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	<title>Tourenberichte.com - Der Berg- und Freizeit-Blog &#187; Zugspitzgebiet</title>
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	<description>Berg- und Freizeit-Blog</description>
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		<title>Sommerbergtour zur Meilerhütte (2.366 m)</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Jun 2010 19:49:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berge]]></category>
		<category><![CDATA[Bergtour]]></category>
		<category><![CDATA[Wetterstein]]></category>
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		<description><![CDATA[Samstag, 26.06.2010: Offenbar hat vor Kurzem nicht nur der kalendarische Sommer begonnen. Das Wochenende verspricht ein traumhaftes Bergwetter. Und diesmal passt das mit meinem Tourenplan auch zusammen: Ich will heute auf die Meilerhütte im Wettersteingebirge.
Die Hütte liegt auf 2366 Metern und ist von Garmisch-Partenkirchen oder Leutasch aus zu erreichen.
Ich fahre mit der Bahn nach Garmisch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://farm5.static.flickr.com/4119/4743496382_719b2ee79c.jpg"><img class="alignleft" style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4119/4743496382_719b2ee79c_m.jpg" alt="Tour zur Meilerhütte" width="184" height="240" /></a>Samstag, 26.06.2010: Offenbar hat vor Kurzem nicht nur der kalendarische Sommer begonnen. Das Wochenende verspricht ein traumhaftes Bergwetter. Und diesmal passt das mit meinem Tourenplan auch zusammen: Ich will heute auf die <strong><a href="http://www.dav-huettensuche.de/?huetten_id=222602&amp;pagedef=details" target="_blank">Meilerhütte</a> </strong>im <strong>Wettersteingebirge</strong>.<br />
Die Hütte liegt auf 2366 Metern und ist von Garmisch-Partenkirchen oder Leutasch aus zu erreichen.<br />
<span id="more-1163"></span>Ich fahre mit der Bahn nach <strong>Garmisch </strong>und gehe von dort die Partnach entlang zum Skistadion und weiter zum Eingang der wildromantischen Partnachklamm (ca. 35 Min). Die Klamm kostet für Erwachsene <strong>3,- Euro</strong> Eintritt. AV-Mitglieder sind NICHT mehr günstiger. Das gab&#8217;s mal.<br />
Hinter der Klamm gehe ich den Weg Richtung Schachen und Meilerhütte weiter. Den gleichen Weg bin ich letztes Jahr bei der <a href="http://www.tourenberichte.com/2009/08/auf-die-zugspitze-2962-m/" target="_self">Tour zur Zugspitze</a> gegangen, nur dass ich heute nicht rechts ins Reintal abbiege, sondern gerade aus weiter gehe Richtung Schachen.<br />
Der Schachen ist eigentlich kein wirklicher Gipfel, sondern lediglich ein &#8211; recht schöner &#8211; Aussichtspunkt. Nach dem Anfangs recht flachen Weg von der Partnachklamm aus, muss man die letzte Stunde zum Schachen den ca. 1.000 Höhenmetern Tribut zollen. Irgendwann muss die Höhe ja mal überwunden werden. Der Steig erfordert teilweise trittsicherheit und ist an ein paar Stellen auch ausgesetzt, aber dennoch problemlos machbar. Nur bei Nässe muss man an einigen Stellen wohl aufpassen.<br />
Nach ca. 3 Stunden vom Eingang der Partnachklamm aus erreicht man das Schachenhaus.<br />
Von dort aus ist die Meilerhütte bereits aus bestimmten Positionen zu sehen. Aber das motiviert nicht wirklich, denn der Weg ist noch Weit. Nochmal ca. 500 Höhenmeter, die es durchaus in sich haben. Technisch nicht schwierig, aber dennoch schweißtreibend geht es der Hütte entgegen. Hier oben liegt dann auch noch ab und an Schnee und man quert noch ein paar Schneefelder, welche aber keine besonderen Schwierigkeiten darstellen.<br />
Um 16:58 Uhr erreiche ich die Hütte. Ganz praktisch, denn bis 17 Uhr ist das Lager reserviert <img src='http://www.tourenberichte.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /><br />
Die Hütte verfügt über eine Materialseilbahn und hat entsprechend gute Auswahl bei den Speisen, was in der Höhe ja keine Selbstverständlichkeit mehr ist. Auch die Preise sind absolut human:<br />
eine <strong>Nacht </strong>im Lager: <strong>14,- Euro, AV-Mitglieder die Hälfte</strong><br />
