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	<title>Tourenberichte.com - Der Berg- und Freizeit-Blog &#187; Bergtour</title>
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		<title>Reise nach Val Bregaglia</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Sep 2011 06:27:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berge]]></category>
		<category><![CDATA[Bergell / Val Bregaglia]]></category>
		<category><![CDATA[Bergtour]]></category>
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		<description><![CDATA[Irgendwie erlaubt der Job zurzeit nicht wirklich viel Zeit in den Bergen zu verbringen, geschweige denn darüber hier auch noch zu berichten. Trotzdem, oder gerade deshalb: irgendwann braucht man ja mal eine Auszeit, und die gönnen wir uns für ein langes Wochenende im Bergell (italienisch Val Bregaglia) in der Schweiz.
Wem auch immer ich erzähle, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://farm7.static.flickr.com/6166/6190970079_9c79c91e44.jpg"><img class="alignleft" style="margin: 2px; border: 0pt none;" title="Bergell - Bregaglia" src="http://farm7.static.flickr.com/6166/6190970079_9c79c91e44_m.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a>Irgendwie erlaubt der Job zurzeit nicht wirklich viel Zeit in den Bergen zu verbringen, geschweige denn darüber hier auch noch zu berichten. Trotzdem, oder gerade deshalb: irgendwann braucht man ja mal eine Auszeit, und die gönnen wir uns für ein langes Wochenende im Bergell (italienisch Val Bregaglia) in der Schweiz.<br />
Wem auch immer ich erzähle, dass ich im Bergell war, die Reaktion ist immer die gleiche: &#8220;Wo?&#8221;. Deswegen erstmal ganz genau: <span id="more-1318"></span>Das Bergell ist das Tal der oberen Mera zwischen dem Malojapass (1&#8242;815 m ü. M.) und Chiavenna (333 m). Der obere und weitaus grösste Teil des Tals gehört zum Kreis Bergell des Schweizer Kantons Graubünden, der untere Teil zur italienischen Provinz Sondrio. (Quelle: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bergell">wikipedia</a> <img src='http://www.tourenberichte.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  ). Wem das jetzt noch nicht reicht, der schaut auf der Karte und findet den Ort Soglio markiert: ein malerisches Bergdorf im schweizerischen Teil des Bergells, in dem wir uns für unser langes Wochenende niedergelassen haben: <a href="http://www.google.de/maps?q=Soglio+GR,+Schweiz&amp;hl=de&amp;ll=46.341239,9.547119&amp;spn=0.218529,0.617294&amp;sll=46.345269,9.597588&amp;sspn=0.10902,0.301437&amp;vpsrc=0&amp;t=h&amp;z=11" target="_blank">zur Karte</a></p>
<p>Wenn man im weitgehend Autofreien Soglio ankommt (einheimische dürfen rein, Gäste dürfen nur ihr Gepäck zum Hotel bringen und müssen dann auf einem der beiden großen Parkplätze parken), merkt man schon, dass die Zeit hier langsamer vergeht als anderswo. Wahrscheinlich ist sie sogar einige 100 Jahre mal komplett stehen geblieben. Entspreched ist hier die Welt auch noch in Ordnung.<br />
Für uns ist das hier das optimale Ziel: ausspannen, ein bisschen Kultur, sehr leckeres Essen und ganz Wesentlich: viel viel wunderschöne Landschaft, die immer eher wie gemalt wirkt. Kein Wunder, dass Maler wie Giovanni Segantini oder die Künstlerfamilie Giacometti hier zu Hause waren.</p>
<p>Wer keinen unnötigen Komfort braucht, sondern eher das Besondere mag, dem empfehle ich das <a href="http://www.palazzosalis.ch">Hotel Palazzo Salis in Soglio</a>. Es wurde im 17ten Jahrhundert erbaut und wird seit über 100 Jahren als Hotel genutzt. Wer hier einchecked, lässt sich auf eine Zeitreise ein. Man darf wie gesagt kein 5-Sterne-Luxus-Bad erwarten,  das gab es halt zu dieser Zeit noch nicht. Dafür bietet das Hotel charmant und individuell eingerichtete Zimmer, wobei keines dem anderen gleicht. Rainer Maria Rilke war hier übrigens auch zu Hause und sein Bücherregal steht noch heute in einem der Hotelzimmer. An dieser Stelle aber gleich noch eine Warnung für Ängstliche. In diesem Hotel spukt es. Ein Auszug aus dem Gästeinformationsblatt im Hotel:<em><br />
&#8220;Es gibt Geräusche in unserem Haus. Zwar [nur] zur Geisterstunde hört man die schweren Schritte des Ritters Batista und die Seufzer seiner Tochter Violanta, während 24 Stunden im Tag jedoch die Geräusche der Nachbarn seitlich, oben und unten, die ihrerseits auch Ihre Geräusche wahrnehmen. Wir empfehlen: gegenseitige Rücksichtnahme und in Härtefällen Oropax&#8221;</em></p>
<p>Oropax haben wir übrigens keine gebraucht, obwohl das Hotel ausgebucht war. Der Ritter und seine Tochter geistern da aber wirklich rum.</p>
<p>Die Landschaft, die das Bergell zu bieten hat, kann man kaum in Worte fassen. Die 3.000er-Gipfel von Sciora, Piz Cengalo und Piz Badile ragen über das Bergell empor und Laden Bergsteiger und Kletterer herausfordernd ein, sie zu besteigen.<br />
Doch das Bergell bietet auch für den Wanderer ohne Kletterausrüstung ein Paradies aus gut markierten Wegen und Steigen unterschiedlichster Schwierigkeiten. Vom kinderwagentauglichen Panoramaweg bis zum exponierten Sportklettersteig ist eigentlich alles dabei, was das Wanderer- und Bergsteigerherz begehrt.</p>
<p>Dem aber noch nicht genug. Das Bergell, das übrigens gerade mal 1800 Einwohner zählt, hat noch mehr zu bieten: Die Künstlerfamilie Giacometti sowie Maler wie Giovanni Segantini oder Varlin (Willy Guggenheim) haben in dem Tal Ihre Spuren hinterlassen, sodass sich hier heute Museen und Galerien finden, die nicht nur als Schlechtwetteralternative einen Besuch wert sind. Besonders empfehlenswert ist meiner Ansicht nach das Ciäsa Grande: in einem unterirdischen Ausstellungsraum kann man Werke von Gioavanni, Alberto und Diego Giacometti sowie Augustu Giacometti und Varlin besichtigen. Aber auch über die Geschichte des Lebens im Bergell, die Menschen und die Tiere des Tals, weiß das Museum allerhand zu berichten und ist damit auf jeden Fall einen Besuch wert.</p>
<p>In Vicosoprano sind übrigens noch weitere Spuren der Vergangenheit sehr gut ersichtlich. Über die Hexenprozesse aus der zweiten Hälfte des 17. Jhs. gibt es noch einige Aufzeichnungen, sodass Frau Renata Giovanoli-Semadeni noch heute darüber berichten kann. Insbesondere Familien mit Kindern würde ich ihre spannenden Führungen empfehlen. (Anmeldung per Mail unter <a href="mailto:rengiosem@gmx.ch">rengiosem@gmx.ch</a></p>
<p>Damit auch die kulinarischen Genüsse nicht zu kommen, sei hier noch ein Besuch eines Crotto empfohlen: die Crotti sind natürliche Felsenhöhlen unter dem Geröll alter Erdrutsche, die für das Tal typich sind. Weil hier unten eine gleichbleibende Temperatur vorherrscht, können einheimische Produkte wie Käse, Würste und Bündnerfleisch aufbewahrt und gereift werden. Einige Crotti sind &#8220;nur&#8221; soziale Begegnungsstätten, in Valchiavenna (Italien) sind einige zu Restaurants geworden, in denen man die regionalen Spezialitäten schmecken kann.</p>
<p>Fazit: ein Tal, in dem die Zeit scheinbar stehen geblieben ist und in dem die Welt noch in Ordnung ist. Das optimale Reiseziel, um auszuspannen und Ruhe zu genießen und auch um richtig schöne Wanderungen und Bergtouren zu machen. Weitere Infos bietet die offizielle Webseite des Toursimusbüros Bergaglia Engadin Tourismo: <a href="http://www.bregaglia.ch/">www.bregaglia.ch</a></p>
<p><a href="http://farm7.static.flickr.com/6006/6191489558_d8d819ffb3.jpg"><img class="alignnone" style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm7.static.flickr.com/6006/6191489558_d8d819ffb3_m.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm7.static.flickr.com/6138/6191488900_8c70431af6.jpg"><img class="alignnone" style="margin: 5px;" src="http://farm7.static.flickr.com/6138/6191488900_8c70431af6_m.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm7.static.flickr.com/6174/6191486530_3ab85b2096.jpg"><img class="alignnone" style="margin: 5px;" src="http://farm7.static.flickr.com/6174/6191486530_3ab85b2096_m.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm7.static.flickr.com/6158/6191487610_863147f3d3.jpg"><img class="alignnone" style="margin: 5px;" src="http://farm7.static.flickr.com/6158/6191487610_863147f3d3_m.jpg" alt="" width="180" height="240" /></a><a href="http://farm7.static.flickr.com/6169/6191487894_8f8d1148e2.jpg"><img class="alignnone" style="margin: 5px;" src="http://farm7.static.flickr.com/6169/6191487894_8f8d1148e2_m.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a></p>
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		<title>Auf den Blankenstein (1.768 m)</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Sep 2010 10:44:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bayerische Voralpen]]></category>
		<category><![CDATA[Berge]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Wetterbericht fürs Wochenende ist eher schlecht und auch Freitagnachmittag solls schon nicht mehr so gut sein. Also beschließe ich, am Freitagvormittag noch eine kurze Tour zu machen. Meine Wahl fällt dabei auf den Blankenstein (oder auch Plankenstein) in den Tegernseer Bergen, da er zum einen schnell erreicht ist, zum anderen aber dennoch einen gewissen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Wetterbericht fürs Wochenende ist eher schlecht und auch Freitagnachmittag solls schon nicht mehr so gut sein. Also beschließe ich, am Freitagvormittag noch eine kurze Tour zu machen. Meine Wahl fällt dabei auf den <strong>Blankenstein (oder auch Plankenstein) </strong>in den Tegernseer Bergen, da er zum einen schnell erreicht ist, zum anderen aber dennoch einen <strong>gewissen Anspruch </strong>bietet.<span id="more-1258"></span>Ich fahre mit dem Auto von Rottach-Egern die Mautstraße Richtung <strong>Valepp </strong>hinauf (kostet bis zur Sutten 2,- Euro) und parke noch ein Stück unterhalb der <strong>Moni-Alm </strong>an einem unübersehbar großen Parkplatz.</p>
