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	<title>Tourenberichte.com - Der Berg- und Freizeit-Blog &#187; Schneeschuhtour</title>
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		<title>Friederalm, Friederspitz und der Gipfel auf dem wir dann waren</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Apr 2010 11:03:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ammergauer Alpen]]></category>
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		<description><![CDATA[Am Donnerstag hab ich beim Blick in den Himmel noch nicht wirklich daran geglaubt, dass Karfreitag ein schöner Tag werden konnte. Aber wir haben einfach mal den Wetterfröschen geglaubt und uns gemütlich um 08:00 Uhr am Kolumbuslatz getroffen, um Richtung Garmisch aufzubrechen.
Unser heutiges Ziel: die Friederalm (1.653 M). Der Frieder (2.050 m) erschien uns für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Donnerstag hab ich beim Blick in den Himmel noch nicht wirklich daran geglaubt, dass Karfreitag ein schöner Tag werden konnte. Aber wir haben einfach mal den Wetterfröschen geglaubt und uns gemütlich um 08:00 Uhr am Kolumbuslatz getroffen, um Richtung Garmisch aufzubrechen.<br />
Unser heutiges Ziel: die Friederalm (1.653 M). Der Frieder (2.050 m) erschien uns für unsere gemütliche Tour bei den noch herrschenden Schneeverhältnissen etwas weit, deswegen haben wir uns den schonmal gar nicht vorgenommen, nicht zuletzt, weil diese Tour mit gut 8 Stunden im <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3763330208?ie=UTF8&#038;tag=rainfran-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3763330208">Rother Wanderführer Bayerische Alpen</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=rainfran-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3763330208" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /> angegeben ist. Das war uns heute einfach zu lang.<span id="more-1002"></span><br />
Bis wir am <a target="_blank" href="http://www.google.de/maps?q=47.484499,10.976059&#038;num=1&#038;t=h&#038;sll=47.474935,11.024401&#038;sspn=0.120739,0.256119&#038;ie=UTF8&#038;ll=47.484069,10.976436&#038;spn=0.003408,0.009645&#038;z=17">Ausgangspunkt </a>sind, (Parkplatz hinter dem Bahnübergang zwischen Garmisch und Griessen) und die Rücksäcke umgeschnallt und die Schuhe geschnürt sind, ist es 09:30. Zunächst geht es auf einem Forstweg bergauf. Nach gut 20 Minuten stellen wir schon fest, dass hier noch mehr Schnee liegt als gedacht und uns dämmert, dass wir heute wohl auch Schneeschuhe brauchen könnten. Aber da wir keine dabei haben, stellst sich die Frage erst gar nicht.<br />
Der Weg war komplett gespurt und so haben wir auch ohne <a target="_blank" href="http://www.bergfreunde.de/winterausruestung/schneeschuhe/">Schneeschuhe</a> keine großen Schwierigkeiten gehabt. Allerdings ist der Weg nicht immer gut ausgeschildert, bzw. die Schilder sind auch mal hinter einem Baum versteckt. Im Zweifelsfall geht es eher gerade aus <img src='http://www.tourenberichte.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /><br />
Nach ca. 1,5 Stunden erreichen wir die Abzweigung zu einem Steig Richtung Frieder. Hier geht es nun eine ganze Weile weiter steil bergan. Weitere 1,5 Stunden später müssten wir eigentlich jeden Moment unser Tagesziel, die Friederalm erreicht haben, aber sie kommt und kommt nicht. Der Höhenmesser zeigt mittlerweile über 1.700 m, was den Gedanken nahelegt, dass wir irgendwo falsch abgebogen sind. Wo weiß ich heute auch noch nicht.<br />
Wir beschließen nach einer kurzen Rast noch auf den vor uns liegenden Kamm zu steigen, damit wir &#8211; wenn wir schon unser Ziel nicht finden &#8211; zumindest noch eine schöne Aussicht haben.<br />
Letztlich haben wir für dieses Stück dann noch eine ganze Weile gebraucht. Der Kamm wollte einfach nicht auftauchen. Gegen 14:00 Uhr erreichen wir dann den über unserem Kamm liegenden kleinen Gipfel, den Lausbichl (1.952m). Hier machen wir Pause und genießen das atemberaubenden Panorama. Vom Karwendel über die Zugspitze bis zu den Ammergauer Alpen. Die Sonne spielt nicht ganz mit und verzieht sich ein wenig hinter den Wolken, während wir rasten, aber dennoch: ein gigantisches Panorama!</p>
<p>Nach einer ausgiebigen Gipfelrast gehen wir auf dem Aufstiegsweg wieder runter. Auf den Schneefeldern geht das in großen Schritten recht schnell. Doch auf dem Steig und dem restlichen Weg haben wir alle irgendwie den Eindruck, dass es runter länger ist als rauf. Aber schön war&#8217;s trotzdem!</p>
<p>Um 17:30 erreichen wir den Parkplatz.</p>
<p>p.s.: wer es nachmachen will: mach nicht unseren Fehler und creme dich mit Sonnencreme ein!</p>
<p><a href="http://farm5.static.flickr.com/4038/4485902327_8fff104282.jpg"><img class="alignnone" style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4038/4485902327_8fff104282_m.jpg" alt="Friederspitze(Lausbichl)" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm3.static.flickr.com/2771/4486554280_b6071d71fc.jpg"><img class="alignnone" style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm3.static.flickr.com/2771/4486554280_b6071d71fc_m.jpg" alt="Friederspitze(Lausbichl)" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm5.static.flickr.com/4029/4485902663_802a655dec.jpg"><img class="alignnone" style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4029/4485902663_802a655dec_m.jpg" alt="Friederspitze(Lausbichl)" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm3.static.flickr.com/2763/4486554506_b474ae9b29.jpg"><img class="alignnone" style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm3.static.flickr.com/2763/4486554506_b474ae9b29_m.jpg" alt="Friederspitze(Lausbichl)" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm5.static.flickr.com/4072/4486554666_1534a62bc6.jpg"><img class="alignnone" style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4072/4486554666_1534a62bc6_m.jpg" alt="Friederspitze(Lausbichl)" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm5.static.flickr.com/4054/4486554814_38656f26bc.jpg"><img class="alignnone" style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4054/4486554814_38656f26bc_m.jpg" alt="Friederspitze(Lausbichl)" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm5.static.flickr.com/4042/4485903245_5d8aee4a52.jpg"><img class="alignnone" style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4042/4485903245_5d8aee4a52_m.jpg" alt="Friederspitze(Lausbichl)" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm3.static.flickr.com/2782/4486555062_e360f5a424.jpg"><img class="alignnone" style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm3.static.flickr.com/2782/4486555062_e360f5a424_m.jpg" alt="Friederspitze(Lausbichl)" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm3.static.flickr.com/2804/4486555424_55fd623711.jpg"><img class="alignnone" style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm3.static.flickr.com/2804/4486555424_55fd623711_m.jpg" alt="Friederspitze(Lausbichl)" width="240" height="180" /></a></p>
<p>Noch mehr Fotos gibt&#8217;s auf dem <a href="http://www.flickr.com/photos/tourenberichte" target="_blank">Tourenberichte-Flickr-Account</a></p>
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		<title>Erlebnis-Tour am Pitztaler Gletscher (ca. 3.000 m)</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Mar 2010 11:46:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berge]]></category>
		<category><![CDATA[Pitztal]]></category>
		<category><![CDATA[Schneeschuhtour]]></category>
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		<description><![CDATA[Nachdem ich vor zwei Wochen nichts gemacht habe und letztes Wochenende erkältungsbedingt auch keine Bergtour anstand, ging es dafür gestern mal auf über 3.000 Meter.
Schon 2008 habe ich zu Weihnachten den Gutschein &#8220;Gletscher-Erlebnis-Tour mit Huskies&#8221; geschenkt bekommen, und gestern endlich eingelöst.
