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	<title>Tourenberichte.com - Der Berg- und Freizeit-Blog &#187; Klettersteig</title>
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		<title>Reise nach Val Bregaglia</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Sep 2011 06:27:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berge]]></category>
		<category><![CDATA[Bergell / Val Bregaglia]]></category>
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		<description><![CDATA[Irgendwie erlaubt der Job zurzeit nicht wirklich viel Zeit in den Bergen zu verbringen, geschweige denn darüber hier auch noch zu berichten. Trotzdem, oder gerade deshalb: irgendwann braucht man ja mal eine Auszeit, und die gönnen wir uns für ein langes Wochenende im Bergell (italienisch Val Bregaglia) in der Schweiz.
Wem auch immer ich erzähle, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://farm7.static.flickr.com/6166/6190970079_9c79c91e44.jpg"><img class="alignleft" style="margin: 2px; border: 0pt none;" title="Bergell - Bregaglia" src="http://farm7.static.flickr.com/6166/6190970079_9c79c91e44_m.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a>Irgendwie erlaubt der Job zurzeit nicht wirklich viel Zeit in den Bergen zu verbringen, geschweige denn darüber hier auch noch zu berichten. Trotzdem, oder gerade deshalb: irgendwann braucht man ja mal eine Auszeit, und die gönnen wir uns für ein langes Wochenende im Bergell (italienisch Val Bregaglia) in der Schweiz.<br />
Wem auch immer ich erzähle, dass ich im Bergell war, die Reaktion ist immer die gleiche: &#8220;Wo?&#8221;. Deswegen erstmal ganz genau: <span id="more-1318"></span>Das Bergell ist das Tal der oberen Mera zwischen dem Malojapass (1&#8242;815 m ü. M.) und Chiavenna (333 m). Der obere und weitaus grösste Teil des Tals gehört zum Kreis Bergell des Schweizer Kantons Graubünden, der untere Teil zur italienischen Provinz Sondrio. (Quelle: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bergell">wikipedia</a> <img src='http://www.tourenberichte.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  ). Wem das jetzt noch nicht reicht, der schaut auf der Karte und findet den Ort Soglio markiert: ein malerisches Bergdorf im schweizerischen Teil des Bergells, in dem wir uns für unser langes Wochenende niedergelassen haben: <a href="http://www.google.de/maps?q=Soglio+GR,+Schweiz&amp;hl=de&amp;ll=46.341239,9.547119&amp;spn=0.218529,0.617294&amp;sll=46.345269,9.597588&amp;sspn=0.10902,0.301437&amp;vpsrc=0&amp;t=h&amp;z=11" target="_blank">zur Karte</a></p>
<p>Wenn man im weitgehend Autofreien Soglio ankommt (einheimische dürfen rein, Gäste dürfen nur ihr Gepäck zum Hotel bringen und müssen dann auf einem der beiden großen Parkplätze parken), merkt man schon, dass die Zeit hier langsamer vergeht als anderswo. Wahrscheinlich ist sie sogar einige 100 Jahre mal komplett stehen geblieben. Entspreched ist hier die Welt auch noch in Ordnung.<br />
Für uns ist das hier das optimale Ziel: ausspannen, ein bisschen Kultur, sehr leckeres Essen und ganz Wesentlich: viel viel wunderschöne Landschaft, die immer eher wie gemalt wirkt. Kein Wunder, dass Maler wie Giovanni Segantini oder die Künstlerfamilie Giacometti hier zu Hause waren.</p>
<p>Wer keinen unnötigen Komfort braucht, sondern eher das Besondere mag, dem empfehle ich das <a href="http://www.palazzosalis.ch">Hotel Palazzo Salis in Soglio</a>. Es wurde im 17ten Jahrhundert erbaut und wird seit über 100 Jahren als Hotel genutzt. Wer hier einchecked, lässt sich auf eine Zeitreise ein. Man darf wie gesagt kein 5-Sterne-Luxus-Bad erwarten,  das gab es halt zu dieser Zeit noch nicht. Dafür bietet das Hotel charmant und individuell eingerichtete Zimmer, wobei keines dem anderen gleicht. Rainer Maria Rilke war hier übrigens auch zu Hause und sein Bücherregal steht noch heute in einem der Hotelzimmer. An dieser Stelle aber gleich noch eine Warnung für Ängstliche. In diesem Hotel spukt es. Ein Auszug aus dem Gästeinformationsblatt im Hotel:<em><br />
&#8220;Es gibt Geräusche in unserem Haus. Zwar [nur] zur Geisterstunde hört man die schweren Schritte des Ritters Batista und die Seufzer seiner Tochter Violanta, während 24 Stunden im Tag jedoch die Geräusche der Nachbarn seitlich, oben und unten, die ihrerseits auch Ihre Geräusche wahrnehmen. Wir empfehlen: gegenseitige Rücksichtnahme und in Härtefällen Oropax&#8221;</em></p>
<p>Oropax haben wir übrigens keine gebraucht, obwohl das Hotel ausgebucht war. Der Ritter und seine Tochter geistern da aber wirklich rum.</p>
<p>Die Landschaft, die das Bergell zu bieten hat, kann man kaum in Worte fassen. Die 3.000er-Gipfel von Sciora, Piz Cengalo und Piz Badile ragen über das Bergell empor und Laden Bergsteiger und Kletterer herausfordernd ein, sie zu besteigen.<br />
Doch das Bergell bietet auch für den Wanderer ohne Kletterausrüstung ein Paradies aus gut markierten Wegen und Steigen unterschiedlichster Schwierigkeiten. Vom kinderwagentauglichen Panoramaweg bis zum exponierten Sportklettersteig ist eigentlich alles dabei, was das Wanderer- und Bergsteigerherz begehrt.</p>
<p>Dem aber noch nicht genug. Das Bergell, das übrigens gerade mal 1800 Einwohner zählt, hat noch mehr zu bieten: Die Künstlerfamilie Giacometti sowie Maler wie Giovanni Segantini oder Varlin (Willy Guggenheim) haben in dem Tal Ihre Spuren hinterlassen, sodass sich hier heute Museen und Galerien finden, die nicht nur als Schlechtwetteralternative einen Besuch wert sind. Besonders empfehlenswert ist meiner Ansicht nach das Ciäsa Grande: in einem unterirdischen Ausstellungsraum kann man Werke von Gioavanni, Alberto und Diego Giacometti sowie Augustu Giacometti und Varlin besichtigen. Aber auch über die Geschichte des Lebens im Bergell, die Menschen und die Tiere des Tals, weiß das Museum allerhand zu berichten und ist damit auf jeden Fall einen Besuch wert.</p>
<p>In Vicosoprano sind übrigens noch weitere Spuren der Vergangenheit sehr gut ersichtlich. Über die Hexenprozesse aus der zweiten Hälfte des 17. Jhs. gibt es noch einige Aufzeichnungen, sodass Frau Renata Giovanoli-Semadeni noch heute darüber berichten kann. Insbesondere Familien mit Kindern würde ich ihre spannenden Führungen empfehlen. (Anmeldung per Mail unter <a href="mailto:rengiosem@gmx.ch">rengiosem@gmx.ch</a></p>
<p>Damit auch die kulinarischen Genüsse nicht zu kommen, sei hier noch ein Besuch eines Crotto empfohlen: die Crotti sind natürliche Felsenhöhlen unter dem Geröll alter Erdrutsche, die für das Tal typich sind. Weil hier unten eine gleichbleibende Temperatur vorherrscht, können einheimische Produkte wie Käse, Würste und Bündnerfleisch aufbewahrt und gereift werden. Einige Crotti sind &#8220;nur&#8221; soziale Begegnungsstätten, in Valchiavenna (Italien) sind einige zu Restaurants geworden, in denen man die regionalen Spezialitäten schmecken kann.</p>
<p>Fazit: ein Tal, in dem die Zeit scheinbar stehen geblieben ist und in dem die Welt noch in Ordnung ist. Das optimale Reiseziel, um auszuspannen und Ruhe zu genießen und auch um richtig schöne Wanderungen und Bergtouren zu machen. Weitere Infos bietet die offizielle Webseite des Toursimusbüros Bergaglia Engadin Tourismo: <a href="http://www.bregaglia.ch/">www.bregaglia.ch</a></p>