<p>Von hier geht es erstmal auf einer asphaltierten Straße in Richtung<strong> Siblialm. </strong>Nachdem man kurz nach links abbiegen muss (weiter auf Asphalt) ist diese Alm nach ca. 20 Minuten erreicht. Hier beginnt dann ein steiniger Pfad durch den Wald. Mit unter ist es hier auch recht batzig, also bitte nicht ausrutschen <img src='http://www.tourenberichte.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Weiter gehts an der Riedereckalm vorbei und dann oberhalb des <strong>Riederecksees </strong>zum Sattel zwischen <strong>Risserkogel </strong>und Blankenstein hinüber. Hier kann man sich aus respektvollem Abstand schon mal anschauen, was einem im Gipfelanstieg erwartet: je nach Routenwahl (ich entscheide mich für den Normalweg) mindestens der II. Schwierigkeitsgrad. <strong>Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und ein bisschen Kletterfertigkeiten </strong>sind erforderlich.</p>
<p>Wem das ganze am Einstieg schon zu heikel ist, der geht einfach auf die andere Seite hinüber zum Risserkogel, der mir 1.826 m sogar noch ein Stück höher liegt, aber deutlich einfacher zu erreichen ist.</p>
<p>Wer sich wohl fühlt im II. Grad, der folgt den nicht markierten und nicht ausgeschilderten Steigspuren und wählt am besten immer die einfachste Route, denn das ist die richtige <img src='http://www.tourenberichte.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /><br />
Durch eine längere Rinne hindurch klettert man schließlich über den Grat hinauf zum Gipfel. Teilweise anspruchsvoll, teilweise auch ziemlich ausgesetzt. In jedem Fall ein <strong>Vergnügen</strong>, aber eben nicht ganz einfach.<br />
Insbesondere für den Abstieg, würde ich ein Seil empfehlen, wenn man sich nicht so ganz sicher ist, da man dann die ein oder andere Schlüsselstelle doch recht gut entschärfen kann.</p>
<p>Nachdem ich heil wieder am Fuß des Gipfelaufbaus angekommen bin, steige ich durch eine batzige Wiese in Richtung Westen ab, dem Wegweiser zur <strong>Röthensteinalm </strong>folgend. Hier erreicht man wieder die Straße, die man beim Aufstieg weiter unten zur Sieblialm verlassen hat. Wer noch Zeit und Lust hat, verlässt diese Straße kurz zum <strong>Sibliwasserfall</strong>, der zum Verweilen und fotografieren einlädt, wenn nicht gerade der Rentnerverein die gleiche Idee hat, so wie gestern.</p>
<p>Für den Anstieg bis zum Satell habe ich knappe zwei Stunden gebraucht, für die Kletterei zum Gipfel nochmal ca. 20 Minuten. In insgesamt zwei Stunden ist man wieder zurück am Parkplatz.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Tipp</strong></span><strong>: </strong>Der Weg von Enter-Rottach (großer Parkplatz vor der Mautstelle) bis zur Röthensteinalm ist durchgehend gut mit dem Radl (MTB oder auch Rennrad) befahrbar. So lässt sich die Tour auch als kombinierte Bike&amp;Hike-Tour machen.</p>
<p><a href="http://farm5.static.flickr.com/4110/5022783004_272414e24a.jpg"><img style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4110/5022783004_272414e24a_m.jpg" alt="www.tourenberichte.com" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm5.static.flickr.com/4146/5022173137_f7b75e34f8.jpg"><img style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4146/5022173137_f7b75e34f8_m.jpg" alt="IMG_1506" width="180" height="240" /></a><a href="http://farm5.static.flickr.com/4146/5022173213_9acb04f8d6.jpg"><img style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4146/5022173213_9acb04f8d6_m.jpg" alt="www.tourenberichte.com" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm5.static.flickr.com/4108/5022783770_3d78a27010.jpg"><img style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4108/5022783770_3d78a27010_m.jpg" alt="www.tourenberichte.com" width="180" height="240" /></a><a href="http://farm5.static.flickr.com/4129/5022784164_3ef0e4c364.jpg"><img style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4129/5022784164_3ef0e4c364_m.jpg" alt="www.tourenberichte.com" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm5.static.flickr.com/4144/5022783618_3f6be137bb.jpg"><img style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4144/5022783618_3f6be137bb_m.jpg" alt="www.tourenberichte.com" width="240" height="180" /></a></p>
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		<title>In den Sextener Dolomiten &#8211; Paternkofel &#8211; Rund um die drei Zinnen</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Sep 2010 19:17:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Frank</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Endlich hab ich doch auch mal ein paar Tage frei bekommen und starte am Sonntag meinen Kurztrip in die Dolomiten. Genauer gesagt in die Sextener Dolomiten. In gut 3 Stunden erreicht man über den Felbertauern (Maut 10,- Euro) den Talort Sexten, vignettenfrei. Die Route über den Brenner (ebenfalls Maut) ist wohl etwas schneller, aber auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://farm5.static.flickr.com/4091/5018500574_9ccab27de7.jpg"><img class="alignleft" style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4091/5018500574_9ccab27de7_m.jpg" alt="www.tourenberichte.com" width="240" height="180" /></a>Endlich hab ich doch auch mal ein paar Tage frei bekommen und starte am Sonntag meinen Kurztrip in die Dolomiten. Genauer gesagt in die <strong>Sextener Dolomiten. </strong>In gut 3 Stunden erreicht man über den Felbertauern (Maut 10,- Euro) den Talort Sexten, vignettenfrei. Die Route über den Brenner (ebenfalls Maut) ist wohl etwas schneller, aber auch länger und vignettenpflichtig. Außerdem finde ich die Route über die Bundesstraßen wesentlich genussvoller.<br />
Punkt 12 Uhr mache ich mich vom Parkplatz in Sexten aus auf den Weg Richtung <strong>Dreizinnenhütte</strong>, wo ich für die nächsten zwei Nächte reserviert hatte.<br />
<span id="more-1244"></span>Der Weg führt durch das Fleischleintal hinein in die Welt der Dolomiten.<br />
Bis zur Talschlusshütte verläuft der Weg recht flach, auf einem einfachen Wanderweg. Dann wird es immer wieder mal ein bisschen steiler und der Weg wird immer wieder mehr zu einem Pfad oder Steig. Alles in allem ist die Strecke zur Dreizinnenhütte aber völlig unschwierig und problemlos machbar.</p>
<p>Auf der stark frequentierten Route erreicht man die Hütte nach ca 3 Stunden; so habe ich noch viel Zeit, die Gegend um die Hütte zu erkunden und dieund den fantastiscen Blick auf die weltberühtem Drei Zinnen zu genießen.<br />
Am nächsten Morgen mache ich mich nach einem Hüttenfrühstück auf Richtung <strong>Paternkofel</strong> (2.744 m). Direkt neben der Hütte beginnt der Weg, der mich zunächst durch einen alten <strong>Kriegsstollen</strong> führt. Immer wieder bringen Schießscharten ein wenig Licht ins Dunkle, auf dem zweiten Teilstück ist aber eine <strong>Stirn- oder Taschenlampe </strong>zwingend erfoderlich. Schließlich verlässt man den Tunnel und findet sich vor einer Eisenführe wieder. Also erstmal das Klettersteigset anlegen. Dann gehts steil hinauf, teilweise stark ausgesetzt und nicht immer einfach, aber dank einer guten Sicherung recht gut machbar.<br />
Der Steig verläuft einen langen Teil auf der Nordseite, also schattig, bis er dann von der so genannten Gamsscharte weg auf die andere Seite läuft, wo man weitgehend sonnig noch ein Stückchen am Eisen entlang aufsteigt. Ab dann geht es immer den Spuren nach ohne Sicherung aber an einfacheren Stellen Richtung Gipfel. Trittsicherheit ist dennoch immer notwendig. Und auch hier würde ich den Helm noch nicht ablegen wollen, denn eine latente Steinschlaggefahr ist hier immer gegeben&#8230;<br />
Von der Hütte bis zum Gipfel braucht man keine zwei Stunden und kann dann eine traumhafte <strong>Rundumsicht </strong>genießen.</p>
<p>Nach einer Gipfelrast will ich weiter zur <strong>Büllelejochhütte</strong>. Dazu steige ich zunächst auf dem Anstiegsweg wieder ab, bis zur Gamsscharte, und gehe von dort rechts haltend den <strong>Schartenweg </strong>weiter. Dieser Weg ist teilweise gesichert, teilweise einfach, teilweise schwierig, teilweise steil. Auf jeden Fall ist er sehr abwechslungsreich! Auch hier empfehle ich überall ein komplettes Klettersteigset inklusive Helm.<br />
Insgesamt ca. zwei Stunden brauche ich bis zur Büllelejochhütte, wo mich ein hektisches Treiben erwartet. Die Hütte ist von der <strong>Auronzo-Hütte</strong> (mit Parkplatz) bequem erreichbar und dementsprechend stark frequentiert. Allerdings bietet sie auch eine traumhafte Aussicht.<br />
Nach einer kleinen Stärkung mache ich mich auf den leider wirklich immer wieder stark frequentierten Weg zur <strong>Lavaredohütte </strong>und von dort aus weiter zur Auronzohütte. Letztere liegt immernoch auf gut 2.300 Metern, und ist dennoch bequem mit Auto oder Bus erreichbar. Riesengroße Parkplätze erklären jetzt auch, warum hier so viel los ist. Aber man kann es auch keinem verübeln, diesen Weg <strong>rund um die Drei Zinnen</strong>, zu gehen. Denn die Landschaft ist immer wieder atemberaubend.<br />
In gemütlichem Schritt und mit einigen Pausen des Panoramagenusses brauche ich gute zwei Stunden von der Autonzohütte über die Lange Alm zurück zur Dreizinnenhütte. Auf diese Weise habe ich heute nicht nur den Paternkofel bestiegen, sondern auch die Drei Zinnen umrundet, mit einer Schleife über die Büllelejochhütte.<br />
Alles in allem sind die Wege recht gut markiert, allerdings gilt das nur bedingt für die Nebenwege und Steige. Eine möglichst detaillierte Karte sollte daher unbedingt mit ins Gepäck.<br />
Leider muss ich schon wieder zurück und starte am nächsten Tag von der Dreizinnenhütte den Abstieg nach Sexten. Um nicht den gleichen Weg wieder zu gehen laufen ich einen kleinen Umweg über die <strong>Dreischusterhütte</strong>. Hier lerne ich die Dolomiten nochmal völlig anders kennen: die knappen zwei Stunden zur Dreischusterhütte bin ich keinem einzigen Menschen begegnet; es war allerdings auch noch vor 10 Uhr, wo sich wohl noch nicht so viele vom Tal hier rauf gekämpft hatten.<br />