<strong>Weißbier</strong>: 3,60 Euro<br />
Die Preise vom leckeren Kuchen, den Hütteneiern und dem Frühstück hab ich mir leider nicht gemerkt, a<strong>ber arm wird man hier wohl auch nicht.</strong><br />
Die Hütte liegt übrigens auf der Grenze zwischen Bayern und Tirol. So ist der neben der Hütte liegende Waschraum nur zu erreichen, wenn man einen kleinen Ausflug nach Österreich macht <img src='http://www.tourenberichte.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /><br />
Der Waschraum schaut übrigens sehr edel aus. Leider gibt es statt Wasserhähnen nur einen Eimer, mit dessen Hilfe man das eiskalte Regenwasser in sein Waschbecken füllen kann. Körperhygiene verliert hier ein wenig an Bedeutung. <img src='http://www.tourenberichte.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /><br />
Für Übernachtungen im Matratzenlager gibt es ja eine einfache Weisheit: Trinke immer ein Bier mehr, als der, der am lautesten schnarcht. Ging heute leider nicht, denn der muss dermaßen viel gesoffen haben, dass ich jetzt noch unterm Tisch liegen würde, wenn ich mitgehalten hätte. Insofern war die Nacht recht schlaflos, aber sei&#8217;s drum. Der Sonnenuntergang, den wir dort oben genießen durften, entschädigt für so einiges.<br />
Am nächsten Morgen gehts nach einem stärkenden Frühstück um 7:45 Uhr wieder los. Ich steige in Richtung Leutasch ab.<br />
Durch das Leutascher Platt, in dem es noch einige Schneefelder gibt, führt der Pfad ohne extrem große Schwierigkeiten in das rund 1.000 Meter hoch gelegene Leutasch. Ich halte mich dabei etwas links, denn ich will nicht durch die Söllerrinne absteigen. Für den Abstieg wurde mir hier abgeraten, da sie sehr steil und ziemlich rutschig ist.<br />
Mein Weg führt durch eine grandiose Felsszenerie, weiter durch Latschen und durch Wald bis nach Leutasch. Von dort aus will ich noch weiter nach Scharnitz, um dort dden Zug nach München zu nehmen.<br />
Über den Hohen Sattel (nochmal rund 400 Höhenmeter), ist Schwarnitz in gut zwei Stunden (von Leutasch aus) zu erreichen. Alles in allem bin ich heute nochmal rund 5 Stunden (ohne Pausen) unterwegs und erreiche so einigerßen knapp aber dennoch pünktlich den Zug um 13:27.<br />
In Scharnitz gibt es keinen Ticketautomaten. Der nächste steht in Seefeld, behauptet ein kleiner Hinweis. Doch der österreichische Schaffner kassiert 2,30 Euro von mir für den Streckenanteil nach Mittenwald. Die dort zusteigende deutsche Schaffnerin ist weniger pflichtbewusst, und ich wollte mich nun auch nicht aufdrängen. <img src='http://www.tourenberichte.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Fazit: fantastische Bergtour, rundum empfehlenswerte Hütte mit einer genialen Lage und einer traumhaften Aussicht.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/tourenberichte/sets/72157624378601062/" target="_blank">Alle Fotos auf Flickr</a></p>
<p><a href="http://farm5.static.flickr.com/4117/4742858949_bd468c5813.jpg"><img style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4117/4742858949_bd468c5813_m.jpg" alt="Tour zur Meilerhütte" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm5.static.flickr.com/4080/4742858149_3828c5085e.jpg"><img style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4080/4742858149_3828c5085e_m.jpg" alt="Tour zur Meilerhütte" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm5.static.flickr.com/4136/4742858009_7648ef754b.jpg"><img style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4136/4742858009_7648ef754b_m.jpg" alt="Tour zur Meilerhütte" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm5.static.flickr.com/4094/4742857443_c8127d6d1e.jpg"><img style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4094/4742857443_c8127d6d1e_m.jpg" alt="Tour zur Meilerhütte" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm5.static.flickr.com/4100/4743495406_924904b5a5.jpg"><img style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4100/4743495406_924904b5a5_m.jpg" alt="Tour zur Meilerhütte" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm5.static.flickr.com/4139/4742858815_63ee53b937.jpg"><img style="border: 0pt none; margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4139/4742858815_63ee53b937_m.jpg" alt="Tour zur Meilerhütte" width="240" height="180" /></a></p>