Treffpunkt morgens um 09:00 Uhr an der Pitztaler Gletscherbahn. Mit ein bisschen Puffer, den man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ich vor zwei Wochen nichts gemacht habe und letztes Wochenende erkältungsbedingt auch keine Bergtour anstand, ging es dafür gestern mal auf über 3.000 Meter.<br />
Schon 2008 habe ich zu Weihnachten den Gutschein &#8220;Gletscher-Erlebnis-Tour mit Huskies&#8221; geschenkt bekommen, und gestern endlich eingelöst.<span id="more-960"></span><br />
<a href="http://farm5.static.flickr.com/4023/4449739639_5cbe2b4cef_o.jpg"><img class="alignleft" style="border: 0pt none; margin: 5px;" title="Jimmy" src="http://farm5.static.flickr.com/4023/4449739639_3144dd53d8_m.jpg" alt="Gletscher-Erlebnis-Tour mis Husky Jimmy" width="240" height="180" /></a>Treffpunkt morgens um 09:00 Uhr an der Pitztaler Gletscherbahn. Mit ein bisschen Puffer, den man bei der Strecke vielleicht einrechnen sollte, heißt das: Abfahrt 05:30 Uhr. Aber Schlaf wird eh überbewertet.<br />
Um 9 Uhr werden von den Bergführern von <a rel="nofollow" href="http://www.tirolalpin.at" target="_blank">Tirolalpin</a> erstmal das Material für diese Tour, und dann auch die Hunde ausgeladen, und man kann sich erstmal beschnuppern <img src='http://www.tourenberichte.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /><br />
Ausgerüstet mit <a rel="nofollow" href="http://www.bergfreunde.de/winterausruestung/schneeschuhe/" target="_blank">Schneeschuhen</a> und <a rel="nofollow" href="http://www.bergfreunde.de/klettern/klettergurte/" target="_blank">Klettergurt</a> gehe ich mit Jimmy, meinem Husky, Richtung Gletscherbahn, die wir zum Spezialpreis für 20 Euro (Berg- und Talfahrt) nutzen dürfen. Besser eigentlich: Jimmy geht mit mir dorthin. Huskies können das 9-fache ihres eigenen Körpergewichtes ziehen, was Jimmy pausenlos macht <img src='http://www.tourenberichte.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /><br />
Irgendwann krieg ich ihn dann aber dochmal unter Kontrolle und er bleibt ein braver Hund.<br />
Von der Bergstation des Pitzexpress geht es nun mit Schneeschuhen ein wenig entlang der Skipiste und dann abseits der Piste erstmal bergab. Hier sind die Hunde übrigens nicht wirklich hilfreich, eher hinderlich, denn sie ziehen auch bergab&#8230;<br />
Bergauf ist es hingegen ziemlich traumhaft, sich von Jimmy ziehen zu lassen.<br />
Auf einer Langlaufloipe werden wir von weiteren Hunden und Bergführern empfangen. Die Hunde sind bereits vor den Schlitten gespannt und können das Material, das wir am Gletscher brauchen, hinauftransportieren.<br />
<a href="http://farm3.static.flickr.com/2684/4450513726_600ccd2845_o.jpg"><img class="alignright" style="border: 0pt none; margin: 5px;" title="Gletscher-Erlebnis-Tour" src="http://farm3.static.flickr.com/2684/4450513726_e7c73c82d0_m.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a>Wir sind nun im Gletschergebiet, wo theoretisch überall die Gefahr von Gletscherspalten gegeben ist; also erstmal anseilen. Die große Gruppe von 20 Leuten wird auf zwei lange Seile aufgeteilt und mit einem einfachen gelegten Sackstisch mit Karabiner am Seil befestigt. In der Gruppe geht es dann bergauf. Bei so vielen Leuten an einem Seil nicht ganz einfach, denn bis die Kommunikation vom letzten bis zum ersten angekommen ist, vergehen immer ein paar Minuten <img src='http://www.tourenberichte.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /><br />
Wir gehen nicht wirklich weit (etwa eine Stunde, und recht langsam), doch man merkt durchaus, dass wir uns auf ca. 3.000 Metern Höhe befinden und die Luft hier oben einfach dünner ist.<br />
An unserem Zielpunkt wollen wir eine Gletscherspalte mal von innen sehen. Dazu wird ein Seil im Schnee gesichert und wir werden (einzeln) in die Spalte abgelassen, was doch recht beeindruckend ist. Und hier direkt am Eis und im Schatten ist es plötzlich auch recht kalt. Oben konnte man hingegen im T-Shirt rumspringen.<br />
<a href="http://farm3.static.flickr.com/2741/4449740455_b380e1b560_o.jpg"><img class="alignleft" style="border: 0pt none; margin: 5px;" title="Gletscher-Erlebnis-Tour" src="http://farm3.static.flickr.com/2741/4449740455_78202a8ac0_m.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a> Nachdem wir hier oben gerastet haben sowie die Spalte besichtigt haben, machen wir uns wieder auf den Rückweg und wollen auf der Langlaufloipe nochmal die Schlitten ausprobieren. Mit 4 Hunden davor lasse ich meinen Schlitten und mich durch den Schnee ziehen. Im Tiefschnee muss man den Huskies manchmal helfen, auf der präparierten Piste ziehen die Hunde aber durchaus in recht netter Geschwindigkeit.<br />
Gegen 15 Uhr machen wir uns auf unseren rund 45 Minuten langen Rückweg zum Pitzexpress. Wo es vorhin bergab geht, geht es jetzt naturgemäß bergauf. Dummerweise habe ich Jimmy mittlerweile abgegeben und muss mich aus eigenen Kräften den Weg hochkeuchen.<br />
Trotzdem: alles in allem ein sehr schöner, hochinteressanter und unvergesslicher Tag.<br />
Tipp für alle die es nachmachen wollen: Sonnenbrille nicht vergessen. Sonnencreme mit LSF 26 ist nicht ausreichend <img src='http://www.tourenberichte.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://farm5.static.flickr.com/4059/4450513794_5cd5d0e31a_o.jpg"><img class="aligncenter" style="border: 0pt none; margin: 5px;" title="Gletscher-Erlebnis-Tour" src="http://farm5.static.flickr.com/4059/4450513794_59ab0afb4c_m.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm5.static.flickr.com/4019/4450513900_d1b732fbc9_o.jpg"><img class="aligncenter" style="border: 0pt none; margin: 5px;" title="Gletscher-Erlebnis-Tour" src="http://farm5.static.flickr.com/4019/4450513900_1635748cb0_m.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm3.static.flickr.com/2719/4450513944_1ca457d8eb_o.jpg"></a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://farm3.static.flickr.com/2719/4450513944_1ca457d8eb_o.jpg"><img class="aligncenter" style="border: 0pt none; margin: 5px;" title="Gletscher-Erlebnis-Tour" src="http://farm3.static.flickr.com/2719/4450513944_7fa9060d82_m.jpg" alt="" width="240" height="70" /></a></p>
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		<title>Mit Schneeschuhen auf den Krottenkopf (2.086 m)</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 21:19:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bayerische Voralpen]]></category>
		<category><![CDATA[Berge]]></category>
		<category><![CDATA[Bergtour]]></category>
		<category><![CDATA[Schneeschuhtour]]></category>
		<category><![CDATA[Esterbergalm]]></category>
		<category><![CDATA[Estergebirge]]></category>
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		<category><![CDATA[Schneeschuhe]]></category>
		<category><![CDATA[Winter]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem ich mir gestern die Nacht beim BANFF Mountain Film Festival um die Ohren geschlagen habe, klingelt heute wieder recht früh der Wecker. Um kurz nach 7 starten wir von München aus unsere Tour auf den Krottenkopf.
