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	<title>Tourenberichte.com - Der Berg- und Freizeit-Blog &#187; Frühstück</title>
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		<title>Frühstückstour auf den Breitenstein (1.622 m)</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Jun 2010 16:47:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berge]]></category>
		<category><![CDATA[Tegernseer Berge]]></category>
		<category><![CDATA[Wanderung]]></category>
		<category><![CDATA[Bayerische Voralpen]]></category>
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		<description><![CDATA[Schon lange hatten wir den Plan mal früh morgens einen Gipfel zu besteigen, um dort oben in der Morgensonne ein ausgiebiges Frühstück genießen zu können. Am vergangenen Sonntag haben wir diesen Plan endlich mal in die Tat umgesetzt.
Abfahrt in München um 03:00 Uhr, sodass wir um 4:00 Uhr an unserem Ausgangspunkt sind: In Fischbachau, Ortsteil [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://farm5.static.flickr.com/4005/4682701494_8ccbca55a0_m.jpg"><img class="alignleft" style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4005/4682701494_8ccbca55a0_m.jpg" alt="Frühstückswanderung auf den Breitenstein" width="240" height="160" /></a>Schon lange hatten wir den Plan mal früh morgens einen Gipfel zu besteigen, um dort oben in der Morgensonne ein ausgiebiges <strong>Frühstück </strong>genießen zu können. Am vergangenen Sonntag haben wir diesen Plan endlich mal in die Tat umgesetzt.<br />
Abfahrt in München um 03:00 Uhr, sodass wir um 4:00 Uhr an unserem Ausgangspunkt sind: In <strong>Fischbachau</strong>, Ortsteil Birkenstein, von wo aus wir den <strong>Breitenstein</strong> besteigen wollen.<span id="more-1132"></span></p>
<p>Hier oben war ich ja schon öfters, zum Beispiel auch bei einer <a href="/2010/02/schneeschuhtour-auf-den-breitenstein-1-622m/">Schneeschuhtour im Winter</a>. Aber es ist auch wirklich immer wieder schön, und der Weg eignet sich auch ganz gut, um ihn nachts bzw. in der Dämmerung zu gehen.<br />
Wir gehen auf der Forststraße Richtung <strong>Kesselalm</strong>, die wir nach einer guten Stunde erreichen. Die Stimmung um diese Zeit ist wirklich ein Erlebnis wert. Es wirkt alles ein bisschen friedlicher als tagsüber. Man hört nur Wasserfälle rauschen und Vögel zwitschern. Und die eigenen Schritte.</p>
<p>Leider sind wir natürlich viel zu spät dran, um einen richtigen Sonnenaufgang am Gipfel zu sehen, denn dafür hätten wir wohl schon kurz nach 4 Uhr am Gipfel sein müssen. Nichts desto trotz: das Licht in das die Bergwelt morgens getaucht wird, ist absolut sehenswert und kann auch leider zumindest auf usneren Fotos nicht annähernd wiedergegeben werden.</p>
<p>Nach der Kesselalm geht es auf einem Pfad weiter Richtung Materialseilbahn der <strong>Hubertshütte</strong>. Von dort auf einem Steig zu besagter Hütte. Der Weg zum Gipfel ist dann nicht mehr weit und wir finden uns kurz nach 6 Uhr vor dem Gipfelkreuz wieder. Von hier haben wir eine Traumhafte Aussicht. Die Sonne ist bereits über dem Chiemsee aufgegangen und spiegelt sich herrlich darin wieder.</p>
<p>Was uns dann doch sehr überrascht hat: wir sind nicht die einzigen Verrückten, die diese Idee hatten. Um 06:15 kam die dritte Person auf den Gipfel, um 06:30 Nummer 4. Und ab 07:00 kamen die Leute Schlag auf Schlag.<br />
Wir haben und aber nicht beirren lassen und in aller Ruhe unser Sonntagsfrühstück genossen.<br />
Danach haben wir uns noch eine Ruhepause auf der Wiese zwischen Breitenstein und seinem kleinen Bruder, dem Bockstein, gegönnt, bevor wir über die Bucheralm wieder nach Birkenstein abgestiegen sind.</p>
<p><strong>Fazit</strong>: ohnehin eine empfehlenswerte Frühstücks- oder <strong>Langschläfertour</strong>. Aber die morgendliche Stimmung toppt alles.</p>