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		<title>Auf die Zugspitze (2962 m)</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Aug 2009 17:51:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berge]]></category>
		<category><![CDATA[Zugspitzgebiet]]></category>
		<category><![CDATA[Frühstück]]></category>
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		<description><![CDATA[Skistadion GAP &#8211; Partnachklamm &#8211; Bockhütte &#8211; Reintal und Reintalangerhütte &#8211; Knorrhütte &#8211; Sonnalpin und Schneeferner Haus &#8211; Zugspitze (zwei Tage)
Nur wo Du zu Fuß warst, warst du wirklich&#8230;


&#8230;und ich darf seit heute von mir behaupten, wirklich auf der Zugspitze gewesen zu sein. Aber der Reihe nach:

Donnerstag, 27.08.2009: um 07:40 gehe ich am Skistadion in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Skistadion GAP &#8211; Partnachklamm &#8211; Bockhütte &#8211; Reintal und Reintalangerhütte &#8211; Knorrhütte &#8211; Sonnalpin und Schneeferner Haus &#8211; Zugspitze (zwei Tage)</h2>
<h1><span style="color:#000000;"><strong>Nur wo Du zu Fuß warst, warst du wirklich</strong>&#8230;</span></h1>
<p><span style="color:#ff0000;"><br />
</span></p>
<p>&#8230;und ich darf seit heute von mir behaupten, <em><strong>wirklich </strong></em>auf der Zugspitze gewesen zu sein. Aber der Reihe nach:<br />
<span id="more-61"></span><br />
Donnerstag, 27.08.2009: um 07:40 gehe ich am Skistadion in Partenkirchen vorbei und mache mich auf den Weg zur Partnachklamm, die man auf einer Teerstraße in zwanzig Minuten erreicht. Die Partnachklamm hat <strong>Öffnung</strong>szeiten, weswegen ich natürlich davon ausgegangen bin, dass sie außerhalb dieser Zeiten geschlossen ist. Das Hinweisschild <em>&#8220;Begehen der Klamm außerhalb der Öffnungszeiten auf eigene Gefahr&#8221;</em> lässt aber wohl darauf schließen, dass die Klamm durchaus geöffnet ist, aber halt nichts kostet. Ich war punkt 8 Uhr am Eingang der Klamm (geöffnet ab 8 uhr, also jetzt nicht mehr kostenlos). Mein Argument, dass ich DAV-Mitglied bin <span style="text-decoration:underline;">und</span> eine Garmischer Kurkarte habe, deswegen eigentlich etwas rausbekommen müsste, haben den Kassenwärter <span style="text-decoration:line-through;">aber überzeugt</span> nicht interessiert. Ich durfte durch, ohne zu zahlen, weil wohl der Kassen-Computer noch nicht hochgefahren war. Wahrscheinlich hab ich das dann auch auf eigene Gefahr gemacht. Naja, egal.</p>
<p>Die Klamm kenne ich nun wirklich schon; sehr schön, aber halt doch nichts Neues. Deswegen diesmal kein Foto (es war auch nass und kalt und irgendwie &#8220;klamm&#8221; &lt;ach was?&gt; ), sondern einfach schnell durch. Man braucht auf diese Weise knapp 10 Minuten zum Klammausgang.</p>
<p>Ab jetzt geht es immer schön an der wildromantischen Partnach entlang auf einer fast langweiligen Forststraße. Wie ich schon von der Schachentour vor <span style="text-decoration:line-through;">drei</span> fast vier Jahren weiß, gewinnt man auf dieser Strecke nur sehr langsam an Höhe. Der Weg führt größtenteils durch Wald, aber auch die stelen Felswände links und rechts machen einen Sonnenschutz bis mindestens 11 Uhr überflüssig. Ich folge immer schön der Beschilderung &#8220;Reintal, Zugspitze&#8221;, auch wenn ich nicht vor habe das letzte Ziel heute noch zu erreichen.</p>
<p>Langsam aber sicher gewinne ich auf dem nach der Abzweigung zum Schachen folgenden Steig an Höhe und wandere weiter Richtung Reintal. Urplötzlich eröffnet sich ein traumhafter Blick über selbiges. Hier aber von der anderen Seite fotografiert:</p>
<p><a rel="attachment wp-att-62" href="http://www.tourenberichte.com/2009/08/auf-die-zugspitze-2962-m/cimg1286_kl/"><img class="size-full wp-image-62" title="Blick auf das Reintal" src="http://rainerfrank.files.wordpress.com/2009/08/cimg1286_kl.jpg" alt="Reintal" width="336" height="448" /></a></p>
