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	<title>Tourenberichte.com - Der Berg- und Freizeit-Blog &#187; Klassifizierung</title>
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		<title>Reise nach Val Bregaglia</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Sep 2011 06:27:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berge]]></category>
		<category><![CDATA[Bergell / Val Bregaglia]]></category>
		<category><![CDATA[Bergtour]]></category>
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		<description><![CDATA[Irgendwie erlaubt der Job zurzeit nicht wirklich viel Zeit in den Bergen zu verbringen, geschweige denn darüber hier auch noch zu berichten. Trotzdem, oder gerade deshalb: irgendwann braucht man ja mal eine Auszeit, und die gönnen wir uns für ein langes Wochenende im Bergell (italienisch Val Bregaglia) in der Schweiz.
Wem auch immer ich erzähle, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://farm7.static.flickr.com/6166/6190970079_9c79c91e44.jpg"><img class="alignleft" style="margin: 2px; border: 0pt none;" title="Bergell - Bregaglia" src="http://farm7.static.flickr.com/6166/6190970079_9c79c91e44_m.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a>Irgendwie erlaubt der Job zurzeit nicht wirklich viel Zeit in den Bergen zu verbringen, geschweige denn darüber hier auch noch zu berichten. Trotzdem, oder gerade deshalb: irgendwann braucht man ja mal eine Auszeit, und die gönnen wir uns für ein langes Wochenende im Bergell (italienisch Val Bregaglia) in der Schweiz.<br />
Wem auch immer ich erzähle, dass ich im Bergell war, die Reaktion ist immer die gleiche: &#8220;Wo?&#8221;. Deswegen erstmal ganz genau: <span id="more-1318"></span>Das Bergell ist das Tal der oberen Mera zwischen dem Malojapass (1&#8242;815 m ü. M.) und Chiavenna (333 m). Der obere und weitaus grösste Teil des Tals gehört zum Kreis Bergell des Schweizer Kantons Graubünden, der untere Teil zur italienischen Provinz Sondrio. (Quelle: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bergell">wikipedia</a> <img src='http://www.tourenberichte.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  ). Wem das jetzt noch nicht reicht, der schaut auf der Karte und findet den Ort Soglio markiert: ein malerisches Bergdorf im schweizerischen Teil des Bergells, in dem wir uns für unser langes Wochenende niedergelassen haben: <a href="http://www.google.de/maps?q=Soglio+GR,+Schweiz&amp;hl=de&amp;ll=46.341239,9.547119&amp;spn=0.218529,0.617294&amp;sll=46.345269,9.597588&amp;sspn=0.10902,0.301437&amp;vpsrc=0&amp;t=h&amp;z=11" target="_blank">zur Karte</a></p>
<p>Wenn man im weitgehend Autofreien Soglio ankommt (einheimische dürfen rein, Gäste dürfen nur ihr Gepäck zum Hotel bringen und müssen dann auf einem der beiden großen Parkplätze parken), merkt man schon, dass die Zeit hier langsamer vergeht als anderswo. Wahrscheinlich ist sie sogar einige 100 Jahre mal komplett stehen geblieben. Entspreched ist hier die Welt auch noch in Ordnung.<br />
Für uns ist das hier das optimale Ziel: ausspannen, ein bisschen Kultur, sehr leckeres Essen und ganz Wesentlich: viel viel wunderschöne Landschaft, die immer eher wie gemalt wirkt. Kein Wunder, dass Maler wie Giovanni Segantini oder die Künstlerfamilie Giacometti hier zu Hause waren.</p>
<p>Wer keinen unnötigen Komfort braucht, sondern eher das Besondere mag, dem empfehle ich das <a href="http://www.palazzosalis.ch">Hotel Palazzo Salis in Soglio</a>. Es wurde im 17ten Jahrhundert erbaut und wird seit über 100 Jahren als Hotel genutzt. Wer hier einchecked, lässt sich auf eine Zeitreise ein. Man darf wie gesagt kein 5-Sterne-Luxus-Bad erwarten,  das gab es halt zu dieser Zeit noch nicht. Dafür bietet das Hotel charmant und individuell eingerichtete Zimmer, wobei keines dem anderen gleicht. Rainer Maria Rilke war hier übrigens auch zu Hause und sein Bücherregal steht noch heute in einem der Hotelzimmer. An dieser Stelle aber gleich noch eine Warnung für Ängstliche. In diesem Hotel spukt es. Ein Auszug aus dem Gästeinformationsblatt im Hotel:<em><br />
&#8220;Es gibt Geräusche in unserem Haus. Zwar [nur] zur Geisterstunde hört man die schweren Schritte des Ritters Batista und die Seufzer seiner Tochter Violanta, während 24 Stunden im Tag jedoch die Geräusche der Nachbarn seitlich, oben und unten, die ihrerseits auch Ihre Geräusche wahrnehmen. Wir empfehlen: gegenseitige Rücksichtnahme und in Härtefällen Oropax&#8221;</em></p>
<p>Oropax haben wir übrigens keine gebraucht, obwohl das Hotel ausgebucht war. Der Ritter und seine Tochter geistern da aber wirklich rum.</p>
<p>Die Landschaft, die das Bergell zu bieten hat, kann man kaum in Worte fassen. Die 3.000er-Gipfel von Sciora, Piz Cengalo und Piz Badile ragen über das Bergell empor und Laden Bergsteiger und Kletterer herausfordernd ein, sie zu besteigen.<br />
Doch das Bergell bietet auch für den Wanderer ohne Kletterausrüstung ein Paradies aus gut markierten Wegen und Steigen unterschiedlichster Schwierigkeiten. Vom kinderwagentauglichen Panoramaweg bis zum exponierten Sportklettersteig ist eigentlich alles dabei, was das Wanderer- und Bergsteigerherz begehrt.</p>
<p>Dem aber noch nicht genug. Das Bergell, das übrigens gerade mal 1800 Einwohner zählt, hat noch mehr zu bieten: Die Künstlerfamilie Giacometti sowie Maler wie Giovanni Segantini oder Varlin (Willy Guggenheim) haben in dem Tal Ihre Spuren hinterlassen, sodass sich hier heute Museen und Galerien finden, die nicht nur als Schlechtwetteralternative einen Besuch wert sind. Besonders empfehlenswert ist meiner Ansicht nach das Ciäsa Grande: in einem unterirdischen Ausstellungsraum kann man Werke von Gioavanni, Alberto und Diego Giacometti sowie Augustu Giacometti und Varlin besichtigen. Aber auch über die Geschichte des Lebens im Bergell, die Menschen und die Tiere des Tals, weiß das Museum allerhand zu berichten und ist damit auf jeden Fall einen Besuch wert.</p>
<p>In Vicosoprano sind übrigens noch weitere Spuren der Vergangenheit sehr gut ersichtlich. Über die Hexenprozesse aus der zweiten Hälfte des 17. Jhs. gibt es noch einige Aufzeichnungen, sodass Frau Renata Giovanoli-Semadeni noch heute darüber berichten kann. Insbesondere Familien mit Kindern würde ich ihre spannenden Führungen empfehlen. (Anmeldung per Mail unter <a href="mailto:rengiosem@gmx.ch">rengiosem@gmx.ch</a></p>
<p>Damit auch die kulinarischen Genüsse nicht zu kommen, sei hier noch ein Besuch eines Crotto empfohlen: die Crotti sind natürliche Felsenhöhlen unter dem Geröll alter Erdrutsche, die für das Tal typich sind. Weil hier unten eine gleichbleibende Temperatur vorherrscht, können einheimische Produkte wie Käse, Würste und Bündnerfleisch aufbewahrt und gereift werden. Einige Crotti sind &#8220;nur&#8221; soziale Begegnungsstätten, in Valchiavenna (Italien) sind einige zu Restaurants geworden, in denen man die regionalen Spezialitäten schmecken kann.</p>
<p>Fazit: ein Tal, in dem die Zeit scheinbar stehen geblieben ist und in dem die Welt noch in Ordnung ist. Das optimale Reiseziel, um auszuspannen und Ruhe zu genießen und auch um richtig schöne Wanderungen und Bergtouren zu machen. Weitere Infos bietet die offizielle Webseite des Toursimusbüros Bergaglia Engadin Tourismo: <a href="http://www.bregaglia.ch/">www.bregaglia.ch</a></p>
<p><a href="http://farm7.static.flickr.com/6006/6191489558_d8d819ffb3.jpg"><img class="alignnone" style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm7.static.flickr.com/6006/6191489558_d8d819ffb3_m.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm7.static.flickr.com/6138/6191488900_8c70431af6.jpg"><img class="alignnone" style="margin: 5px;" src="http://farm7.static.flickr.com/6138/6191488900_8c70431af6_m.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm7.static.flickr.com/6174/6191486530_3ab85b2096.jpg"><img class="alignnone" style="margin: 5px;" src="http://farm7.static.flickr.com/6174/6191486530_3ab85b2096_m.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm7.static.flickr.com/6158/6191487610_863147f3d3.jpg"><img class="alignnone" style="margin: 5px;" src="http://farm7.static.flickr.com/6158/6191487610_863147f3d3_m.jpg" alt="" width="180" height="240" /></a><a href="http://farm7.static.flickr.com/6169/6191487894_8f8d1148e2.jpg"><img class="alignnone" style="margin: 5px;" src="http://farm7.static.flickr.com/6169/6191487894_8f8d1148e2_m.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a></p>
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		<title>Auf den Blankenstein (1.768 m)</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Sep 2010 10:44:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bayerische Voralpen]]></category>