Von der Dreischusterhütte geht es zunächst auf einem Fahrweg weiter Richtung Innichen und dann nochmal steil, später sehr steil, dann noch sehr sehr steil hinauf zum Außergesell (2.007 m). Von hieraus entscheide ich mich für den direkten Abstieg nach Sexten. Direkter Abstieg bedeutet auch &#8211; war ja klar &#8211; dass es sehr steil nach unten geht. So war ich doch froh, als ich gegen 12 Uhr in Sexten angekommen bin und noch ein kleines bisschen flacheren Auslauf hatte.<br />
<strong>Fazit: </strong>atemberbaubend schöne Landschaften, herrliche Steige und Gipfel; leider viel zu kurz.</p>
<p><a href="http://farm5.static.flickr.com/4111/5018500696_a4822b7856.jpg"><img style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4111/5018500696_a4822b7856_m.jpg" alt="www.tourenberichte.com" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm5.static.flickr.com/4086/5017893455_137905d58f.jpg"><img style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4086/5017893455_137905d58f_m.jpg" alt="www.tourenberichte.com" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm5.static.flickr.com/4091/5018498402_a44e3d8920.jpg"><img style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4091/5018498402_a44e3d8920_m.jpg" alt="www.tourenberichte.com" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm5.static.flickr.com/4128/5018496312_ca63b6b291.jpg"><img style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4128/5018496312_ca63b6b291_m.jpg" alt="www.tourenberichte.com" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm5.static.flickr.com/4153/5017893001_a987070033.jpg"><img style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4153/5017893001_a987070033_m.jpg" alt="www.tourenberichte.com" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm5.static.flickr.com/4124/5017896465_91dd642f09.jpg"><img style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4124/5017896465_91dd642f09_m.jpg" alt="www.tourenberichte.com" width="240" height="180" /></a></p>
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		<title>Auf den Wörner (2.476 m)</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Sep 2010 11:37:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berge]]></category>
		<category><![CDATA[Bergtour]]></category>
		<category><![CDATA[Karwendel]]></category>
		<category><![CDATA[Klettersteig]]></category>
		<category><![CDATA[Klettern]]></category>
		<category><![CDATA[Mittenwald]]></category>
		<category><![CDATA[Sommer]]></category>
		<category><![CDATA[Wörner]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist mal wieder an der Zeit, sich auszutoben. Und so haben wir am gestrigen Sonntag den Wörner, Grenzberg zwischen Bayern und Tirol im Karwendel bestiegen. Um 08:20 Uhr parken wir am Parkplatz zum Dammkar in Mittenwald und folgen der Dammkarstraße (ein erstes kleines Stück auf Asphalt) in Richtung Hochlandhütte.
Der Straße folgt man bis zur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist mal wieder an der Zeit, sich auszutoben. Und so haben wir am gestrigen Sonntag den <strong>Wörner</strong>, Grenzberg zwischen Bayern und Tirol im <strong>Karwendel </strong>bestiegen. Um 08:20 Uhr parken wir am <strong><a href="http://maps.google.de/maps?q=47.441474,11.274182&amp;num=1&amp;t=h&amp;sll=47.441659,11.266412&amp;sspn=0.006295,0.008378&amp;hl=de&amp;ie=UTF8&amp;ll=47.441664,11.2748&amp;spn=0.001664,0.002991&amp;z=19&amp;iwloc=near target=" target="_blank">Parkplatz zum Dammkar</a> </strong>in Mittenwald<strong> </strong>und folgen der Dammkarstraße (ein erstes kleines Stück auf Asphalt) in Richtung Hochlandhütte.<br />
Der Straße folgt man bis zur Materialseilbahn der Dammkarhütte und zweigt dann auf einen Steig ab, der sich nach wenigen Höhenmetern verzweifgt. Wir gehen links weiter Richtung <strong>Hochlandhütte</strong>.<span id="more-1215"></span><br />
Die Zeitangabe auf den Wegweisern zeigt uns 2:50 Stunden. Man kann es aber auch in knapp zwei Stunden laufen und sich dann noch ein zweites Frühstück auf der Hütte gönnen. Auf der Hütte schmeckt ja alles immer gut, und so erfreuen wir uns hier bei bestem Wetter an Instant-Kaffee und Marmourkuchen aus der Packung.</p>
<p>Gegen 11:00 Uhr machen wir uns an den Anstieg in Richtung Wörnersattel, den man nach einer knappen Stunde erreicht.<br />
Hier darf man schon eine wunderschöne Aussicht auf Mittenwald und Umgebung sowie die Werdenfelser Alpen und natürlich auch die <strong>Zugspitze </strong>genießen.</p>
<p>Wer nicht 100% Schwindelfrei und nicht 120% Trittsicher ist und sich nicht ganz wohl fühlt auch im zweiten alpinen Schwierigkeitsgrad ohne Sicherung zu klettern, der sollte es bei dieser Aussicht belassen. Das was jetzt kommt ist anstrengend und auch nichts mehr für schwache Nerven.</p>
<p>Wir haben aber unseren Spaß: Am blanken Fels steigen wir, sehr oft unter zu Hilfename der Hände den alles in allem recht gut mit roten Punkten markierten Steig &#8211; der übrigens nicht in allen Karten verzeichnet ist &#8211; empor. Hier sind wir nicht mehr besonders schnell und brauchen für die ca. 500 Höhenmeter vom Wörnersattel noch rund 2 Stunden bis zum Gipfel, den wir gegen 14 Uhr erreichen. Zwischendrin kann man hier nicht mehr steigen, an manchen Stellen sind kletterfertigkeiten gefragt. Und: nicht nach unten schauen <img src='http://www.tourenberichte.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Hier oben wird jegliche Anstrengung absolut belohnt: mit einer Fernsicht bis München und einem traumhaften Panorama übers Karwendel, die Werdenfelser Alpen, das Estergebirge, die Ammergauer Alpen, und in der Fernde den Alpenhauptkamm. Erstaunlicher Weise ist es komplett windstill und in der Sonne auch sehr angenehm warm, sodass wir uns eine gute Stunde auf dem Gipfel von den Strapazen des Aufstiegs regenerieren. Erst gegen 15:15 verlassen wir den sonnigen Gipfel, der kurz darauf in dichte Wolken gehüllt ist.</p>
<p>Während der <strong>Kletterei </strong>auf den Gipfel geht man doch recht konzentriert und überlegt sich oft zwei mal, ob man diesen Schritt machen sollte. Viel Zeit darüber nachzudenken, wie man hier je wieder runter kommt, hat man also nicht <img src='http://www.tourenberichte.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /><br />
Das gestaltet sich auch nicht unbedingt ganz einfach. Insbesondere die häufig losen Steine bieten nur trügerischen Halt und lassen sich bei Unachtsamkeit auch schnell zu einer <strong>Gerölllawine </strong>lostreten. Auch wenn hier sonst niemand einen auf hatte und wir ehrlich gesagt auch nicht daran gedacht haben: ich würde hier einen <strong>Steinschlaghelm </strong>empfehlen!</p>
<p>Nach dem Motto &#8220;Lieber gesteigene wie ein altes Weib als gefallen wie ein kleines Kind&#8221; dauert das Abklettern bis zum Wörnersattel für uns genauso lang wie der Aufstieg: zwei Stunden. Ich bin bestimmt kein Angsthase, aber stellenweise war das schon &#8220;recht spannend&#8221; und man ist auch ziemlich froh, am Sattel wieder festen Boden unter den Füßen zu haben, auf dem man ganz normal und ohne Festhalten laufen kann.</p>
<p>Während die Wolken nun den kompletten Gipfel eingenommen haben, spazieren wir jetzt wieder recht entspannt zurück zur Hochlandhütte, wo wir uns nochmal eine Stärkung gönnen.<br />
Mittlerweile sieht es so aus, als würde uns Petrus von Regen verschonen, und Stirnlampen wären eh im Rucksack, sodass wir es auch nicht eilig haben.<br />
Nach der ganzen Kletterei kann man den Pfad zurück zur Materialseilbahn der Dammkarhütte und die Forststraße hinunter ins Tal als schönen Auslauf genießen.</p>
<p>Zurück am Auto sind wir gegen 19:30, also ohnehin noch kurt vor Einbruch der Dunkelheit. Erschöpft, aber glücklich.<br />
Reine Geh- und Kletterzeit waren heute gute 9 Stunden.</p>
<p>Fazit: traumhafte Tour, die aber nur für <strong>konditionsstarke, trittsichere (!!) und schwindelfreie Bergsteiger </strong>geeignet ist.</p>
<p>Und hier noch ein paar Fotos (alle Fotos wie immer auf dem <a href="http://www.flickr.com/photos/tourenberichte">Tourenberichte-Flickr-Account</a>)</p>
<p><a href="http://farm5.static.flickr.com/4145/4985807481_2a50b9faca.jpg"><img class="alignnone" style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4145/4985807481_2a50b9faca_m.jpg" alt="IMG_1247" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm5.static.flickr.com/4107/4985807849_0588ef6625.jpg"><img style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4107/4985807849_0588ef6625_m.jpg" alt="IMG_1249" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm5.static.flickr.com/4124/4986409504_fc7835bd0b.jpg"><img class="alignnone" style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4124/4986409504_fc7835bd0b_m.jpg" alt="IMG_1264" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm5.static.flickr.com/4144/4986410522_78e36abfa5.jpg"><img class="alignnone" style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4144/4986410522_78e36abfa5_m.jpg" alt="IMG_1278" width="240" height="180" /></a></p>
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		<title>Vom Berghaus Diavolezza über Pers- und Morteratsch-Gletscher</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Jul 2010 21:06:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berge]]></category>
		<category><![CDATA[Bergtour]]></category>
		<category><![CDATA[Engadin]]></category>
		<category><![CDATA[Diavolezza]]></category>
		<category><![CDATA[Gletscher]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem wir gestern schon die wunderschöne Engadinger Landschaft bei der Wanderung zur Segantini Hütte genießen konnten, und eine Nacht auf dem Berghaus Diavolezza verbringen durften, geht es heute wieder ins Tal nach St. Moritz.