<p><a href="http://farm2.static.flickr.com/1271/4682700472_e1b9e1523e.jpg"><img class="alignleft" style="margin: 5px; border: 0pt none;" src="http://farm2.static.flickr.com/1271/4682700472_e1b9e1523e_m.jpg" alt="Frühstückswanderung auf den Breitenstein" width="240" height="160" /></a><a href="http://farm2.static.flickr.com/1306/4682700002_6701e027c7.jpg"><img class="alignleft" style="margin: 5px; border: 0pt none;" src="http://farm2.static.flickr.com/1306/4682700002_6701e027c7_m.jpg" alt="Frühstückswanderung auf den Breitenstein" width="240" height="160" /></a><a href="http://farm5.static.flickr.com/4060/4682070415_997c52f341.jpg"><img class="alignleft" style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4060/4682070415_997c52f341_m.jpg" alt="Frühstückswanderung auf den Breitenstein" width="240" height="160" /></a><a href="http://farm2.static.flickr.com/1266/4682700716_68cb827442.jpg"><img class="alignleft" style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm2.static.flickr.com/1266/4682700716_68cb827442_m.jpg" alt="Frühstückswanderung auf den Breitenstein" width="240" height="160" /></a></p>
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		<title>Wochenende in Amsterdam (2 m u.n.N)</title>
		<link>http://www.tourenberichte.com/2009/12/wochenende-in-amsterdam-2-m-u-n-n/</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Dec 2009 21:31:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Frühstück]]></category>
		<category><![CDATA[Winter]]></category>

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		<description><![CDATA[
Endlich besuche ich mal meinen guten Freund Simon in Amsterdam und kehre den Bergen dieses Wochenende also den Rücken. Das ist übrigens kein Tippfehler: 2 m u.n.N, nicht ü.n.N., denn Amsterdam liegt zu großen Teilen unter dem Meeresspiegel.
Am Freitag mache ich mich mit dem Flieger um 14:50 Uhr auf nach Amsterdam, um mich dort um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.tourenberichte.com/wp-content/uploads/2009/12/CIMG147811.JPG"><img class="alignleft size-full wp-image-400" title="Centraal Station Amsterdam" src="http://www.tourenberichte.com/wp-content/uploads/2009/12/CIMG147811.JPG" alt="Centraal Station Amsterdam" height="153" width="205"/></a></p>
<p>Endlich besuche ich mal meinen guten Freund Simon in Amsterdam und kehre den Bergen dieses Wochenende also den Rücken. Das ist übrigens kein Tippfehler: 2 m u.n.N, nicht ü.n.N., denn Amsterdam liegt zu großen Teilen unter dem Meeresspiegel.<span id="more-392"></span><br />
Am Freitag mache ich mich mit dem Flieger um 14:50 Uhr auf nach Amsterdam, um mich dort um 17:30 mit Simon zu treffen. Hier klappt auch gleich alles, wie am Schnürchen. Noch schnell ein Ticket für den öPNV gelöst und dann nach Hause zu Simon. Die nächsten zwei Nächte darf ich in einer sehr charmanten ziemlich zentral und direkt an der Gracht gelegenen Altbauwohnung verbringen. Mindestens im Bezug auf die Isolierung dieser Wohnung, vertraut man hier noch auf einen „anderen Standard“, als ich ihn aus meiner gut isolierten Neubauwohnung gewohnt bin.<br />
Nach einem gemütlichen Frühstück am Samstag erkunden wir die Stadt zu Fuß und wärmen uns immer wieder in einem Laden oder einem Café auf, da auch Amsterdem mittlerweile vom Winter heimgesucht wurde.<br />
Sehr bemerkenswert an dieser Stadt: die Häuser sind allesamt eng und größtenteils schief. Damit man trotz SEHR schmaler Treppenhäuser den großen Ohrensessel in den dritten Stock bekommt, hat man bei einer Vielzahl der Altbauhäuser am Giebel einen Haken angebracht, an dem dann der Seilzug befestigt werden kann. Praktischer Weise sind eine Vielzahl der Häuser stark nach vorne geneigt, so dass schwere Lasten nicht an der Hauswand entlang scheuern, sondern immer ein kleines Stück entfernt baumeln. Simon und ich konnten nicht zur beiderseitigen Überzeugung klären, ob diese Neigung, wie Wikipedia behauptet, auf die verrotteten und einsinkenden Pfähle zurückzuführen ist, auf denen die Stadt errichtet ist, oder ob die Häuser absichtlich zu oben genanntem Zweck so errichtet wurden. Ich glaub ja eher an die Pfahl-Theorie, wobei in der Tat bemerkenswert ist, dass die Häuser immer nur nach vorne, aber nie nach hinten geneigt sind.<br />