		<category><![CDATA[Berge]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Wetterbericht fürs Wochenende ist eher schlecht und auch Freitagnachmittag solls schon nicht mehr so gut sein. Also beschließe ich, am Freitagvormittag noch eine kurze Tour zu machen. Meine Wahl fällt dabei auf den Blankenstein (oder auch Plankenstein) in den Tegernseer Bergen, da er zum einen schnell erreicht ist, zum anderen aber dennoch einen gewissen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Wetterbericht fürs Wochenende ist eher schlecht und auch Freitagnachmittag solls schon nicht mehr so gut sein. Also beschließe ich, am Freitagvormittag noch eine kurze Tour zu machen. Meine Wahl fällt dabei auf den <strong>Blankenstein (oder auch Plankenstein) </strong>in den Tegernseer Bergen, da er zum einen schnell erreicht ist, zum anderen aber dennoch einen <strong>gewissen Anspruch </strong>bietet.<span id="more-1258"></span>Ich fahre mit dem Auto von Rottach-Egern die Mautstraße Richtung <strong>Valepp </strong>hinauf (kostet bis zur Sutten 2,- Euro) und parke noch ein Stück unterhalb der <strong>Moni-Alm </strong>an einem unübersehbar großen Parkplatz.</p>
<p>Von hier geht es erstmal auf einer asphaltierten Straße in Richtung<strong> Siblialm. </strong>Nachdem man kurz nach links abbiegen muss (weiter auf Asphalt) ist diese Alm nach ca. 20 Minuten erreicht. Hier beginnt dann ein steiniger Pfad durch den Wald. Mit unter ist es hier auch recht batzig, also bitte nicht ausrutschen <img src='http://www.tourenberichte.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Weiter gehts an der Riedereckalm vorbei und dann oberhalb des <strong>Riederecksees </strong>zum Sattel zwischen <strong>Risserkogel </strong>und Blankenstein hinüber. Hier kann man sich aus respektvollem Abstand schon mal anschauen, was einem im Gipfelanstieg erwartet: je nach Routenwahl (ich entscheide mich für den Normalweg) mindestens der II. Schwierigkeitsgrad. <strong>Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und ein bisschen Kletterfertigkeiten </strong>sind erforderlich.</p>
<p>Wem das ganze am Einstieg schon zu heikel ist, der geht einfach auf die andere Seite hinüber zum Risserkogel, der mir 1.826 m sogar noch ein Stück höher liegt, aber deutlich einfacher zu erreichen ist.</p>
<p>Wer sich wohl fühlt im II. Grad, der folgt den nicht markierten und nicht ausgeschilderten Steigspuren und wählt am besten immer die einfachste Route, denn das ist die richtige <img src='http://www.tourenberichte.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /><br />
Durch eine längere Rinne hindurch klettert man schließlich über den Grat hinauf zum Gipfel. Teilweise anspruchsvoll, teilweise auch ziemlich ausgesetzt. In jedem Fall ein <strong>Vergnügen</strong>, aber eben nicht ganz einfach.<br />
Insbesondere für den Abstieg, würde ich ein Seil empfehlen, wenn man sich nicht so ganz sicher ist, da man dann die ein oder andere Schlüsselstelle doch recht gut entschärfen kann.</p>
<p>Nachdem ich heil wieder am Fuß des Gipfelaufbaus angekommen bin, steige ich durch eine batzige Wiese in Richtung Westen ab, dem Wegweiser zur <strong>Röthensteinalm </strong>folgend. Hier erreicht man wieder die Straße, die man beim Aufstieg weiter unten zur Sieblialm verlassen hat. Wer noch Zeit und Lust hat, verlässt diese Straße kurz zum <strong>Sibliwasserfall</strong>, der zum Verweilen und fotografieren einlädt, wenn nicht gerade der Rentnerverein die gleiche Idee hat, so wie gestern.</p>
<p>Für den Anstieg bis zum Satell habe ich knappe zwei Stunden gebraucht, für die Kletterei zum Gipfel nochmal ca. 20 Minuten. In insgesamt zwei Stunden ist man wieder zurück am Parkplatz.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Tipp</strong></span><strong>: </strong>Der Weg von Enter-Rottach (großer Parkplatz vor der Mautstelle) bis zur Röthensteinalm ist durchgehend gut mit dem Radl (MTB oder auch Rennrad) befahrbar. So lässt sich die Tour auch als kombinierte Bike&amp;Hike-Tour machen.</p>
<p><a href="http://farm5.static.flickr.com/4110/5022783004_272414e24a.jpg"><img style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4110/5022783004_272414e24a_m.jpg" alt="www.tourenberichte.com" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm5.static.flickr.com/4146/5022173137_f7b75e34f8.jpg"><img style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4146/5022173137_f7b75e34f8_m.jpg" alt="IMG_1506" width="180" height="240" /></a><a href="http://farm5.static.flickr.com/4146/5022173213_9acb04f8d6.jpg"><img style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4146/5022173213_9acb04f8d6_m.jpg" alt="www.tourenberichte.com" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm5.static.flickr.com/4108/5022783770_3d78a27010.jpg"><img style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4108/5022783770_3d78a27010_m.jpg" alt="www.tourenberichte.com" width="180" height="240" /></a><a href="http://farm5.static.flickr.com/4129/5022784164_3ef0e4c364.jpg"><img style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4129/5022784164_3ef0e4c364_m.jpg" alt="www.tourenberichte.com" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm5.static.flickr.com/4144/5022783618_3f6be137bb.jpg"><img style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4144/5022783618_3f6be137bb_m.jpg" alt="www.tourenberichte.com" width="240" height="180" /></a></p>
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		<title>In den Sextener Dolomiten &#8211; Paternkofel &#8211; Rund um die drei Zinnen</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Sep 2010 19:17:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Frank</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Endlich hab ich doch auch mal ein paar Tage frei bekommen und starte am Sonntag meinen Kurztrip in die Dolomiten. Genauer gesagt in die Sextener Dolomiten. In gut 3 Stunden erreicht man über den Felbertauern (Maut 10,- Euro) den Talort Sexten, vignettenfrei. Die Route über den Brenner (ebenfalls Maut) ist wohl etwas schneller, aber auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://farm5.static.flickr.com/4091/5018500574_9ccab27de7.jpg"><img class="alignleft" style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4091/5018500574_9ccab27de7_m.jpg" alt="www.tourenberichte.com" width="240" height="180" /></a>Endlich hab ich doch auch mal ein paar Tage frei bekommen und starte am Sonntag meinen Kurztrip in die Dolomiten. Genauer gesagt in die <strong>Sextener Dolomiten. </strong>In gut 3 Stunden erreicht man über den Felbertauern (Maut 10,- Euro) den Talort Sexten, vignettenfrei. Die Route über den Brenner (ebenfalls Maut) ist wohl etwas schneller, aber auch länger und vignettenpflichtig. Außerdem finde ich die Route über die Bundesstraßen wesentlich genussvoller.<br />
Punkt 12 Uhr mache ich mich vom Parkplatz in Sexten aus auf den Weg Richtung <strong>Dreizinnenhütte</strong>, wo ich für die nächsten zwei Nächte reserviert hatte.<br />
<span id="more-1244"></span>Der Weg führt durch das Fleischleintal hinein in die Welt der Dolomiten.<br />
Bis zur Talschlusshütte verläuft der Weg recht flach, auf einem einfachen Wanderweg. Dann wird es immer wieder mal ein bisschen steiler und der Weg wird immer wieder mehr zu einem Pfad oder Steig. Alles in allem ist die Strecke zur Dreizinnenhütte aber völlig unschwierig und problemlos machbar.</p>
<p>Auf der stark frequentierten Route erreicht man die Hütte nach ca 3 Stunden; so habe ich noch viel Zeit, die Gegend um die Hütte zu erkunden und dieund den fantastiscen Blick auf die weltberühtem Drei Zinnen zu genießen.<br />
Am nächsten Morgen mache ich mich nach einem Hüttenfrühstück auf Richtung <strong>Paternkofel</strong> (2.744 m). Direkt neben der Hütte beginnt der Weg, der mich zunächst durch einen alten <strong>Kriegsstollen</strong> führt. Immer wieder bringen Schießscharten ein wenig Licht ins Dunkle, auf dem zweiten Teilstück ist aber eine <strong>Stirn- oder Taschenlampe </strong>zwingend erfoderlich. Schließlich verlässt man den Tunnel und findet sich vor einer Eisenführe wieder. Also erstmal das Klettersteigset anlegen. Dann gehts steil hinauf, teilweise stark ausgesetzt und nicht immer einfach, aber dank einer guten Sicherung recht gut machbar.<br />
Der Steig verläuft einen langen Teil auf der Nordseite, also schattig, bis er dann von der so genannten Gamsscharte weg auf die andere Seite läuft, wo man weitgehend sonnig noch ein Stückchen am Eisen entlang aufsteigt. Ab dann geht es immer den Spuren nach ohne Sicherung aber an einfacheren Stellen Richtung Gipfel. Trittsicherheit ist dennoch immer notwendig. Und auch hier würde ich den Helm noch nicht ablegen wollen, denn eine latente Steinschlaggefahr ist hier immer gegeben&#8230;<br />
