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	<title>Tourenberichte.com - Der Berg- und Freizeit-Blog &#187; Chiemgauer Alpen</title>
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		<title>Rodeln von der Daffnerwaldalm (1.050m)</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Feb 2010 12:16:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berge]]></category>
		<category><![CDATA[Chiemgauer Alpen]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Rodeltour war schon länger geplant, und bis wir (das sind Betty, Bernd, Flo und ich) mal wieder einen Termin finden an dem alle Zeit haben, ist der Schnee wahrscheinlich geschmolzen; deshalb lassen wir uns vom schlechten Wetterbereicht nicht beirren und fahren mit zwei Autos um 08:00 Uhr in München los Richtung Nussdorf.Unser Ausgangspunkt ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://farm3.static.flickr.com/2743/4336702625_b727416ed1_m.jpg" alt="CIMG1575" width="218" height="164" />Die Rodeltour war schon länger geplant, und bis wir (das sind Betty, Bernd, Flo und ich) mal wieder einen Termin finden an dem alle Zeit haben, ist der Schnee wahrscheinlich geschmolzen; deshalb lassen wir uns vom schlechten Wetterbereicht nicht beirren und fahren mit zwei Autos um 08:00 Uhr in München los Richtung Nussdorf.<span id="more-709"></span>Unser Ausgangspunkt ist im im Rodelführer mit &#8220;<a href="http://maps.google.de/maps?q=47.738841,12.163489&amp;num=1&amp;sll=47.741946,12.156287&amp;sspn=0.060045,0.128059&amp;ie=UTF8&amp;ll=47.737851,12.163539&amp;spn=0.013507,0.038581&amp;z=15" target="_blank">Parken gegebüber dem Winkelwiesweg 25</a>&#8221; beschrieben ist. Dank Stau und der Tatsache, dass wir nur diese Beschreibung, ohne GPS-Koordinaten hatten, sind wir erst gegen 09:30 startklar.<br />
Übrigens liegt Nussdorf mit 600 Metern nicht gerade hoch. Deswegen schneit es hier auch nicht, wie sonstwo im Alpenlanf. Es regnet. Wir haben uns für die Wetterlage also wohl die denkbar schlechteste aller Möglichkeiten ausgesucht. Aber jetzt sind wir schon da, also gehen wir auch rauf.</p>
<p>Bis wir die Schuhe geschnürt haben und uns richtig eingepackt haben, ist uns schon klar, dass wir heute recht nass werden. Aber es gibt ja kein schlechtes Wetter <img src='http://www.tourenberichte.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /><br />
Gegenüber von besagter Hausnummer 25 startet die Rodelbahn, die heute aber eher als Schlittschuhbahn herhalten könnte. Unter dem Bach aus Regenwasser laufen wir auf blankem Eis Richtung Wald. Im Wald muss es ja besser werden, da regnets nicht so viel hin, da liegt dann auch Schnee. Im Wald regnets wirklich nicht mehr so sehr. Es liegt aber auch kein Schnee und wir tragen ab und zu unseren Schlitten nach oben, bis wir wieder mal ein verschneites oder wenigstens vereistes Stückchen finden. Egal, dann wirds halt eine Regenwanderung, statt einer Schlittenfahrt. Auch mal schön.</p>
<p>Doch mit jedem Höhenmeter wird der Regen weniger und der Graupel mehr, bis wir irgendwann tatsächlich feststellen können: das ist kein Regen, das ist Schnee. Hier wird dann auch die Rodelbahn besser. Unten blankes Eis mit einer Schicht Schnee drauf <img src='http://www.tourenberichte.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /><br />
Man kann mir ja gerne nachsagen, ich sei anspruchsvoll, aber nochmal 100 Höhenmeter weiter oben hatten wir einfach viel zu viel von der weißen Pracht. Der sehr schwere Schnee, ließ vermuten, dass wir mit dem Schlitten nicht wirklich schnell hier runter fahren. Aber mal sehen. Apropos sehen: der tief verschneite Wald sieht natürlich trotzdem sehr schön aus.</p>
<p>Nach ca. zwei Stunden erreichen wir die Daffnerwaldalm und machen erstmal eine Pause in der recht gemütlichen Hütte. Während unsere Anoracks am Kamin trocknen können, wählen wir aus dem wirklich preiswerten Angebot der Daffnerwaldalm aus. Ein gut gefüllter Teller Gulaschsuppe mit Brot kostst z.B. faire drei fünfzig.<br />
Ordentlich gestärt und aufgewärmt machen wir uns an die Abfahrt. Alle gut einpacken und los gehts.</p>
<p>Anfangs ist die Bahn recht steil und man kann trotz des nassen und tiefen Schnees einigermaßen gut fahren. Später versuchen wir in der Rille zu fahren, die der Hüttenwirt mit seinen Schneeketten hinterlassen hat. Das funktioniert nur manchmal. Sobald man die Spur verliert, verliert man auch die Geschwindgkeit und muss wieder schieben. Trotzdem haben wir riesigen Spaß!</p>
<p>Im unteren &#8211; vereisten &#8211; Teil der Bahn bekommt man nun auch mal RICHTIG Speed auf dem Schlitten. Schnell fahren funktioniert hier wunderbar. Lenken oder gar Bremsen muss allerdings auf diesem Teilstück hinten anstehen.<br />
Wenn man übrigens versucht, auf einer eisigen Bahn zu bremsen, in dem man die Füße aus den Boden stellt und den Schlitten vorne hochzieht, man aber ausgerechnet an dieser Stelle kein Eis, sondern Wasser unter den Füßen hat, wird man <em><strong>sehr schnell sehr nass.</strong></em><br />
Nachdem wir auch die oben erwähnte Schlittschuhbahn noch großteils fahrender Weise &#8220;bewältigt&#8221; haben, sind wir nach einer knappen Stunde zurück am Parkplatz. Durchnässt, aber sehr gut gelaunt.</p>
<p>Wir legen noch einen Tanktouristenstop in Niederndorf ein und sind dann mit nur wenig Stau (auch durch Umgehung der A93) nach ca 1,5 Stunden wieder in München.</p>
<p>Fazit: sehr lustig war&#8217;s. Um Wiederholung wird unbedingt gebeten!</p>
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		<title>Auf den Panorama-Berg Geigelstein (1.813 m)</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Jan 2010 08:07:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Berge]]></category>
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		<category><![CDATA[Chiemgauer Alpen]]></category>
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		<category><![CDATA[Traumtag]]></category>

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		<description><![CDATA[Mal wieder Sonntags treffen wir (Kathrin, Vroni und ich) uns am Kolumbusplatz, um von dort Richtung Chiemgau aufzubrechen. Unser heutiges Ziel: der Geigelstein. Von Sachrang aus wollen wir über die Schreckalm und die Priener Hütte auf den 1.813 Meter über dem Meer gelegenen Aussichtsgipfel steigen.