Ein zweiter bemerkenswerter Eindruck dieser Stadt sind die sehr tiefen Einblicke, die man durch die Fenster der Amsterdamer Bevölkerung bekommt. Vorhänge werden in aller Regel nicht zugezogen (wohl nur in ganz bestimmten Momenten); häufig sieht man nicht nur in das Haus rein, sondern auf der anderen Seite auch wieder raus. Insbesondere bei den Wohnungen im Erdgeschoss ist man oft nicht sicher, ob es sich um einen Privathaushalt oder eher um eine Küchenausstellung handelt. Die Verwechslungsgefahr mit richtigen Schaufenstern ist immer wieder mal gegeben.<br />
Nach einem ebenso gemütlichen Sonntag, den wir zu einem großen Teil noch in einer Ausstellung über den Oman verbrachten, mache ich mich auf den Weg zum Flughafen, um meinen Flieger um 19:10 Uhr zu erreichen. Am Hauptbahnhof ist die Hölle los. „There is very limited train traffic possible, due to the bad weather circumstances“. Es hat ein bisschen (ok, bisschen viel) geschneit und die Niederländer stellen jegliche Art des Personenverkehrs ein. Aber die niederländische Bahn ist fair und weiß, dass sie jetzt nix mehr taugt. Eine Anzeige sagt sinngemäß aus: Fahr bloß nicht mit dem Zug, sonst kommst Du wahrscheinlich nicht an! (frei übersetzt). Ich fahre dennoch mit dem Zug Richtung Schiphol Airport. Zug ist möglicherweise übertrieben, denn erstens erinnert der überfüllte Wagon eher an einen Viehtransporter und zweitens fährt er, nachdem er endlich losfährt, eher in Fahrradfahrer-Geschwindigkeit. Der Zugführer wird aber nicht müde den Reisenden zu sagen: due to the very bad weather circumstances there is very limited train traffic possible. Will sagen: sei froh, dass wir überhaupt fahren.<br />
Viel zu spät treffe ich endlich am Flughafen an; eingechecked hab ich gott sei Dank online, also schnell durch die Sicherheit und auf zum Gate, wo laut letzter Information der Anzeigentafel der Flieger pünktlich (!) starten soll. Im Laufschritt erreiche ich das Gate und stelle dort fest: Flight cancelled. Na toll. Es gibt eine schier endlose Schlange, an der man sich anstellen kann, wenn man umbuchen will. Ein Wortwechsel, den ich aufgeschnappt habe: „Da stell ich mich nicht an, da stehen wir bestimmt 30 Minuten“ &#8211; „30 Minuten? Bist Du blöd? Du brauchst 30 Minuten um die Schlange einmal von vorne bis hinten abzulaufen. Da stehen wir Tage!“<br />
Ich stelle mich an einer ganz kurzen Schlange am Info-Desk an, um  zu erfragen ob heute überhaupt noch was passiert. Antwort: such dir eine warme Schlafgelegenheit. Mit dem Flugzeug kommst Du hier heute nicht mehr weg.<br />
Also zurück nach Amsterdam, wo ich – danke nochmals an Simon – noch eine Nacht verweilen darf. Von dort aus buche ich meinen Flug auf Sonntag, 08:50 um. Das hat auch nur 30 Minuten in der Warteschleife der 01805-Nummer von Lufthansa gekostet (Simon, da hast Du noch was gut!)<br />
Am nächsten morgen checke ich noch mal schnell die Lage: der Frühflug um 7 Uhr ist schon gecancelled, meiner angeblich pünktlich. Also verlasse ich gegen 6:40 das Haus und gehe zur Trambahnstation. Nächste Trambahn laut Anzeige um 7:20. Ich gehe also zu Fuß zum Hauptbahnhof und sehe auf der Strecke warum: Gleise offenbar eingefroren. Ungefähr 10 Mann von den Amsterdamer Verkehrsbetrieben versuchen die Gleise Schnee- und Eisfrei zu bekommen, mit mäßigem Erfolg.<br />
Am Hauptbahnhof steht noch immer die Anzeige, die mir sagt: Fahr nicht mit dem Zug. Andere Anzeigen gibt es keine, also steige ich eher auf gut Glück in einen Zug, in dem viele andere Passagiere mit Koffern einsteigen. Und der fährt dann – viel zu spät und sehr sehr langsam und wie gestern hoffnungslos überfüllt – tatsächlich auch zum Flughafen. Nachdem ich noch nicht eingechecked bin hab ich es jetzt sehr eilig, denn laut Internet ist mein Flieger immernoch pünktlich. Nach gut 30 Minuten anstehen am Check-in stehe ich in etwa nochmal 20 Minuten am Security Check (jetzt wird es dann sehr knapp, zur Boarding-Time am Gate zu sein). Ich gehe also möglichst schnell durch die Schleuse&#8230;.tüüüüt&#8230;“Sir, you are randomly selected for a detailed security check“&#8230;F***! weitere gute 10 Minuten später schaue ich auf die Anzeige und atme erstmal auf: Flight delayed – 09:30. Das passt ja ganz genau, bis ich am Gate bin ist dann genau Boardingtime. Aber Pustekuchen: als ich am Gate war stand dann 09:50 da, und während ich bei Starbucks mein Frühstück zu mir nehme hat es sich auf 10:50 geändert.<br />