<p><a href="http://farm7.static.flickr.com/6006/6191489558_d8d819ffb3.jpg"><img class="alignnone" style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm7.static.flickr.com/6006/6191489558_d8d819ffb3_m.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm7.static.flickr.com/6138/6191488900_8c70431af6.jpg"><img class="alignnone" style="margin: 5px;" src="http://farm7.static.flickr.com/6138/6191488900_8c70431af6_m.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm7.static.flickr.com/6174/6191486530_3ab85b2096.jpg"><img class="alignnone" style="margin: 5px;" src="http://farm7.static.flickr.com/6174/6191486530_3ab85b2096_m.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm7.static.flickr.com/6158/6191487610_863147f3d3.jpg"><img class="alignnone" style="margin: 5px;" src="http://farm7.static.flickr.com/6158/6191487610_863147f3d3_m.jpg" alt="" width="180" height="240" /></a><a href="http://farm7.static.flickr.com/6169/6191487894_8f8d1148e2.jpg"><img class="alignnone" style="margin: 5px;" src="http://farm7.static.flickr.com/6169/6191487894_8f8d1148e2_m.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a></p>
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		<title>Auf den Blankenstein (1.768 m)</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Sep 2010 10:44:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bayerische Voralpen]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Wetterbericht fürs Wochenende ist eher schlecht und auch Freitagnachmittag solls schon nicht mehr so gut sein. Also beschließe ich, am Freitagvormittag noch eine kurze Tour zu machen. Meine Wahl fällt dabei auf den Blankenstein (oder auch Plankenstein) in den Tegernseer Bergen, da er zum einen schnell erreicht ist, zum anderen aber dennoch einen gewissen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Wetterbericht fürs Wochenende ist eher schlecht und auch Freitagnachmittag solls schon nicht mehr so gut sein. Also beschließe ich, am Freitagvormittag noch eine kurze Tour zu machen. Meine Wahl fällt dabei auf den <strong>Blankenstein (oder auch Plankenstein) </strong>in den Tegernseer Bergen, da er zum einen schnell erreicht ist, zum anderen aber dennoch einen <strong>gewissen Anspruch </strong>bietet.<span id="more-1258"></span>Ich fahre mit dem Auto von Rottach-Egern die Mautstraße Richtung <strong>Valepp </strong>hinauf (kostet bis zur Sutten 2,- Euro) und parke noch ein Stück unterhalb der <strong>Moni-Alm </strong>an einem unübersehbar großen Parkplatz.</p>
<p>Von hier geht es erstmal auf einer asphaltierten Straße in Richtung<strong> Siblialm. </strong>Nachdem man kurz nach links abbiegen muss (weiter auf Asphalt) ist diese Alm nach ca. 20 Minuten erreicht. Hier beginnt dann ein steiniger Pfad durch den Wald. Mit unter ist es hier auch recht batzig, also bitte nicht ausrutschen <img src='http://www.tourenberichte.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Weiter gehts an der Riedereckalm vorbei und dann oberhalb des <strong>Riederecksees </strong>zum Sattel zwischen <strong>Risserkogel </strong>und Blankenstein hinüber. Hier kann man sich aus respektvollem Abstand schon mal anschauen, was einem im Gipfelanstieg erwartet: je nach Routenwahl (ich entscheide mich für den Normalweg) mindestens der II. Schwierigkeitsgrad. <strong>Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und ein bisschen Kletterfertigkeiten </strong>sind erforderlich.</p>
<p>Wem das ganze am Einstieg schon zu heikel ist, der geht einfach auf die andere Seite hinüber zum Risserkogel, der mir 1.826 m sogar noch ein Stück höher liegt, aber deutlich einfacher zu erreichen ist.</p>
<p>Wer sich wohl fühlt im II. Grad, der folgt den nicht markierten und nicht ausgeschilderten Steigspuren und wählt am besten immer die einfachste Route, denn das ist die richtige <img src='http://www.tourenberichte.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /><br />
Durch eine längere Rinne hindurch klettert man schließlich über den Grat hinauf zum Gipfel. Teilweise anspruchsvoll, teilweise auch ziemlich ausgesetzt. In jedem Fall ein <strong>Vergnügen</strong>, aber eben nicht ganz einfach.<br />
Insbesondere für den Abstieg, würde ich ein Seil empfehlen, wenn man sich nicht so ganz sicher ist, da man dann die ein oder andere Schlüsselstelle doch recht gut entschärfen kann.</p>
<p>Nachdem ich heil wieder am Fuß des Gipfelaufbaus angekommen bin, steige ich durch eine batzige Wiese in Richtung Westen ab, dem Wegweiser zur <strong>Röthensteinalm </strong>folgend. Hier erreicht man wieder die Straße, die man beim Aufstieg weiter unten zur Sieblialm verlassen hat. Wer noch Zeit und Lust hat, verlässt diese Straße kurz zum <strong>Sibliwasserfall</strong>, der zum Verweilen und fotografieren einlädt, wenn nicht gerade der Rentnerverein die gleiche Idee hat, so wie gestern.</p>
<p>Für den Anstieg bis zum Satell habe ich knappe zwei Stunden gebraucht, für die Kletterei zum Gipfel nochmal ca. 20 Minuten. In insgesamt zwei Stunden ist man wieder zurück am Parkplatz.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Tipp</strong></span><strong>: </strong>Der Weg von Enter-Rottach (großer Parkplatz vor der Mautstelle) bis zur Röthensteinalm ist durchgehend gut mit dem Radl (MTB oder auch Rennrad) befahrbar. So lässt sich die Tour auch als kombinierte Bike&amp;Hike-Tour machen.</p>
<p><a href="http://farm5.static.flickr.com/4110/5022783004_272414e24a.jpg"><img style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4110/5022783004_272414e24a_m.jpg" alt="www.tourenberichte.com" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm5.static.flickr.com/4146/5022173137_f7b75e34f8.jpg"><img style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4146/5022173137_f7b75e34f8_m.jpg" alt="IMG_1506" width="180" height="240" /></a><a href="http://farm5.static.flickr.com/4146/5022173213_9acb04f8d6.jpg"><img style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4146/5022173213_9acb04f8d6_m.jpg" alt="www.tourenberichte.com" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm5.static.flickr.com/4108/5022783770_3d78a27010.jpg"><img style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4108/5022783770_3d78a27010_m.jpg" alt="www.tourenberichte.com" width="180" height="240" /></a><a href="http://farm5.static.flickr.com/4129/5022784164_3ef0e4c364.jpg"><img style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4129/5022784164_3ef0e4c364_m.jpg" alt="www.tourenberichte.com" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm5.static.flickr.com/4144/5022783618_3f6be137bb.jpg"><img style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4144/5022783618_3f6be137bb_m.jpg" alt="www.tourenberichte.com" width="240" height="180" /></a></p>
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		<title>In den Sextener Dolomiten &#8211; Paternkofel &#8211; Rund um die drei Zinnen</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Sep 2010 19:17:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Frank</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Endlich hab ich doch auch mal ein paar Tage frei bekommen und starte am Sonntag meinen Kurztrip in die Dolomiten. Genauer gesagt in die Sextener Dolomiten. In gut 3 Stunden erreicht man über den Felbertauern (Maut 10,- Euro) den Talort Sexten, vignettenfrei. Die Route über den Brenner (ebenfalls Maut) ist wohl etwas schneller, aber auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://farm5.static.flickr.com/4091/5018500574_9ccab27de7.jpg"><img class="alignleft" style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4091/5018500574_9ccab27de7_m.jpg" alt="www.tourenberichte.com" width="240" height="180" /></a>Endlich hab ich doch auch mal ein paar Tage frei bekommen und starte am Sonntag meinen Kurztrip in die Dolomiten. Genauer gesagt in die <strong>Sextener Dolomiten. </strong>In gut 3 Stunden erreicht man über den Felbertauern (Maut 10,- Euro) den Talort Sexten, vignettenfrei. Die Route über den Brenner (ebenfalls Maut) ist wohl etwas schneller, aber auch länger und vignettenpflichtig. Außerdem finde ich die Route über die Bundesstraßen wesentlich genussvoller.<br />