<p>Gegen 11:30 Uhr bin ich an der Reintalangerhütte, die nicht nur auf der Terasse, sondern auch auf den im Umkreis aufgestellten Bierbänken und Sonnenstühlen zum Verweilen einlädt. Ich gönne mir eine Apfelschorle und ein paar Wiener mit Brot. Von dem mehrsprachigen Koch bin ich beeindruckt: an der Tür steht ein Schild, welche Sprachen in der Hütte gesprochen werden. Alle bekomme ich nicht mehr hin, aber sicherlich dabei waren: Hindu, Chinesisch, Japanisch, Baden-Württembergerisch und &#8220;mit Händen und Füßen&#8221;. Es waren aber noch ettliche mehr.</p>
<p>Um 12 uhr mache ich mich wieder auf den Weg zu meinem heutigen Tagesziel, der Knorrhütte. Nach dem Reintal wird der Weg etwas anspruchsvoller und bekommt einen alpineren Charakter. Trotzdem lässt sich der Steig hoch zur Knorrhütte in zwei Stunden problemlos bewältigen. Selbst mit Gepäck, von dem ich wie immer zu viel dabei hatte. Wir halten fest: es ist 14 Uhr; ich habe mein Tagesziel auf 2.052 Metern erreicht. Was mach ich denn jetzt den ganzen Nachmittag? Doch noch weiter zur Zugspitze? Naja, das sind ja doch noch ca. 1.000 Höhenmeter. Lieber nicht. Aber auf der Hütte wird es nicht langweilig, denn allein die Aussicht fasziniert mich für Stunden.</p>
<p>Außerdem musste ich noch ein kleines Missverständnis mit dem Wirt klären: ich hatte mein Lager am Dienstag reserviert. <span style="text-decoration:line-through;">Ein ganz schlaues Reservierungssystem im Internet zeigt an, ob noch Plätze verfügbar sind</span>. Ein wenig intelligentes System zeigt an, ob der Hüttenwirt die Ampel von grün auf rot gestellt hat, oder es eben verpennt hat. Da mir meine Reservierungsbestätigung per Mail erst am Donnerstag gegen 8 Uhr zugestellt wurde (man erinnere sich: da war ich am Eingang der Partnachklamm), hatte ich also keine. Und damit hatte ich also auch nicht reserviert. Wiedersehen um 20 Uhr zur &#8220;<em>Restschlafplatzvergabe</em>. Und wenn nicht genug Schlafplätze da sind, müssen welche im Gastraum schlafen&#8221;. Naja, es gibt schlimmeres dachte ich und stelle fest, dass die Knorrhütte mit D1-Handynetz abgedeckt ist. Mails gechecked. Wirt die Mail vorgelesen. &#8220;Ja dann passt doch eh alles, wenn ich das geschrieben habe&#8221;. Der Typ wirkt etwas &#8220;knorrig&#8221;, aber das muss er wohl sein, als Hüttenwirt der Knorrhütte.</p>
<div id="attachment_63" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a rel="attachment wp-att-63" href="http://www.tourenberichte.com/2009/08/auf-die-zugspitze-2962-m/cimg1301_kl/"><img class="size-thumbnail wp-image-63" title="Sicht von der Knorrhütte" src="http://rainerfrank.files.wordpress.com/2009/08/cimg1301_kl.jpg?w=150" alt="Sicht von der Knorrhütte" width="150" height="112" /></a><p class="wp-caption-text">Sicht von der Knorrhütte</p></div>
<p>Im Laufe des späteren Nachmittags und Abends wird es zunehmend wolkiger und nebliger.</p>
<p>Zeitweise ist die Hand vor Augen durch den Nebel nicht zu sehen. Und urplötzlich macht sich ein traumhafter Sternenhimmel über der Hütte auf.</p>
<p>Ich hasse Hüttenschlafsäcke. Außerdem hatte ich mindestens ein Weißbier weniger als der, der am meisten und am lautesten geschnarcht hat. Deswegen war nicht viel an Schlaf zu denken. Um 6 Uhr krieche ich aus dem Lager und genieße die morgendliche Stimmung vor der Hütte. Das Bild entstand um 06:40 Uhr:</p>
<div class="mceTemp mceIEcenter">
<dl class="wp-caption aligncenter">
<dt class="wp-caption-dt"><a rel="attachment wp-att-65" href="http://www.tourenberichte.com/?attachment_id=65"><img class="size-full wp-image-65" title="Morgenstimmung auf der Knorrhütte" src="http://rainerfrank.files.wordpress.com/2009/08/morgenstimmung_knorrhutte1.jpg" alt="Morgenstimmung auf der Knorrhütte" width="469" height="307" /></a></dt>
</dl>
</div>
