelandschaft wandern darf.</p>
<p>Nach einer angemessenen Rast machen wir uns an den Abstieg. Wir wählen nicht den Aufstiegsweg, sondern folgen den Skispuren hinab nach Osten. Auf recht steilen Hängen verlieren wir sehr schnell an Höhe. Ich nehme hier die Verlängerung meiner Schneeschuhe ab. Dadurch sinkt man zwar mehr ein, ist aber dafür wesentlich wendiger, was bei dem Abstieg wirklich Sinn macht. Nach einem sehr steilen Hang, den wir nicht immer ganz sturzfrei herunter laufen, oder eher fahren (kein Problem, man fällt ja sehr weich im Tiefschnee) treffen wir wieder auf den Forstweg, vondem aus wir vorhin mal die falsche Abzweigung genommen haben. Ab hier geht es nun auf der Forststraße zurück bis zur Rodelbahn und dann zum Parkplatz. Einen großen Teil dieser Strecke haben wir ja bereits im Aufstieg gespurt.</p>
<p>Gegen 16 Uhr sind wir wieder an unserem Ausgangspunkt angelangt.</p>
<p>Fazit: anstrengende Tour in einer traumhaften Winter-Landschaft. Natur pur! sehr geil!</p>
<p>p.s.: Danke an Xandi für die schönen <a href="http://www.flickr.com/photos/tourenberichte/sets/72157623307307079/" target="_blank">Bilder</a>!<br />
p.p.s.: <a href="http://www.alpinlager.com/touren/setzberg-kreuth-1712m" target="_blank">Hier gibts Xandis Bericht zur Tour</a></p>
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		<title>Geniales Panorama vom Hirschberg (1670 m)</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Oct 2009 16:10:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Frank</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit Kathrin mache ich mich heute morgen um kurz nach 08:00 Uhr in einem Stattauto auf Richtung Berge. Startpunkt ist der gebührenpflichtige Parkplatz in Scharling. Die zwei Euro wirft man dem vertrauensvollen Parkplatzbesitzer in einen Briefkasten. Von dort gehts bei kaiserlichem Wetter um kurz nach 9 Uhr erst ein Stück auf dem asphaltierten Hirschbergweg und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.tourenberichte.com/wp-content/uploads/2009/10/CIMG1435_ed3.jpg"><img src="http://www.tourenberichte.com/wp-content/uploads/2009/10/CIMG1435_ed3-150x150.jpg" alt="Panorama vom Hirschberg aus" title="Hirschbergpanorma" width="150" height="150" style="float:left" /></a>Mit Kathrin mache ich mich heute morgen um kurz nach 08:00 Uhr in einem <a href="http://www.stattauto-muenchen.de" target="_blank">Stattauto </a>auf Richtung Berge. Startpunkt ist der gebührenpflichtige Parkplatz in <a href="http://www.google.de/maps?q=47.666257,11.747205&#038;num=1&#038;sll=47.689813,11.770635&#038;sspn=0.120244,0.256119&#038;ie=UTF8&#038;ll=47.666327,11.747088&#038;spn=0.003591,0.007328&#038;z=17" target="_blank">Scharling</a>. Die zwei Euro wirft man dem vertrauensvollen Parkplatzbesitzer in einen Briefkasten. Von dort gehts bei kaiserlichem Wetter um kurz nach 9 Uhr erst ein Stück auf dem asphaltierten Hirschbergweg und später auf einer Forststraße bergan zum Hirschberg.<br />
<span id="more-300"></span><br />
Schon nach einer knappen Stunde lassen wir uns auf einer sonnigen Bank eine Banane schmecken und genießen die Aussicht auf den Gipfel des Kratzer, der noch vor dem Hirschberg kommt und quasi der Hausberg des Hirschberghauses ist.<br />