Von der Hütte bis zum Gipfel braucht man keine zwei Stunden und kann dann eine traumhafte <strong>Rundumsicht </strong>genießen.</p>
<p>Nach einer Gipfelrast will ich weiter zur <strong>Büllelejochhütte</strong>. Dazu steige ich zunächst auf dem Anstiegsweg wieder ab, bis zur Gamsscharte, und gehe von dort rechts haltend den <strong>Schartenweg </strong>weiter. Dieser Weg ist teilweise gesichert, teilweise einfach, teilweise schwierig, teilweise steil. Auf jeden Fall ist er sehr abwechslungsreich! Auch hier empfehle ich überall ein komplettes Klettersteigset inklusive Helm.<br />
Insgesamt ca. zwei Stunden brauche ich bis zur Büllelejochhütte, wo mich ein hektisches Treiben erwartet. Die Hütte ist von der <strong>Auronzo-Hütte</strong> (mit Parkplatz) bequem erreichbar und dementsprechend stark frequentiert. Allerdings bietet sie auch eine traumhafte Aussicht.<br />
Nach einer kleinen Stärkung mache ich mich auf den leider wirklich immer wieder stark frequentierten Weg zur <strong>Lavaredohütte </strong>und von dort aus weiter zur Auronzohütte. Letztere liegt immernoch auf gut 2.300 Metern, und ist dennoch bequem mit Auto oder Bus erreichbar. Riesengroße Parkplätze erklären jetzt auch, warum hier so viel los ist. Aber man kann es auch keinem verübeln, diesen Weg <strong>rund um die Drei Zinnen</strong>, zu gehen. Denn die Landschaft ist immer wieder atemberaubend.<br />
In gemütlichem Schritt und mit einigen Pausen des Panoramagenusses brauche ich gute zwei Stunden von der Autonzohütte über die Lange Alm zurück zur Dreizinnenhütte. Auf diese Weise habe ich heute nicht nur den Paternkofel bestiegen, sondern auch die Drei Zinnen umrundet, mit einer Schleife über die Büllelejochhütte.<br />
Alles in allem sind die Wege recht gut markiert, allerdings gilt das nur bedingt für die Nebenwege und Steige. Eine möglichst detaillierte Karte sollte daher unbedingt mit ins Gepäck.<br />
Leider muss ich schon wieder zurück und starte am nächsten Tag von der Dreizinnenhütte den Abstieg nach Sexten. Um nicht den gleichen Weg wieder zu gehen laufen ich einen kleinen Umweg über die <strong>Dreischusterhütte</strong>. Hier lerne ich die Dolomiten nochmal völlig anders kennen: die knappen zwei Stunden zur Dreischusterhütte bin ich keinem einzigen Menschen begegnet; es war allerdings auch noch vor 10 Uhr, wo sich wohl noch nicht so viele vom Tal hier rauf gekämpft hatten.<br />
Von der Dreischusterhütte geht es zunächst auf einem Fahrweg weiter Richtung Innichen und dann nochmal steil, später sehr steil, dann noch sehr sehr steil hinauf zum Außergesell (2.007 m). Von hieraus entscheide ich mich für den direkten Abstieg nach Sexten. Direkter Abstieg bedeutet auch &#8211; war ja klar &#8211; dass es sehr steil nach unten geht. So war ich doch froh, als ich gegen 12 Uhr in Sexten angekommen bin und noch ein kleines bisschen flacheren Auslauf hatte.<br />
<strong>Fazit: </strong>atemberbaubend schöne Landschaften, herrliche Steige und Gipfel; leider viel zu kurz.</p>
<p><a href="http://farm5.static.flickr.com/4111/5018500696_a4822b7856.jpg"><img style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4111/5018500696_a4822b7856_m.jpg" alt="www.tourenberichte.com" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm5.static.flickr.com/4086/5017893455_137905d58f.jpg"><img style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4086/5017893455_137905d58f_m.jpg" alt="www.tourenberichte.com" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm5.static.flickr.com/4091/5018498402_a44e3d8920.jpg"><img style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4091/5018498402_a44e3d8920_m.jpg" alt="www.tourenberichte.com" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm5.static.flickr.com/4128/5018496312_ca63b6b291.jpg"><img style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4128/5018496312_ca63b6b291_m.jpg" alt="www.tourenberichte.com" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm5.static.flickr.com/4153/5017893001_a987070033.jpg"><img style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4153/5017893001_a987070033_m.jpg" alt="www.tourenberichte.com" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm5.static.flickr.com/4124/5017896465_91dd642f09.jpg"><img style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4124/5017896465_91dd642f09_m.jpg" alt="www.tourenberichte.com" width="240" height="180" /></a></p>
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		<title>Genusswochenende im Berner Oberland</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Sep 2010 20:45:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator></dc:creator>
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		<category><![CDATA[Wanderung]]></category>
		<category><![CDATA[Berner Oberland]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Thunersee]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem sich der Sommer mit einigen Regentagen in München verabschiedet hat, zieht es mich für ein verlängertes Wochenende in die Schweiz, genauer gesagt an den Thunersee im Berner Oberland. Auch hier in Spiez, an der angeblich schönsten Bucht Europas, hält der Herbst langsam aber sicher Einzug und begrüßt mich mit einigen tief hängenden Wolken. Nichtsdestotrotz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://farm5.static.flickr.com/4083/5015256963_68b07b72da.jpg"><img class="alignleft" style="border: 0pt none;margin: 5px" src="http://farm5.static.flickr.com/4083/5015256963_68b07b72da_m.jpg" alt="www.tourenberichte.com" width="240" height="160" /></a>Nachdem sich der Sommer mit einigen Regentagen in München verabschiedet hat, zieht es mich für ein verlängertes Wochenende in die Schweiz, genauer gesagt an den <strong>Thunersee im Berner Oberland. </strong>Auch hier in Spiez, an der angeblich schönsten Bucht Europas, hält der Herbst langsam aber sicher Einzug und begrüßt mich mit einigen tief hängenden Wolken. Nichtsdestotrotz genieße ich zunächst bei einem ausgedehnten Spaziergang am See die Ruhe dieser herrlichen Umgebung.<span id="more-1232"></span>Auch am Freitag traut sich die Sonne nicht so richtig durch die Wolken, so dass man wunderbar das Alternativprogramm zum Bergsteigen testen kann. Das Tropenhaus Frutigen erweist sich als besonders interessantes Ausflugsziel, da es den Anbau von tropischen Früchten und Pflanzen mit Öko-Störzucht verbindet. Eine Kombination, die im ersten Moment sehr ungewöhnlich klingt, sich aber spätestens auf dem Teller des integrierten Restaurants als fantastisch für die Geschmacksnerven darstellt.<br />
Der eigentliche Grund für dieses innovative Projekt liegt in dem warmen Wasser, welches nach dem Bau des Lötschbergtunnels aus dem Berg strömt und vor der Ableitung in die umliegenden Gewässer abgekühlt werden muss. Die genauen Zusammenhänge lassen wir uns bei einer spannenden Führung erklären.</p>
<p>Anschließend machen wir uns auf zu einer Radtour mit sogenannten Velo-Flyern. Hierbei handelt es sich um Elektro-Fahrräder, die die eigene Trittkraft mit einem Akku verstärken. Und auch wenn ich zugeben muss, bis jetzt eher zu den &#8220;Mit-dem-Fahrrad-bergauf-fahr-Muffeln&#8221; gehört zu haben, habe ich sehr viel Spaß bei der Tour auf das <strong>Diemtigbergli</strong>. Besonders natürlich genau in den Momenten, wo man die Mitfahrer mit einem Lächeln im Gesicht überholt&#8230;</p>
<p>Der Samstag beginnt ebenfalls recht wolkenverhangen. Und während ich morgens um sieben ganz allein meine Runden im Hallenbad mit den großen Panoramafenstern drehe, lässt sich immer mal wieder der Rundblick auf die umliegenden Berge erahnen. Doch auch der Blick auf den liebevoll angelegten Park des <strong><a href="http://www.eden-spiez.ch" target="_blank">Hotel Eden</a></strong>, in dem ich wohne, lässt die Freude auf den beginnenden Tag in mir aufsteigen.</p>
<p>Nach dem Frühstück fahren wir mit dem Auto ins Simmental, zur <strong>Alp Morgeten</strong> auf 1.655m. Hier werden wir vom Älpler Christian mit einem Apéro begrüßt, bevor wir mit Golfschlägern bewaffnet an den Kühen vorbei auf die umliegenden Alpweiden wandern. Und wieder entdecke ich eine Bergsportart, die ich bisher nicht kannte. Beim Alpinen <strong>Crossgolf </strong>wird der Golfball entlang der Anforderungen der Topografie gespielt; bei uns wurde die Schwierigkeit durch vorhandene Nebelschwaden nochmals erhöht. Trotzdem haben wir – nach einigem Suchen &#8211; alle Golfbälle wiedergefunden! Nach dem Mittagessen auf der Alp können wir uns einem ganz besonderen Erlebnis nicht entziehen: einem Alpenbad. Zu acht sitzen wir in einem riesigen Kessel mit heißem Wasser, der früher zur Käseherstellung verwendet wurde, und genießen die Aussicht auf die zwischen den Wolken hervorblitzenden Berge. Mit einem Glas Wein in der Hand ist das wirklich der absolute Spaß.</p>