Punkt 12 Uhr mache ich mich vom Parkplatz in Sexten aus auf den Weg Richtung <strong>Dreizinnenhütte</strong>, wo ich für die nächsten zwei Nächte reserviert hatte.<br />
<span id="more-1244"></span>Der Weg führt durch das Fleischleintal hinein in die Welt der Dolomiten.<br />
Bis zur Talschlusshütte verläuft der Weg recht flach, auf einem einfachen Wanderweg. Dann wird es immer wieder mal ein bisschen steiler und der Weg wird immer wieder mehr zu einem Pfad oder Steig. Alles in allem ist die Strecke zur Dreizinnenhütte aber völlig unschwierig und problemlos machbar.</p>
<p>Auf der stark frequentierten Route erreicht man die Hütte nach ca 3 Stunden; so habe ich noch viel Zeit, die Gegend um die Hütte zu erkunden und dieund den fantastiscen Blick auf die weltberühtem Drei Zinnen zu genießen.<br />
Am nächsten Morgen mache ich mich nach einem Hüttenfrühstück auf Richtung <strong>Paternkofel</strong> (2.744 m). Direkt neben der Hütte beginnt der Weg, der mich zunächst durch einen alten <strong>Kriegsstollen</strong> führt. Immer wieder bringen Schießscharten ein wenig Licht ins Dunkle, auf dem zweiten Teilstück ist aber eine <strong>Stirn- oder Taschenlampe </strong>zwingend erfoderlich. Schließlich verlässt man den Tunnel und findet sich vor einer Eisenführe wieder. Also erstmal das Klettersteigset anlegen. Dann gehts steil hinauf, teilweise stark ausgesetzt und nicht immer einfach, aber dank einer guten Sicherung recht gut machbar.<br />
Der Steig verläuft einen langen Teil auf der Nordseite, also schattig, bis er dann von der so genannten Gamsscharte weg auf die andere Seite läuft, wo man weitgehend sonnig noch ein Stückchen am Eisen entlang aufsteigt. Ab dann geht es immer den Spuren nach ohne Sicherung aber an einfacheren Stellen Richtung Gipfel. Trittsicherheit ist dennoch immer notwendig. Und auch hier würde ich den Helm noch nicht ablegen wollen, denn eine latente Steinschlaggefahr ist hier immer gegeben&#8230;<br />
Von der Hütte bis zum Gipfel braucht man keine zwei Stunden und kann dann eine traumhafte <strong>Rundumsicht </strong>genießen.</p>
<p>Nach einer Gipfelrast will ich weiter zur <strong>Büllelejochhütte</strong>. Dazu steige ich zunächst auf dem Anstiegsweg wieder ab, bis zur Gamsscharte, und gehe von dort rechts haltend den <strong>Schartenweg </strong>weiter. Dieser Weg ist teilweise gesichert, teilweise einfach, teilweise schwierig, teilweise steil. Auf jeden Fall ist er sehr abwechslungsreich! Auch hier empfehle ich überall ein komplettes Klettersteigset inklusive Helm.<br />
Insgesamt ca. zwei Stunden brauche ich bis zur Büllelejochhütte, wo mich ein hektisches Treiben erwartet. Die Hütte ist von der <strong>Auronzo-Hütte</strong> (mit Parkplatz) bequem erreichbar und dementsprechend stark frequentiert. Allerdings bietet sie auch eine traumhafte Aussicht.<br />
Nach einer kleinen Stärkung mache ich mich auf den leider wirklich immer wieder stark frequentierten Weg zur <strong>Lavaredohütte </strong>und von dort aus weiter zur Auronzohütte. Letztere liegt immernoch auf gut 2.300 Metern, und ist dennoch bequem mit Auto oder Bus erreichbar. Riesengroße Parkplätze erklären jetzt auch, warum hier so viel los ist. Aber man kann es auch keinem verübeln, diesen Weg <strong>rund um die Drei Zinnen</strong>, zu gehen. Denn die Landschaft ist immer wieder atemberaubend.<br />
In gemütlichem Schritt und mit einigen Pausen des Panoramagenusses brauche ich gute zwei Stunden von der Autonzohütte über die Lange Alm zurück zur Dreizinnenhütte. Auf diese Weise habe ich heute nicht nur den Paternkofel bestiegen, sondern auch die Drei Zinnen umrundet, mit einer Schleife über die Büllelejochhütte.<br />
Alles in allem sind die Wege recht gut markiert, allerdings gilt das nur bedingt für die Nebenwege und Steige. Eine möglichst detaillierte Karte sollte daher unbedingt mit ins Gepäck.<br />
Leider muss ich schon wieder zurück und starte am nächsten Tag von der Dreizinnenhütte den Abstieg nach Sexten. Um nicht den gleichen Weg wieder zu gehen laufen ich einen kleinen Umweg über die <strong>Dreischusterhütte</strong>. Hier lerne ich die Dolomiten nochmal völlig anders kennen: die knappen zwei Stunden zur Dreischusterhütte bin ich keinem einzigen Menschen begegnet; es war allerdings auch noch vor 10 Uhr, wo sich wohl noch nicht so viele vom Tal hier rauf gekämpft hatten.<br />
Von der Dreischusterhütte geht es zunächst auf einem Fahrweg weiter Richtung Innichen und dann nochmal steil, später sehr steil, dann noch sehr sehr steil hinauf zum Außergesell (2.007 m). Von hieraus entscheide ich mich für den direkten Abstieg nach Sexten. Direkter Abstieg bedeutet auch &#8211; war ja klar &#8211; dass es sehr steil nach unten geht. So war ich doch froh, als ich gegen 12 Uhr in Sexten angekommen bin und noch ein kleines bisschen flacheren Auslauf hatte.<br />
<strong>Fazit: </strong>atemberbaubend schöne Landschaften, herrliche Steige und Gipfel; leider viel zu kurz.</p>
<p><a href="http://farm5.static.flickr.com/4111/5018500696_a4822b7856.jpg"><img style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4111/5018500696_a4822b7856_m.jpg" alt="www.tourenberichte.com" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm5.static.flickr.com/4086/5017893455_137905d58f.jpg"><img style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4086/5017893455_137905d58f_m.jpg" alt="www.tourenberichte.com" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm5.static.flickr.com/4091/5018498402_a44e3d8920.jpg"><img style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4091/5018498402_a44e3d8920_m.jpg" alt="www.tourenberichte.com" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm5.static.flickr.com/4128/5018496312_ca63b6b291.jpg"><img style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4128/5018496312_ca63b6b291_m.jpg" alt="www.tourenberichte.com" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm5.static.flickr.com/4153/5017893001_a987070033.jpg"><img style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4153/5017893001_a987070033_m.jpg" alt="www.tourenberichte.com" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm5.static.flickr.com/4124/5017896465_91dd642f09.jpg"><img style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4124/5017896465_91dd642f09_m.jpg" alt="www.tourenberichte.com" width="240" height="180" /></a></p>
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		<title>Auf den Wörner (2.476 m)</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Sep 2010 11:37:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berge]]></category>
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		<description><![CDATA[Es ist mal wieder an der Zeit, sich auszutoben. Und so haben wir am gestrigen Sonntag den Wörner, Grenzberg zwischen Bayern und Tirol im Karwendel bestiegen. Um 08:20 Uhr parken wir am Parkplatz zum Dammkar in Mittenwald und folgen der Dammkarstraße (ein erstes kleines Stück auf Asphalt) in Richtung Hochlandhütte.