Um 08:30 erreichen wir den Parkplatz an der Wankbahn in Garmisch-Partenkirchen. Von hier starten Xandi von alpinlager.com und ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ich mir gestern die Nacht beim <a href="http://www.tourenberichte.com/2010/02/banff-mountain-film-festival-world-tour-in-munchen/">BANFF Mountain Film Festival</a> um die Ohren geschlagen habe, klingelt heute wieder recht früh der Wecker. Um kurz nach 7 starten wir von München aus unsere Tour auf den Krottenkopf.</p>
<p>Um 08:30 erreichen wir den <a href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;source=s_q&amp;hl=de&amp;q=Wankbahnstra%C3%9Fe,+82467+Garmisch-Partenkirchen,+Bayern&amp;sll=48.129284,11.649209&amp;sspn=0.006703,0.01929&amp;ie=UTF8&amp;cd=1&amp;geocode=FdTb1AId936pAA&amp;split=0&amp;hq=&amp;hnear=Wankbahnstra%C3%9Fe,+82467+Garmisch-Partenkirchen,+Bayern&amp;t=h&amp;z=16" target="_blank">Parkplatz an der Wankbahn</a> in Garmisch-Partenkirchen. Von hier starten <a target="_blank" href="http://www.alpinlager.com">Xandi von alpinlager.com</a> und ich unsere Tour.</p>
<p><span id="more-937"></span></p>
<p>Zuerst gehts ein kleines Stück an der Wankbahn entlang, dann weiter nach links richtung Esterbergalm. Die Forststraße ist (in meinen Augen überflüssigerweise) zu einem großen Teil geteert, aber trotzdem vom Winterdienst vernachlässigt. Auf der teilweise sehr vereisten Straße ist der Aufstieg etwas rutschig; Wir haben ja die <a href="http://www.bergfreunde.de/winterausruestung/schneeschuhe/" target="_blank">Schneeschuhe</a> am Rucksack hängen, doch die <a href="http://www.bergfreunde.de/winterausruestung/groedel/" target="_blank">Grödeln</a> haben wir besser mal im Auto gelassen. Trotz dieser widrigen Umstände erreichen wir recht schnell die Esterbergalm auf 1.265 Metern.</p>
<p>Von dort gehen wir einen gespurten Weg weiter; dank des festen gut tragenden Schnees brauchen wir auch hier oben noch keine Schneeschuhe. Der Weg vor und nach der Alm verläuft vergleichsweise flach. Hier machen wir recht wenig von den insgesamt ca. 1500 Höhenmeter der Tour. Dafür wird hier &#8220;Strecke gemacht&#8221;. Einen guten Teil der 24 Kilometer erlaufen wir auf dieser Ebene.</p>
<p>Der Weg schlängelt sich nun allmählich nach oben und schließlich entscheiden wir uns doch noch die Schneeschuhe anzuziehen.</p>
<p>Wir erreichen eine weitere Ebene und müssen hier mal kurz innehalten: traumhaftes Panorama, wolkenfreier Himmel, unberührte Schneelandschaft. Einfach genial!</p>
<p>Unser nächstes Zwischenziel ist die Weilheimer Hütte (auch Krottenkopfhütte); die Talstation der Materialseilbahn können wir auch schon sehen. Auf einem recht steilen Weg und manchmal wohl auch daneben (wer weiß das im Winter schon so genau?) schlagen wir uns nun duch Latschen den Berg hinauf. Gegen 12:40 erreichen wir die Weilheimer Hütte, von wo sich uns nun auch noch das Panorama weiter ins Karwendel eröffnet.</p>
<p>Nach einer kleinen Pause zur Aufbesserung unserer Getränkevorräte (Schnee ist ja ausreichend vorhanden und schmeckt im Tee auch gar nicht so schlecht) erklimmen wir nun den Gipfel. Der Weg sieht recht felsig aus, viel vom Schnee ist verblasen und so beschließen wir, die Schneeschuhe an der Hütte zu lassen.</p>
<p>Da man aber nun doch nicht so genau weiß, wo man nun loses Geröll, wo festen Schnee und wo nur lockeren Bruchharsch unter den Füßen hat, ist der Weg einigermaßen beschwerlich. Nichts desto trotz: um kurz nach eins erreichen wir gesung &amp; glücklich unser Tagesziel und genießen das traumhafte Panorama.</p>
<p>Nachdem Abstieg zurück zur Weilheimer Hütte lockt nun noch der Nachbargipfel, der obere Rißkopf. Die Sonne, das Panorama und die zugegebenermaßen müden Knochen freuen sich aber ebenso auf eine noch ausgedehntere Rast an der Hütte. Für letzteres entscheide ich mich.</p>
<p>Nach dieser Rast gehts auf dem Abstiegsweg wieder zurück. Der Schnee ist durch die Sonne mittlerweile aber sehr aufgeweicht und trägt lange nicht mehr so gut wie beim Aufstieg. Dort wo wir uns beim Aufstieg noch nicht hätten Träumen lassen, dass wir überhaupt noch Schneeschuhe brauchen, bereuen wir beim Abstieg, die Dinger bereits ausgezogen zu haben.</p>
<p>Gegen 15:30 erreichen wir wieder die Esterbergalm. Nach der Tour haben wir uns eine Apfelschorle verdient. Leider liegt die Terasse bereits im Schatten und so machen wir uns wieder auf, bevor wir völlig auskühlen.</p>
<p>Das letzte Stück und insbesondere der geteerte Teil, hätte ich mir eigentlich ganz gerne gespart; Hatscherei auf blankem Eis oder auf geteerten Wegen; beides nicht der Bringer. Trotzdem war das wohl die schönste Schneeschuhtour des Jahres. Ich kann mir zumindest nicht vorstellen, dass es noch besser wird.</p>
<p>Um 16:50 sind wir zurück am Auto.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Fazit</span>: sehr anstrengende Tour, bei dem der Wettergott uns sehr wohlgeSONNEn war!</p>
<p>Anmerkung: Diese Tour habe ich auch im <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3763330208?ie=UTF8&amp;tag=rainfran-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3763330208">Rother Wanderbuch &#8220;Bayerische Alpen, Wander- und Schneeschuhtouren&#8221; </a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=rainfran-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3763330208" border="0" alt="" width="1" height="1" /> entdeckt. Die Tour ist hier allerdings mit &#8220;blau&#8221; als einfach eingestuft. Hiermit kann aber nur der Weg bis zur Esterbergalm gemeint sein. Der Weiterweg ist nicht mehr einfach, sondern erfordert alpine Erfahrung und schon aufgrund der Länge eine gute Portion Kondition! Selbst im Sommer würde ich die Tour zum Krottenkopf mindestens als &#8220;mittel&#8221; einstufen. Im Winter hat sie in meinen Augen eine schwarze Kennzeichnung verdient.</p>
<p><a href="http://farm5.static.flickr.com/4051/4395309877_3986c73cc9.jpg"><img style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4051/4395309877_3986c73cc9_m.jpg" alt="DSC03260 [800x600]" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm5.static.flickr.com/4038/4396078126_33d9f7a1b8.jpg"><img style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4038/4396078126_33d9f7a1b8_m.jpg" alt="DSC03265 [800x600]" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm3.static.flickr.com/2768/4395315499_7b8d4c45bb.jpg"><img style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm3.static.flickr.com/2768/4395315499_7b8d4c45bb_m.jpg" alt="DSC03328 [800x600]" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm3.static.flickr.com/2801/4396082364_5743c23080.jpg"><img style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm3.static.flickr.com/2801/4396082364_5743c23080_m.jpg" alt="DSC03310 [800x600]" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm5.static.flickr.com/4029/4396083360_7945d2fc10.jpg"><img style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4029/4396083360_7945d2fc10_m.jpg" alt="DSC03325 [800x600]" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm5.static.flickr.com/4029/4395316629_30d135ced0.jpg"><img style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4029/4395316629_30d135ced0_m.jpg" alt="DSC03325 [800x600]" width="240" height="180" /></a></p>
<p>Alle Fotos der Tour gibt&#8217;s auf <a target="_blank" href="http://www.flickr.com/photos/tourenberichte/sets/72157623403514905/">dem Tourenberichte-Flickr-Account</a></p>
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		</item>
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		<title>Lawinen – die weiße Gefahr</title>
		<link>http://www.tourenberichte.com/2010/02/lawinen-%e2%80%93-die-weise-gefahr/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 10:31:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berge]]></category>
		<category><![CDATA[Schneeschuhtour]]></category>
		<category><![CDATA[Skitour / Skifahren]]></category>
		<category><![CDATA[Lawine]]></category>
		<category><![CDATA[Schneeschuhe]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 6.2.2010 stirbt eine Skitourengeherin in einer Lawine im Taubensteingebiet. Nach den Informationen des Lawinenwarndienstes Bayern, war es der schnellen Reaktion eines Hüttenwirtes zu verdanken, dass die beiden Verunglückten vergleichsweise schnell geborgen werden konnten. Während der nur teilweise verschüttete Mann mit Unterkühlungen davon kam, konnte seine Begleiterin jedoch nicht mehr gerettet werden.