<p>Zurück im Hotel wartet am frühen Abend die Wahl zwischen dem Stöbern in der hauseigenen Bibliothek, begleitet von Pianomusik, und dem kleinen Wellnessbereich. Ich entscheide mich für ersteres und genieße die angenehme Stimmung dieses Hauses. Das Hotel Eden (<a href="http://www.eden-spiez.ch" target="_blank">www.eden-spiez.ch</a>), das nicht nur durch seine traumhafte Lage punktet, hat sich vor allem auf <strong>Alleinreisende </strong>spezialisiert und schenkt diesen ganz besondere Aufmerksamkeit. Und auch wenn ich dieses Mal in Begleitung hier bin, finde ich als jemand, der öfter allein verreist, die Idee und ihre Umsetzung großartig. Im gesamten Hotel herrscht eine sehr warme Stimmung, die in vielen liebevollen Details begründet ist. Und spätestens wenn man im Beerengarten süße Brombeeren und Himbeeren direkt von den Sträuchern isst, zieht sich ein zufriedenes Lächeln von einem Ohr zum anderen.</p>
<p>Der Sonntag lässt schon bei einem Blick vom Balkon meines Zimmers erahnen, dass sich noch einmal ein herrlicher Spätsommertag ankündigt. Die Sonnenstrahlen fallen immer tiefer auf die pyramidenförmige Gestalt des Niesen, den Hausberg von Spiez, und kitzeln beim ausgiebigen Frühstück auch den größten Langschläfer wach.<br />
Also machen wir uns auf den Weg zum <strong>Niesen-Gipfel, </strong>der sich mit seinen 2.362m als exzellenter Aussichtsberg erweist. Den Aufstieg lassen wir uns von der Niesen-Bahn erleichtern, die dieses Jahr bereits ihren 100. Geburtstag feiert. Das Panorama mit seiner Aussicht auf die <strong>schneebedeckten 4.000er </strong>ist absolut beeindruckend. Schnell sind <strong>Eiger, Mönch und Jungfrau </strong>sowie die Blümlisalp benannt und wir genießen ausgiebig die Sicht auf die Berge und das Wolkenspiel.<br />
Schließlich entscheide ich mich für den Rückweg per pedes. Den mit einer Zeitdauer von 3:10 h angegebenen Abstieg nach Mülenen springe ich in 1:50 hinunter, was aber zugegebenermaßen Blasen an den Füßen und einen Sonnenbrand zur Folge hat.<br />
Die anschließende Fuß- und Beinmassage im Hotel sowie das exzellente 4-Gang-Abendessen entschädigen dafür aber absolut.</p>
<p>Der Abreisetag ist natürlich – Murphy&#8217;s law – der mit dem schönsten Wetter. Und so mache ich auf dem Heimweg noch einen Abstecher nach Thun. Auch dieses Städtchen ist einen Ausflug wert; und die sich langsam verfärbenden Blätter an den Bäumen machen immer mehr Lust auf den Herbst&#8230;</p>
<p><a href="http://farm5.static.flickr.com/4112/5015865448_154cd9a6b5.jpg"><img style="border: 0pt none;margin: 5px" src="http://farm5.static.flickr.com/4112/5015865448_154cd9a6b5_m.jpg" alt="www.tourenberichte.com" width="240" height="160" /></a><a href="http://farm5.static.flickr.com/4105/5015865564_faefbdc2f6.jpg"><img style="border: 0pt none;margin: 5px" src="http://farm5.static.flickr.com/4105/5015865564_faefbdc2f6_m.jpg" alt="www.tourenberichte.com" width="240" height="160" /></a><a href="http://farm5.static.flickr.com/4125/5015865676_9957727c90.jpg"><img style="border: 0pt none;margin: 5px" src="http://farm5.static.flickr.com/4125/5015865676_9957727c90_m.jpg" alt="www.tourenberichte.com" width="240" height="160" /></a></p>
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		<title>Auf den Wörner (2.476 m)</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Sep 2010 11:37:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berge]]></category>
		<category><![CDATA[Bergtour]]></category>
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		<category><![CDATA[Klettersteig]]></category>
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		<category><![CDATA[Mittenwald]]></category>
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		<description><![CDATA[Es ist mal wieder an der Zeit, sich auszutoben. Und so haben wir am gestrigen Sonntag den Wörner, Grenzberg zwischen Bayern und Tirol im Karwendel bestiegen. Um 08:20 Uhr parken wir am Parkplatz zum Dammkar in Mittenwald und folgen der Dammkarstraße (ein erstes kleines Stück auf Asphalt) in Richtung Hochlandhütte.
Der Straße folgt man bis zur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist mal wieder an der Zeit, sich auszutoben. Und so haben wir am gestrigen Sonntag den <strong>Wörner</strong>, Grenzberg zwischen Bayern und Tirol im <strong>Karwendel </strong>bestiegen. Um 08:20 Uhr parken wir am <strong><a href="http://maps.google.de/maps?q=47.441474,11.274182&amp;num=1&amp;t=h&amp;sll=47.441659,11.266412&amp;sspn=0.006295,0.008378&amp;hl=de&amp;ie=UTF8&amp;ll=47.441664,11.2748&amp;spn=0.001664,0.002991&amp;z=19&amp;iwloc=near target=" target="_blank">Parkplatz zum Dammkar</a> </strong>in Mittenwald<strong> </strong>und folgen der Dammkarstraße (ein erstes kleines Stück auf Asphalt) in Richtung Hochlandhütte.<br />
Der Straße folgt man bis zur Materialseilbahn der Dammkarhütte und zweigt dann auf einen Steig ab, der sich nach wenigen Höhenmetern verzweifgt. Wir gehen links weiter Richtung <strong>Hochlandhütte</strong>.<span id="more-1215"></span><br />
Die Zeitangabe auf den Wegweisern zeigt uns 2:50 Stunden. Man kann es aber auch in knapp zwei Stunden laufen und sich dann noch ein zweites Frühstück auf der Hütte gönnen. Auf der Hütte schmeckt ja alles immer gut, und so erfreuen wir uns hier bei bestem Wetter an Instant-Kaffee und Marmourkuchen aus der Packung.</p>
<p>Gegen 11:00 Uhr machen wir uns an den Anstieg in Richtung Wörnersattel, den man nach einer knappen Stunde erreicht.<br />
Hier darf man schon eine wunderschöne Aussicht auf Mittenwald und Umgebung sowie die Werdenfelser Alpen und natürlich auch die <strong>Zugspitze </strong>genießen.</p>
<p>Wer nicht 100% Schwindelfrei und nicht 120% Trittsicher ist und sich nicht ganz wohl fühlt auch im zweiten alpinen Schwierigkeitsgrad ohne Sicherung zu klettern, der sollte es bei dieser Aussicht belassen. Das was jetzt kommt ist anstrengend und auch nichts mehr für schwache Nerven.</p>
<p>Wir haben aber unseren Spaß: Am blanken Fels steigen wir, sehr oft unter zu Hilfename der Hände den alles in allem recht gut mit roten Punkten markierten Steig &#8211; der übrigens nicht in allen Karten verzeichnet ist &#8211; empor. Hier sind wir nicht mehr besonders schnell und brauchen für die ca. 500 Höhenmeter vom Wörnersattel noch rund 2 Stunden bis zum Gipfel, den wir gegen 14 Uhr erreichen. Zwischendrin kann man hier nicht mehr steigen, an manchen Stellen sind kletterfertigkeiten gefragt. Und: nicht nach unten schauen <img src='http://www.tourenberichte.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Hier oben wird jegliche Anstrengung absolut belohnt: mit einer Fernsicht bis München und einem traumhaften Panorama übers Karwendel, die Werdenfelser Alpen, das Estergebirge, die Ammergauer Alpen, und in der Fernde den Alpenhauptkamm. Erstaunlicher Weise ist es komplett windstill und in der Sonne auch sehr angenehm warm, sodass wir uns eine gute Stunde auf dem Gipfel von den Strapazen des Aufstiegs regenerieren. Erst gegen 15:15 verlassen wir den sonnigen Gipfel, der kurz darauf in dichte Wolken gehüllt ist.</p>
<p>Während der <strong>Kletterei </strong>auf den Gipfel geht man doch recht konzentriert und überlegt sich oft zwei mal, ob man diesen Schritt machen sollte. Viel Zeit darüber nachzudenken, wie man hier je wieder runter kommt, hat man also nicht <img src='http://www.tourenberichte.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /><br />
Das gestaltet sich auch nicht unbedingt ganz einfach. Insbesondere die häufig losen Steine bieten nur trügerischen Halt und lassen sich bei Unachtsamkeit auch schnell zu einer <strong>Gerölllawine </strong>lostreten. Auch wenn hier sonst niemand einen auf hatte und wir ehrlich gesagt auch nicht daran gedacht haben: ich würde hier einen <strong>Steinschlaghelm </strong>empfehlen!</p>
<p>Nach dem Motto &#8220;Lieber gesteigene wie ein altes Weib als gefallen wie ein kleines Kind&#8221; dauert das Abklettern bis zum Wörnersattel für uns genauso lang wie der Aufstieg: zwei Stunden. Ich bin bestimmt kein Angsthase, aber stellenweise war das schon &#8220;recht spannend&#8221; und man ist auch ziemlich froh, am Sattel wieder festen Boden unter den Füßen zu haben, auf dem man ganz normal und ohne Festhalten laufen kann.</p>