Der Straße folgt man bis zur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist mal wieder an der Zeit, sich auszutoben. Und so haben wir am gestrigen Sonntag den <strong>Wörner</strong>, Grenzberg zwischen Bayern und Tirol im <strong>Karwendel </strong>bestiegen. Um 08:20 Uhr parken wir am <strong><a href="http://maps.google.de/maps?q=47.441474,11.274182&amp;num=1&amp;t=h&amp;sll=47.441659,11.266412&amp;sspn=0.006295,0.008378&amp;hl=de&amp;ie=UTF8&amp;ll=47.441664,11.2748&amp;spn=0.001664,0.002991&amp;z=19&amp;iwloc=near target=" target="_blank">Parkplatz zum Dammkar</a> </strong>in Mittenwald<strong> </strong>und folgen der Dammkarstraße (ein erstes kleines Stück auf Asphalt) in Richtung Hochlandhütte.<br />
Der Straße folgt man bis zur Materialseilbahn der Dammkarhütte und zweigt dann auf einen Steig ab, der sich nach wenigen Höhenmetern verzweifgt. Wir gehen links weiter Richtung <strong>Hochlandhütte</strong>.<span id="more-1215"></span><br />
Die Zeitangabe auf den Wegweisern zeigt uns 2:50 Stunden. Man kann es aber auch in knapp zwei Stunden laufen und sich dann noch ein zweites Frühstück auf der Hütte gönnen. Auf der Hütte schmeckt ja alles immer gut, und so erfreuen wir uns hier bei bestem Wetter an Instant-Kaffee und Marmourkuchen aus der Packung.</p>
<p>Gegen 11:00 Uhr machen wir uns an den Anstieg in Richtung Wörnersattel, den man nach einer knappen Stunde erreicht.<br />
Hier darf man schon eine wunderschöne Aussicht auf Mittenwald und Umgebung sowie die Werdenfelser Alpen und natürlich auch die <strong>Zugspitze </strong>genießen.</p>
<p>Wer nicht 100% Schwindelfrei und nicht 120% Trittsicher ist und sich nicht ganz wohl fühlt auch im zweiten alpinen Schwierigkeitsgrad ohne Sicherung zu klettern, der sollte es bei dieser Aussicht belassen. Das was jetzt kommt ist anstrengend und auch nichts mehr für schwache Nerven.</p>
<p>Wir haben aber unseren Spaß: Am blanken Fels steigen wir, sehr oft unter zu Hilfename der Hände den alles in allem recht gut mit roten Punkten markierten Steig &#8211; der übrigens nicht in allen Karten verzeichnet ist &#8211; empor. Hier sind wir nicht mehr besonders schnell und brauchen für die ca. 500 Höhenmeter vom Wörnersattel noch rund 2 Stunden bis zum Gipfel, den wir gegen 14 Uhr erreichen. Zwischendrin kann man hier nicht mehr steigen, an manchen Stellen sind kletterfertigkeiten gefragt. Und: nicht nach unten schauen <img src='http://www.tourenberichte.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Hier oben wird jegliche Anstrengung absolut belohnt: mit einer Fernsicht bis München und einem traumhaften Panorama übers Karwendel, die Werdenfelser Alpen, das Estergebirge, die Ammergauer Alpen, und in der Fernde den Alpenhauptkamm. Erstaunlicher Weise ist es komplett windstill und in der Sonne auch sehr angenehm warm, sodass wir uns eine gute Stunde auf dem Gipfel von den Strapazen des Aufstiegs regenerieren. Erst gegen 15:15 verlassen wir den sonnigen Gipfel, der kurz darauf in dichte Wolken gehüllt ist.</p>
<p>Während der <strong>Kletterei </strong>auf den Gipfel geht man doch recht konzentriert und überlegt sich oft zwei mal, ob man diesen Schritt machen sollte. Viel Zeit darüber nachzudenken, wie man hier je wieder runter kommt, hat man also nicht <img src='http://www.tourenberichte.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /><br />
Das gestaltet sich auch nicht unbedingt ganz einfach. Insbesondere die häufig losen Steine bieten nur trügerischen Halt und lassen sich bei Unachtsamkeit auch schnell zu einer <strong>Gerölllawine </strong>lostreten. Auch wenn hier sonst niemand einen auf hatte und wir ehrlich gesagt auch nicht daran gedacht haben: ich würde hier einen <strong>Steinschlaghelm </strong>empfehlen!</p>
<p>Nach dem Motto &#8220;Lieber gesteigene wie ein altes Weib als gefallen wie ein kleines Kind&#8221; dauert das Abklettern bis zum Wörnersattel für uns genauso lang wie der Aufstieg: zwei Stunden. Ich bin bestimmt kein Angsthase, aber stellenweise war das schon &#8220;recht spannend&#8221; und man ist auch ziemlich froh, am Sattel wieder festen Boden unter den Füßen zu haben, auf dem man ganz normal und ohne Festhalten laufen kann.</p>
<p>Während die Wolken nun den kompletten Gipfel eingenommen haben, spazieren wir jetzt wieder recht entspannt zurück zur Hochlandhütte, wo wir uns nochmal eine Stärkung gönnen.<br />
Mittlerweile sieht es so aus, als würde uns Petrus von Regen verschonen, und Stirnlampen wären eh im Rucksack, sodass wir es auch nicht eilig haben.<br />
Nach der ganzen Kletterei kann man den Pfad zurück zur Materialseilbahn der Dammkarhütte und die Forststraße hinunter ins Tal als schönen Auslauf genießen.</p>
<p>Zurück am Auto sind wir gegen 19:30, also ohnehin noch kurt vor Einbruch der Dunkelheit. Erschöpft, aber glücklich.<br />
Reine Geh- und Kletterzeit waren heute gute 9 Stunden.</p>
<p>Fazit: traumhafte Tour, die aber nur für <strong>konditionsstarke, trittsichere (!!) und schwindelfreie Bergsteiger </strong>geeignet ist.</p>
<p>Und hier noch ein paar Fotos (alle Fotos wie immer auf dem <a href="http://www.flickr.com/photos/tourenberichte">Tourenberichte-Flickr-Account</a>)</p>
<p><a href="http://farm5.static.flickr.com/4145/4985807481_2a50b9faca.jpg"><img class="alignnone" style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4145/4985807481_2a50b9faca_m.jpg" alt="IMG_1247" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm5.static.flickr.com/4107/4985807849_0588ef6625.jpg"><img style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4107/4985807849_0588ef6625_m.jpg" alt="IMG_1249" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm5.static.flickr.com/4124/4986409504_fc7835bd0b.jpg"><img class="alignnone" style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4124/4986409504_fc7835bd0b_m.jpg" alt="IMG_1264" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm5.static.flickr.com/4144/4986410522_78e36abfa5.jpg"><img class="alignnone" style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4144/4986410522_78e36abfa5_m.jpg" alt="IMG_1278" width="240" height="180" /></a></p>
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		<title>Tegernseer Hütte, Roß- und Buchstein (1.702 m)</title>
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		<pubDate>Tue, 25 May 2010 19:42:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bayerische Voralpen]]></category>