Um 11:00 hat die Maschine dann auch mal angedockt und musste „nur noch“ entladen, geputzt, getankt usw werden, bis wir rein konnten. Um 11:30 saß ich im Flieger. Mit 81 anderen Passagieren.<br />
Blöd, denn laut Liste der Boden-Stewardess hätten es nur 80 sein dürfen. Nachdem sie durchgefragt hat, wer so alles an Board ist (Passenger Müller, is there a passenger Müller? And Lenbauer, is there anybody with the name Lenbauer?) ist ihr aufgegangen, dass nicht einer fehlt, sondern dass einer zu viel an Board ist. Irgendwann waren sich Stewardess und Boden-Stewardess trotzdem einig, dass es jetzt passt und dass eben 81 Leute an Board sind. Jetzt mischt sich aber der Pilot ein und weigert sich zu fliegen, solange wir nicht genau wissen, wer Person Nummer 81 ist. Irgendwann fliegen wir trotzdem, keiner wusste so genau warum, aber alle waren froh drum.<br />
Back @ home um 15:00 Uhr. Ca. 17 Stunden nach geplanter Ankunft, aber schön wars trotzdem. Simon: vielleicht wiederholen wir das mal im Sommer, bei weniger „bad weather circumstances“? <img src='http://www.tourenberichte.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Wieder ein Traumtag im Karwendel; auf die Lamsenspitze (2.508m)</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Sep 2009 17:10:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berge]]></category>
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		<description><![CDATA[Alle guten Dinge sind vier (und wahrscheinlich noch viel mehr) und so gehts am Mittwoch, den 23.09.2009 auf ein Neues ab ins Karwendel. Weil sich das Ziel, die Lamsenspitze, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in einer Tagestour fast nicht darstellen lässt, entscheide ich mich heute für ein Statt-Auto.

Der Wetterbericht ist gut, aber die Sonne scheint trotzdem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alle guten Dinge sind vier (und wahrscheinlich noch viel mehr) und so gehts am Mittwoch, den 23.09.2009 auf ein Neues <em>ab ins Karwendel. </em>Weil sich das Ziel, die Lamsenspitze, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in einer Tagestour fast nicht darstellen lässt, entscheide ich mich heute für ein Statt-Auto.<br />
<span id="more-171"></span><br />
Der Wetterbericht ist gut, aber die Sonne scheint trotzdem nicht, was an der Uhrzeit liegen kann. Abfahrt in München-Josephsburg um 04:45 Uhr. Ich will früh zurück sein, also muss ich früh hin. Und das mit der Sonne hat sich im Tagesverlauf dann doch noch positiv entwickelt.</p>
<p>Über den Achenpass nach Pertisau und von dort auf einer Mautraße zur <a href="http://www.gramaialm.at" target="_blank">Gramaialm</a>. Dass die Straße eigentlich 4,50 Euro pro PKW kostet, interessiert um 06:10 noch niemanden. Dass sich die Einnahmen trotz solch Mautpreller wie mir durchaus sehen lassen können, wird beim Abstieg klar: Busweise werden Horden von Rentnern, touristen und wahrscheinlich auch touristischen Rentnern zur Alm gekarrt. Bergidylle Fehlanzeige, zumindest am frühen Nachmittag. Morgens ists hier traumhaft! <img src='http://www.tourenberichte.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Um 06:30 Uhr sind die Schuhe geschnürt und im Morgengrauen gehts von der Alm aus auf einem gut markierten Pfad erst recht sanft, später steiler,  Richtung <a href="http://www.lamsenjoch.at" target="_blank">Lamsenjochhütte</a>, die ich gegen 08:00 Uhr erreiche. Jetzt erstmal ein Frühstück. Das Müslifrühstück wird mir von Übernachtungsgästen, die sich schon auf zur Spitze machen,  empfohlen: mit Kaffee für 5,50 Euro zu haben: und <strong>sehr </strong>(!) empfehlenswert. Im Gegensatz zu vielen anderen Hütten (z.B. Knorrhütte), wird auf der Lamsenjochhütte tatsächlich Kaffee gekocht, der diese Bezeichnung auch verdient hat. Sehr lecker. Der Catbird Seat-Kaffee ist seit gestern nur noch zweite Wahl!<br />