Im Taubensteingebiet bin ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 6.2.2010 stirbt eine Skitourengeherin in einer Lawine im Taubensteingebiet. Nach den Informationen des Lawinenwarndienstes Bayern, war es der schnellen Reaktion eines Hüttenwirtes zu verdanken, dass die beiden Verunglückten vergleichsweise schnell geborgen werden konnten. Während der nur teilweise verschüttete Mann mit Unterkühlungen davon kam, konnte seine Begleiterin jedoch nicht mehr gerettet werden.</p>
<p>Im Taubensteingebiet bin ich selbst gerne unterwegs. Grund genug, hier auf die Gefahren von Lawinen hinzuweisen. Denn bei Ski-, aber auch bei Schneeschuhtouren ist man dieser Gefahr ausgesetzt.<span id="more-801"></span></p>
<p><em>Vorweg: außer Verzicht auf die Tour, gibt es keine Möglichkeit, das Lawinenrisiko komplett auszuschalten. Aber natürlich kann man das Risiko durch geeignete Ausrüstung, richtige Vorbereitung vor der Tour und besonnenes Handeln während der Tour minimieren. Die Tipps auf dieser Seite ersetzen allerdings keinesfalls einen Lawinenkurs!</em></p>
<p>Folgende Fragen stellen sich:</p>
<ol>
<li>Welche Ausrüstung brauche ich unbedingt?</li>
<li>Welche Informationen brauche ich vor der Tour, was sagt mir der Lawinenlagebericht?</li>
<li>Wie verhalte ich mich während der Tour?</li>
</ol>
<p><strong>Zu Punkt 1:</strong></p>
<p>Eine allgemeine Liste für Ausrüstungsgegenstände findest Du <a href="http://www.tourenberichte.com/2010/01/wandern-und-bergsteigen-check-der-ausrustung/">hier</a>. Für die Wintersaison sind diese drei Dinge unabdingbar:</p>
<ul>
<li>LVS-Grät:<br />
Mit einem <strong>L</strong>awinen<strong>V</strong>erschütteten<strong>S</strong>uchgerät lässt sich ein Verschütteter orten. Allerdings nur, wenn er selbst eines hat! Ein modernes LVS verfügt über drei Antennen und ist mit digitalem Funk ausgestattet. Leider ist dieses Gerät auch schon der mit Abstand teuerste Gegenstand in dieser Liste. Gute Geräte schlagen mit 300,- Euro und mehr zu buche. Sparen sollte man hier dennoch nicht, schließlich ist das LVS die Lebensversicherung. Ich möchte aber auch keine Empfehlung für ein bestimmtes Gerät abgeben. Stattdessen empfehle ich das Gerät, welches auch im LVS-Kurs, der ohnehin unumgänglich ist, eingesetzt wurde. Denn mit dem hat man ja schon gelernt, umzugehen. Ein LVS-Gerät sollte immer schnell und einfach zu bedienen sein.</li>
<li>Sonde:<br />
Wenn man einen Verschütteten mit Hilfe des LVS gefunden hat, kommt die Sonde zum Einsatz, um die genaue Lage und die Tiefe des Verschütteten herauszufinden-</li>
<li>Schaufel:<br />
Schnee, der mit mehreren 100 km/h komprimiert wird, ist schwer; eine Schaufel zum Ausgraben von Lawinenopfern ist daher unumgänglich!</li>
</ul>
<p>Tipp: Die meisten LVS-Geräte gibt es auch zusammen in einem Set mit Schaufel und Sonde.</p>
<p><strong>Zu Punkt 2:</strong></p>
<p>Jede winterliche Tour will gut geplant sein. Für den bayerischen Alpenraum gibt der Lawinenwarndienst Bayern Auskunft. Im Internet oder per Telefon unter 089 / 9214 – 1210. Der aktuelle Lawinenlagebericht wird täglich um 07:30 ausgegeben. Der ein oder andere mag zu dieser Zeit schon unterwegs sein, deswegen kann man auch noch anrufen!</p>
<p>Die Lawinenwarndienste für Österreich findet man unter <a href="http://www.lawinen.at/">www.lawinen.at</a><br />
Entsprechende Informationen für die Schweiz gibt es unter <a href="http://www.slf.ch/">www.slf.ch</a></p>
<p><strong>Zu Punkt 3:</strong></p>
<p>Wenn wir die richtige Ausrüstung zusammenhaben, die regionalen Gefahrenstufen aus dem Lawinenlagebericht kennen, gilt es noch die Gefahren vor Ort richtig einzuschätzen. Wie steil ist der Hang und wie dessen Exposition? Was sagt dazu der Lawinenlagebericht? Wie ist die Schneebeschaffenheit? Wie viele andere Tourengeher sind unterwegs? Kann man in den Hang einfahren, muss Sicherheitsabstand eingehalten werden? Oder muss der Hang umgangen oder auf die Fortsetzung der Tour verzichtet werden? Letzteres ist meistens wohl die schwerste, oft aber auch die vernünftigste Entscheidung.</p>
<p>Es gibt also eine ganze Reihe Punkte, die bei der Einschätzung des Lawinenrisikos beachtet werden müssen. Auf <a href="http://www.outdoor.de">outdoor.de</a> werden die wichtigsten Fragen rund um das Thema Lawinen und Ausrüstung von den Experten Dieter Stopper (Bergführer) und Dr. Tobias Bach (Sportwissenschaftler) in einer sechsteiligen Serie beantwortet. Folgende Punkte werden dabei behandelt:</p>
<p>1.: <a href="http://www.outdoor.de/top-themen/rokstories/die-notfallausrustung-aus-lvs-gerat-schaufel-und-sonde-1025/" target="_blank">Die Notfallausrüstung aus LVS-Gerät, Schaufel und Sonde – was brauche ich, was muss ich können? </a></p>
<p>2.: <a title="Welches LVS?" href="http://www.outdoor.de/top-themen/rokstories/welches-lvs-1030/" target="_blank">Welches LVS? &#8211; Was ist beim Kauf von LVS-Geräten zu beachten?</a></p>
<p>3.: <a title="Lawinen vermeiden" href="http://www.outdoor.de/top-themen/rokstories/lawinen-vermeiden-k-ein-hexenwerk-1042/" target="_blank">Lawinen vermeiden –(k)ein Hexenwerk&#8221;</a></p>
<p>4.: <a title="Was können Airbag &amp; Co?" href="http://www.outdoor.de/top-themen/rokstories/was-konnen-airbag-und-co-1058/" target="_blank">Was können Airbag &amp; Co.?</a></p>
<p>5.: <a title="Sicher unterwegs - Strategien für richtiges Entscheiden bei der  Planung und im Gelände " href="http://www.outdoor.de/top-themen/rokstories/sicher-unterwegs-strategien-fur-richtiges-entscheiden-bei-der-planung-und-im-gelande-1087/" target="_blank">Sicher unterwegs &#8211; Strategien für richtiges  Entscheiden bei der Planung und im Gelände </a></p>
<p>6.: <a title="Soziales Risikomanagement - Die Gruppe als Gefahrenquelle" href="http://www.outdoor.de/top-themen/rokstories/soziales-risikomanagement-1121/" target="_blank">Soziales   Risikomanagement &#8211; Die Gruppe als Gefahrenquelle</a></p>
<p>Die komplette Serie ist auf jeden Fall eine Lektüre wert. Auch diese Artikel ersetzen in meinen Augen aber keinen LVS-Kurs, in dem die korrekte Handhabung der Ausrüstung, die Interpretation des Lawinenlageberichtes und das „richtige Entscheiden“ geschult und geübt werden.</p>
<p>Fazit: LVS-Kurs absolvieren &#8211; Ausrüstung zulegen &#8211; vernünftig entscheiden &amp; Spaß im Schnee haben</p>
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		<title>Unberührte Natur &#8211; Schneeschuhtour auf den Setzberg (1.706m)</title>
		<link>http://www.tourenberichte.com/2010/02/unberuhrte-natur-schneeschuhtour-auf-den-setzberg-1-706m/</link>
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		<pubDate>Sun, 14 Feb 2010 13:13:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berge]]></category>
		<category><![CDATA[Bergtour]]></category>
		<category><![CDATA[Schneeschuhtour]]></category>
		<category><![CDATA[Tegernseer Berge]]></category>
		<category><![CDATA[Kaiserwetter]]></category>
		<category><![CDATA[Kreuth]]></category>
		<category><![CDATA[Lawine]]></category>
		<category><![CDATA[Schneeschuhe]]></category>
		<category><![CDATA[Winter]]></category>

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		<description><![CDATA[ Sodala, die Lawinenwarnstufe ist für den bayerischen Alpenraum wieder auf &#8220;mäßig&#8221; gesunken, die Wetteraussichten sind relativ gut. Also den Samstag nutzen. Heutiges Ziel: der Setzberg. Soviel vorweg: eine traumhafte unberührte Schnee-Landschaft, kaiserliches Wetter, und eine Tour die es in sich hatte. Was will man mehr?