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		<description><![CDATA[Gestern, Pfingstmontag, hab ich mich nach viel zu langer verletzungsbedingter Bergsteigerabstinenz mal wieder auf den Weg gemacht. Zusammen mit Christian und Mike heißt unser Ziel erstmal Tegernseer Hütte. Von hier aus können wir uns dann entscheiden, ob wir uns zu vielen anderen auf den Roßstein begeben, oder den wesentlich weniger begangenen, aber auch schwierigeren Buchstein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://farm5.static.flickr.com/4068/4639817466_dcf3731c20.jpg"><img class="alignleft" style="margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4068/4639817466_dcf3731c20_m.jpg" alt="Tour zur Tegernseer Hütte / Roß- und Buchstein" width="240" height="180" /></a>Gestern, Pfingstmontag, hab ich mich nach viel zu langer verletzungsbedingter Bergsteigerabstinenz mal wieder auf den Weg gemacht. Zusammen mit Christian und Mike heißt unser Ziel erstmal <strong>Tegernseer Hütte</strong>. Von hier aus können wir uns dann entscheiden, ob wir uns zu vielen anderen auf den <strong>Roßstein</strong> begeben, oder den wesentlich weniger begangenen, aber auch schwierigeren <strong>Buchstein</strong> erklimmen.<br />
Von München aus erreicht man den mit einem unübersehbaren Schild <a href="http://www.google.de/maps?q=47.61552,11.674764&amp;num=1&amp;t=h&amp;sll=47.616882,11.685036&amp;sspn=0.015044,0.032015&amp;ie=UTF8&amp;ll=47.615747,11.676042&amp;spn=0.001696,0.004823&amp;z=18&amp;iwloc=near" target="_blank">gekennzeichneten Parkplatz</a> kurz nach Bayerwald in ca einer Stunde. Die Parkgebühr ist freiwillig.<span id="more-1102"></span><br />
Direkt am Parkplatz geht es auf den anfangs recht steilen Steig Richtung Tegernseer Hütte. Die gesamte Strecke ist unübersehbar gut ausgeschildert, sodass ich mir lange Wegbeschreibungen hier ersparen kann.<br />
Nach einer guten Stunde erreichen wir die Sonnenbergalm, von der aus man einerseits schon ein hervorragendes Panorama genießen kann, und andererseits auch schon die Ziele vor Augen hat: Auf der linken Seite der zahmere Roßstein (1.697 m), rechts der wesentlich markantere und fünf Meter höhere Buchstein. Dazwischen tront wie in einem Adlerhorst die Tegernseer Hütte.<br />
Von der Sonnenbergalm geht es auf einem gut ausgebauten Weg weiter leicht bergauf. Kurz darauf kann man sich entscheiden, ob man den einfacheren Weg um den Roßstein herum nimmt, oder lieber den spannenderen aber natürlich auch schwierigeren Klettersteig zur Tegernseer Hütte nimmt. Wir entscheiden uns für den Klettersteig. Die Seilversicherungen sind sehr gut ausgebaut. Dieser Klettersteig eignet sich auch für <strong>Klettersteigneulinge</strong> sehr gut, die mal in die Materie reinschnuppern wollen. Auch ein Klettersteigset ist in meinen Augen nicht notwendig. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sollten aber vorhanden sein. <img src='http://www.tourenberichte.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /><br />
Nach insgesamt zwei Stunden erreichen wir die Tegernseer Hütte und setzen uns zu gefühlt 1000 anderen Menschen auf die Sonnenterasse. Die Tour ist beliebt. Sehr beliebt. Das wird allerspätestens auf der Hütte sehr deutlich. Zum Glück sind die meisten Menschen, die man in diesen Höhen antrifft, recht sympathisch <img src='http://www.tourenberichte.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /><br />
Nach einer kurzen Stärkung beschließen wir den Buchstein zu erklimmen. Das ist allerdings nun wirklich nix mehr für ungeübte: Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind hier zwingende Voraussetzung. Kletterfertigkeiten schaden auch nicht. Aufgrund der Steinschlaggefahr empfiehlt sich außerdem ein Helm. Bei nassem Fels sollte man unbedingt auf diesen Gipfel verzichten, und sich lieber dem Roßstein widmen.<br />
Weil der Buchstein nun mal ein paar Schwierigkeiten mit sich bringt, hat man dafür oben seine Ruhe. Kaum ist hinter dem Vorgipfel, der schon nach wenigen Minuten erreicht ist, sind Trubel und Hektik von der Tegernseer Hütte völlig vergessen und man kann das Panorama und die Ruhe am Gipfel mit ganz wenigen anderen genießen.</p>
<p>Nachdem wir uns nach dem runterklettern nochmal eine kleine Stärkung auf der Hütte gegönnt haben, beschließen wir den einfacheren Weg um den Roßstein herum zurückzugehen. Die Nordseite des Roßstein war gestern noch nicht ganz schneefrei und ich konnte noch einmal in diesem Jahr durch ein Schneefeld &#8220;abfahren&#8221;&#8230;<br />
Ab der vorhin schon genannten Weggabelung etwas oberhalb der Sonnenbergalm, gehen wir dann auf dem Anstiegsweg wieder hinunter.<br />
Nach insgesamt gut 5 Stunden (inklusive aller Pausen) sind wir wieder am Parkplatz.<br />
Fazit: sehr schöne Tour, die bis zur Tegernseer Hütte als mittelschwer, zum Buchstein aber als schwer eingestuft werden muss. Für alle die gerne Klettern ist die Tour sehr empfehlenswert!</p>
<p><a href="http://farm5.static.flickr.com/4030/4639817982_783ba5c7ff.jpg"><img style="margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4030/4639817982_783ba5c7ff_m.jpg" alt="Tour zur Tegernseer Hütte / Roß- und Buchstein" width="240" height="180" /></a></p>
<p><a href="http://farm5.static.flickr.com/4018/4639817864_8f38889f2f.jpg"><img style="margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4018/4639817864_8f38889f2f_m.jpg" alt="Tour zur Tegernseer Hütte / Roß- und Buchstein" /></a></p>
<p><a href="http://farm5.static.flickr.com/4052/4639208045_60d0a08b91.jpg"><img style="margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4052/4639208045_60d0a08b91_m.jpg" alt="Tour zur Tegernseer Hütte / Roß- und Buchstein" /></a></p>
<p><a href="http://farm5.static.flickr.com/4020/4639207743_9f9543e769.jpg"><img style="margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4020/4639207743_9f9543e769_m.jpg" alt="Tour zur Tegernseer Hütte / Roß- und Buchstein" /></a></p>
<p><a href="http://farm4.static.flickr.com/3360/4639816882_892b0570c9.jpg"><img style="margin: 5px;" src="http://farm4.static.flickr.com/3360/4639816882_892b0570c9_m.jpg" alt="Tour zur Tegernseer Hütte / Roß- und Buchstein" /></a></p>
<p><a href="http://farm4.static.flickr.com/3410/4639815992_418fe4711c.jpg"><img style="margin: 5px;" src="http://farm4.static.flickr.com/3410/4639815992_418fe4711c_m.jpg" alt="Tour zur Tegernseer Hütte / Roß- und Buchstein" /></a></p>
<p>
<a href="http://www.flickr.com/photos/tourenberichte/sets/72157624135387988/" target="_blank">Alle Bilder zur Tour findet Ihr hier</a></p>
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		<title>Hallo erstmal!</title>
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		<pubDate>Sun, 31 Jan 2010 13:59:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bergtour]]></category>
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		<description><![CDATA[Premiere. Das erste mal. Hallo und Stimmprobe. 1-2-3. Test, Test. Stimmprobe. 1-2-3. Läuft!