Zuerstmal lernen wir aber Berni kennen, seineszeichens Bergführer, der den Pers- und Morteratsch-Gletscher wie seine Westentasche kennt und uns heute sicher darüber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem wir gestern schon die wunderschöne Engadinger Landschaft bei der Wanderung zur <a href="http://www.tourenberichte.com/2010/07/segantini-hutte-und-berghaus-diavolezza/" target="_self">Segantini Hütte</a> genießen konnten, und eine Nacht auf dem <a href="http://www.engadin.stmoritz.ch/sommer/de/berge/diavolezza/" target="_blank">Berghaus Diavolezza</a> verbringen durften, geht es heute wieder ins Tal nach St. Moritz.<br />
Zuerstmal lernen wir aber Berni kennen, seineszeichens Bergführer, der den Pers- und Morteratsch-Gletscher wie seine Westentasche kennt und uns heute sicher darüber leiten wird. <span id="more-1203"></span></p>
<p>Direkt am Berghaus beginnt der Abstieg über die Seitenmoräne des Persgletschers. Es gleicht ein bisschen einer Rutschpartie, aber lässt sich mit guten Schuhen und Stecken (um dich ich sehr dankbar war) trotzdem gut machen. Berni erklärt uns, dass sich auf den Seitenmoränen kein vernünftiger Weg bauen lässt, da sie unter dem Geröll aus Eis besteht und ein Weg beim nächsten Regen davongespült werden würde. Wie noch häufiger am heutigen Tag denk ich mir: again what learned <img src='http://www.tourenberichte.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ich hatte eigentlich Steigeisen oder midnestens Grödeln für erforderlich gehalten, aber der Gletscher ist durch die Sonneneinstrahlung &#8211; wir haben wie schon am Tag zuvor kaiserliches Wetter &#8211; stark aufgeraut und richtig griffig. Außerdem liegt viel Geröll und &#8220;Split&#8221; auf dem Eis, sodass es sich wie auf einer sehr gut vom Winterdienst bearbeiteten Straße geht.</p>
<p>Die Landschaft hier ist absolut beeindruckend. Der von Spalten und Löchern zerklüftete Gletscher, eingerahmt von Pitz Palu und &#8230;gruppe. Ich weiß hier gar nicht wo ich zuerst hinsehen soll.<br />
Wir queren den Persgletscher und steigen auf der dem Berghaus Diavolezza gegenüberliegenden Seite wieder hinauf, auf die so genannte Isal Persa. Die Insel im Persgletscher, die so heißt, weil sie aus dem Eis rausragt, auch schon bevor der krasse Gletscherrückgang der letzten Jahrzehnte eingesetzt hat. Hier haben wir uns eine kleine Mittagspause verdient, bevor wir wieder weiter absteigen um schließlich auf den Morteratschgletscher zu kommen. Perser Gletscher und Morteratschgletscher fließen ineinander und enden dann in einer gemeinsamen Gletscherzunge.</p>
<p>Je steiler das Gelände ist, über das ein Gletscher fließt, desto größer sind die Spalten, die sich an dieser Stelle bilden. Wir müssen hier ein ganzes Stück umgehen, weil die Spalten hier einfach überhand nehmen. Diese zerklüftete Eis-Landschaft aber dann von weiter unten anzusehen ist wirklich sehenswert.</p>
<p>Am meisten beeindruckt mich, wie schnell sich diese Landschaft verändert. Binnen Wochen können ganze Fels- und Eisformationen völlig anders aussehen. Geschmolzen oder weggebrochen. Das Gletschertor (letztes Foto), gibts noch nicht wirklich lange. Und ob es heute &#8211; zwei Wochen später &#8211; noch genau so aussieht ist mehr als fraglich, denn der Bereich ist einsturzgefährdet. Begehen also nicht wirklich sinnsoll und nur mit Bergführer anzuraten.</p>
<p>Von der Gletscherzunge, die wir kurz vor 14 Uhr erreichen, geht es auf einem völlig unschwierigem Pfad zum Talort Morteratsch und nach einer kleinen Stärkung mit dem Zug zurück nach St. Moritz.</p>
<p>Wer nach einer Nacht im Berghaus und einer mitunter doch auch anstrengenden Tour ein bisschen Luxus haben will, bezieht in einem der zahlreichen wirklich guten Hotels in dieser Gegend sein Quartier. Beispielsweise im <a href="http://www.kulmhotel-stmoritz.ch/" target="_blank">Hotel Kulm</a>; der Wellnessbereich &#8211; und auch alles andere &#8211; ist wirklich empfehlenswert.</p>
<p>Fazit: genial! <img src='http://www.tourenberichte.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><a href="http://farm5.static.flickr.com/4099/4790848961_58ecbd7abf.jpg"><img class="alignleft" style="border: 0pt none; margin: 5px;" title="Engadin" src="http://farm5.static.flickr.com/4099/4790848961_58ecbd7abf_m.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm5.static.flickr.com/4074/4790854619_25aa211db7.jpg"><img class="alignnone" style="border: 0pt none; margin: 5px;" title="Mittelmoräne" src="http://farm5.static.flickr.com/4074/4790854619_25aa211db7_m.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a><a href="&lt;http://farm5.static.flickr.com/4142/4791485770_0c5495c6a8.jpg"><img class="alignnone" style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4142/4791485770_0c5495c6a8_m.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm5.static.flickr.com/4141/4790861489_904634f712.jpg"><img class="alignnone" style="border: 0pt none; margin: 5px;" title="Gletschertor Morteratschgletscher" src="http://farm5.static.flickr.com/4141/4790861489_904634f712_m.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a><a href="http://www.flickr.com/photos/tourenberichte/" target="_blank"></a></p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/tourenberichte/" target="_blank">Weiter Bilder gibt es auf dem Tourenberichte-Flickr-Account</a></p>
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		<title>Sommerbergtour zur Meilerhütte (2.366 m)</title>
		<link>http://www.tourenberichte.com/2010/06/sommerbergtour-zur-meilerhutte-2-366-m/</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Jun 2010 19:49:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berge]]></category>
		<category><![CDATA[Bergtour]]></category>
		<category><![CDATA[Wetterstein]]></category>
		<category><![CDATA[Zugspitzgebiet]]></category>
		<category><![CDATA[Garmisch]]></category>
		<category><![CDATA[Hüttenwanderung]]></category>
		<category><![CDATA[Mehrtagestour]]></category>
		<category><![CDATA[Meilerhütte]]></category>

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		<description><![CDATA[Samstag, 26.06.2010: Offenbar hat vor Kurzem nicht nur der kalendarische Sommer begonnen. Das Wochenende verspricht ein traumhaftes Bergwetter. Und diesmal passt das mit meinem Tourenplan auch zusammen: Ich will heute auf die Meilerhütte im Wettersteingebirge.
Die Hütte liegt auf 2366 Metern und ist von Garmisch-Partenkirchen oder Leutasch aus zu erreichen.