Das Müsli war aber <strong>DER Bringer: </strong>ein nicht ganz identifizierbarer Batz aus Obst und irgendwelchem Getreide, der in dieser Form aussah wie mehrfach gegessen, ein paar mal davon rückwärts. Also Augen zu und durch: mit geschlossenen Augen schmeckte es aber <strong>VERDAMMT </strong>lecker. Ich kanns nur empfehlen und freue mich schon auf mein nächstes Müsli auf der Lamsenjochhütte.</p>
<p>Frisch gestärkt geht es von der Hütte einen Pfad erst ein wenig bergab und dann links hinauf Richtung Brudertunnel (nicht der Beschilderung zur Lamsenspitze folgend). Jetzt wird es spannender. Der Weg wird steiler und nach wenigen Minuten ziehe ich Helm und Klettergurt an. Steinschlag ist hier definitiv nicht ausgeschlossen, insbesondere nicht, wenn man Leute vor sich hat, und das ist offenbar bei gutem Wetter immer der Fall <img src='http://www.tourenberichte.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Der Klettersteig ist sehr gut abgesichert, aber auch nicht ganz einfach. Also durchaus fordernd. Meine Klimmzugtaktik erweist sich hier als dummer Fehler. Der Muskelkater in den Armen ist vorprogrammiert und spätestens im Tunnel, in dem es teilweise nicht mehr senkrecht, sondern überhängend nach oben geht, wird klar, dass ich meine Taktik ändern und mehr aus den Beinen arbeiten muss, wie ichs beim Klettern mal gelernt habe <img src='http://www.tourenberichte.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Der erste Teil des Klettersteiges ist in ca. 30 Minuten durchstiegen und es geht auf einem gut erkennbaren Pfad nach rechts weiter durch ein Kar auf der Südseite der Lamsenspitze. (nach links würde es übrigens zum Hochnissl gehen, den ich wohl unter Alpine Zeile einfügen werde, weil er auch recht spannend aussieht. Und wegen dem Müsli auf der Hütte! <img src='http://www.tourenberichte.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  )</p>
<p>Der Pfad durch das Kar führt mich zum Einstieg des zweiten Klettersteigteils. Seilversicherter Weg würde es auch treffen. Die Anforderungen sind wesentlich geringer als durch den Brudertunnel, und die Steinschlaggefahr ist leichter berechenbar: 100%. Permanent kommen irgendwo kleinere und ab und zu auch größere Steine runter.<br />
Es gibt erstaunlich viele, die sich diesen Weg ohne Helm antun. Gott sei dank auch ein paar Kluge Bergsteiger, die sich ohne Helm lieber zum Umkehren entscheiden. Ich war ja glücklicherweise gut ausgerüstet und kam deshalb gegen 11:00 Uhr ohne nennenswerte Blessuren auf der Lamsenspitze auf 2.508 Metern an.</p>
<p>Nach einer Stunde in der Sonne auf dem Gipfel gehts auf dem Anstiegsweg wieder zum Lamsenjoch. Nun nicht zurück durch den Brudertunnel, sondern links hinunter durch die Lamsenscharte. Zunächst auf einem seilversicherten Steig hinab (teilweise mit ziemlich viel Luft unter den Füßen, aber trotzdem nicht schwierig) und dann in Sieben-Meilen-Schritten durch das Schuttkar zurück zur Lamsenjochhütte, die man auf diese Weise in recht kurzer Zeit erreicht. Von hier ab wieder auf dem Anstiegsweg runter zur Gramaialm. Mit allen wohlverdienten Pausen bin ich insgesamt 7 Stunden unterwegs.</p>
<p>Alles in allem eine nicht ganz einfache Tour, die Schwindelfreiheit, Trittsicherheit sowie ein bisschen Kletterfertigkeit (oder genügend Armkraft) sowie eine vollständige Klettersteigausrüstung inklsuive Helm erforderlich macht. Für diejenigen, die diese Grundvoraussetzungen mitbringen, kann ich die Tour sehr empfehlen!</p>
<p>p.s.: blöder weise hab ich meine Kamera vergessen. Deswegen gibts statt einem Foto einen Google-Earth Screenshot, mit dem Aufstiegsweg. Der Pfad ist allerdings manuell eingefügt und hat sicherlich keine GPS-Genauigkeit <img src='http://www.tourenberichte.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-174" title="Weg zur Lamsenspitze" src="http://www.hhg2000.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/09/weg-zur-lamsenspitze1.jpg" alt="Weg zur Lamsenspitze" width="469" height="325" /></p>