<p>Während die Wolken nun den kompletten Gipfel eingenommen haben, spazieren wir jetzt wieder recht entspannt zurück zur Hochlandhütte, wo wir uns nochmal eine Stärkung gönnen.<br />
Mittlerweile sieht es so aus, als würde uns Petrus von Regen verschonen, und Stirnlampen wären eh im Rucksack, sodass wir es auch nicht eilig haben.<br />
Nach der ganzen Kletterei kann man den Pfad zurück zur Materialseilbahn der Dammkarhütte und die Forststraße hinunter ins Tal als schönen Auslauf genießen.</p>
<p>Zurück am Auto sind wir gegen 19:30, also ohnehin noch kurt vor Einbruch der Dunkelheit. Erschöpft, aber glücklich.<br />
Reine Geh- und Kletterzeit waren heute gute 9 Stunden.</p>
<p>Fazit: traumhafte Tour, die aber nur für <strong>konditionsstarke, trittsichere (!!) und schwindelfreie Bergsteiger </strong>geeignet ist.</p>
<p>Und hier noch ein paar Fotos (alle Fotos wie immer auf dem <a href="http://www.flickr.com/photos/tourenberichte">Tourenberichte-Flickr-Account</a>)</p>
<p><a href="http://farm5.static.flickr.com/4145/4985807481_2a50b9faca.jpg"><img class="alignnone" style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4145/4985807481_2a50b9faca_m.jpg" alt="IMG_1247" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm5.static.flickr.com/4107/4985807849_0588ef6625.jpg"><img style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4107/4985807849_0588ef6625_m.jpg" alt="IMG_1249" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm5.static.flickr.com/4124/4986409504_fc7835bd0b.jpg"><img class="alignnone" style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4124/4986409504_fc7835bd0b_m.jpg" alt="IMG_1264" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm5.static.flickr.com/4144/4986410522_78e36abfa5.jpg"><img class="alignnone" style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4144/4986410522_78e36abfa5_m.jpg" alt="IMG_1278" width="240" height="180" /></a></p>
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		<title>Vom Berghaus Diavolezza über Pers- und Morteratsch-Gletscher</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Jul 2010 21:06:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berge]]></category>
		<category><![CDATA[Bergtour]]></category>
		<category><![CDATA[Engadin]]></category>
		<category><![CDATA[Diavolezza]]></category>
		<category><![CDATA[Gletscher]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem wir gestern schon die wunderschöne Engadinger Landschaft bei der Wanderung zur Segantini Hütte genießen konnten, und eine Nacht auf dem Berghaus Diavolezza verbringen durften, geht es heute wieder ins Tal nach St. Moritz.
Zuerstmal lernen wir aber Berni kennen, seineszeichens Bergführer, der den Pers- und Morteratsch-Gletscher wie seine Westentasche kennt und uns heute sicher darüber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem wir gestern schon die wunderschöne Engadinger Landschaft bei der Wanderung zur <a href="http://www.tourenberichte.com/2010/07/segantini-hutte-und-berghaus-diavolezza/" target="_self">Segantini Hütte</a> genießen konnten, und eine Nacht auf dem <a href="http://www.engadin.stmoritz.ch/sommer/de/berge/diavolezza/" target="_blank">Berghaus Diavolezza</a> verbringen durften, geht es heute wieder ins Tal nach St. Moritz.<br />
Zuerstmal lernen wir aber Berni kennen, seineszeichens Bergführer, der den Pers- und Morteratsch-Gletscher wie seine Westentasche kennt und uns heute sicher darüber leiten wird. <span id="more-1203"></span></p>
<p>Direkt am Berghaus beginnt der Abstieg über die Seitenmoräne des Persgletschers. Es gleicht ein bisschen einer Rutschpartie, aber lässt sich mit guten Schuhen und Stecken (um dich ich sehr dankbar war) trotzdem gut machen. Berni erklärt uns, dass sich auf den Seitenmoränen kein vernünftiger Weg bauen lässt, da sie unter dem Geröll aus Eis besteht und ein Weg beim nächsten Regen davongespült werden würde. Wie noch häufiger am heutigen Tag denk ich mir: again what learned <img src='http://www.tourenberichte.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ich hatte eigentlich Steigeisen oder midnestens Grödeln für erforderlich gehalten, aber der Gletscher ist durch die Sonneneinstrahlung &#8211; wir haben wie schon am Tag zuvor kaiserliches Wetter &#8211; stark aufgeraut und richtig griffig. Außerdem liegt viel Geröll und &#8220;Split&#8221; auf dem Eis, sodass es sich wie auf einer sehr gut vom Winterdienst bearbeiteten Straße geht.</p>
<p>Die Landschaft hier ist absolut beeindruckend. Der von Spalten und Löchern zerklüftete Gletscher, eingerahmt von Pitz Palu und &#8230;gruppe. Ich weiß hier gar nicht wo ich zuerst hinsehen soll.<br />
Wir queren den Persgletscher und steigen auf der dem Berghaus Diavolezza gegenüberliegenden Seite wieder hinauf, auf die so genannte Isal Persa. Die Insel im Persgletscher, die so heißt, weil sie aus dem Eis rausragt, auch schon bevor der krasse Gletscherrückgang der letzten Jahrzehnte eingesetzt hat. Hier haben wir uns eine kleine Mittagspause verdient, bevor wir wieder weiter absteigen um schließlich auf den Morteratschgletscher zu kommen. Perser Gletscher und Morteratschgletscher fließen ineinander und enden dann in einer gemeinsamen Gletscherzunge.</p>
<p>Je steiler das Gelände ist, über das ein Gletscher fließt, desto größer sind die Spalten, die sich an dieser Stelle bilden. Wir müssen hier ein ganzes Stück umgehen, weil die Spalten hier einfach überhand nehmen. Diese zerklüftete Eis-Landschaft aber dann von weiter unten anzusehen ist wirklich sehenswert.</p>
<p>Am meisten beeindruckt mich, wie schnell sich diese Landschaft verändert. Binnen Wochen können ganze Fels- und Eisformationen völlig anders aussehen. Geschmolzen oder weggebrochen. Das Gletschertor (letztes Foto), gibts noch nicht wirklich lange. Und ob es heute &#8211; zwei Wochen später &#8211; noch genau so aussieht ist mehr als fraglich, denn der Bereich ist einsturzgefährdet. Begehen also nicht wirklich sinnsoll und nur mit Bergführer anzuraten.</p>
<p>Von der Gletscherzunge, die wir kurz vor 14 Uhr erreichen, geht es auf einem völlig unschwierigem Pfad zum Talort Morteratsch und nach einer kleinen Stärkung mit dem Zug zurück nach St. Moritz.</p>
<p>Wer nach einer Nacht im Berghaus und einer mitunter doch auch anstrengenden Tour ein bisschen Luxus haben will, bezieht in einem der zahlreichen wirklich guten Hotels in dieser Gegend sein Quartier. Beispielsweise im <a href="http://www.kulmhotel-stmoritz.ch/" target="_blank">Hotel Kulm</a>; der Wellnessbereich &#8211; und auch alles andere &#8211; ist wirklich empfehlenswert.</p>
<p>Fazit: genial! <img src='http://www.tourenberichte.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><a href="http://farm5.static.flickr.com/4099/4790848961_58ecbd7abf.jpg"><img class="alignleft" style="border: 0pt none; margin: 5px;" title="Engadin" src="http://farm5.static.flickr.com/4099/4790848961_58ecbd7abf_m.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm5.static.flickr.com/4074/4790854619_25aa211db7.jpg"><img class="alignnone" style="border: 0pt none; margin: 5px;" title="Mittelmoräne" src="http://farm5.static.flickr.com/4074/4790854619_25aa211db7_m.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a><a href="&lt;http://farm5.static.flickr.com/4142/4791485770_0c5495c6a8.jpg"><img class="alignnone" style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4142/4791485770_0c5495c6a8_m.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm5.static.flickr.com/4141/4790861489_904634f712.jpg"><img class="alignnone" style="border: 0pt none; margin: 5px;" title="Gletschertor Morteratschgletscher" src="http://farm5.static.flickr.com/4141/4790861489_904634f712_m.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a><a href="http://www.flickr.com/photos/tourenberichte/" target="_blank"></a></p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/tourenberichte/" target="_blank">Weiter Bilder gibt es auf dem Tourenberichte-Flickr-Account</a></p>
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		<title>Segantini Hütte und Berghaus Diavolezza</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 19:52:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berge]]></category>
		<category><![CDATA[Engadin]]></category>
		<category><![CDATA[Wanderung]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Segantini Hütte]]></category>

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		<description><![CDATA[Endlich hab ich mal die Gelgenheit, nicht nur in den bayerischen Voralpen herumzuturnen. Für ein langes Wochenende entfliehe ich der Münchner Großstadthitze und statte dem sehr reizvollen Engadin einen Besuch ab.