Ich fahre mit der Bahn nach Garmisch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://farm5.static.flickr.com/4119/4743496382_719b2ee79c.jpg"><img class="alignleft" style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4119/4743496382_719b2ee79c_m.jpg" alt="Tour zur Meilerhütte" width="184" height="240" /></a>Samstag, 26.06.2010: Offenbar hat vor Kurzem nicht nur der kalendarische Sommer begonnen. Das Wochenende verspricht ein traumhaftes Bergwetter. Und diesmal passt das mit meinem Tourenplan auch zusammen: Ich will heute auf die <strong><a href="http://www.dav-huettensuche.de/?huetten_id=222602&amp;pagedef=details" target="_blank">Meilerhütte</a> </strong>im <strong>Wettersteingebirge</strong>.<br />
Die Hütte liegt auf 2366 Metern und ist von Garmisch-Partenkirchen oder Leutasch aus zu erreichen.<br />
<span id="more-1163"></span>Ich fahre mit der Bahn nach <strong>Garmisch </strong>und gehe von dort die Partnach entlang zum Skistadion und weiter zum Eingang der wildromantischen Partnachklamm (ca. 35 Min). Die Klamm kostet für Erwachsene <strong>3,- Euro</strong> Eintritt. AV-Mitglieder sind NICHT mehr günstiger. Das gab&#8217;s mal.<br />
Hinter der Klamm gehe ich den Weg Richtung Schachen und Meilerhütte weiter. Den gleichen Weg bin ich letztes Jahr bei der <a href="http://www.tourenberichte.com/2009/08/auf-die-zugspitze-2962-m/" target="_self">Tour zur Zugspitze</a> gegangen, nur dass ich heute nicht rechts ins Reintal abbiege, sondern gerade aus weiter gehe Richtung Schachen.<br />
Der Schachen ist eigentlich kein wirklicher Gipfel, sondern lediglich ein &#8211; recht schöner &#8211; Aussichtspunkt. Nach dem Anfangs recht flachen Weg von der Partnachklamm aus, muss man die letzte Stunde zum Schachen den ca. 1.000 Höhenmetern Tribut zollen. Irgendwann muss die Höhe ja mal überwunden werden. Der Steig erfordert teilweise trittsicherheit und ist an ein paar Stellen auch ausgesetzt, aber dennoch problemlos machbar. Nur bei Nässe muss man an einigen Stellen wohl aufpassen.<br />
Nach ca. 3 Stunden vom Eingang der Partnachklamm aus erreicht man das Schachenhaus.<br />
Von dort aus ist die Meilerhütte bereits aus bestimmten Positionen zu sehen. Aber das motiviert nicht wirklich, denn der Weg ist noch Weit. Nochmal ca. 500 Höhenmeter, die es durchaus in sich haben. Technisch nicht schwierig, aber dennoch schweißtreibend geht es der Hütte entgegen. Hier oben liegt dann auch noch ab und an Schnee und man quert noch ein paar Schneefelder, welche aber keine besonderen Schwierigkeiten darstellen.<br />
Um 16:58 Uhr erreiche ich die Hütte. Ganz praktisch, denn bis 17 Uhr ist das Lager reserviert <img src='http://www.tourenberichte.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /><br />
Die Hütte verfügt über eine Materialseilbahn und hat entsprechend gute Auswahl bei den Speisen, was in der Höhe ja keine Selbstverständlichkeit mehr ist. Auch die Preise sind absolut human:<br />
eine <strong>Nacht </strong>im Lager: <strong>14,- Euro, AV-Mitglieder die Hälfte</strong><br />
<strong>Weißbier</strong>: 3,60 Euro<br />
Die Preise vom leckeren Kuchen, den Hütteneiern und dem Frühstück hab ich mir leider nicht gemerkt, a<strong>ber arm wird man hier wohl auch nicht.</strong><br />
Die Hütte liegt übrigens auf der Grenze zwischen Bayern und Tirol. So ist der neben der Hütte liegende Waschraum nur zu erreichen, wenn man einen kleinen Ausflug nach Österreich macht <img src='http://www.tourenberichte.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /><br />
Der Waschraum schaut übrigens sehr edel aus. Leider gibt es statt Wasserhähnen nur einen Eimer, mit dessen Hilfe man das eiskalte Regenwasser in sein Waschbecken füllen kann. Körperhygiene verliert hier ein wenig an Bedeutung. <img src='http://www.tourenberichte.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /><br />
Für Übernachtungen im Matratzenlager gibt es ja eine einfache Weisheit: Trinke immer ein Bier mehr, als der, der am lautesten schnarcht. Ging heute leider nicht, denn der muss dermaßen viel gesoffen haben, dass ich jetzt noch unterm Tisch liegen würde, wenn ich mitgehalten hätte. Insofern war die Nacht recht schlaflos, aber sei&#8217;s drum. Der Sonnenuntergang, den wir dort oben genießen durften, entschädigt für so einiges.<br />
Am nächsten Morgen gehts nach einem stärkenden Frühstück um 7:45 Uhr wieder los. Ich steige in Richtung Leutasch ab.<br />
Durch das Leutascher Platt, in dem es noch einige Schneefelder gibt, führt der Pfad ohne extrem große Schwierigkeiten in das rund 1.000 Meter hoch gelegene Leutasch. Ich halte mich dabei etwas links, denn ich will nicht durch die Söllerrinne absteigen. Für den Abstieg wurde mir hier abgeraten, da sie sehr steil und ziemlich rutschig ist.<br />
Mein Weg führt durch eine grandiose Felsszenerie, weiter durch Latschen und durch Wald bis nach Leutasch. Von dort aus will ich noch weiter nach Scharnitz, um dort dden Zug nach München zu nehmen.<br />
Über den Hohen Sattel (nochmal rund 400 Höhenmeter), ist Schwarnitz in gut zwei Stunden (von Leutasch aus) zu erreichen. Alles in allem bin ich heute nochmal rund 5 Stunden (ohne Pausen) unterwegs und erreiche so einigerßen knapp aber dennoch pünktlich den Zug um 13:27.<br />
In Scharnitz gibt es keinen Ticketautomaten. Der nächste steht in Seefeld, behauptet ein kleiner Hinweis. Doch der österreichische Schaffner kassiert 2,30 Euro von mir für den Streckenanteil nach Mittenwald. Die dort zusteigende deutsche Schaffnerin ist weniger pflichtbewusst, und ich wollte mich nun auch nicht aufdrängen. <img src='http://www.tourenberichte.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Fazit: fantastische Bergtour, rundum empfehlenswerte Hütte mit einer genialen Lage und einer traumhaften Aussicht.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/tourenberichte/sets/72157624378601062/" target="_blank">Alle Fotos auf Flickr</a></p>
<p><a href="http://farm5.static.flickr.com/4117/4742858949_bd468c5813.jpg"><img style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4117/4742858949_bd468c5813_m.jpg" alt="Tour zur Meilerhütte" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm5.static.flickr.com/4080/4742858149_3828c5085e.jpg"><img style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4080/4742858149_3828c5085e_m.jpg" alt="Tour zur Meilerhütte" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm5.static.flickr.com/4136/4742858009_7648ef754b.jpg"><img style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4136/4742858009_7648ef754b_m.jpg" alt="Tour zur Meilerhütte" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm5.static.flickr.com/4094/4742857443_c8127d6d1e.jpg"><img style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4094/4742857443_c8127d6d1e_m.jpg" alt="Tour zur Meilerhütte" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm5.static.flickr.com/4100/4743495406_924904b5a5.jpg"><img style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4100/4743495406_924904b5a5_m.jpg" alt="Tour zur Meilerhütte" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm5.static.flickr.com/4139/4742858815_63ee53b937.jpg"><img style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4139/4742858815_63ee53b937_m.jpg" alt="Tour zur Meilerhütte" width="240" height="180" /></a></p>
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		<title>Tegernseer Hütte, Roß- und Buchstein (1.702 m)</title>
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		<pubDate>Tue, 25 May 2010 19:42:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bayerische Voralpen]]></category>
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		<category><![CDATA[Traumtag]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern, Pfingstmontag, hab ich mich nach viel zu langer verletzungsbedingter Bergsteigerabstinenz mal wieder auf den Weg gemacht. Zusammen mit Christian und Mike heißt unser Ziel erstmal Tegernseer Hütte. Von hier aus können wir uns dann entscheiden, ob wir uns zu vielen anderen auf den Roßstein begeben, oder den wesentlich weniger begangenen, aber auch schwierigeren Buchstein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://farm5.static.flickr.com/4068/4639817466_dcf3731c20.jpg"><img class="alignleft" style="margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4068/4639817466_dcf3731c20_m.jpg" alt="Tour zur Tegernseer Hütte / Roß- und Buchstein" width="240" height="180" /></a>Gestern, Pfingstmontag, hab ich mich nach viel zu langer verletzungsbedingter Bergsteigerabstinenz mal wieder auf den Weg gemacht. Zusammen mit Christian und Mike heißt unser Ziel erstmal <strong>Tegernseer Hütte</strong>. Von hier aus können wir uns dann entscheiden, ob wir uns zu vielen anderen auf den <strong>Roßstein</strong> begeben, oder den wesentlich weniger begangenen, aber auch schwierigeren <strong>Buchstein</strong> erklimmen.<br />
Von München aus erreicht man den mit einem unübersehbaren Schild <a href="http://www.google.de/maps?q=47.61552,11.674764&amp;num=1&amp;t=h&amp;sll=47.616882,11.685036&amp;sspn=0.015044,0.032015&amp;ie=UTF8&amp;ll=47.615747,11.676042&amp;spn=0.001696,0.004823&amp;z=18&amp;iwloc=near" target="_blank">gekennzeichneten Parkplatz</a> kurz nach Bayerwald in ca einer Stunde. Die Parkgebühr ist freiwillig.<span id="more-1102"></span><br />