Der Startschuss ist gefallen. Es ist mir eine Ehre, mich hier als künftige Co-Bloggerin von Rainer vorstellen zu dürfen.*
Meine Freizeit verbringe ich Sommers wie Winters leidenschaftlich gerne in den Bergen. Sei es auf Wandertouren, Bergtouren, Klettersteigtouren, Hochalpintouren, Schneeschuhtouren, Schlittentouren und bald auch auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Premiere. Das erste mal. Hallo und Stimmprobe. 1-2-3. Test, Test. Stimmprobe. 1-2-3. Läuft!<br />
Der Startschuss ist gefallen. Es ist mir eine Ehre, mich hier als künftige Co-Bloggerin von Rainer vorstellen zu dürfen.*<span id="more-593"></span><br />
Meine Freizeit verbringe ich Sommers wie Winters leidenschaftlich gerne in den Bergen. Sei es auf <strong>Wandertouren</strong>, <strong>Bergtouren</strong>, <strong>Klettersteigtouren</strong>, <strong>Hochalpintouren</strong>, <strong>Schneeschuhtouren</strong>, <strong>Schlittentouren</strong> und bald auch auf <strong>Skitouren</strong>. Oder einfach nur zum Skifahren und Langlaufen.</p>
<p>Oftmals werde ich nach Impressionen und Berichten meiner Touren in den Bergen gefragt. Unzählige Bilder schlummern verlassen auf der Festplatte meines Rechners und die schönen Erinnerungen in den Tiefen meines Bewusstseins. Daher freue ich mich sehr, Euch hier künftig teilhaben zu lassen an meinen Bergabenteuern.</p>
<p>Hier könnt Ihr Euch ab sofort <a href="http://www.flickr.com/photos/tourenberichte/" target="_blank">Bilder von Tourenberichte.com</a> angucken.</p>
<p>Gibt es <strong>Tourenberichte </strong>die Ihr hier gerne lesen möchtet oder Touren, die Euch auch interessieren würden? Dann schreibt es uns in die Kommentare dieses Blogs. Vielleicht ist das ja die Inspiration für eine unserer nächsten Touren. Wenn auch Mount Everest, Kilimandscharo, Nanga Parbat &amp; Co. erstmal nicht auf der Liste stehen <img src='http://www.tourenberichte.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Viel Spaß beim Lesen, Angucken und Kommentieren.</p>
<p>*An dieser Stelle sei erwähnt, dass ich bei der Firma <a href="http://www.gore.com/de_de/" target="_blank">W.L. Gore &amp; Associates GmbH </a>angestellt bin. Gore ist u.a. Inhaber der Marken <a href="http://www.gore-tex.de" target="_blank">GORE-TEX</a> und <a href="http://www.windstopper.de" target="_blank">WINDSTOPPER</a>. Mein Engagement in diesem Blog ist jedoch rein privat. Die hier von mir veröffentlichten Inhalte spiegeln nicht die Meinung der Firma wieder. Ich möchte jedoch nicht ausschließen, dass es eine gewisse Prägung mit sich bringt, wenn man sich einen Großteil seiner Zeit mit outdoor- und wintersportaffinen Themen beschäftigt.</p>
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		<title>Wieder ein Traumtag im Karwendel; auf die Lamsenspitze (2.508m)</title>
		<link>http://www.tourenberichte.com/2009/09/wieder-ein-traumtag-im-karwendel-auf-die-lamsenspitze-2-508m/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Sep 2009 17:10:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Frank</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Alle guten Dinge sind vier (und wahrscheinlich noch viel mehr) und so gehts am Mittwoch, den 23.09.2009 auf ein Neues ab ins Karwendel. Weil sich das Ziel, die Lamsenspitze, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in einer Tagestour fast nicht darstellen lässt, entscheide ich mich heute für ein Statt-Auto.