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		<title>Auf die Zugspitze (2962 m)</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Aug 2009 17:51:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berge]]></category>
		<category><![CDATA[Zugspitzgebiet]]></category>
		<category><![CDATA[Frühstück]]></category>
		<category><![CDATA[Mehrtagestour]]></category>
		<category><![CDATA[öffentlich erreichbar]]></category>
		<category><![CDATA[Zugspitze]]></category>

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		<description><![CDATA[Skistadion GAP &#8211; Partnachklamm &#8211; Bockhütte &#8211; Reintal und Reintalangerhütte &#8211; Knorrhütte &#8211; Sonnalpin und Schneeferner Haus &#8211; Zugspitze (zwei Tage)
Nur wo Du zu Fuß warst, warst du wirklich&#8230;


&#8230;und ich darf seit heute von mir behaupten, wirklich auf der Zugspitze gewesen zu sein. Aber der Reihe nach:

Donnerstag, 27.08.2009: um 07:40 gehe ich am Skistadion in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Skistadion GAP &#8211; Partnachklamm &#8211; Bockhütte &#8211; Reintal und Reintalangerhütte &#8211; Knorrhütte &#8211; Sonnalpin und Schneeferner Haus &#8211; Zugspitze (zwei Tage)</h2>
<h1><span style="color:#000000;"><strong>Nur wo Du zu Fuß warst, warst du wirklich</strong>&#8230;</span></h1>
<p><span style="color:#ff0000;"><br />
</span></p>
<p>&#8230;und ich darf seit heute von mir behaupten, <em><strong>wirklich </strong></em>auf der Zugspitze gewesen zu sein. Aber der Reihe nach:<br />
<span id="more-61"></span><br />
Donnerstag, 27.08.2009: um 07:40 gehe ich am Skistadion in Partenkirchen vorbei und mache mich auf den Weg zur Partnachklamm, die man auf einer Teerstraße in zwanzig Minuten erreicht. Die Partnachklamm hat <strong>Öffnung</strong>szeiten, weswegen ich natürlich davon ausgegangen bin, dass sie außerhalb dieser Zeiten geschlossen ist. Das Hinweisschild <em>&#8220;Begehen der Klamm außerhalb der Öffnungszeiten auf eigene Gefahr&#8221;</em> lässt aber wohl darauf schließen, dass die Klamm durchaus geöffnet ist, aber halt nichts kostet. Ich war punkt 8 Uhr am Eingang der Klamm (geöffnet ab 8 uhr, also jetzt nicht mehr kostenlos). Mein Argument, dass ich DAV-Mitglied bin <span style="text-decoration:underline;">und</span> eine Garmischer Kurkarte habe, deswegen eigentlich etwas rausbekommen müsste, haben den Kassenwärter <span style="text-decoration:line-through;">aber überzeugt</span> nicht interessiert. Ich durfte durch, ohne zu zahlen, weil wohl der Kassen-Computer noch nicht hochgefahren war. Wahrscheinlich hab ich das dann auch auf eigene Gefahr gemacht. Naja, egal.</p>
<p>Die Klamm kenne ich nun wirklich schon; sehr schön, aber halt doch nichts Neues. Deswegen diesmal kein Foto (es war auch nass und kalt und irgendwie &#8220;klamm&#8221; &lt;ach was?&gt; ), sondern einfach schnell durch. Man braucht auf diese Weise knapp 10 Minuten zum Klammausgang.</p>
<p>Ab jetzt geht es immer schön an der wildromantischen Partnach entlang auf einer fast langweiligen Forststraße. Wie ich schon von der Schachentour vor <span style="text-decoration:line-through;">drei</span> fast vier Jahren weiß, gewinnt man auf dieser Strecke nur sehr langsam an Höhe. Der Weg führt größtenteils durch Wald, aber auch die stelen Felswände links und rechts machen einen Sonnenschutz bis mindestens 11 Uhr überflüssig. Ich folge immer schön der Beschilderung &#8220;Reintal, Zugspitze&#8221;, auch wenn ich nicht vor habe das letzte Ziel heute noch zu erreichen.</p>
<p>Langsam aber sicher gewinne ich auf dem nach der Abzweigung zum Schachen folgenden Steig an Höhe und wandere weiter Richtung Reintal. Urplötzlich eröffnet sich ein traumhafter Blick über selbiges. Hier aber von der anderen Seite fotografiert:</p>
