5 Oct 2009
Zum Blomberghaus (1.203 m)
Sonntag war endlich mal wieder ein Tag zum Ausschlafen. Leider – oder Gott sei Dank – war das Wetter aber viel zu gut, um den ganzen Tag im Bett zu bleiben. Aber wenn man erst um halb zehn aufsteht, klappt auch keine längere Tour mehr, deswegen gings dann recht spontan mit Vroni auf den Blomberg.
Von hier ging es um 12:10 Uhr los Richtung Blomberg. Ein einfacher “Turnschuhberg”, auf mehr hatten wir auch keine Lust, und für mehr wären wir auch nicht ausgerüstet gewesen.
Natürlich sind wir an einem herrlichen Spätsommer-Sonntag nicht allein auf dem Weg zum Blomberg, der mit einer Seilbahn und einer Sommerrodelbahn erschlossen ist. Wer glaubt, Deutschland leide unter zu wenig Nachwuchs, wird hier eines bessren belehrt
Wenn man nicht wie wir nach ca. 3 km auf die beschilderte Forststraße zum Blomberg abbiegt, sondern den nicht beschilderten normalen (etwas steileren) weg weiter geht, erreicht man das Blomberghaus wohl gemütlich in einer guten Stunde. Wir entscheiden uns blöderweise für den beschilderten und längeren Weg, und brauchen wohl 1,5 Stunden bis zum verdieneten Platz in der Sonne am Blomberghaus. Dort genießen wir Weißwürste und Leberkäs’. Nachdem uns die Tafel belehrt hat, dass der Schneeberg, den wir in weiter Ferne sehen, der Großvenediger ist, gönnen wir uns eine Auszeit auf den Bänken vor dem Kletterwald und genießen die spätsommerlichen Sonnenstrahlen.
Den Abstieg machen wir auf dem “schnelleren” Weg, also nicht auf der Forststraße. Wegen viel zu viel Kindern auf der Strecke, wahrscheinlich unendlich teurer Gebühren und der leppischen 100 Höhenmetern, die die Sommerrodelbahn hergibt, entscheiden wir uns zu Fuß abzusteigen. Aber wir kommen bestimmt im Winter zum Rodeln wieder!
Die Küche auf dem Blomberghaus kann man durchaus empfehlen, wenngleich man nicht ZU viel Flexibilität erwarten darf: “Was auf der Kartn steht ham ma, was ned drauf steht, ham ma ned. Wenn ma s hätten, hätt ma s drauf gschriebn”.
Gelungene sonnige Bergwanderung!