Um 08:00 Uhr treffe ich mich mit Xandi von alpinlager.com [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" title="Winterwonderland auf dem Setzberg" src="http://farm5.static.flickr.com/4004/4355452427_967702bdb8_m.jpg" alt="DSC03183" width="240" height="180" /> Sodala, die Lawinenwarnstufe ist für den bayerischen Alpenraum wieder auf &#8220;mäßig&#8221; gesunken, die Wetteraussichten sind relativ gut. Also den Samstag nutzen. Heutiges Ziel: der Setzberg. Soviel vorweg: eine traumhafte unberührte Schnee-Landschaft, kaiserliches Wetter, und eine Tour die es in sich hatte. Was will man mehr?</p>
<p><span id="more-744"></span>Um 08:00 Uhr treffe ich mich mit <a href="http://www.alpinlager.com" target="_blank">Xandi von alpinlager.com</a> am Ostbahnhof. Nach ca. 1 Stunde Autofahrt erreichen wir unseren <a href="http://www.google.de/maps?q=47.644441,11.747731&amp;num=1&amp;t=h&amp;sll=47.645284,11.745229&amp;sspn=0.120347,0.256119&amp;ie=UTF8&amp;ll=47.644194,11.747764&amp;spn=0.001691,0.004823&amp;z=18" target="_self">Ausgangspunkt</a> in Kreuth. Von hier aus wollen wir den Setzberg bezwingen. Erst auf einer Rodelbahn, die übrigens Top-Verhältnisse aufweist, bis auf ca. 1200 Meter. Ab hier ist der Weg nicht mehr geräumt und wir schnallen die Schneeschuhe an die Füße.</p>
<p>Wir gehen auf einem tiefverschneiten Forstweg durch den Wald, die Sonne blitzt immer wieder durch die Bäume und lässt erahnen, wie traumhaft dieser Tag noch werden wird.</p>
<p>Vielleicht sollte ich meine Routen künftig im Vorhinein genauer planen, denn wir haben den Aufstiegsweg, der in meinem Buch beschrieben ist, im Winterwonderland nicht gefunden; unser Ziel haben wir aber dennoch erreicht. Viele Wege führen zum Setzberg.</p>
<p>Erst auf <a href="http://www.outdooractive.com/de/" target="_blank">outdooractive.com</a> habe ich eine Google-Karte zu einer <a href="http://www.outdooractive.com/de/wanderung/bayern/setzberg-und-risserkogel/9203692004990146765/" target="_blank">Setzberg Tour</a> gefunden, auf der ich mich richtig orientieren konnte und gesehen habe, was wir gestern <span style="text-decoration: line-through;">falsch</span> besser gemacht haben.</p>
<p>Wir hätten eine ganze Weile der verschneiten Forststraße folgen müssen, den Setzberggraben und den Lahngraben überqueren müssen. Stattdessen halten wir uns an den Wegweiser Richtung Wallberg &amp; Setzberg, was uns logischer erscheint als der Wegweiser ins Tal nach Rottach.</p>
<p>Leichter haben wir es uns damit sicherlich nicht gemacht, aber ziemlich sicher schöner. Wir folgen den Schneeschuhspuren durch den tief verschneiten Wald. Es kommt uns ja schon komisch vor, dass wir laut Höhenmesser unsere Tageshöhe schon fast erreicht haben, aber die Freisinger Hütte noch immer nicht in Sichtweite ist. Aber mei.</p>
<p>Wir kommen oben auf dem Bergrücken an und genießen die Aussicht auf das Tal, das durch Wallberg, Setzberg, und Risserkogel eingerahmt wird.<img class="alignright" src="http://farm3.static.flickr.com/2758/4355451629_e6cf033470_m.jpg" alt="DSC03165" width="240" height="180" /></p>
<p>Dank iPhone mit GPS wissen wir auch trotz der fehlenden Wegweiser zum Setzberg, dass wir hier links abbiegen müssen (wer auf den Risserkogel will, biegt rechts ab). Kurz vor 13 Uhr erklimmen wir die letzten Meter zum Gipfel. Der Weg hier oben war nicht mehr gespurt und lässt sich im Sommer sicherlich besser finden. Im Winter hat man dafür den Vorteil, dass man durch eine völlig unberührte Schneelandschaft wandern darf.</p>
<p>Nach einer angemessenen Rast machen wir uns an den Abstieg. Wir wählen nicht den Aufstiegsweg, sondern folgen den Skispuren hinab nach Osten. Auf recht steilen Hängen verlieren wir sehr schnell an Höhe. Ich nehme hier die Verlängerung meiner Schneeschuhe ab. Dadurch sinkt man zwar mehr ein, ist aber dafür wesentlich wendiger, was bei dem Abstieg wirklich Sinn macht. Nach einem sehr steilen Hang, den wir nicht immer ganz sturzfrei herunter laufen, oder eher fahren (kein Problem, man fällt ja sehr weich im Tiefschnee) treffen wir wieder auf den Forstweg, vondem aus wir vorhin mal die falsche Abzweigung genommen haben. Ab hier geht es nun auf der Forststraße zurück bis zur Rodelbahn und dann zum Parkplatz. Einen großen Teil dieser Strecke haben wir ja bereits im Aufstieg gespurt.</p>
<p>Gegen 16 Uhr sind wir wieder an unserem Ausgangspunkt angelangt.</p>
<p>Fazit: anstrengende Tour in einer traumhaften Winter-Landschaft. Natur pur! sehr geil!</p>
<p>p.s.: Danke an Xandi für die schönen <a href="http://www.flickr.com/photos/tourenberichte/sets/72157623307307079/" target="_blank">Bilder</a>!<br />
p.p.s.: <a href="http://www.alpinlager.com/touren/setzberg-kreuth-1712m" target="_blank">Hier gibts Xandis Bericht zur Tour</a></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Winterwandertour und Schneeschuhtour auf den Hirschberg (1670 m)</title>
		<link>http://www.tourenberichte.com/2010/02/winterwandertour-und-schneeschuhtour-auf-den-hirschberg-1670-m/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 22:15:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator></dc:creator>
				<category><![CDATA[Berge]]></category>
		<category><![CDATA[Schneeschuhtour]]></category>
		<category><![CDATA[Tegernseer Berge]]></category>
		<category><![CDATA[Wanderung]]></category>
		<category><![CDATA[Grödeln]]></category>
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		<category><![CDATA[Winter]]></category>

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		<description><![CDATA[Trübe Aussichten in München. Alles grau in grau. Doch das Schmuddelwetter kann uns mal gern haben, und so machen wir uns auf den Weg in Richtung Tegernsee. Das heutige Tagesziel unserer Winter-Wandertour lautet Hirschberg.

Je näher wir dem Tegernseer Tal kommen, umso heller wird der Himmel. Und siehe da: über dem See blitzt der ein- oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://farm5.static.flickr.com/4063/4341959302_48a8e90f5d_m.jpg" alt="Winterwandertour_Hirschberg046" width="216" height="162" />Trübe Aussichten in München. Alles grau in grau. Doch das Schmuddelwetter kann uns mal gern haben, und so machen wir uns auf den Weg in Richtung Tegernsee. Das heutige Tagesziel unserer <strong>Winter-Wandertour</strong> lautet <strong>Hirschberg</strong>.</p>
<p><span id="more-721"></span></p>
<p>Je näher wir dem Tegernseer Tal kommen, umso heller wird der Himmel. Und siehe da: über dem See blitzt der ein- oder andere Sonnenstrahl durch die Wolken. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Inversionswetterlage" target="_blank">Inversionswetterlage</a> olé!</p>
<p>Unter der Woche hat es getaut, geregnet und erneut 10 cm geschneit. Der Lawinenwarndiest schlägt Alarm und so sei die Tour mit besonderer Vorsicht gewählt.<!--more--></p>
<p>Hinter Rottach-Egern biegen wir Richtung Enterbach rechts ab und zwei Dörfer weiter, <a href="http://maps.google.de/maps?q=47.666509,11.747516&amp;num=1&amp;t=h&amp;sll=47.6619,11.748288&amp;sspn=0.015031,0.032015&amp;hl=de&amp;ie=UTF8&amp;ll=47.666666,11.747507&amp;spn=0.004227,0.011362&amp;z=17" target="_blank">in Scharling</a>, parken wir (2 Euro Parkgebühr). Sogar im Winter ist der Parkplatz nahezu voll. Bereits am Parkplatz ist das Hirschberghaus ausgeschildert.</p>
<p>Wir starten auf ca. 820m und gehen zunächst eine geteerte Straße in Richtung Wald, die nach einigen hundert Metern in eine Forststraße mündet. Der Forstweg schlängelt sich recht flach durch den Wald. Auf dem plattgetretenen Schnee lässt es sich angenehm gehen, ab und an kommen uns Schlittenfahrer entgegen.<br />
Der Himmel kann sich heute nicht so recht entscheiden zwischen Nebel und blau mit Sonnenstrahlen. Nach einer Stunde &#8211; gerade kein Nebel &#8211; sehen wir den Vorgipfel. Eine halbe Stunde später erreichen wir die Materialseilbahn des Hirschberghauses.<br />