Direkt am Parkplatz geht es auf den anfangs recht steilen Steig Richtung Tegernseer Hütte. Die gesamte Strecke ist unübersehbar gut ausgeschildert, sodass ich mir lange Wegbeschreibungen hier ersparen kann.<br />
Nach einer guten Stunde erreichen wir die Sonnenbergalm, von der aus man einerseits schon ein hervorragendes Panorama genießen kann, und andererseits auch schon die Ziele vor Augen hat: Auf der linken Seite der zahmere Roßstein (1.697 m), rechts der wesentlich markantere und fünf Meter höhere Buchstein. Dazwischen tront wie in einem Adlerhorst die Tegernseer Hütte.<br />
Von der Sonnenbergalm geht es auf einem gut ausgebauten Weg weiter leicht bergauf. Kurz darauf kann man sich entscheiden, ob man den einfacheren Weg um den Roßstein herum nimmt, oder lieber den spannenderen aber natürlich auch schwierigeren Klettersteig zur Tegernseer Hütte nimmt. Wir entscheiden uns für den Klettersteig. Die Seilversicherungen sind sehr gut ausgebaut. Dieser Klettersteig eignet sich auch für <strong>Klettersteigneulinge</strong> sehr gut, die mal in die Materie reinschnuppern wollen. Auch ein Klettersteigset ist in meinen Augen nicht notwendig. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sollten aber vorhanden sein. <img src='http://www.tourenberichte.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /><br />
Nach insgesamt zwei Stunden erreichen wir die Tegernseer Hütte und setzen uns zu gefühlt 1000 anderen Menschen auf die Sonnenterasse. Die Tour ist beliebt. Sehr beliebt. Das wird allerspätestens auf der Hütte sehr deutlich. Zum Glück sind die meisten Menschen, die man in diesen Höhen antrifft, recht sympathisch <img src='http://www.tourenberichte.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /><br />
Nach einer kurzen Stärkung beschließen wir den Buchstein zu erklimmen. Das ist allerdings nun wirklich nix mehr für ungeübte: Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind hier zwingende Voraussetzung. Kletterfertigkeiten schaden auch nicht. Aufgrund der Steinschlaggefahr empfiehlt sich außerdem ein Helm. Bei nassem Fels sollte man unbedingt auf diesen Gipfel verzichten, und sich lieber dem Roßstein widmen.<br />
Weil der Buchstein nun mal ein paar Schwierigkeiten mit sich bringt, hat man dafür oben seine Ruhe. Kaum ist hinter dem Vorgipfel, der schon nach wenigen Minuten erreicht ist, sind Trubel und Hektik von der Tegernseer Hütte völlig vergessen und man kann das Panorama und die Ruhe am Gipfel mit ganz wenigen anderen genießen.</p>
<p>Nachdem wir uns nach dem runterklettern nochmal eine kleine Stärkung auf der Hütte gegönnt haben, beschließen wir den einfacheren Weg um den Roßstein herum zurückzugehen. Die Nordseite des Roßstein war gestern noch nicht ganz schneefrei und ich konnte noch einmal in diesem Jahr durch ein Schneefeld &#8220;abfahren&#8221;&#8230;<br />
Ab der vorhin schon genannten Weggabelung etwas oberhalb der Sonnenbergalm, gehen wir dann auf dem Anstiegsweg wieder hinunter.<br />
Nach insgesamt gut 5 Stunden (inklusive aller Pausen) sind wir wieder am Parkplatz.<br />
Fazit: sehr schöne Tour, die bis zur Tegernseer Hütte als mittelschwer, zum Buchstein aber als schwer eingestuft werden muss. Für alle die gerne Klettern ist die Tour sehr empfehlenswert!</p>
<p><a href="http://farm5.static.flickr.com/4030/4639817982_783ba5c7ff.jpg"><img style="margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4030/4639817982_783ba5c7ff_m.jpg" alt="Tour zur Tegernseer Hütte / Roß- und Buchstein" width="240" height="180" /></a></p>
<p><a href="http://farm5.static.flickr.com/4018/4639817864_8f38889f2f.jpg"><img style="margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4018/4639817864_8f38889f2f_m.jpg" alt="Tour zur Tegernseer Hütte / Roß- und Buchstein" /></a></p>
<p><a href="http://farm5.static.flickr.com/4052/4639208045_60d0a08b91.jpg"><img style="margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4052/4639208045_60d0a08b91_m.jpg" alt="Tour zur Tegernseer Hütte / Roß- und Buchstein" /></a></p>
<p><a href="http://farm5.static.flickr.com/4020/4639207743_9f9543e769.jpg"><img style="margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4020/4639207743_9f9543e769_m.jpg" alt="Tour zur Tegernseer Hütte / Roß- und Buchstein" /></a></p>
<p><a href="http://farm4.static.flickr.com/3360/4639816882_892b0570c9.jpg"><img style="margin: 5px;" src="http://farm4.static.flickr.com/3360/4639816882_892b0570c9_m.jpg" alt="Tour zur Tegernseer Hütte / Roß- und Buchstein" /></a></p>
<p><a href="http://farm4.static.flickr.com/3410/4639815992_418fe4711c.jpg"><img style="margin: 5px;" src="http://farm4.static.flickr.com/3410/4639815992_418fe4711c_m.jpg" alt="Tour zur Tegernseer Hütte / Roß- und Buchstein" /></a></p>
<p>
<a href="http://www.flickr.com/photos/tourenberichte/sets/72157624135387988/" target="_blank">Alle Bilder zur Tour findet Ihr hier</a></p>
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		<title>Auf die Brecherspitze (1683 m)</title>
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		<pubDate>Thu, 13 May 2010 12:02:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator></dc:creator>
				<category><![CDATA[Bayerische Voralpen]]></category>
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		<description><![CDATA[Es ist Sonntag (18.04.) und ganz Europa sinniert über die Aschewolke  und das damit verbundene Chaos an den Flughäfen. Eine gute Gelegenheit  um sich in die Natur zurückzuziehen und eine schöne Bergwanderung auf  einen der “Münchener Hausberge” vorzunehmen: Auf die Brecherspitze  (1683 m)
Die Anfahrt beträgt 58 km und dauert eine knappe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="lightbox[1047]" href="http://farm5.static.flickr.com/4038/4531488264_c32f06a0b0.jpg"><img width="86" height="115" border="0" alt="www.tourenberichte.com" src="http://farm5.static.flickr.com/4038/4531488264_c32f06a0b0_m.jpg" title="Brecherspitze (1683 m)" class="alignleft"></a>Es ist Sonntag (18.04.) und ganz Europa sinniert über die Aschewolke  und das damit verbundene Chaos an den Flughäfen. Eine gute Gelegenheit  um sich in die Natur zurückzuziehen und eine schöne Bergwanderung auf  einen der “Münchener Hausberge” vorzunehmen: Auf die <strong>Brecherspitze  (1683 m)</strong></p>
<p>Die Anfahrt beträgt 58 km und dauert eine knappe Stunde mit dem Auto.  Alternativ kann man auch mit der BOB ab München bis Fischhausen –  Neuhaus fahren.<span id="more-1089"></span></p>
<p>Wir verlassen München um 8.30 Uhr über die A8 in Richtung Salzburg  und fahren in Weyarn ab. Anschließend der B 307 folgen in Richtung  Miesbach, Schliersee. Durch Schliersee fährt man hindurch und folgt der  Straße in den Ort Neuhaus hinein. Man überquert die Bahngleise, biegt  anschließend rechts ab. Von hier aus folgt man den Schildern in Richtung  Brecherspitze. Parken kann man entweder am Bahnhof Neuhaus oder (noch  näher vom Ausgangspunkt) in der <a href="http://www.google.de/maps?q=47.700306,11.871371&amp;num=1&amp;t=h&amp;sll=47.92115,11.730495&amp;sspn=0.43596,0.30069&amp;ie=UTF8&amp;ll=47.700282,11.873399&amp;spn=0.004166,0.011276&amp;z=17" target="_blank">Grünseestraße</a>.</p>
<p>Auf ca. 800 Meter Höhe gehen wir los, über einen zunächst noch recht  flachen Forstweg durch den Wald. Schon bald durchqueren wir einen Bach,  der das Schmelzwasser ins Tal transportiert. Nun wird der Weg etwas  steiler und ab ca. 1.100 Meter stapfen wir durch nassen, schweren Schnee  – was die Tour etwas anstrengender gestaltet. Nach ca. einer Stunde  erreichen eine weitläufige Almwiese, auf der sich die Ankelalm (1.311 m)  befindet. Dort kann man sich mit einer kleinen Brotzeit oder Kaffe und  Kuchen stärken.</p>
<p>Normaler Weise beginnt hier der Rundweg, der einen rechts über den  Wiesenhang auf den Südwestgrat, vorbei an einer kleinen Kapelle und  einem stillgelegten Skilift auf die Brecherspitze führt.</p>
<p>Aufgrund der Schneeverhältnisse ist dieser Weg jedoch nicht auffind-  und begehbar, so dass wir nach der Ankelalm links Richtung Osten  abbiegen (Weg ist ausgeschildert). Wir steigen durch ein recht steiles  Schneefeld hinauf, welches dann in einen schmalen, mit Schnee bedeckten  Pfad mündet.  Der Aufstieg gestaltet sich teils anstrengend, da man tief  in den Schnee einsinkt.</p>
<p>Der Nordgrat führt durch Latschen-Gewächs und wird dank des Schnees  das ein- oder andere Mal zu einer Kletterpartie – die sich nicht zuletzt  wegen der fantastischen Aussicht auf den Schliersee und die umliegenden  Gipfel und Täler bezahlt macht.</p>
<p>Nach ca. 2,5 Stunden erreichen wir den Gipfel. Ein wunderbarer Blick  über schneebedeckte Berge, Spitzingsee, die Valepp und Tegernsee  eröffnet sich uns.</p>
<p>Dort treffen wir auf erstaunlich viele Wanderer, die alle von der  oberen Firstalm aus den einfacheren Anstieg gewählt haben.</p>