Der Ort St. Moritz ist ja eigentlich mehr für den Wintersport bekannt. Wieso wurde mir in diesen Tagen nicht ganz klar, denn auch im Sommer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://farm5.static.flickr.com/4118/4790846113_9f12f35d77.jpg"><img class="alignleft" style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4118/4790846113_9f12f35d77_m.jpg" alt="Wochenende im Engadin" width="240" height="180" /></a>Endlich hab ich mal die Gelgenheit, nicht nur in den bayerischen Voralpen herumzuturnen. Für ein langes Wochenende entfliehe ich der Münchner Großstadthitze und statte dem sehr reizvollen <a href="http://www.engadin.stmoritz.ch/sommer/de/" target="_blank"><strong>Engadin</strong></a> einen Besuch ab.</p>
<p>Der Ort St. Moritz ist ja eigentlich mehr für den Wintersport bekannt. Wieso wurde mir in diesen Tagen nicht ganz klar, denn auch im Sommer hat diese Gegend so einiges zu bieten: <span id="more-1194"></span>Freitag morgens fahren wir mit dem Bus in ca. 10 Minuten nach <strong>Punt Muragl</strong>, von wo wir die ersten Höhenmeter mit der Standseilbahn überwinden. Erstmal ist das auch ganz angenehm, denn wenn man sieht, wie steil es nach oben geht, bewundert man zum einen die Schweizer Bahnbaukunst, zum anderen ist man froh, es nicht selbst laufen zu müssen <img src='http://www.tourenberichte.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Von der Bergstation Muottas Muragl gehts erstmal wieder ein kleines Stückchen bergab. Dann darf man sich aber durchaus anstrengen um die Steigung zur 2.731 Meter hoch gelegenen Segantinihütte zu bewältigen. Der schweißtreibende Aufstieg wird immer wieder mit eiem herrlichen Berg-Panorama und schließlich mit der leckeren Küche von Susanne und Angelo, von denen die <strong>Segantinihütte </strong>bewirtet wird, belohnt. Die Gerstensuppe kann ich wärmstens empfehlen. Wirklich lecker! Aber auch der Kuchen, den man schon fast riechen, bevor man die Hütte sehen kann, soll ganz hervorragend sein.</p>
<p>Nachdem wir uns bei einem traumhaften Bergpanorama mit <strong>leckeren Speisen </strong>gestärkt haben, geht es weiter abwärts in Richtung Alp Languard. Von dort erreichen wir mit dem Sessellift den Ort Pontresina, von wo aus wir in kurzer Zeit mit dem Zug zur Talstation Diavolezza gelangen. Sehr viele Hotels im Engadin bieten zur Zeit übrigens ab der zweiten Übernachtung ein <strong>Gratis-Bergbahnticket </strong>an, sodass man alle Anlagen der Bergbahnen, und oftmals auch die öffentlichen Verkehrsmittel, kostenlos nutzen kann.</p>
<p>Mit der Gondel lassen wir uns nun auf knapp 3.000 Meter Höhe &#8211; auf die Diavolezza &#8211; bringen. Anders als ich es in dieser Höhe gewohnt bin, findet sich hier keine Hütte mit eiskaltem Wasser und Außentoilette, sondern ein richtiges Hotel, das mit fließend heißem Wasser &amp; Strom und eigentlich allem, was man von einem Hotel erwarten darf, aufwarten kann. Was es von einem &#8220;normalen&#8221; Hotel unterscheidet, ist vielleicht die mehr als geniale Zimmer-Aussicht auf den Pers-Gletscher. Wozu man da noch einen Fernseher aufs Zimmer gestellt hat ist mir ein Rätsel <img src='http://www.tourenberichte.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Auch wenn man sicherlich schon von der <strong>Diavolezza</strong> aus einen traumhaften Sonnenuntergang genießen kann, wollen es ein paar von uns noch genauer wissen; so gehen wir kurz vor Sonnenuntergang noch eine gute halbe Stunde in Richtung Gipfel, um das besondere Sonnenuntergangserlebnis zu bekommen. Wir werden aber leider entäuscht; der Wettergott meinte es nicht so ganz gut und hat die Sonne größtenteils hinter Wolken versteckt.</p>
<p>Schön war es trotzdem, und die Wetteraussichten für die morgige Wanderung auf dem Pers- und dem Moratsch-Gletscher sind trotz wolkigem Sonnenuntergang absolut vielversprechend.</p>
<p><strong>Fazit: </strong>ein erster Tag im Engadin, der mir die Schönheit dieser Landschaft näher gebracht hat. Ich dachte: besser kanns nicht werden &#8211; und es wurde besser. Aber dazu mehr beim nächsten Mal.</p>
<p><a href="http://farm5.static.flickr.com/4094/4791496292_4faab3a534.jpg"><img class="alignnone" style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4094/4791496292_4faab3a534_m.jpg" alt="Wochenende im Engadin" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm5.static.flickr.com/4121/4790865309_10263a13ec.jpg"><img class="alignnone" style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4121/4790865309_10263a13ec_m.jpg" alt="Wochenende im Engadin" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm5.static.flickr.com/4135/4790863403_3f2041233b.jpg"><img class="alignnone" style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4135/4790863403_3f2041233b_m.jpg" alt="Wochenende im Engadin" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm5.static.flickr.com/4098/4791493178_85a1331369.jpg"><img class="alignnone" style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4098/4791493178_85a1331369_m.jpg" alt="Wochenende im Engadin" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm5.static.flickr.com/4099/4790862407_b218584635.jpg"><img class="alignnone" style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4099/4790862407_b218584635_m.jpg" alt="Wochenende im Engadin" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm5.static.flickr.com/4079/4790862257_611af955e5.jpg"><img class="alignnone" style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4079/4790862257_611af955e5_m.jpg" alt="Wochenende im Engadin" width="240" height="180" /></a></p>
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		<title>Sommerbergtour zur Meilerhütte (2.366 m)</title>
		<link>http://www.tourenberichte.com/2010/06/sommerbergtour-zur-meilerhutte-2-366-m/</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Jun 2010 19:49:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berge]]></category>
		<category><![CDATA[Bergtour]]></category>
		<category><![CDATA[Wetterstein]]></category>
		<category><![CDATA[Zugspitzgebiet]]></category>
		<category><![CDATA[Garmisch]]></category>
		<category><![CDATA[Hüttenwanderung]]></category>
		<category><![CDATA[Mehrtagestour]]></category>
		<category><![CDATA[Meilerhütte]]></category>

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		<description><![CDATA[Samstag, 26.06.2010: Offenbar hat vor Kurzem nicht nur der kalendarische Sommer begonnen. Das Wochenende verspricht ein traumhaftes Bergwetter. Und diesmal passt das mit meinem Tourenplan auch zusammen: Ich will heute auf die Meilerhütte im Wettersteingebirge.
Die Hütte liegt auf 2366 Metern und ist von Garmisch-Partenkirchen oder Leutasch aus zu erreichen.