Von hier aus wird der Pfad steiler. Der Weg ist nun nicht mehr geräumt, und so reicht uns der Schnee zeitweise über die Knie. Das gestaltet die Tour konditionell etwas anspruchsvoller als es die ersten 1,5 Stunden der Fall war <img src='http://www.tourenberichte.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Der nun folgende Pfad ist an einigen Stellen mit Drahtseil gesichert und teilweise rutschig. Nach guten 30 Minuten erreichen wir den Vorgipfel auf 1545 Metern. Wäre kein Nebel, so würde man von hier aus sowohl den Gipfel des Hirschbergs, als auch das Hirschberghaus sehen.<br />
Den Aufstieg vom Vorgipfel auf den Gipfel, der bei der aktuellen Schneelage gute 40 Minuten dauert, sollte man besser mit Schneeschuhen bestreiten. Oder man geht einige Meter leicht bergab und kehrt ein ins Hirschberghaus, welches sich auf 1.530 Metern Höhe befindet.<br />
Im Hirschberghaus angekommen stärken wir uns mit einem lecker Mittagessen, bei dem uns die Sonne wieder einen Besuch beschert.<br />
Und so steigen wir schließlich wieder gestärkt und zufrieden den gleichen Weg ins Tal ab &#8211; dieses Mal bei Sonnenschein.</p>
<p><strong>Fazit:</strong> eine schöne Tour, die man auch gut an einem Nachmittag bewältigen kann. Bei den aktuellen Schneeverhältnissen sind vor allem ab der Materialseilbahn <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B002Z2HGJO?ie=UTF8&amp;tag=rainfran-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B002Z2HGJO" target="_blank"><strong>Schneeschuhe</strong></a> von Vorteil.<br />
Im Sommer pilgern deutlich mehr Menschen auf den Münchener Hausberg. Es lohnt sich also möglichst früh dran zu sein um noch einen Parkplatz zu ergattern.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/tourenberichte/sets/72157623382334132/" target="_blank">Hier könnt Ihr Euch Fotos von der Tour ansehen.</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Schneeschuhtour auf den Breitenstein (1.622m)</title>
		<link>http://www.tourenberichte.com/2010/02/schneeschuhtour-auf-den-breitenstein-1-622m/</link>
		<comments>http://www.tourenberichte.com/2010/02/schneeschuhtour-auf-den-breitenstein-1-622m/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 06 Feb 2010 16:59:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bayerische Voralpen]]></category>
		<category><![CDATA[Berge]]></category>
		<category><![CDATA[Schneeschuhtour]]></category>
		<category><![CDATA[öffentlich erreichbar]]></category>
		<category><![CDATA[Panorama]]></category>
		<category><![CDATA[Rodeln]]></category>
		<category><![CDATA[Schneeschuhe]]></category>
		<category><![CDATA[Skitour]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.tourenberichte.com/?p=652</guid>
		<description><![CDATA[
Freitag, 05.02.2010: ich habe für heute spontan Urlaub genommen und beschließe den Breitenstein zu besteigen.
Ich bin allein unterwegs und so macht es nicht wirklich Sinn, mit dem Auto zu fahren; also kaufe ich ein Bahnticket bis Miesbach um von dort mit der Buslinie 9552 nach Fischbachau, Ortsteil Birkenstein zu fahren.
In Miesbach ist die Welt noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="lightbox" href="http://lh4.ggpht.com/_ahRpgLT3kRU/S22eBardLqI/AAAAAAAAAFY/RSDKeBw4mho/s640/CIMG1568.JPG"><img class="alignleft" title="Hubertshütte am Breitenstein" src="http://lh4.ggpht.com/_ahRpgLT3kRU/S22eBardLqI/AAAAAAAAAFY/RSDKeBw4mho/s640/CIMG1568.JPG" alt="Hubertushütte am Breitenstein" width="269" height="202" /></a></p>
<p>Freitag, 05.02.2010: ich habe für heute spontan Urlaub genommen und beschließe den Breitenstein zu besteigen.</p>
<p>Ich bin allein unterwegs und so macht es nicht wirklich Sinn, mit dem Auto zu fahren; also kaufe ich ein Bahnticket bis Miesbach um von dort mit der Buslinie 9552 nach Fischbachau, Ortsteil Birkenstein zu fahren.<span id="more-652"></span></p>
<p>In Miesbach ist die Welt noch in Ordnung: der Bus fährt nicht ab, wenn der Fahrplan es vorgibt, sondern wenn alle da sind. &#8220;Eine fehlt uns noch&#8221;, meint der Busfahrer und wartet, bis alls ihm bekannten Fahrgäste den Bus erreicht haben. Zwei Drittel der Fahrgäste waren ihm mit Vornamen bekannt. Das andere Drittel war ich.</p>
<p>Um 08:40 erreiche ich die Bushaltestelle am <a href="http://www.google.de/maps?q=47.712955,11.964249&amp;num=1&amp;t=h&amp;sll=47.71573,11.961253&amp;sspn=0.015015,0.032015&amp;ie=UTF8&amp;ll=47.712938,11.964304&amp;spn=0.003378,0.007328&amp;z=17" target="_blank">Wanderparkplatz in Birkenstein</a> und starte meine Tour. Das erste Stück ist mäßig steil, aber verflucht eisig. Teilweise springe ich quer über den Forstweg, um wieder eine eisfreie Stelle zu erreichen. Irgendwann wird es mir zu blöd und ich schnalle die <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000P4RLRQ?ie=UTF8&amp;tag=rainfran-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B000P4RLRQ">Grödeln</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=rainfran-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=B000P4RLRQ" border="0" alt="" width="1" height="1" /> um, was den Aufstieg doch sehr erleichert.</p>
<p>Mit jedem Höhenmeter wird der vereiste Forstweg mehr zum verschneiten Forstweg und eignet sich auch hervorragend als Rodelbahn. Nach schätzungsweise 1,5 Stunden erreiche ich die Kesselalm, die auch gleichzeitig das Ende des Forstweges (und einer potentiellen Rodelstrecke) markiert.</p>
<p>Ich ziehe die Grödeln aus und die <a target="_blank" href="http://www.bergfreunde.de/winterausruestung/schneeschuhe/kunststoff+schneeschuhe/msr+denali+classic+schneeschuhe.html">Schneeschuhe</a> an, denn unmittelbar hinhl ter der Kesselalm finde ich mich im Tiefschnee wieder.</p>
<p>Den Wegweisern folgend geht es jetzt auf einer sanft ansteigenden Almwiese richtung Wendelstein hoch. Wenn ich mich richtig an meine letzte Sommerwanderung hier rauf erinnere, ist das eigentlich ein sehr breiter Pfad. Aber bei über einem Meter Schnee ist das wohl nebensächlich. Ich steige weiter hinauf bis zu einem Sattel, vondem aus man einen ersten hervorragenden Blick auf den Wendelstein hat.</p>
<p><em></p>
<p>Als &#8220;kleiner Bruder&#8221; des Wendelsteins fristet der Breitenstein ja eher ein trostloses Dasein. Da er aber im Gegensatz zu seinem bekannten Nachbarn eben nicht mit einer Zahnradbahn und einem Sendestudio erschlossen ist, ists hier auch wesentlich ruhiger.</em></p>
<p>Der Aussichtspunkt ist zugleich die Talstation der Materialseilbahn zur Hubertushütte, die mein nächstes Zwischenziel sein wird. Zuvor gilt es aber einen doch recht steilen Hang zu durchschreiten. Der Spurenlage zu folge hat das schon jemand vor mir versucht, der aber irgendwann bei der Hälfte des Weges aufgegeben hat. Also spure ich ab dann selbst. Auch ohne Spuren ist der Weg recht leicht zu finden. Neben den Felsen sind auch immer wieder Bäume markiert; außerdem gibt es fast immer nur zwei Möglichkeiten: den richtigen Weg oder sehr sehr steil <img src='http://www.tourenberichte.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><a href="http://www.bergfreunde.de/winterausruestung/schneeschuhe/kunststoff+schneeschuhe/msr+denali+classic+schneeschuhe.html" title="Schneeschuhe gibts auch bei Bergfreunde.de" target="_blank"><img src="http://www.bergfreunde-partner.de/banner/klettern-728x90.jpg" alt="Schneeschuhe gibts günstig bei Bergfreunde.de" border="0"></a><img src="http://partner.bergfreunde.de/go.cgi?pid=10017&#038;wmid=30&#038;cpid=1&#038;view=1" height="1" width="1" border="0"/>  </p>