<p>Nach einem Frühstück mache ich mich um 07:40 Uhr auf zur Zugspitze: direkt neben der Hütte beginnt ein recht steiler, aber auch nicht sehr schwieriger Steig, durch den man schnell an Höhe gewinnt. Immer mehr bekommt man Einblicke in das &#8220;weiße Tal&#8221;, dessen umliegende Felsen und Berge mich beeindrucken. Beeindruckend war jedoch auch die Geschwindigkeit, in der hier plötzlich Wolken herbei ziehen. Dunkle Wolken. Die waren aber gott sei Dank auch recht schnell wieder weg und haben sich in helle Wolken verwandelt.</p>
<p>Man sieht das alte Schneefernerhaus und recht klägliche Überreste des Schneeferner Gletschers. Ich mache keine Fotos mehr. Das Wetter ist ab mittags schlecht angesagt für den Zugspitzgipfel, und ich will ja noch ein bisschen was sehen. Also ohne Pause schnell weiter, auf einem problemlosen Steig, der aber nicht wirklich gut markiert ist.</p>
<p>Je näher man dem Zugspitzgipfel kommt, desto klarer wird einem, wie krass dieser Berg erschlossen ist. Skilifte wohin man schaut, Bagger die irgendwas neues bauen, das permanente Geräusch der Gletscherbahn, die zwischen den Bergstationen der Zahnradbahn und der Eibseebahn hin und her pendelt. Ich steige am Schneefernerhaus vorbei auf einem Geröllfeld steil hinauf in Richtung Zugspitze. Dieses Geröllfeld, für das ich wohl so ca. 15 Minuten gebraucht habe, ist jetzt die erste &#8220;anspruchsvollere&#8221; Stelle auf dieser Tour (die Länge mal nicht berücksichtigt). Und vor allem ist es sehr steil und richtig anstrengend! Kaum ist man zwei Schritte rauf, rutscht man einen wieder runter. Die Höhe von nun knapp 2.700 Metern und eine entsprechend dünne und auch kalte Luft, tun ihr übriges. Aber die Aussicht auf den Zugspitzgipfel motivieren dann doch, schnell weiter zu steigen.</p>
<p>Nach dem Geröllfeld geht es in einen mit Drahtseilen bestens abgesicherten Steig, auf dem die letzten ca. 200 Höhenmeter zum Münchner Haus überwunden werden. Ab und zu ist hier ein bisschen Schwindelfreiheit gefragt. Insbesondere auf dem Grat, der eine herrliche Aussicht auf den Eibsee zur einen und den Schneerfernser-Gletscher zur anderen Seite bietet, ist es doch recht &#8220;luftig&#8221;, aber schön!</p>
<p>Die letzten Stufen zum Münchner Haus bestehen aus einer Eisentreppe, die einen mitten in den Souvenirladen führt. Kulturschock pur. Nix mehr Bergromantik. Von einer Sekunde auf die andere ist man viel weiter in die Zivilisation zurückkatapultiert worden, als man es jemals haben wollte. &#8220;Did you <strong><em>walk</em></strong> the whole way?&#8221; fragt mich ein Ami mit Turnschuhen und kurzen Hosen. Und das obwohl ich ja noch gar nicht oben bin, sondern erst am Münchner Haus, unterhalb des Gipfels.</p>
<p>Vorbei an den Turnschuhtouristen geht es am anderen Ende wieder auf einen kleinen Steig, eine Leiter hoch, auf den eigentlichen Gipfel der Zugspitze, zweitausendneunhundertzweiundsechzig Meter über dem Meer. Es ist 10:20 Uhr, also gut 2,5 Stunden nach Abgang an der Knorrhütte. Leider recht neblig und keine wirklich sehr gute Sicht, aber hin und wieder kommt doch noch ein kleiner Sonnenstrahl durch.</p>
<p>Nicht nur wegen dem schlechter werdenden Wetter investiere ich 26,50 Euro in die gelenkschonende Abfahrt mit der Seilbahn zum Eibsee und der Zahnradbahn zurück zum Bahnhof Garmisch-Partenkirchen. Auf dem Weg zu Fuß zurück zum Skistadion spiele ich mit dem Gedanken, einfach wieder weiter zu gehen, wieder durch die Partnachklamm, durchs Reintal, auf die Zugspitze. Den Gedanken verwerfe ich. Aber ich komme wieder: vielleicht nächstes Jahr durch das Höllental auf die Zugspitze.</p>
<p>Empfehlenswerte Karte: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/385491007X?ie=UTF8&amp;tag=rainfran-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=385491007X">Kompass Wanderkarte Nr. 5, Wettersteingebirge, Zugspitzgebiet1:50000</a><img style="border:none!important;margin:0!important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=rainfran-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=385491007X" border="0" alt="" width="1" height="1" /></p>
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