Ich fahre mit der Bahn nach Garmisch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://farm5.static.flickr.com/4119/4743496382_719b2ee79c.jpg"><img class="alignleft" style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4119/4743496382_719b2ee79c_m.jpg" alt="Tour zur Meilerhütte" width="184" height="240" /></a>Samstag, 26.06.2010: Offenbar hat vor Kurzem nicht nur der kalendarische Sommer begonnen. Das Wochenende verspricht ein traumhaftes Bergwetter. Und diesmal passt das mit meinem Tourenplan auch zusammen: Ich will heute auf die <strong><a href="http://www.dav-huettensuche.de/?huetten_id=222602&amp;pagedef=details" target="_blank">Meilerhütte</a> </strong>im <strong>Wettersteingebirge</strong>.<br />
Die Hütte liegt auf 2366 Metern und ist von Garmisch-Partenkirchen oder Leutasch aus zu erreichen.<br />
<span id="more-1163"></span>Ich fahre mit der Bahn nach <strong>Garmisch </strong>und gehe von dort die Partnach entlang zum Skistadion und weiter zum Eingang der wildromantischen Partnachklamm (ca. 35 Min). Die Klamm kostet für Erwachsene <strong>3,- Euro</strong> Eintritt. AV-Mitglieder sind NICHT mehr günstiger. Das gab&#8217;s mal.<br />
Hinter der Klamm gehe ich den Weg Richtung Schachen und Meilerhütte weiter. Den gleichen Weg bin ich letztes Jahr bei der <a href="http://www.tourenberichte.com/2009/08/auf-die-zugspitze-2962-m/" target="_self">Tour zur Zugspitze</a> gegangen, nur dass ich heute nicht rechts ins Reintal abbiege, sondern gerade aus weiter gehe Richtung Schachen.<br />
Der Schachen ist eigentlich kein wirklicher Gipfel, sondern lediglich ein &#8211; recht schöner &#8211; Aussichtspunkt. Nach dem Anfangs recht flachen Weg von der Partnachklamm aus, muss man die letzte Stunde zum Schachen den ca. 1.000 Höhenmetern Tribut zollen. Irgendwann muss die Höhe ja mal überwunden werden. Der Steig erfordert teilweise trittsicherheit und ist an ein paar Stellen auch ausgesetzt, aber dennoch problemlos machbar. Nur bei Nässe muss man an einigen Stellen wohl aufpassen.<br />
Nach ca. 3 Stunden vom Eingang der Partnachklamm aus erreicht man das Schachenhaus.<br />
Von dort aus ist die Meilerhütte bereits aus bestimmten Positionen zu sehen. Aber das motiviert nicht wirklich, denn der Weg ist noch Weit. Nochmal ca. 500 Höhenmeter, die es durchaus in sich haben. Technisch nicht schwierig, aber dennoch schweißtreibend geht es der Hütte entgegen. Hier oben liegt dann auch noch ab und an Schnee und man quert noch ein paar Schneefelder, welche aber keine besonderen Schwierigkeiten darstellen.<br />
Um 16:58 Uhr erreiche ich die Hütte. Ganz praktisch, denn bis 17 Uhr ist das Lager reserviert <img src='http://www.tourenberichte.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /><br />
Die Hütte verfügt über eine Materialseilbahn und hat entsprechend gute Auswahl bei den Speisen, was in der Höhe ja keine Selbstverständlichkeit mehr ist. Auch die Preise sind absolut human:<br />
eine <strong>Nacht </strong>im Lager: <strong>14,- Euro, AV-Mitglieder die Hälfte</strong><br />
<strong>Weißbier</strong>: 3,60 Euro<br />
Die Preise vom leckeren Kuchen, den Hütteneiern und dem Frühstück hab ich mir leider nicht gemerkt, a<strong>ber arm wird man hier wohl auch nicht.</strong><br />
Die Hütte liegt übrigens auf der Grenze zwischen Bayern und Tirol. So ist der neben der Hütte liegende Waschraum nur zu erreichen, wenn man einen kleinen Ausflug nach Österreich macht <img src='http://www.tourenberichte.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /><br />
Der Waschraum schaut übrigens sehr edel aus. Leider gibt es statt Wasserhähnen nur einen Eimer, mit dessen Hilfe man das eiskalte Regenwasser in sein Waschbecken füllen kann. Körperhygiene verliert hier ein wenig an Bedeutung. <img src='http://www.tourenberichte.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /><br />
Für Übernachtungen im Matratzenlager gibt es ja eine einfache Weisheit: Trinke immer ein Bier mehr, als der, der am lautesten schnarcht. Ging heute leider nicht, denn der muss dermaßen viel gesoffen haben, dass ich jetzt noch unterm Tisch liegen würde, wenn ich mitgehalten hätte. Insofern war die Nacht recht schlaflos, aber sei&#8217;s drum. Der Sonnenuntergang, den wir dort oben genießen durften, entschädigt für so einiges.<br />
Am nächsten Morgen gehts nach einem stärkenden Frühstück um 7:45 Uhr wieder los. Ich steige in Richtung Leutasch ab.<br />
Durch das Leutascher Platt, in dem es noch einige Schneefelder gibt, führt der Pfad ohne extrem große Schwierigkeiten in das rund 1.000 Meter hoch gelegene Leutasch. Ich halte mich dabei etwas links, denn ich will nicht durch die Söllerrinne absteigen. Für den Abstieg wurde mir hier abgeraten, da sie sehr steil und ziemlich rutschig ist.<br />
Mein Weg führt durch eine grandiose Felsszenerie, weiter durch Latschen und durch Wald bis nach Leutasch. Von dort aus will ich noch weiter nach Scharnitz, um dort dden Zug nach München zu nehmen.<br />
Über den Hohen Sattel (nochmal rund 400 Höhenmeter), ist Schwarnitz in gut zwei Stunden (von Leutasch aus) zu erreichen. Alles in allem bin ich heute nochmal rund 5 Stunden (ohne Pausen) unterwegs und erreiche so einigerßen knapp aber dennoch pünktlich den Zug um 13:27.<br />
In Scharnitz gibt es keinen Ticketautomaten. Der nächste steht in Seefeld, behauptet ein kleiner Hinweis. Doch der österreichische Schaffner kassiert 2,30 Euro von mir für den Streckenanteil nach Mittenwald. Die dort zusteigende deutsche Schaffnerin ist weniger pflichtbewusst, und ich wollte mich nun auch nicht aufdrängen. <img src='http://www.tourenberichte.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Fazit: fantastische Bergtour, rundum empfehlenswerte Hütte mit einer genialen Lage und einer traumhaften Aussicht.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/tourenberichte/sets/72157624378601062/" target="_blank">Alle Fotos auf Flickr</a></p>
<p><a href="http://farm5.static.flickr.com/4117/4742858949_bd468c5813.jpg"><img style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4117/4742858949_bd468c5813_m.jpg" alt="Tour zur Meilerhütte" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm5.static.flickr.com/4080/4742858149_3828c5085e.jpg"><img style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4080/4742858149_3828c5085e_m.jpg" alt="Tour zur Meilerhütte" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm5.static.flickr.com/4136/4742858009_7648ef754b.jpg"><img style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4136/4742858009_7648ef754b_m.jpg" alt="Tour zur Meilerhütte" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm5.static.flickr.com/4094/4742857443_c8127d6d1e.jpg"><img style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4094/4742857443_c8127d6d1e_m.jpg" alt="Tour zur Meilerhütte" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm5.static.flickr.com/4100/4743495406_924904b5a5.jpg"><img style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4100/4743495406_924904b5a5_m.jpg" alt="Tour zur Meilerhütte" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm5.static.flickr.com/4139/4742858815_63ee53b937.jpg"><img style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4139/4742858815_63ee53b937_m.jpg" alt="Tour zur Meilerhütte" width="240" height="180" /></a></p>
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		<title>Winterwanderung auf den Jochberg (1.567 m)</title>
		<link>http://www.tourenberichte.com/2010/06/winterwanderung-auf-den-jochberg-1-567-m/</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Jun 2010 18:48:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bayerische Voralpen]]></category>
		<category><![CDATA[Berge]]></category>
		<category><![CDATA[Wanderung]]></category>

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		<description><![CDATA[Sonntag, 20. Juni 2010: Ich muss endlich wieder in die Berge. Das Wetter passt leider nicht so ganz in meinen Tourenplan, deshalb entscheide ich mich für den recht einfachen Jochberg.