<p>Über den Südwestgrat steigen wir anschließend hinab. Hier ist der  Schnee bereits vollständig weggeschmolzen. Teilweise ist der Pfad durch  Stahlseile gesichert – hier ist Trittsicherheit gefordert. Nach ca. 15  Minuten gelangen wir an einen alten, stillgelegten Schlepplift und  steigen  über das Schneefeld hinab zur <a href="http://www.firstalm.de/" target="_blank">Oberen Firstalm</a> (1.375 m).</p>
<p>Da es kurz vor unserem Eintreffen heftig zu regnen und donnern  beginnt, kehren wir dort ein und treffen auf eine gut gefüllte Hütte  (man kann sie über einen breiten Forstweg innerhalb einer  Dreiviertelstunde vom Spitzingsattel aus erreichen. Die obere Firstalm  ist ganzjährlich bewirtschaftet und hat keinen Ruhetag).</p>
<p>Für den Abstieg gehen wir vom Sattel aus an nordöstlich einer  stillgelegten Liftstation vorbei. Über einen Schneehang fahren wir  herunter, an der Freudenreichalm vorbei. Der Schneehang mündet zunächst  in einen Pfad und etwas später in eine Forststraße. Anschließend biegen  wir rechts die Dürnbachstraße ab, die uns zurück nach Neuhaus führt.</p>
<p>Der von uns gewählte Rückweg scheint etwas unüblich zu sein, daher  habe ich Ihn für Euch <a href="http://www.flickr.com/photos/tourenberichte/4603755186/" target="_blank"> HIER in eine Karte gezeichnet.</a></p>
<p>Gerade noch rechtzeitig vor dem großen Gewitter kommen wir wieder an  unserem ursprünglichen Ausgangspunkt an.</p>
<p><strong>Gesamtdauer der Tour:</strong> ca. 5 Stunden.</p>
<p><strong>Schwierigkeitsgrad:</strong> leicht bis mittel</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/tourenberichte/sets/72157623881736992/" target="_blank">Hier könnt Ihr Euch alle Bilder der Tour ansehen.</a></p>
<p>Fazit: eine sehr schöne Tour, die man auch gut an einem halben Tag  bewältigen kann. Auf der Strecke gibt es mehrere Einkehrmöglichkeiten.  Im Sommer ist die Tour jedoch sehr beliebt und damit mitunter auch sehr  voll. Beste Jahreszeit für die Tour: zwischen Mai und September.</p>
<p>Hier gibt es findet Ihr übrigens auch noch eine Beschreibung der <a href="http://www.outdooractive.com/de/wanderung/tegernsee-schliersee/brecherspitze/2292425985173995302/" target="_blank">Wanderung auf die Brecherspitze</a>.</p>
<p><a rel="lightbox[1047]" href="http://farm5.static.flickr.com/4050/4531487368_b8e955ab3e.jpg"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4050/4531487368_b8e955ab3e_m.jpg" border="0" alt="www.tourenberichte.com" width="216" height="162" /></a> <a rel="lightbox[1047]" href="http://farm5.static.flickr.com/4012/4530855319_cac37f00ce.jpg"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4012/4530855319_cac37f00ce_m.jpg" border="0" alt="www.tourenberichte.com" width="216" height="162" /></a> <a rel="lightbox[1047]" href="http://farm5.static.flickr.com/4045/4530855617_d046626c82.jpg"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4045/4530855617_d046626c82_m.jpg" border="0" alt="www.tourenberichte.com" width="216" height="162" /></a></p>
<p><a rel="lightbox[1047]" href="http://farm5.static.flickr.com/4046/4531488040_2056ea8e63.jpg"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4046/4531488040_2056ea8e63_m.jpg" border="0" alt="www.tourenberichte.com" width="216" height="162" /></a> <a rel="lightbox[1047]" href="http://farm5.static.flickr.com/4013/4530855773_572eaffd7c.jpg"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4013/4530855773_572eaffd7c_m.jpg" border="0" alt="www.tourenberichte.com" width="216" height="162" /></a> <a rel="lightbox[1047]" href="http://farm5.static.flickr.com/4067/4530856001_0c7a870447.jpg"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4067/4530856001_0c7a870447_m.jpg" border="0" alt="www.tourenberichte.com" width="216" height="162" /></a></p>
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		<title>Auf die Benediktenwand (1.801 m)</title>
		<link>http://www.tourenberichte.com/2010/04/auf-die-benediktenwand-1-801-m/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Apr 2010 07:20:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Frank</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute (Ostermontag) geht&#8217;s mal wieder mit Xandi von Alpinlager.com sowie seinem Spezl Bene in die Berge. Auch auf Xandi&#8217;s Seite findet sich natürlich ein Bericht zum heutigen Ziel: die Benediktenwand
Zugegeben: die Wetteraussichten sind nicht gerade rosig: Gefühlte -3° und Regen, eventull auch Schnee, sind angesagt.
Aber es gibt ja kein schlechtes Wetter: es gibt nur falsche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="verstecker Wegweiser zur Benediktenwand" href="http://farm3.static.flickr.com/2774/4494270261_b3d7796448.jpg"><img class="alignleft" style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm3.static.flickr.com/2774/4494270261_b3d7796448_m.jpg" alt="http://www.tourenberichte.com" width="240" height="180" /></a>Heute (Ostermontag) geht&#8217;s mal wieder mit Xandi von Alpinlager.com sowie seinem Spezl Bene in die Berge. Auch auf Xandi&#8217;s Seite findet sich natürlich ein Bericht zum heutigen Ziel: die <a href="http://www.alpinlager.com/touren/benediktenwand-1801m-im-winter" target="_blank">Benediktenwand</a></p>
<p>Zugegeben: die Wetteraussichten sind nicht gerade rosig: Gefühlte -3° und Regen, eventull auch Schnee, sind angesagt.<br />
Aber es gibt ja kein schlechtes Wetter: es gibt nur falsche Kleidung, oder eine schlechte Routenauswahl! Die Lawinenwanrstufe für die bayerischen Voralpen ist aber nur mit 1, also gering angegeben. Also darf&#8217;s losgehen:<span id="more-1024"></span><br />
Wir starten die Tour von <a href="http://maps.google.de/maps?q=47.60637,11.432894&amp;num=1&amp;t=h&amp;sll=47.605747,11.433762&amp;sspn=0.120438,0.256119&amp;ie=UTF8&amp;ll=47.606178,11.431881&amp;spn=0.00315,0.007226&amp;z=18" target="_blank">Jachenau</a> aus, zu erreichen entweder über Lenggries oder über die Mautstraße (3,- Euro) vom Walchensee aus.<br />
Gegen 09:30 haben wir die Schuhe geschnürt und die Rucksäcke und uns selbst wasserfest eingepackt. Es nieselt nämlich. Aber im Wald kriegt man das eh kaum mit.<br />
Der Weg beginnt auf einem landschaftlich reizvollen Steig, immer schön am Bach entlang, und führt schließlich zu einer Forststraße, die wir ein gutes Stückchen entlang gehen. Die erste Zeit dieser Tour bietet zwar eine sehr reizvolle natürliche Umgebung, doch wie wir heute auf unsere gut 1.000 Höhenmeter kommen sollen ist uns noch nicht klar. Denn selbst in relativ flottem Tempo machen wir in der ersten Stunde gerade mal 100 Höhenmeter.<br />
Nach diesen Strapazen legen wir auch erstmal eine Frühstücksrast ein <img src='http://www.tourenberichte.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /><br />
Weiter gehts auf einem absolut kurzweiligen Steig. Über Stock und Stein, durch Bäche, durch Matsch, durch Schnee, über Geröll. Alles dabei.<br />
Apropos alles dabei: der Regen hat mittlerweile aufgehört und ist über Graupel in Schnee übergegangen. Es kommt also richtiges Outdoor-Feeling auf <img src='http://www.tourenberichte.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
Langsam aber sicher gewinnen wir nun doch noch an Höhe und halten uns immer an die Wegweiser Richtung Benediktenwand &amp; Tutzinger Hütte. Irgendwann sehen wir einen solchen aber nicht mehr und es geht nur noch nach Benediktbeuern. Da wollen wir ja eigentlich nicht hin, aber einen anderen Weg gibt&#8217;s wohl keinen. Also geht&#8217;s erstmal wieder bergab. Wir merken aber recht schnell, dass das nicht stimmen kann. Weder Xandi&#8217;s Navi noch mein iPhone konnten uns jetzt so richtig weiterhelfen. Blöde Technik. Aber der Orientierungssinn hat einigermaßen funktioniert und so gehen wir zurück zu dem Schild nach Benediktbeuern. Irgendwo halb im Schnee vergraben sehen wir nun auch eine Tafel mit Pfeil zur Benediktenwand. (siehe 1. Bild)<br />
Von hier gehts recht steil bergauf durch tiefen Schnee. Erst im Wald, später durch Latschen. Nicht immer ist ganz klar, ob wir wirklich auf dem Weg sind, aber ab und zu lässt sich dann doch eine Markierung erahnen. Trotzdem waren wir recht froh, als wir gegen 14:00 Uhr zum ersten Mal das Gipfelkreuz der &#8220;Benewand&#8221; ein wenig in Wolken verhüllt erkennen können.<br />
Apropos Wolken: es hat aufgehört zu schneien. So manches rings herum ist in Wolken verhüllt, aber ab und zu erkennen wir was blaues am Himmel. Die letzten Meter zum Gipfel gehen wir im Sonnenschein. Den Gipfel erreichen wir dann um 14:20.<br />
Für die aktuellen Wetterverhältnisse haben wir riesen Glück, dass wir vom Gipfel überhaupt was sehen. Aber es muss schon eine traumhafte Aussicht sein, wenn man an klaren Tagen hier auch bis zum Starnberger See und Ammersee auf der einen, und zum Karwendel und den Werdenfelser Alpen auf der anderen Seite schauen kann.<br />
Wir überlegen zwar kurz, ob wir nun die Runde vollenden und über die Tutzinger Hütte absteigen, jedoch haben wir alle drei kein großes Bedürfnis danach einzukehren, und da wir uns ohnehin schon immer wieder mal schwer getan haben, den richtigen Weg zu finden, ist der Abstieg auf dem Anstiegsweg wohl die vernünftigste Wahl.<br />