<p><a rel="attachment wp-att-62" href="http://www.tourenberichte.com/2009/08/auf-die-zugspitze-2962-m/cimg1286_kl/"><img class="size-full wp-image-62" title="Blick auf das Reintal" src="http://rainerfrank.files.wordpress.com/2009/08/cimg1286_kl.jpg" alt="Reintal" width="336" height="448" /></a></p>
<p>Gegen 11:30 Uhr bin ich an der Reintalangerhütte, die nicht nur auf der Terasse, sondern auch auf den im Umkreis aufgestellten Bierbänken und Sonnenstühlen zum Verweilen einlädt. Ich gönne mir eine Apfelschorle und ein paar Wiener mit Brot. Von dem mehrsprachigen Koch bin ich beeindruckt: an der Tür steht ein Schild, welche Sprachen in der Hütte gesprochen werden. Alle bekomme ich nicht mehr hin, aber sicherlich dabei waren: Hindu, Chinesisch, Japanisch, Baden-Württembergerisch und &#8220;mit Händen und Füßen&#8221;. Es waren aber noch ettliche mehr.</p>
<p>Um 12 uhr mache ich mich wieder auf den Weg zu meinem heutigen Tagesziel, der Knorrhütte. Nach dem Reintal wird der Weg etwas anspruchsvoller und bekommt einen alpineren Charakter. Trotzdem lässt sich der Steig hoch zur Knorrhütte in zwei Stunden problemlos bewältigen. Selbst mit Gepäck, von dem ich wie immer zu viel dabei hatte. Wir halten fest: es ist 14 Uhr; ich habe mein Tagesziel auf 2.052 Metern erreicht. Was mach ich denn jetzt den ganzen Nachmittag? Doch noch weiter zur Zugspitze? Naja, das sind ja doch noch ca. 1.000 Höhenmeter. Lieber nicht. Aber auf der Hütte wird es nicht langweilig, denn allein die Aussicht fasziniert mich für Stunden.</p>
<p>Außerdem musste ich noch ein kleines Missverständnis mit dem Wirt klären: ich hatte mein Lager am Dienstag reserviert. <span style="text-decoration:line-through;">Ein ganz schlaues Reservierungssystem im Internet zeigt an, ob noch Plätze verfügbar sind</span>. Ein wenig intelligentes System zeigt an, ob der Hüttenwirt die Ampel von grün auf rot gestellt hat, oder es eben verpennt hat. Da mir meine Reservierungsbestätigung per Mail erst am Donnerstag gegen 8 Uhr zugestellt wurde (man erinnere sich: da war ich am Eingang der Partnachklamm), hatte ich also keine. Und damit hatte ich also auch nicht reserviert. Wiedersehen um 20 Uhr zur &#8220;<em>Restschlafplatzvergabe</em>. Und wenn nicht genug Schlafplätze da sind, müssen welche im Gastraum schlafen&#8221;. Naja, es gibt schlimmeres dachte ich und stelle fest, dass die Knorrhütte mit D1-Handynetz abgedeckt ist. Mails gechecked. Wirt die Mail vorgelesen. &#8220;Ja dann passt doch eh alles, wenn ich das geschrieben habe&#8221;. Der Typ wirkt etwas &#8220;knorrig&#8221;, aber das muss er wohl sein, als Hüttenwirt der Knorrhütte.</p>
<div id="attachment_63" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a rel="attachment wp-att-63" href="http://www.tourenberichte.com/2009/08/auf-die-zugspitze-2962-m/cimg1301_kl/"><img class="size-thumbnail wp-image-63" title="Sicht von der Knorrhütte" src="http://rainerfrank.files.wordpress.com/2009/08/cimg1301_kl.jpg?w=150" alt="Sicht von der Knorrhütte" width="150" height="112" /></a><p class="wp-caption-text">Sicht von der Knorrhütte</p></div>
<p>Im Laufe des späteren Nachmittags und Abends wird es zunehmend wolkiger und nebliger.</p>
<p>Zeitweise ist die Hand vor Augen durch den Nebel nicht zu sehen. Und urplötzlich macht sich ein traumhafter Sternenhimmel über der Hütte auf.</p>
<p>Ich hasse Hüttenschlafsäcke. Außerdem hatte ich mindestens ein Weißbier weniger als der, der am meisten und am lautesten geschnarcht hat. Deswegen war nicht viel an Schlaf zu denken. Um 6 Uhr krieche ich aus dem Lager und genieße die morgendliche Stimmung vor der Hütte. Das Bild entstand um 06:40 Uhr:</p>
<div class="mceTemp mceIEcenter">
<dl class="wp-caption aligncenter">
<dt class="wp-caption-dt"><a rel="attachment wp-att-65" href="http://www.tourenberichte.com/?attachment_id=65"><img class="size-full wp-image-65" title="Morgenstimmung auf der Knorrhütte" src="http://rainerfrank.files.wordpress.com/2009/08/morgenstimmung_knorrhutte1.jpg" alt="Morgenstimmung auf der Knorrhütte" width="469" height="307" /></a></dt>
</dl>
</div>