Ausgangspunkt ist der Parkplatz direkt an der Kesselbergstraße, wo ich um 09:00 Uhr meine Tour starte.Vom Parkplatz aus muss man nur über die Straße, und sieht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://farm5.static.flickr.com/4102/4742701853_e2f5a0e51c.jpg"><img class="alignleft" style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4102/4742701853_e2f5a0e51c_m.jpg" alt="Wintertour auf den Jochberg am 20.Juni 2010" width="240" height="180" /></a>Sonntag, 20. Juni 2010: Ich muss endlich wieder in die Berge. Das Wetter passt leider nicht so ganz in meinen Tourenplan, deshalb entscheide ich mich für den recht einfachen <strong>Jochberg</strong>.<br />
Ausgangspunkt ist der <a href="http://maps.google.de/maps?q=47.619625,11.349401&amp;num=1&amp;t=h&amp;sll=47.625833,11.371667&amp;sspn=0.030085,0.06403&amp;ie=UTF8&amp;ll=47.619768,11.352021&amp;spn=0.003392,0.009645&amp;z=17" target="_blank">Parkplatz</a> direkt an der <strong>Kesselbergstraße</strong>, wo ich um 09:00 Uhr meine Tour starte.<span id="more-1150"></span>Vom Parkplatz aus muss man nur über die Straße, und sieht schon gleich die Treppenstufen zum gut ausgeschilderten Jochberg. Heute sind es aber eher keine Stufen, es ist eigentlich ein Bach, durch den man hinauf steigt. Macht aber nix.</p>
<p>Regen hin oder her: der Gipfel von diesem schönen <strong>Aussichtsberg </strong>in den bayerischen Voralpen ist sehr schnell und auch für ungeübte recht leicht zu erreichen. Bei gemütlichem Tempo steht man schon nach einer Stunde am Gipfelkreuz und kann &#8211; gute Verhältnisse vorausgesetzt &#8211; eine traumhafte Aussicht über <strong>Kochel- und Walchensee</strong> sowie bis tief in die Alpen genießen.<br />
Heute ist meine Aussicht eher bescheiden. Links Nebel, rechts nebel, oben Wolken, unten Schnee. Nein, kein Witz am Gipfel des Jochberg liegt am 20. Juni 2010 Schnee. Gott sei Dank nicht viel, und auch der ist wohl schon lange wieder weggetaut <img src='http://www.tourenberichte.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /><br />
Ich entscheide mich zu einer kurzen Einkehr auf die Jochbergalm. Dort bin ich heute der zweite Gast. Und es ist gut möglich, dass ich auch der letzte bin. Die Gulaschsuppe ist trotzdem lecker <img src='http://www.tourenberichte.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /><br />
Für den Rückweg steige ich ein Stück auf der Fahrstraße von der Alm hinab und biege dann rechts Richtung Walchensee ab, den man auch schon bald sehen kann und kurz darauf direkt an dessen Ufer steht.<br />
Von dort aus geht es auf einer Asphaltstraße nach <strong>Urfeld</strong>, und von hier auf einem Pfad, der die Kesselbergstraße entlang führt, zurück zum Parkplatz.<br />
Fazit: kurze, wenig anstrengende Tour. Bei schönem Wetter bestimmt ein heißbegehrter Familientipp, nachdem man sich noch eine kühle Erfrischung im Walchensee gönnen kann.<br />
Die Erfrischung habe ich heute nicht gebraucht. Ich war froh wieder im warmen Auto zu sitzen und trockene Klamotten anziehen zu können. Aber es kann ja nur besser werden: morgen ist Sommeranfang.</p>
<p><a href="http://farm5.static.flickr.com/4120/4743339158_e4b9f58a98.jpg"><img style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4120/4743339158_e4b9f58a98_m.jpg" alt="Wintertour auf den Jochberg am 20.Juni 2010" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm5.static.flickr.com/4143/4742702129_bd4c9d4bdd.jpg"><img style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4143/4742702129_bd4c9d4bdd_m.jpg" alt="Wintertour auf den Jochberg am 20.Juni 2010" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm5.static.flickr.com/4078/4743338946_6ac054b60c.jpg"><img style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4078/4743338946_6ac054b60c_m.jpg" alt="Wintertour auf den Jochberg am 20.Juni 2010" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm5.static.flickr.com/4119/4743338698_051767b985.jpg"><img style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4119/4743338698_051767b985_m.jpg" alt="Wintertour auf den Jochberg am 20.Juni 2010" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm5.static.flickr.com/4141/4743338590_f93402c7d6.jpg"><img style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4141/4743338590_f93402c7d6_m.jpg" alt="Wintertour auf den Jochberg am 20.Juni 2010" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm5.static.flickr.com/4141/4742701497_6ce8824149.jpg"><img style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4141/4742701497_6ce8824149_m.jpg" alt="Wintertour auf den Jochberg am 20.Juni 2010" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm5.static.flickr.com/4073/4743338260_c6ddd5a8b4.jpg"><img style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4073/4743338260_c6ddd5a8b4_m.jpg" alt="Wintertour auf den Jochberg am 20.Juni 2010" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm5.static.flickr.com/4114/4743338366_355587bba8.jpg"><img style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4114/4743338366_355587bba8_m.jpg" alt="Wintertour auf den Jochberg am 20.Juni 2010" width="240" height="180" /></a></p>
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		<title>Frühstückstour auf den Breitenstein (1.622 m)</title>
		<link>http://www.tourenberichte.com/2010/06/fruhstuckstour-auf-den-breitenstein-1-622-m/</link>
		<comments>http://www.tourenberichte.com/2010/06/fruhstuckstour-auf-den-breitenstein-1-622-m/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 08 Jun 2010 16:47:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berge]]></category>
		<category><![CDATA[Tegernseer Berge]]></category>
		<category><![CDATA[Wanderung]]></category>
		<category><![CDATA[Bayerische Voralpen]]></category>
		<category><![CDATA[Breitenstein]]></category>
		<category><![CDATA[Chiemsee]]></category>
		<category><![CDATA[Frühstück]]></category>
		<category><![CDATA[Sonne]]></category>
		<category><![CDATA[Sonneaufgang]]></category>
		<category><![CDATA[Tegernsee]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.tourenberichte.com/?p=1132</guid>
		<description><![CDATA[Schon lange hatten wir den Plan mal früh morgens einen Gipfel zu besteigen, um dort oben in der Morgensonne ein ausgiebiges Frühstück genießen zu können. Am vergangenen Sonntag haben wir diesen Plan endlich mal in die Tat umgesetzt.
Abfahrt in München um 03:00 Uhr, sodass wir um 4:00 Uhr an unserem Ausgangspunkt sind: In Fischbachau, Ortsteil [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://farm5.static.flickr.com/4005/4682701494_8ccbca55a0_m.jpg"><img class="alignleft" style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4005/4682701494_8ccbca55a0_m.jpg" alt="Frühstückswanderung auf den Breitenstein" width="240" height="160" /></a>Schon lange hatten wir den Plan mal früh morgens einen Gipfel zu besteigen, um dort oben in der Morgensonne ein ausgiebiges <strong>Frühstück </strong>genießen zu können. Am vergangenen Sonntag haben wir diesen Plan endlich mal in die Tat umgesetzt.<br />
Abfahrt in München um 03:00 Uhr, sodass wir um 4:00 Uhr an unserem Ausgangspunkt sind: In <strong>Fischbachau</strong>, Ortsteil Birkenstein, von wo aus wir den <strong>Breitenstein</strong> besteigen wollen.<span id="more-1132"></span></p>
<p>Hier oben war ich ja schon öfters, zum Beispiel auch bei einer <a href="/2010/02/schneeschuhtour-auf-den-breitenstein-1-622m/">Schneeschuhtour im Winter</a>. Aber es ist auch wirklich immer wieder schön, und der Weg eignet sich auch ganz gut, um ihn nachts bzw. in der Dämmerung zu gehen.<br />
Wir gehen auf der Forststraße Richtung <strong>Kesselalm</strong>, die wir nach einer guten Stunde erreichen. Die Stimmung um diese Zeit ist wirklich ein Erlebnis wert. Es wirkt alles ein bisschen friedlicher als tagsüber. Man hört nur Wasserfälle rauschen und Vögel zwitschern. Und die eigenen Schritte.</p>
<p>Leider sind wir natürlich viel zu spät dran, um einen richtigen Sonnenaufgang am Gipfel zu sehen, denn dafür hätten wir wohl schon kurz nach 4 Uhr am Gipfel sein müssen. Nichts desto trotz: das Licht in das die Bergwelt morgens getaucht wird, ist absolut sehenswert und kann auch leider zumindest auf usneren Fotos nicht annähernd wiedergegeben werden.</p>
<p>Nach der Kesselalm geht es auf einem Pfad weiter Richtung Materialseilbahn der <strong>Hubertshütte</strong>. Von dort auf einem Steig zu besagter Hütte. Der Weg zum Gipfel ist dann nicht mehr weit und wir finden uns kurz nach 6 Uhr vor dem Gipfelkreuz wieder. Von hier haben wir eine Traumhafte Aussicht. Die Sonne ist bereits über dem Chiemsee aufgegangen und spiegelt sich herrlich darin wieder.</p>
<p>Was uns dann doch sehr überrascht hat: wir sind nicht die einzigen Verrückten, die diese Idee hatten. Um 06:15 kam die dritte Person auf den Gipfel, um 06:30 Nummer 4. Und ab 07:00 kamen die Leute Schlag auf Schlag.<br />
Wir haben und aber nicht beirren lassen und in aller Ruhe unser Sonntagsfrühstück genossen.<br />
Danach haben wir uns noch eine Ruhepause auf der Wiese zwischen Breitenstein und seinem kleinen Bruder, dem Bockstein, gegönnt, bevor wir über die Bucheralm wieder nach Birkenstein abgestiegen sind.</p>
<p><strong>Fazit</strong>: ohnehin eine empfehlenswerte Frühstücks- oder <strong>Langschläfertour</strong>. Aber die morgendliche Stimmung toppt alles.</p>
<p><a href="http://farm2.static.flickr.com/1271/4682700472_e1b9e1523e.jpg"><img class="alignleft" style="margin: 5px; border: 0pt none;" src="http://farm2.static.flickr.com/1271/4682700472_e1b9e1523e_m.jpg" alt="Frühstückswanderung auf den Breitenstein" width="240" height="160" /></a><a href="http://farm2.static.flickr.com/1306/4682700002_6701e027c7.jpg"><img class="alignleft" style="margin: 5px; border: 0pt none;" src="http://farm2.static.flickr.com/1306/4682700002_6701e027c7_m.jpg" alt="Frühstückswanderung auf den Breitenstein" width="240" height="160" /></a><a href="http://farm5.static.flickr.com/4060/4682070415_997c52f341.jpg"><img class="alignleft" style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4060/4682070415_997c52f341_m.jpg" alt="Frühstückswanderung auf den Breitenstein" width="240" height="160" /></a><a href="http://farm2.static.flickr.com/1266/4682700716_68cb827442.jpg"><img class="alignleft" style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm2.static.flickr.com/1266/4682700716_68cb827442_m.jpg" alt="Frühstückswanderung auf den Breitenstein" width="240" height="160" /></a></p>
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