Gegen 10:15 zweigen wir von der Forststraße ab und nutzen den kürzeren, aber natürlich steileren Steig, der uns zur Talstation der Materialseilbahn bringt. Von dort gehts auf einem Steig weiter zum Hirschberghaus. Wir entscheiden uns hier für den Sommerweg, der aber dank schattiger Nordseitenlage sowie noch einigen Schneeresten, seinem Namen nicht wirklich alle Ehre macht.<br />
Das Hirschberghaus haben wir ziemlich genau um 11:00 Uhr erreicht, gehen aber gleich weiter zum Gipfel, was nochmals etwa eine halbe Stunde kostet. Hier oben sieht man noch einiges vom frühen Wintereinbruch und hat nicht nur mit Schnee, sondern vor allem auch mit Eis zu kämpfen. Stöcke sind also vor allem für den Abstieg ratsam.<br />
Bislang haben wir ja &#8220;nur&#8221; die Aussicht auf den Tegernsee genießen können, doch jegliche Mühe des Aufstiegs wird mehr als belohnt, sobald man den Gipfelgrat erreicht hat und das traumhafte Panorma auf alles, was die Alpen hergeben, genießen kann. Das Bild am Anfang dieses Eintrags liefert nur einen winzig kleinen Geschmack von dem, was wir sehen durften.</p>
<p>Wir finden auf dem Gipfel des Hirschbergs, auf dem wir an einem herrlichen Samstag naturgemäß nicht alleine sind, ein vergleichsweise windstilles und vor allem sonniges Plätzlichen und genießen eine gute Stunde lang das Gipfelpanorama. Um 12:35 machen wir uns wieder auf den Weg ins Tal.</p>
<p>Zurück gehts auf dem Anstiegsweg. Den Parkplatz erreichen wir nach gut 1,5 Stunden und sind dadurch auf früh genug dran, den Rückweg nach München vollkommen staufrei zu bewerkstelligen. Sch(n)ee war&#8217;s! <img src='http://www.tourenberichte.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Noch ein Traumtag im Karwendel &#8211; Der Mittenwalder Klettersteig</title>
		<link>http://www.tourenberichte.com/2009/08/noch-ein-traumtag-im-karwendel-der-mittenwalder-klettersteig/</link>
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		<pubDate>Sun, 16 Aug 2009 07:35:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Frank</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die dritte Woche in Folge! noch ein Traumtag im Karwendel:
Um 09:00 Uhr (Abfahrt in Muc um 07:20) treffe ich mich mit Daniela an der Karwendelbahn in Mittenwald, mit dem Ziel den Mittenwalder Höhenweg (Klettersteig) zu bezwingen.Das Wetter könnte besser nicht sein, was sich natürlich auch auf die Anzahl der Mitkletterer auswirkt.  Aber dass wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die dritte Woche in Folge! noch ein Traumtag im Karwendel:</p>
<p>Um 09:00 Uhr (Abfahrt in Muc um 07:20) treffe ich mich mit Daniela an der Karwendelbahn in Mittenwald, mit dem Ziel den Mittenwalder Höhenweg (Klettersteig) zu bezwingen.<br />Das Wetter könnte besser nicht sein, was sich natürlich auch auf die Anzahl der Mitkletterer auswirkt.  Aber dass wir am 15. August bei Traumwetter nicht allein in den Bergen sind, war ohnehin vorher klar.