<p>Sobald dieser Hang überwunden ist hat man es nicht mehr weit zur Hubertushütte. Von dort aus geht es nur noch den kleinen Gipfelaufbau völlig unproblematisch auf den Gipfel des Breitensteins. Hier oben pfeift der Wind! Es ist bitterlich kalt, aber die Sicht entschädigt. Trotz des bewölkten Himmels genieße ich eine traumhafte Aussicht!</p>
<p>Dennoch: mir ists hier oben einfach zu kalt und ich verlege meine Gipfelrast nach unten an die Hubertushütte. Die Bänke vor der Hütte sind völlig im Schnee versunken; ich setze mich auf einen der Tische. Der Hütteneingang ist zugeschneit. Ein anderer Schneeschuhgänger kommt zu mir, steht direkt neben der tief verschneiten Hütte und bemerkt sehr treffend: &#8220;die haben wohl zu.&#8221;</p>
<p>Nach einer Stärkung mache ich mich wieder an den Abstieg. Ich nehme den Aufstiegsweg, wieder vorbei an der Kesselalm und zurück nach Birkenstein. Dort biege ich vor dem Wanderparkplatz links ab und gehe weiter Richtung Fischbachau-Hammer Bahnhof. <span style="text-decoration: line-through;">Wenn ich mich nämlich ein bisschen beeile, krieg ich die BOB um 13:45 und wäre dann eine Stunde eher daheim. Punkt 13:44 stehe ich am Bahnhof. Perfektes Timing.</span></p>
<p>Wieso ich Idiot mich abhetze, um einen Zug zu erwischen, der nur in den Ferien fährt, ist mir mittlerweile nicht mehr klar. Um 14:09 steige ich am Bahnhof Fischbachau-Hammer in den Bus zurück nach Miesbach, und von dort mit der Bob wieder nach München.</p>
<p>Fazit: nicht allzu lange  Tour auf einen traumhaften Berg. Bei relativ geringer Gipfelhöhe eine trotzdem tolle Aussicht. Sommers wie Winters immer eine Tour wert!</p>
<p><strong><a href="http://www.flickr.com/photos/tourenberichte/sets/72157623240842179/"><br />
Hier gibts alle Fotos zur Tour</a></strong></p>
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		<title>Winterwanderung für Langschläfer: Auf die Aueralm (1299 m)</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Feb 2010 15:33:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator></dc:creator>
				<category><![CDATA[Schneeschuhtour]]></category>
		<category><![CDATA[Tegernseer Berge]]></category>
		<category><![CDATA[Wanderung]]></category>
		<category><![CDATA[Aueralm]]></category>
		<category><![CDATA[Bad Wiessee]]></category>
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		<category><![CDATA[Fockenstein]]></category>
		<category><![CDATA[Langschläfertour]]></category>
		<category><![CDATA[Schlittentour]]></category>
		<category><![CDATA[Tegernsee]]></category>
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		<description><![CDATA[Winterwonderland: das Thermometer zeigt -6°C. Frau Holle beglückte uns mit 20 cm Neuschnee. Es ist Samstag. Erst einmal ist Ausschlafen und gemütlich frühstücken angesagt.
Am frühen Nachmittag treffe ich mich mit Steffi. Wir trotzen unserer Erkältung und machen uns auf den Weg nach Bad Wiessee am Tegernsee. Je fortgeschrittener die Uhrzeit, desto mehr Verkehr hat es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Winterwonderland: das Thermometer zeigt -6°C. Frau Holle beglückte uns mit 20 cm Neuschnee. Es ist Samstag. Erst einmal ist Ausschlafen und gemütlich frühstücken angesagt.</p>
<p>Am frühen Nachmittag treffe ich mich mit Steffi. Wir trotzen unserer Erkältung und machen uns auf den Weg nach Bad Wiessee am Tegernsee. Je fortgeschrittener die Uhrzeit, desto mehr Verkehr hat es auf der Landstraße von der Autobahnausfahrt Holzkirchen zum Tegernsee. Daher empfiehlt es sich auch im Winter Schleichwege über die Dörfer zu nehmen. Hat man sich erfolgreich bis Bad Wiessee vorgearbeitet, so biegt man am Ende des Ortes (von Gmund kommend) am Elektro-Laden Zill rechts ab (Richtung Fockenstein). Nach kurzer Zeit gabelt sich die Straße, wir biegen links ab in die Söllbachtalstraße. Kurz später kommt ein <a href="http://www.google.de/maps?q=47.702258,11.721456&amp;num=1&amp;t=h&amp;sll=47.700052,11.71776&amp;sspn=0.008348,0.017422&amp;ie=UTF8&amp;ll=47.702368,11.721452&amp;spn=0.002112,0.005681&amp;z=18" target="_blank">Wanderparkplatz, unser Ausgangspunkt</a>.</p>
<p><span id="more-627"></span></p>
<p>Die uns bevorstehende <strong>Tour auf die Aueralm</strong> eignet sich perfekt für Langschläfer und alle, die es etwas gemütlicher angehen möchten.</p>
<p>Im Sommer ist der Weg zur Aueralm das Eldorado für hunderte Münchener Wanderer und Mountainbiker. Im Winter trifft man nur ab und an Spaziergänger, Schlittenfahrer, Skitouren- und Schneeschuhgeher.</p>
<p>Bei Schneefall stapfen wir auf ca. <strong>820 m </strong>Höhe los durch das Söllbachtal in Richtung Aueralm. Der Weg ist bestens ausgeschildert. Nach ca. 5 Minuten passieren wir die <a href="http://soellbachklause.de/home.php" target="_blank">Gaststätte Söllbachklause</a>. Entlang des Söllbachs geht es weiter bergaufwärts durch einen Bergwald. Der Weg ist die meiste Zeit eher flach, wegen des Neuschnees aber nicht gerade unbeschwerlich. Unsere Nasen laufen schneller als unsere Beine. Auf 3/4 der Strecke kommt uns ein Räumfahrzeug entgegen. Das gestaltet uns den Weitermarsch deutlich angenehmer.</p>
<p>Kurz vor Zieleinlauf kommen wir auf eine Lichtung. Der Wind weht uns eisig um die Ohren. Von hier aus hat man eine wunderbare Aussicht auf Fockenstein, Hirschberg, Roß- und Buchstein sowie die umliegenden Gipfel der Tegernseer Berge. Über eine letzte Steigung auf den Sattel erreichen wir nach knappen 2 Stunden (im Sommer dauert der Aufstieg ca. 1,5 Std.) die <a href="http://www.aueralm.de/tegernsee/bad_wiessee/alm/aueralm/aueralm.htm" target="_blank">Aueralm</a>.<br />
Selbst im Winter lockt die Aueralm mit großzügigen Öffnungszeiten (Di – So 8.30 – 18 Uhr, Mi 8.30 – 22 Uhr).<br />
Oben angekommen erwartet uns ein leckerer Schmaus in gemütlicher Hüttenatmosphäre. Wir wärmen uns erstmal mit einer heißen Schoki auf. Die wenigen anderen Hüttenbesucher sind hauptsächlich Skitourengeher und Schneeschuhwanderer.</p>
<p>Bei Einbruch der Dunkelheit machen wir uns auf den Rückweg. Den Abstieg &#8220;bezwingen&#8221; wir durch das Zeiselbachtal – zunächst etwas steiler, dann über einen flachen Forstweg. Mittlerweile ist es stockfinster und wir tasten uns mit Stirnlampe ins Tal hinab zum Wanderparkplatz Sonnenbichl.</p>
<p>Dort befinden sich zwei Schlepplifte mit Flutlichtanlage und traumhaft frischem Powder-Schnee. Zu schade, dass wir unsere Skier nicht mit im Gepäck haben!<br />
Wir folgen weitere 5 Minuten der Straße abwärts und treffen dann wieder auf den Parkplatz Söllbachtal (an dem es sogar beheizte Toiletten gibt!)</p>
<p>Fazit: gemütliche und schöne Tour, die im Winter nicht ganz so überlaufen ist wie im Sommer. Für Langschläfer, die etwas frische Luft schnuppern möchten.</p>
<p><strong>Tipp:</strong> diese Tour eignet sich wunderbar für eine Fackelwanderung im Dunkeln.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/tourenberichte/sets/72157623194799653/" target="_blank">Hier kannst Du Dir Fotos von der Tour ansehen</a>.</p>
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		<title>Rodeln vom Rotwandhaus zum Spitzingsee</title>
		<link>http://www.tourenberichte.com/2010/01/rodeln-vom-rotwandhaus-zum-spitzingsee/</link>
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		<pubDate>Sat, 30 Jan 2010 18:27:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bayerische Voralpen]]></category>
		<category><![CDATA[Berge]]></category>
		<category><![CDATA[Schneeschuhtour]]></category>
		<category><![CDATA[Wanderung]]></category>
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		<category><![CDATA[Spitzingsee]]></category>
		<category><![CDATA[Winter]]></category>
		<category><![CDATA[Winterwanderung]]></category>

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		<description><![CDATA[Um 09:00 Uhr treffe ich mich mit Wolfgang und wir machen uns mit dem Auto auf den Weg zum Spitzingsee.
