27 May 2010
Auf den Fockenstein (1564 m)
Petrus scheint sich endlich ausgeweint zu haben und so nutzen wir die ersten Sonnenstrahlen am Pfingstsonntag aus und machen und mal wieder auf den Weg in Richtung Tegernsee.
Aufgrund des Champions-League Finales am Vortag gönnen wir uns zunächst erst einen “freien” Vormittag und machen uns erst Mittags auf den Weg.
Unser heutiges Ziel der Tour lautet Fockenstein – eine Tour, die man von Bad Wiessee aus locker in 4 Stunden bestreiten kann.
Letztes Jahr bin ich von Lenggries aus über den Geierstein auf den Fockenstein gegangen. Diese Tour ist auch sehr empfehlenswert, insbesondere, da sie nicht so viel begangen ist. Allerdings dauert sie etwas länger.
Wir parken am Parkplatz Sonnenbichl und gehen über das Zeiselbachtal in ca. 1 Stunde auf die Aueralm. Wettertechnisch ist in dieser einen Stunde fast alles dabei: Sonne, Regen, Hagel.
Im Sommer sollte man bei gutem Wetter sehr früh vor Ort sein um noch einen Parkplatz zu ergattern oder viel Glück haben
Die Tour bis zur Aueralm ist auch ideal zum Mountainbiken geeignet. Daher ist man gut beraten, wenn man die Augen offen hält um nicht womöglich von einem herunterdonnerndem Biker „mitgenommen“ zu werden.
Das letzte Mal bin ich im Februar auf die Aueralm (1299 m) gegangen, daher findet Ihr näheres zu Anfahrt, Parkplatz, etc. HIER.
Ohne Einkehr gehen wir direkt weiter in Richtung Fockenstein. Ein breiter Fahrweg führt an der Alm vorbei. Ca. 10 Minuten später gabelt sich der Weg und man kann zwei verschiedene Routen auf den Fockenstein wählen. Wir entscheiden uns für den Anstieg rechts über den östlich gelegenen bewaldeten Grat hinauf. Ab hier dauert der Aufstieg ca. 40-50 Minuten. Für den nun folgenden Aufstieg sollte man festes Schuhwerk mitbringen und (da er deutlich steiler ist als der bisherige Weg) Trittsicherheit. Da es die letzten drei Wochen viel geregnet hat ist der Aufstieg sehr glitschig – um nicht zu sagen: die reinste Schlammschlacht.
Nichts desto trotz erreichen wir nach 40 Minuten den Gipfel des Fockensteins (1564 m) und genießen dort eine herrliche Aussicht in alle Richtungen (Tegernsee, Lenggries, Hirschberg , Geierstein, Seekar, u.v.m.). Ab und an lacht uns die Sonne auch mal von oben an.
Für den Abstieg entscheiden wir uns für die etwas matscharmere Variante und gehen in Richtung Nordhang abwärts. Hier muss man mit einer kurzen aber einfachen Kletterpartie rechnen. Anschließend steigt man links über die Wiese ab auf den Sattel zwischen Neuhütteneck und Fockenstein. Hier mündet der Pfad in einen breiten Fahrweg, der Beschilderung in Richtung Aueralm folgend. Weitere 20 Minuten geht man von hier aus zunächst an den Neuhütten-Almen (1329 m) vorbei zur Aueralm und anschließend wieder zurück zum Parkplatz.
Fazit:
Nach einer langen Regenperiode hat es richtig gut getan mal wieder ein paar Sonnenstrahlen zu tanken. Für den Saisonauftakt eignet sich die Tour ideal zum Einstieg – oder auch für Langschläfer
Allerdings an sonnigen Tagen sehr überfüllt mit Wanderern und Mountainbikern.
Mir persönlich hat der Aufstieg von Lenggries aus über den Geierstein besser gefallen.
Gehzeit: ca. 2- 2,5 Stunden Aufstieg. 2 Stunden Abstieg
bewirtschaftete Hütten: Auerlam (ganzjährig geöffnet, kein Ruhetag) und Neuhüttenalm
Höhenunterschied: 780 Meter im Aufstieg
Schwierigkeitsgrad: sehr leicht. Gemütliche Tour bis zur Aueralm, auch mit Kindern gut machbar. Danach wird es etwas steiler. Trittsicherheit von Vorteil.
Gute Tourenberschreibung auch im Rother Wanderbuch: Münchener Wanderberge






Hi Doris,
schön wieder etwas von Dir zu finden. Wie geht es Dir? Würde mich freuen, wenn Du Dich mal melden würdest.
Liebe Grüße,
Antje
Antje Bittkowski
August 13th, 2011 at 7:46 pmpermalink
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