<br />Der Klettersteig ist in meinem Buch mit KS2/3-C angegeben<span id="more-10"></span>, ist aber gefühlt deutlich einfacher, und daher auch für ungeübte Kletterer (Trittsicherheit und Schwindelfreiheit vorausgesetzt) leicht machbar. In gut drei Stunden schafft man es problemlos bis zum Brunnsteinanger und zur geschlossenen Tiroler Hütte. Im Absteig zurück nach Mittenwald kommt man an der Brunnsteinhütte vorbei, die wir natürlich nicht links liegen lassen konnten.<br />Der Abstieg ist wenig schwierig, wenngleich die ganze Tour (unter Zuhilfenahme der Karwendelbahn im Aufstieg (Kosten so um die 13 Euro) ca. sieben Stunden gedauert hat.<br />Sieben Stunden, in denen wir von oben immer wieder mit dem Lautersee geliebäugelt haben, der ja geradezu dazu einlädt, später die Füße reinzuhängen. Und ganz bestimmt kann man da direkt mit dem Auto hinfahren <img src='http://www.tourenberichte.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> . Um es vorweg zu nehmen: kann man nicht. Und der Zustieg dauert auch noch mal ca. 40 Minuten, wenn man dank freundlicher Einheimischer auf einem privaten Parkplatz das Auto stehen lassen kann. Also nach einer ohnehin schon anstrengenden Bergtour nochmals schwitzend bergauf. Aber der See entschädigt ganz eindeutig für die Anstrengung: erfreulich warmes Wasser, und trotzdem schön kühlend. Traumhafte Alpenkulisse. Und im am See gelegenen Gasthaus auch noch einen Eiskaffee. Das ist auch ganz definitiv um Klassen besser, als sich zusammen mit den anderen Karwendelausflüglern und Rückreisenden auf die A95 zu stellen.<br />Nachdem wir die abends immer ruhiger werdende Seeidylle genossen haben, habe ich mich um 19:45 auf den Weg zurück nach München gemacht. Ich hatte immernoch keine Lust auf die A95 und habe mich für die wesentlich schönere und kürzere Strecke über Krün, Walchensee, Kochel, Benediktbeuern entschieden. Vollkommen ohne Autobahn gelangt man in knapp zwei Stunden (mit weniger KM und weniger Spritverbrauch) zurück nach Hause, genießt während der Fahrt einen traumhaften Sonnenuntergang und kann bei angemessener Fahrweise den Blick immer wieder etwas länger als nötig im Rückspiegel verweilen lassen, und das Karwendel nochmal im Rückspiegelformat genießen.<br />Ich hoffe auf schönes Wetter nächstes Wochenende und brauche dringend Urlaub. Ein Tag geht immer viel zu schnell vorbei&#8230;</p>
<p>Empfehlenswerte Karte: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/385491007X?ie=UTF8&amp;tag=rainfran-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=385491007X">Kompass Wanderkarte Nr. 5, Wettersteingebirge, Zugspitzgebiet1:50000</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=rainfran-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=385491007X" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none!important;margin:0!important;" /></p>
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		<title>Innsbrucker Klettersteig; der zweite Traumtag im Karwendel</title>
		<link>http://www.tourenberichte.com/2009/08/innsbrucker-klettersteig/</link>
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		<pubDate>Sat, 08 Aug 2009 16:26:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Frank</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Heute haben wir uns mal den Innsbrucker Klettersteig, oder zumindest den ersten Teil davon, angetan. Wir, das sind Betty, Bernd und meine Wenigkeit.