<p>Nach einem Frühstück mache ich mich um 07:40 Uhr auf zur Zugspitze: direkt neben der Hütte beginnt ein recht steiler, aber auch nicht sehr schwieriger Steig, durch den man schnell an Höhe gewinnt. Immer mehr bekommt man Einblicke in das &#8220;weiße Tal&#8221;, dessen umliegende Felsen und Berge mich beeindrucken. Beeindruckend war jedoch auch die Geschwindigkeit, in der hier plötzlich Wolken herbei ziehen. Dunkle Wolken. Die waren aber gott sei Dank auch recht schnell wieder weg und haben sich in helle Wolken verwandelt.</p>
<p>Man sieht das alte Schneefernerhaus und recht klägliche Überreste des Schneeferner Gletschers. Ich mache keine Fotos mehr. Das Wetter ist ab mittags schlecht angesagt für den Zugspitzgipfel, und ich will ja noch ein bisschen was sehen. Also ohne Pause schnell weiter, auf einem problemlosen Steig, der aber nicht wirklich gut markiert ist.</p>
<p>Je näher man dem Zugspitzgipfel kommt, desto klarer wird einem, wie krass dieser Berg erschlossen ist. Skilifte wohin man schaut, Bagger die irgendwas neues bauen, das permanente Geräusch der Gletscherbahn, die zwischen den Bergstationen der Zahnradbahn und der Eibseebahn hin und her pendelt. Ich steige am Schneefernerhaus vorbei auf einem Geröllfeld steil hinauf in Richtung Zugspitze. Dieses Geröllfeld, für das ich wohl so ca. 15 Minuten gebraucht habe, ist jetzt die erste &#8220;anspruchsvollere&#8221; Stelle auf dieser Tour (die Länge mal nicht berücksichtigt). Und vor allem ist es sehr steil und richtig anstrengend! Kaum ist man zwei Schritte rauf, rutscht man einen wieder runter. Die Höhe von nun knapp 2.700 Metern und eine entsprechend dünne und auch kalte Luft, tun ihr übriges. Aber die Aussicht auf den Zugspitzgipfel motivieren dann doch, schnell weiter zu steigen.</p>
<p>Nach dem Geröllfeld geht es in einen mit Drahtseilen bestens abgesicherten Steig, auf dem die letzten ca. 200 Höhenmeter zum Münchner Haus überwunden werden. Ab und zu ist hier ein bisschen Schwindelfreiheit gefragt. Insbesondere auf dem Grat, der eine herrliche Aussicht auf den Eibsee zur einen und den Schneerfernser-Gletscher zur anderen Seite bietet, ist es doch recht &#8220;luftig&#8221;, aber schön!</p>
<p>Die letzten Stufen zum Münchner Haus bestehen aus einer Eisentreppe, die einen mitten in den Souvenirladen führt. Kulturschock pur. Nix mehr Bergromantik. Von einer Sekunde auf die andere ist man viel weiter in die Zivilisation zurückkatapultiert worden, als man es jemals haben wollte. &#8220;Did you <strong><em>walk</em></strong> the whole way?&#8221; fragt mich ein Ami mit Turnschuhen und kurzen Hosen. Und das obwohl ich ja noch gar nicht oben bin, sondern erst am Münchner Haus, unterhalb des Gipfels.</p>
<p>Vorbei an den Turnschuhtouristen geht es am anderen Ende wieder auf einen kleinen Steig, eine Leiter hoch, auf den eigentlichen Gipfel der Zugspitze, zweitausendneunhundertzweiundsechzig Meter über dem Meer. Es ist 10:20 Uhr, also gut 2,5 Stunden nach Abgang an der Knorrhütte. Leider recht neblig und keine wirklich sehr gute Sicht, aber hin und wieder kommt doch noch ein kleiner Sonnenstrahl durch.</p>
<p>Nicht nur wegen dem schlechter werdenden Wetter investiere ich 26,50 Euro in die gelenkschonende Abfahrt mit der Seilbahn zum Eibsee und der Zahnradbahn zurück zum Bahnhof Garmisch-Partenkirchen. Auf dem Weg zu Fuß zurück zum Skistadion spiele ich mit dem Gedanken, einfach wieder weiter zu gehen, wieder durch die Partnachklamm, durchs Reintal, auf die Zugspitze. Den Gedanken verwerfe ich. Aber ich komme wieder: vielleicht nächstes Jahr durch das Höllental auf die Zugspitze.</p>
<p>Empfehlenswerte Karte: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/385491007X?ie=UTF8&amp;tag=rainfran-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=385491007X">Kompass Wanderkarte Nr. 5, Wettersteingebirge, Zugspitzgebiet1:50000</a><img style="border:none!important;margin:0!important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=rainfran-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=385491007X" border="0" alt="" width="1" height="1" /></p>
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