Der Wetterbericht ist gut, aber die Sonne scheint trotzdem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alle guten Dinge sind vier (und wahrscheinlich noch viel mehr) und so gehts am Mittwoch, den 23.09.2009 auf ein Neues <em>ab ins Karwendel. </em>Weil sich das Ziel, die Lamsenspitze, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in einer Tagestour fast nicht darstellen lässt, entscheide ich mich heute für ein Statt-Auto.<br />
<span id="more-171"></span><br />
Der Wetterbericht ist gut, aber die Sonne scheint trotzdem nicht, was an der Uhrzeit liegen kann. Abfahrt in München-Josephsburg um 04:45 Uhr. Ich will früh zurück sein, also muss ich früh hin. Und das mit der Sonne hat sich im Tagesverlauf dann doch noch positiv entwickelt.</p>
<p>Über den Achenpass nach Pertisau und von dort auf einer Mautraße zur <a href="http://www.gramaialm.at" target="_blank">Gramaialm</a>. Dass die Straße eigentlich 4,50 Euro pro PKW kostet, interessiert um 06:10 noch niemanden. Dass sich die Einnahmen trotz solch Mautpreller wie mir durchaus sehen lassen können, wird beim Abstieg klar: Busweise werden Horden von Rentnern, touristen und wahrscheinlich auch touristischen Rentnern zur Alm gekarrt. Bergidylle Fehlanzeige, zumindest am frühen Nachmittag. Morgens ists hier traumhaft! <img src='http://www.tourenberichte.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Um 06:30 Uhr sind die Schuhe geschnürt und im Morgengrauen gehts von der Alm aus auf einem gut markierten Pfad erst recht sanft, später steiler,  Richtung <a href="http://www.lamsenjoch.at" target="_blank">Lamsenjochhütte</a>, die ich gegen 08:00 Uhr erreiche. Jetzt erstmal ein Frühstück. Das Müslifrühstück wird mir von Übernachtungsgästen, die sich schon auf zur Spitze machen,  empfohlen: mit Kaffee für 5,50 Euro zu haben: und <strong>sehr </strong>(!) empfehlenswert. Im Gegensatz zu vielen anderen Hütten (z.B. Knorrhütte), wird auf der Lamsenjochhütte tatsächlich Kaffee gekocht, der diese Bezeichnung auch verdient hat. Sehr lecker. Der Catbird Seat-Kaffee ist seit gestern nur noch zweite Wahl!<br />
Das Müsli war aber <strong>DER Bringer: </strong>ein nicht ganz identifizierbarer Batz aus Obst und irgendwelchem Getreide, der in dieser Form aussah wie mehrfach gegessen, ein paar mal davon rückwärts. Also Augen zu und durch: mit geschlossenen Augen schmeckte es aber <strong>VERDAMMT </strong>lecker. Ich kanns nur empfehlen und freue mich schon auf mein nächstes Müsli auf der Lamsenjochhütte.</p>
<p>Frisch gestärkt geht es von der Hütte einen Pfad erst ein wenig bergab und dann links hinauf Richtung Brudertunnel (nicht der Beschilderung zur Lamsenspitze folgend). Jetzt wird es spannender. Der Weg wird steiler und nach wenigen Minuten ziehe ich Helm und Klettergurt an. Steinschlag ist hier definitiv nicht ausgeschlossen, insbesondere nicht, wenn man Leute vor sich hat, und das ist offenbar bei gutem Wetter immer der Fall <img src='http://www.tourenberichte.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Der Klettersteig ist sehr gut abgesichert, aber auch nicht ganz einfach. Also durchaus fordernd. Meine Klimmzugtaktik erweist sich hier als dummer Fehler. Der Muskelkater in den Armen ist vorprogrammiert und spätestens im Tunnel, in dem es teilweise nicht mehr senkrecht, sondern überhängend nach oben geht, wird klar, dass ich meine Taktik ändern und mehr aus den Beinen arbeiten muss, wie ichs beim Klettern mal gelernt habe <img src='http://www.tourenberichte.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Der erste Teil des Klettersteiges ist in ca. 30 Minuten durchstiegen und es geht auf einem gut erkennbaren Pfad nach rechts weiter durch ein Kar auf der Südseite der Lamsenspitze. (nach links würde es übrigens zum Hochnissl gehen, den ich wohl unter Alpine Zeile einfügen werde, weil er auch recht spannend aussieht. Und wegen dem Müsli auf der Hütte! <img src='http://www.tourenberichte.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  )</p>
<p>Der Pfad durch das Kar führt mich zum Einstieg des zweiten Klettersteigteils. Seilversicherter Weg würde es auch treffen. Die Anforderungen sind wesentlich geringer als durch den Brudertunnel, und die Steinschlaggefahr ist leichter berechenbar: 100%. Permanent kommen irgendwo kleinere und ab und zu auch größere Steine runter.<br />
Es gibt erstaunlich viele, die sich diesen Weg ohne Helm antun. Gott sei dank auch ein paar Kluge Bergsteiger, die sich ohne Helm lieber zum Umkehren entscheiden. Ich war ja glücklicherweise gut ausgerüstet und kam deshalb gegen 11:00 Uhr ohne nennenswerte Blessuren auf der Lamsenspitze auf 2.508 Metern an.</p>
<p>Nach einer Stunde in der Sonne auf dem Gipfel gehts auf dem Anstiegsweg wieder zum Lamsenjoch. Nun nicht zurück durch den Brudertunnel, sondern links hinunter durch die Lamsenscharte. Zunächst auf einem seilversicherten Steig hinab (teilweise mit ziemlich viel Luft unter den Füßen, aber trotzdem nicht schwierig) und dann in Sieben-Meilen-Schritten durch das Schuttkar zurück zur Lamsenjochhütte, die man auf diese Weise in recht kurzer Zeit erreicht. Von hier ab wieder auf dem Anstiegsweg runter zur Gramaialm. Mit allen wohlverdienten Pausen bin ich insgesamt 7 Stunden unterwegs.</p>
<p>Alles in allem eine nicht ganz einfache Tour, die Schwindelfreiheit, Trittsicherheit sowie ein bisschen Kletterfertigkeit (oder genügend Armkraft) sowie eine vollständige Klettersteigausrüstung inklsuive Helm erforderlich macht. Für diejenigen, die diese Grundvoraussetzungen mitbringen, kann ich die Tour sehr empfehlen!</p>
<p>p.s.: blöder weise hab ich meine Kamera vergessen. Deswegen gibts statt einem Foto einen Google-Earth Screenshot, mit dem Aufstiegsweg. Der Pfad ist allerdings manuell eingefügt und hat sicherlich keine GPS-Genauigkeit <img src='http://www.tourenberichte.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-174" title="Weg zur Lamsenspitze" src="http://www.hhg2000.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/09/weg-zur-lamsenspitze1.jpg" alt="Weg zur Lamsenspitze" width="469" height="325" /></p>
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		<title>Noch ein Traumtag im Karwendel &#8211; Der Mittenwalder Klettersteig</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Aug 2009 07:35:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Frank</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die dritte Woche in Folge! noch ein Traumtag im Karwendel:
Um 09:00 Uhr (Abfahrt in Muc um 07:20) treffe ich mich mit Daniela an der Karwendelbahn in Mittenwald, mit dem Ziel den Mittenwalder Höhenweg (Klettersteig) zu bezwingen.Das Wetter könnte besser nicht sein, was sich natürlich auch auf die Anzahl der Mitkletterer auswirkt.  Aber dass wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die dritte Woche in Folge! noch ein Traumtag im Karwendel:</p>