Bis wir uns am Ausgangspunkt, dem Parkplatz direkt vor dem Ortseingang [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mal wieder Sonntags treffen wir (Kathrin, Vroni und ich) uns am Kolumbusplatz, um von dort Richtung Chiemgau aufzubrechen. Unser heutiges Ziel: der Geigelstein. Von Sachrang aus wollen wir über die Schreckalm und die Priener Hütte auf den 1.813 Meter über dem Meer gelegenen Aussichtsgipfel steigen.<br />
<span id="more-501"></span><br />
<a href="http://www.tourenberichte.com/wp-content/uploads/2010/01/panorama_geigelstein1.jpg"><img class="alignleft" src="http://www.tourenberichte.com/wp-content/uploads/2010/01/panorama_geigelstein_tn.jpg" alt="Panorama Geigelstein im Winter" title="Panorama Geigelstein"></a>Bis wir uns am <a target="_blank" href="http://www.google.de/maps?q=47.692736,12.267968">Ausgangspunkt</a>, dem Parkplatz direkt vor dem Ortseingang Sachrang, warm eingepackt haben und die Schuhe geschnürt sind, ist es 08:30 Uhr.<br />
An der unübersehbaren Rodelbahn starten wir den Aufstieg, der anfangs recht harmlos auf einer relativ langsam ansteigenden Forststraße verläuft. Wir halten uns an die Wegweiser Richtung Priener Hütte und Geigelstein (über Schreckalm), die auf dieser Tour die Richtung recht gut erkennen lassen. An die angeschriebenen Zeiten sollte man nicht glauben; hier müsste man manchmal SEHR schnell, dann wieder SEHR langsam, und manchmal auch einfach rückwärts gehen.<br />
Nachdem wir gegen 11:00 Uhr die Schreckalm erreichen, ist der Wegverlauf nicht mehr so ganz klar; wir entscheiden uns nicht den Aufstieg zum Geigelstein zu nehmen, sondern gehen erst gerade aus weiter, wieder leicht absteigend zur <a target="_blank" href="http://www.priener-huette.de/">Priener Hütte</a>. Diese erreichen wir gegen 11:30 Uhr und gönnen uns noch unterhalb der Hütte erstmal eine kleine stärkende Pause, bevor wir den Gipfelstum angehen.<br />
Apropos Sturm: mit jedem Meter, dem wir dem Gipfel näher kommen, wird klarer: da oben ist&#8217;s windig. Serh windig!<br />
Ab der Hütte wird der Schnee allmählich tiefer und im Gegensatz zum bisherigen Aufstieg kann man auch ab und zu mal einsinken. Irgendwann lässt sich sogar Vroni, Königin des Ausrüstungs-Minimalismus, dazu überreden die <a target="_blank" href="http://www.amazon.de/gp/product/B002NPBHXE?ie=UTF8&#038;tag=tourenberichte-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=B002NPBHXE">Gamaschen</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=tourenberichte-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=B002NPBHXE" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /> anzulegen. Auf <a target="_blank" href="/karten-und-buchempfehlungen/">Grödeln oder Schneeschuhe</a> können wir aber noch ganz gut verzichten.<br />
Den Steigspuren folgend erreichen wir gegen 13:15 den Gipfel. Bei dem Panorama wird endlich wieder klar, warum es sich gelohnt hat, den Wecker auf 05:30 Uhr zu stellen. Einfach grandios!<br />
Getrübt wird die fantastische Aussicht nur durch den Wind, der einem am Gipfel oben sehr stark und vor allem eiskalt um die Ohren pfeift. Nach ca. 30 Minuten halten wir es nicht mehr aus und steigen wieder hinunter zur Hütte. Durch den tiefen Schnee können wir in sieben-Meilen-Schritten hinunterlaufen; die Kunst ist es, schneller zu laufen, als man einsinken kann <img src='http://www.tourenberichte.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Zurück auf der Hütte gönnen wir uns ein vernünftiges Mittagessen auf der sonnigen Terasse. Erst gegen 15:30 brechen wir wieder auf und machen uns an den Abstieg. Wir nehmen die Fahrstraße und sparen uns den Umweg über die Schreckalm. Um 17:00 Uhr &#8211; es dämmert bereits &#8211; sind wir wieder zurück am Parkplatz.<br />
Fazit: wunderbare Tour mit traumhaftem Panorama!</p>
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