Um 06:30 war Abfahrt, sodass wir &#8211; mit dem  Auto nach Innsbruck, und mit der Seilbahn zum Ausgangspunkt Hafelekar &#8211; um 09:30 fertig eingegurtet und frohen Mutes den Einstieg des Klettersteigs aufsuchten. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://rainerfrank.files.wordpress.com/2009/08/cimg1162-798365.jpg"><img src="http://rainerfrank.files.wordpress.com/2009/08/cimg1162-798365.jpg?w=300" border="0" alt="" /></a><br />
Heute haben wir uns mal den Innsbrucker Klettersteig, oder zumindest den ersten Teil davon, angetan. Wir, das sind Betty, Bernd und meine Wenigkeit.<br />
Um 06:30 war Abfahrt, sodass wir &#8211; mit dem  Auto nach Innsbruck, und mit der Seilbahn zum Ausgangspunkt Hafelekar &#8211; um 09:30 fertig eingegurtet und frohen Mutes den Einstieg des Klettersteigs aufsuchten. Nicht ganz allein, was bei dem schönen Wetter und dem tollen Steig aber eigentlich klar war.<span id="more-9"></span><br />
Das erste Stück ist auch schon eine knackig schwierige Selle, ab dann wirds aber unschwieriger und es beginnt ein rasanter und spannender Klettersteig, der Schwindelfreiheit und Trittsicherheit sicher zwingend erforderlich macht, aber dennoch für unseren Klettersteig-Neuling Bernd keine großen Probleme darstellte.<br />
Der Weg begeistert mit einem traumhaften Panorama ins Karwendelgebirge, und bei noch schönerem Wetter wahrscheinlich auch mit einer schönen Sicht auf Innsbruck. Da wars aber recht neblig und bewölkt.<br />
Einmal mehr habe ich festgestellt, dass die Zeitangaben für Touren im Karwendel wohl eher für Profisportler &#8211; mindestens aber einfach nicht für mich &#8211; berechnet wurden. Die Strecke vom Hafelekar bis zum Langen Sattel &#8220;bewältigten&#8221; wir in ca. 5 Stunden, Pausen inklusive. Reine Gehzeit sind laut Buchangabe knappe 3 Stunden. Folglich haben wir offenbar gute 2 Stunden Pause gemacht&#8230;.hm!?<br />
Aufgrund der fortgeschrittenen Stunde und der immer mehr aufziehenden Wolken haben wir bereits auf der Kemacher Spitze entschieden, den Steig nicht bis zum Ende zu gehen, sondern einen Abstieg ab dem &#8220;langen Sattel&#8221; zu wählen. Wir dachten ja eigentlich auch, dass nach besagtem Gipfel nur noch ein kleines Stückchen geklettert wird, aber nix da: der Abstieg zum Sattel hats nochmal in sich, und die österreichischen Damen hinter uns mussten feststellen, dass wir &#8220;schwer&#8221; meinen, wenn wir &#8220;schön&#8221; sagen.<br />
Belohnt wurde die Kletterei mit unglaublichen nahen Gämsen (siehe Foto), die sich genüsslich kauend fotografieren ließen.<br />
Kurz vor halb fünf waren wir an der Zwischenstation der Seilbahn, die uns zurück ins Tal brachte. Für die Seilbahn muss man übrigens einen &#8220;Anteilsschein&#8221; im Wert von gut 20 Euro erwerben. Für AV-Mitglieder entgegen anders lautender Behauptungen im Internet NICHT günstiger. Aber die Dame an der Kasse tröstet mit den Worten: &#8220;Das ist ja alles freiwillig&#8221;<br />
Im Tal erfreuten wir uns noch  &#8211; gemeinsam mit den beiden österreichischen Mädels &#8211; bei Apfelschorle und Radler dem hervorragenden Ausblick über Innsbruck, dem Geheimtip besagter Mädels sei dank.<br />
Irgendwann begann es aber dann doch noch: die Regentropfen, von denen wir beim Tourabstieg zwei oder drei gespürt haben, verwandelten sich in ein Gewitter, bei dem keiner von uns mehr in den Bergen hätte sein wollen. Der vorzeitige Abstieg war also die richtige Entscheidung, davon abgesehen, dass wir die letzte Talfahrt anders eh niemals erreicht hätten.<br />
Um ca. 19:30 waren wir erschöpft aber glücklich wieder in München.<br />
Der nächste Klettersteig folgt bestimmt!</p>
<p>Empfehlenswerte Karte: <a href="http://www.amazon.de/gp/redirect.html?ie=UTF8&amp;location=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2Fs%3Fie%3DUTF8%26x%3D0%26ref%255F%3Dnb%255Fss%26y%3D0%26field-keywords%3D9783854910404%26url%3Dsearch-alias%253Daps&amp;site-redirect=de&amp;tag=rainfran-21&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=19454">Kompass Wanderkarte Nr. 36: Innsbruck &amp; Brenner 1:50000</a><img style="border:none!important;margin:0!important;" src="https://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=rainfran-21&amp;l=ur2&amp;o=3" border="0" alt="" width="1" height="1" /></p>
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