<p>Um 09:00 Uhr (Abfahrt in Muc um 07:20) treffe ich mich mit Daniela an der Karwendelbahn in Mittenwald, mit dem Ziel den Mittenwalder Höhenweg (Klettersteig) zu bezwingen.<br />Das Wetter könnte besser nicht sein, was sich natürlich auch auf die Anzahl der Mitkletterer auswirkt.  Aber dass wir am 15. August bei Traumwetter nicht allein in den Bergen sind, war ohnehin vorher klar.<br />Der Klettersteig ist in meinem Buch mit KS2/3-C angegeben<span id="more-10"></span>, ist aber gefühlt deutlich einfacher, und daher auch für ungeübte Kletterer (Trittsicherheit und Schwindelfreiheit vorausgesetzt) leicht machbar. In gut drei Stunden schafft man es problemlos bis zum Brunnsteinanger und zur geschlossenen Tiroler Hütte. Im Absteig zurück nach Mittenwald kommt man an der Brunnsteinhütte vorbei, die wir natürlich nicht links liegen lassen konnten.<br />Der Abstieg ist wenig schwierig, wenngleich die ganze Tour (unter Zuhilfenahme der Karwendelbahn im Aufstieg (Kosten so um die 13 Euro) ca. sieben Stunden gedauert hat.<br />Sieben Stunden, in denen wir von oben immer wieder mit dem Lautersee geliebäugelt haben, der ja geradezu dazu einlädt, später die Füße reinzuhängen. Und ganz bestimmt kann man da direkt mit dem Auto hinfahren <img src='http://www.tourenberichte.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> . Um es vorweg zu nehmen: kann man nicht. Und der Zustieg dauert auch noch mal ca. 40 Minuten, wenn man dank freundlicher Einheimischer auf einem privaten Parkplatz das Auto stehen lassen kann. Also nach einer ohnehin schon anstrengenden Bergtour nochmals schwitzend bergauf. Aber der See entschädigt ganz eindeutig für die Anstrengung: erfreulich warmes Wasser, und trotzdem schön kühlend. Traumhafte Alpenkulisse. Und im am See gelegenen Gasthaus auch noch einen Eiskaffee. Das ist auch ganz definitiv um Klassen besser, als sich zusammen mit den anderen Karwendelausflüglern und Rückreisenden auf die A95 zu stellen.<br />Nachdem wir die abends immer ruhiger werdende Seeidylle genossen haben, habe ich mich um 19:45 auf den Weg zurück nach München gemacht. Ich hatte immernoch keine Lust auf die A95 und habe mich für die wesentlich schönere und kürzere Strecke über Krün, Walchensee, Kochel, Benediktbeuern entschieden. Vollkommen ohne Autobahn gelangt man in knapp zwei Stunden (mit weniger KM und weniger Spritverbrauch) zurück nach Hause, genießt während der Fahrt einen traumhaften Sonnenuntergang und kann bei angemessener Fahrweise den Blick immer wieder etwas länger als nötig im Rückspiegel verweilen lassen, und das Karwendel nochmal im Rückspiegelformat genießen.<br />Ich hoffe auf schönes Wetter nächstes Wochenende und brauche dringend Urlaub. Ein Tag geht immer viel zu schnell vorbei&#8230;</p>
<p>Empfehlenswerte Karte: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/385491007X?ie=UTF8&amp;tag=rainfran-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=385491007X">Kompass Wanderkarte Nr. 5, Wettersteingebirge, Zugspitzgebiet1:50000</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=rainfran-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=385491007X" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none!important;margin:0!important;" /></p>
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		<title>Innsbrucker Klettersteig; der zweite Traumtag im Karwendel</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Aug 2009 16:26:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berge]]></category>
		<category><![CDATA[Karwendel]]></category>
		<category><![CDATA[Klettersteig]]></category>
		<category><![CDATA[Kaiserwetter]]></category>
		<category><![CDATA[Panorama]]></category>
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Heute haben wir uns mal den Innsbrucker Klettersteig, oder zumindest den ersten Teil davon, angetan. Wir, das sind Betty, Bernd und meine Wenigkeit.
Um 06:30 war Abfahrt, sodass wir &#8211; mit dem  Auto nach Innsbruck, und mit der Seilbahn zum Ausgangspunkt Hafelekar &#8211; um 09:30 fertig eingegurtet und frohen Mutes den Einstieg des Klettersteigs aufsuchten. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://rainerfrank.files.wordpress.com/2009/08/cimg1162-798365.jpg"><img src="http://rainerfrank.files.wordpress.com/2009/08/cimg1162-798365.jpg?w=300" border="0" alt="" /></a><br />
Heute haben wir uns mal den Innsbrucker Klettersteig, oder zumindest den ersten Teil davon, angetan. Wir, das sind Betty, Bernd und meine Wenigkeit.<br />
Um 06:30 war Abfahrt, sodass wir &#8211; mit dem  Auto nach Innsbruck, und mit der Seilbahn zum Ausgangspunkt Hafelekar &#8211; um 09:30 fertig eingegurtet und frohen Mutes den Einstieg des Klettersteigs aufsuchten. Nicht ganz allein, was bei dem schönen Wetter und dem tollen Steig aber eigentlich klar war.<span id="more-9"></span><br />
Das erste Stück ist auch schon eine knackig schwierige Selle, ab dann wirds aber unschwieriger und es beginnt ein rasanter und spannender Klettersteig, der Schwindelfreiheit und Trittsicherheit sicher zwingend erforderlich macht, aber dennoch für unseren Klettersteig-Neuling Bernd keine großen Probleme darstellte.<br />
Der Weg begeistert mit einem traumhaften Panorama ins Karwendelgebirge, und bei noch schönerem Wetter wahrscheinlich auch mit einer schönen Sicht auf Innsbruck. Da wars aber recht neblig und bewölkt.<br />
Einmal mehr habe ich festgestellt, dass die Zeitangaben für Touren im Karwendel wohl eher für Profisportler &#8211; mindestens aber einfach nicht für mich &#8211; berechnet wurden. Die Strecke vom Hafelekar bis zum Langen Sattel &#8220;bewältigten&#8221; wir in ca. 5 Stunden, Pausen inklusive. Reine Gehzeit sind laut Buchangabe knappe 3 Stunden. Folglich haben wir offenbar gute 2 Stunden Pause gemacht&#8230;.hm!?<br />
Aufgrund der fortgeschrittenen Stunde und der immer mehr aufziehenden Wolken haben wir bereits auf der Kemacher Spitze entschieden, den Steig nicht bis zum Ende zu gehen, sondern einen Abstieg ab dem &#8220;langen Sattel&#8221; zu wählen. Wir dachten ja eigentlich auch, dass nach besagtem Gipfel nur noch ein kleines Stückchen geklettert wird, aber nix da: der Abstieg zum Sattel hats nochmal in sich, und die österreichischen Damen hinter uns mussten feststellen, dass wir &#8220;schwer&#8221; meinen, wenn wir &#8220;schön&#8221; sagen.<br />
Belohnt wurde die Kletterei mit unglaublichen nahen Gämsen (siehe Foto), die sich genüsslich kauend fotografieren ließen.<br />
Kurz vor halb fünf waren wir an der Zwischenstation der Seilbahn, die uns zurück ins Tal brachte. Für die Seilbahn muss man übrigens einen &#8220;Anteilsschein&#8221; im Wert von gut 20 Euro erwerben. Für AV-Mitglieder entgegen anders lautender Behauptungen im Internet NICHT günstiger. Aber die Dame an der Kasse tröstet mit den Worten: &#8220;Das ist ja alles freiwillig&#8221;<br />
Im Tal erfreuten wir uns noch  &#8211; gemeinsam mit den beiden österreichischen Mädels &#8211; bei Apfelschorle und Radler dem hervorragenden Ausblick über Innsbruck, dem Geheimtip besagter Mädels sei dank.<br />
Irgendwann begann es aber dann doch noch: die Regentropfen, von denen wir beim Tourabstieg zwei oder drei gespürt haben, verwandelten sich in ein Gewitter, bei dem keiner von uns mehr in den Bergen hätte sein wollen. Der vorzeitige Abstieg war also die richtige Entscheidung, davon abgesehen, dass wir die letzte Talfahrt anders eh niemals erreicht hätten.<br />
Um ca. 19:30 waren wir erschöpft aber glücklich wieder in München.<br />
Der nächste Klettersteig folgt bestimmt!</p>
<p>Empfehlenswerte Karte: <a href="http://www.amazon.de/gp/redirect.html?ie=UTF8&amp;location=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2Fs%3Fie%3DUTF8%26x%3D0%26ref%255F%3Dnb%255Fss%26y%3D0%26field-keywords%3D9783854910404%26url%3Dsearch-alias%253Daps&amp;site-redirect=de&amp;tag=rainfran-21&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=19454">Kompass Wanderkarte Nr. 36: Innsbruck &amp; Brenner 1:50000</a><img style="border:none!important;margin:0!important;" src="https://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=rainfran-21&amp;l=ur2&amp;o=3" border="0" alt="" width="1" height="1" /></p>
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