Auf dem Schnee kann man ja sehr gut schnell absteigen; man sinkt zwar immer wieder in tiefe Löcher, aber alles in allem ging es ganz gut und schnell wieder runter. Schneeschuhe hatten wir übrigens gar nicht dabei. Die hätten uns oben zwar durchaus helfen können, aber unbedingt notwendig waren sie bei dem alles in allem gut tragenden Schnee dann auch nicht. Und wiegen tun die Dinger ja auch was.<br />
Auch der &#8220;Talhatscher&#8221;, also die letzten 100 Höhenmeter, die sich auf gut 5 KM ausdehnen, ist dank des abwechlungsreichen Weges gefühlt recht schnell vorbei.<br />
Gegen 17:15 sind wir zurück am Wanderparkplatz in Jachenau. Die Kleidung hat ganz gut dicht gehalten, aber trotzdem sind wir froh, jetzt in unsere nicht durchgeschwitzte trockene Kleidung schlüpfen zu können.<br />
Alles in allem eine Tour, die sowohl vom Wetter als auch von den landschaftlichen Reizen alles bieten konnte, was das Wander- und Outdoorherz begehrt.</p>
<p><a href="http://farm5.static.flickr.com/4070/4494271097_92934ecf2b.jpg"><img class="alignnone" style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4070/4494271097_92934ecf2b_m.jpg" alt="http://www.tourenberichte.com" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm3.static.flickr.com/2790/4494911186_81c2cd6a7a.jpg"><img class="alignnone" style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm3.static.flickr.com/2790/4494911186_81c2cd6a7a_m.jpg" alt="http://www.tourenberichte.com" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm5.static.flickr.com/4057/4494271517_d5a70f0a9e.jpg"><img class="alignnone" style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4057/4494271517_d5a70f0a9e_m.jpg" alt="http://www.tourenberichte.com" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm5.static.flickr.com/4070/4494272109_0e22f3e3f3.jpg"><img class="alignnone" style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4070/4494272109_0e22f3e3f3_m.jpg" alt="http://www.tourenberichte.com" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm5.static.flickr.com/4068/4494271669_7ec48883f9.jpg"><img class="alignnone" style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4068/4494271669_7ec48883f9_m.jpg" alt="http://www.tourenberichte.com" width="180" height="240" /></a></p>
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		<title>Friederalm, Friederspitz und der Gipfel auf dem wir dann waren</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Apr 2010 11:03:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ammergauer Alpen]]></category>
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		<description><![CDATA[Am Donnerstag hab ich beim Blick in den Himmel noch nicht wirklich daran geglaubt, dass Karfreitag ein schöner Tag werden konnte. Aber wir haben einfach mal den Wetterfröschen geglaubt und uns gemütlich um 08:00 Uhr am Kolumbuslatz getroffen, um Richtung Garmisch aufzubrechen.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Donnerstag hab ich beim Blick in den Himmel noch nicht wirklich daran geglaubt, dass Karfreitag ein schöner Tag werden konnte. Aber wir haben einfach mal den Wetterfröschen geglaubt und uns gemütlich um 08:00 Uhr am Kolumbuslatz getroffen, um Richtung Garmisch aufzubrechen.<br />
Unser heutiges Ziel: die Friederalm (1.653 M). Der Frieder (2.050 m) erschien uns für unsere gemütliche Tour bei den noch herrschenden Schneeverhältnissen etwas weit, deswegen haben wir uns den schonmal gar nicht vorgenommen, nicht zuletzt, weil diese Tour mit gut 8 Stunden im <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3763330208?ie=UTF8&#038;tag=rainfran-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3763330208">Rother Wanderführer Bayerische Alpen</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=rainfran-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3763330208" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /> angegeben ist. Das war uns heute einfach zu lang.<span id="more-1002"></span><br />
Bis wir am <a target="_blank" href="http://www.google.de/maps?q=47.484499,10.976059&#038;num=1&#038;t=h&#038;sll=47.474935,11.024401&#038;sspn=0.120739,0.256119&#038;ie=UTF8&#038;ll=47.484069,10.976436&#038;spn=0.003408,0.009645&#038;z=17">Ausgangspunkt </a>sind, (Parkplatz hinter dem Bahnübergang zwischen Garmisch und Griessen) und die Rücksäcke umgeschnallt und die Schuhe geschnürt sind, ist es 09:30. Zunächst geht es auf einem Forstweg bergauf. Nach gut 20 Minuten stellen wir schon fest, dass hier noch mehr Schnee liegt als gedacht und uns dämmert, dass wir heute wohl auch Schneeschuhe brauchen könnten. Aber da wir keine dabei haben, stellst sich die Frage erst gar nicht.<br />
Der Weg war komplett gespurt und so haben wir auch ohne <a target="_blank" href="http://www.bergfreunde.de/winterausruestung/schneeschuhe/">Schneeschuhe</a> keine großen Schwierigkeiten gehabt. Allerdings ist der Weg nicht immer gut ausgeschildert, bzw. die Schilder sind auch mal hinter einem Baum versteckt. Im Zweifelsfall geht es eher gerade aus <img src='http://www.tourenberichte.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /><br />
Nach ca. 1,5 Stunden erreichen wir die Abzweigung zu einem Steig Richtung Frieder. Hier geht es nun eine ganze Weile weiter steil bergan. Weitere 1,5 Stunden später müssten wir eigentlich jeden Moment unser Tagesziel, die Friederalm erreicht haben, aber sie kommt und kommt nicht. Der Höhenmesser zeigt mittlerweile über 1.700 m, was den Gedanken nahelegt, dass wir irgendwo falsch abgebogen sind. Wo weiß ich heute auch noch nicht.<br />
Wir beschließen nach einer kurzen Rast noch auf den vor uns liegenden Kamm zu steigen, damit wir &#8211; wenn wir schon unser Ziel nicht finden &#8211; zumindest noch eine schöne Aussicht haben.<br />
Letztlich haben wir für dieses Stück dann noch eine ganze Weile gebraucht. Der Kamm wollte einfach nicht auftauchen. Gegen 14:00 Uhr erreichen wir dann den über unserem Kamm liegenden kleinen Gipfel, den Lausbichl (1.952m). Hier machen wir Pause und genießen das atemberaubenden Panorama. Vom Karwendel über die Zugspitze bis zu den Ammergauer Alpen. Die Sonne spielt nicht ganz mit und verzieht sich ein wenig hinter den Wolken, während wir rasten, aber dennoch: ein gigantisches Panorama!</p>
<p>Nach einer ausgiebigen Gipfelrast gehen wir auf dem Aufstiegsweg wieder runter. Auf den Schneefeldern geht das in großen Schritten recht schnell. Doch auf dem Steig und dem restlichen Weg haben wir alle irgendwie den Eindruck, dass es runter länger ist als rauf. Aber schön war&#8217;s trotzdem!</p>
<p>Um 17:30 erreichen wir den Parkplatz.</p>
<p>p.s.: wer es nachmachen will: mach nicht unseren Fehler und creme dich mit Sonnencreme ein!</p>
<p><a href="http://farm5.static.flickr.com/4038/4485902327_8fff104282.jpg"><img class="alignnone" style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4038/4485902327_8fff104282_m.jpg" alt="Friederspitze(Lausbichl)" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm3.static.flickr.com/2771/4486554280_b6071d71fc.jpg"><img class="alignnone" style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm3.static.flickr.com/2771/4486554280_b6071d71fc_m.jpg" alt="Friederspitze(Lausbichl)" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm5.static.flickr.com/4029/4485902663_802a655dec.jpg"><img class="alignnone" style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4029/4485902663_802a655dec_m.jpg" alt="Friederspitze(Lausbichl)" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm3.static.flickr.com/2763/4486554506_b474ae9b29.jpg"><img class="alignnone" style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm3.static.flickr.com/2763/4486554506_b474ae9b29_m.jpg" alt="Friederspitze(Lausbichl)" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm5.static.flickr.com/4072/4486554666_1534a62bc6.jpg"><img class="alignnone" style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4072/4486554666_1534a62bc6_m.jpg" alt="Friederspitze(Lausbichl)" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm5.static.flickr.com/4054/4486554814_38656f26bc.jpg"><img class="alignnone" style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4054/4486554814_38656f26bc_m.jpg" alt="Friederspitze(Lausbichl)" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm5.static.flickr.com/4042/4485903245_5d8aee4a52.jpg"><img class="alignnone" style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4042/4485903245_5d8aee4a52_m.jpg" alt="Friederspitze(Lausbichl)" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm3.static.flickr.com/2782/4486555062_e360f5a424.jpg"><img class="alignnone" style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm3.static.flickr.com/2782/4486555062_e360f5a424_m.jpg" alt="Friederspitze(Lausbichl)" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm3.static.flickr.com/2804/4486555424_55fd623711.jpg"><img class="alignnone" style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm3.static.flickr.com/2804/4486555424_55fd623711_m.jpg" alt="Friederspitze(Lausbichl)" width="240" height="180" /></a></p>
<p>Noch mehr Fotos gibt&#8217;s auf dem <a href="http://www.flickr.com/photos/tourenberichte" target="_blank">Tourenberichte-Flickr-Account</a></p>
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