Unser heutiges Ziel ist das Rotwandhaus, von dem aus wir dann mit dem Schlitten wieder ins Tal kommen wollen&#8230;
Mit einem kleinen Umweg, um noch einen Schlitten zu holen, und ein bisschen Stau sind wir um 10:30 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Um 09:00 Uhr treffe ich mich mit Wolfgang und wir machen uns mit dem Auto auf den Weg zum Spitzingsee.<br />
Unser heutiges Ziel ist das Rotwandhaus, von dem aus wir dann mit dem Schlitten wieder ins Tal kommen wollen&#8230;</p>
<p><span id="more-588"></span>Mit einem kleinen Umweg, um noch einen Schlitten zu holen, und ein bisschen Stau sind wir um 10:30 Abmarschbereit am Parkplatz Spitzingsee beim Kircherl. Um dieses herum gelaufen immer der Straße nach; an der Schranke vorbei und dann schon bald nach links Richtung Rotwandhaus. Das ist hier eigentlich eine Teerstraße, die angeblich auf oft blank geräumt ist. Heute allerdings nicht <img src='http://www.tourenberichte.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Nach einer Weile geht es von der Teerstraße nach rechts über eine kleine Brücke und dann weiter auf einer Forststraße bis zum Rotwandhaus. Zeitweise wirds ziemlich steil und gerade mit dem ab und zu recht tiefen Schnee damit durchaus anstrengend.</p>
<p>Anfangs hatten wir noch einigermaßen Glück mit dem Wetter und haben sogar ein bisschen Sonne gesehen. Später wurde es aber doch sehr bewölkt und  ziemlich neblig. Nach gut zwei Stunden (ab Parkplatz) fanden wir uns in dichtem Schneetreiben wieder und auch die Hütte, die wir bereits gesehen hatten, war plötzlich im Nebel verschwunden. Umso schöner, als wir sie nach nochmal ca. 20 Minuten erreicht haben und uns dort stärken konnten, was ehrlich gesagt aufgrund der Kälte und des teilweise recht tiefen Schnees, durch den wir stapften, bitter nötig war.</p>
<p>Gegen 14 Uhr haben wir unser Schlitten genommen und uns an die Abfahrt gemacht. Die Strecke ist im oberen Teil recht flach; in Kombination mit dem tiefen Schnee (es schneite ja immernoch ununterbrochen), hat das das Schlitteln etwas erschwert. Erst im mittleren Teil war es richtig lustig und wir wurden endlich für den Aufstieg entlohnt. Doch auch dann hatten wir immer wieder mit tiefem Schnee und damit natürlich auch einer schlecht präparierten Bahn zu kämpfen. Auch auf dem unteren Teil (Teerstraße) war es recht schwierig an Fahrt zu gewinnen. Am besten gings auf dem Bauch liegend. Vielleicht hats deshalb auch trotz allem viel Spaß gemacht.</p>
<p>Gegen 15 Uhr sind wir zurück am Parkplatz und stauen uns nun zurück nach München. Schön wars trotzdem <img src='http://www.tourenberichte.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Auf den Panorama-Berg Geigelstein (1.813 m)</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Jan 2010 08:07:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Berge]]></category>
		<category><![CDATA[Bergtour]]></category>
		<category><![CDATA[Chiemgauer Alpen]]></category>
		<category><![CDATA[Schneeschuhtour]]></category>
		<category><![CDATA[Grödeln]]></category>
		<category><![CDATA[Panorama]]></category>
		<category><![CDATA[Rodeln]]></category>
		<category><![CDATA[Schneeschuhe]]></category>
		<category><![CDATA[Traumtag]]></category>

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		<description><![CDATA[Mal wieder Sonntags treffen wir (Kathrin, Vroni und ich) uns am Kolumbusplatz, um von dort Richtung Chiemgau aufzubrechen. Unser heutiges Ziel: der Geigelstein. Von Sachrang aus wollen wir über die Schreckalm und die Priener Hütte auf den 1.813 Meter über dem Meer gelegenen Aussichtsgipfel steigen.

Bis wir uns am Ausgangspunkt, dem Parkplatz direkt vor dem Ortseingang [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mal wieder Sonntags treffen wir (Kathrin, Vroni und ich) uns am Kolumbusplatz, um von dort Richtung Chiemgau aufzubrechen. Unser heutiges Ziel: der Geigelstein. Von Sachrang aus wollen wir über die Schreckalm und die Priener Hütte auf den 1.813 Meter über dem Meer gelegenen Aussichtsgipfel steigen.<br />
<span id="more-501"></span><br />
<a href="http://www.tourenberichte.com/wp-content/uploads/2010/01/panorama_geigelstein1.jpg"><img class="alignleft" src="http://www.tourenberichte.com/wp-content/uploads/2010/01/panorama_geigelstein_tn.jpg" alt="Panorama Geigelstein im Winter" title="Panorama Geigelstein"></a>Bis wir uns am <a target="_blank" href="http://www.google.de/maps?q=47.692736,12.267968">Ausgangspunkt</a>, dem Parkplatz direkt vor dem Ortseingang Sachrang, warm eingepackt haben und die Schuhe geschnürt sind, ist es 08:30 Uhr.<br />
An der unübersehbaren Rodelbahn starten wir den Aufstieg, der anfangs recht harmlos auf einer relativ langsam ansteigenden Forststraße verläuft. Wir halten uns an die Wegweiser Richtung Priener Hütte und Geigelstein (über Schreckalm), die auf dieser Tour die Richtung recht gut erkennen lassen. An die angeschriebenen Zeiten sollte man nicht glauben; hier müsste man manchmal SEHR schnell, dann wieder SEHR langsam, und manchmal auch einfach rückwärts gehen.<br />
Nachdem wir gegen 11:00 Uhr die Schreckalm erreichen, ist der Wegverlauf nicht mehr so ganz klar; wir entscheiden uns nicht den Aufstieg zum Geigelstein zu nehmen, sondern gehen erst gerade aus weiter, wieder leicht absteigend zur <a target="_blank" href="http://www.priener-huette.de/">Priener Hütte</a>. Diese erreichen wir gegen 11:30 Uhr und gönnen uns noch unterhalb der Hütte erstmal eine kleine stärkende Pause, bevor wir den Gipfelstum angehen.<br />
Apropos Sturm: mit jedem Meter, dem wir dem Gipfel näher kommen, wird klarer: da oben ist&#8217;s windig. Serh windig!<br />
Ab der Hütte wird der Schnee allmählich tiefer und im Gegensatz zum bisherigen Aufstieg kann man auch ab und zu mal einsinken. Irgendwann lässt sich sogar Vroni, Königin des Ausrüstungs-Minimalismus, dazu überreden die <a target="_blank" href="http://www.amazon.de/gp/product/B002NPBHXE?ie=UTF8&#038;tag=tourenberichte-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=B002NPBHXE">Gamaschen</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=tourenberichte-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=B002NPBHXE" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /> anzulegen. Auf <a target="_blank" href="/karten-und-buchempfehlungen/">Grödeln oder Schneeschuhe</a> können wir aber noch ganz gut verzichten.<br />
Den Steigspuren folgend erreichen wir gegen 13:15 den Gipfel. Bei dem Panorama wird endlich wieder klar, warum es sich gelohnt hat, den Wecker auf 05:30 Uhr zu stellen. Einfach grandios!<br />
Getrübt wird die fantastische Aussicht nur durch den Wind, der einem am Gipfel oben sehr stark und vor allem eiskalt um die Ohren pfeift. Nach ca. 30 Minuten halten wir es nicht mehr aus und steigen wieder hinunter zur Hütte. Durch den tiefen Schnee können wir in sieben-Meilen-Schritten hinunterlaufen; die Kunst ist es, schneller zu laufen, als man einsinken kann <img src='http://www.tourenberichte.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Zurück auf der Hütte gönnen wir uns ein vernünftiges Mittagessen auf der sonnigen Terasse. Erst gegen 15:30 brechen wir wieder auf und machen uns an den Abstieg. Wir nehmen die Fahrstraße und sparen uns den Umweg über die Schreckalm. Um 17:00 Uhr &#8211; es dämmert bereits &#8211; sind wir wieder zurück am Parkplatz.<br />
Fazit: wunderbare Tour mit traumhaftem Panorama!</p>
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