31 Oct 2009

Geniales Panorama vom Hirschberg
(1670 m)

Verfasst von Rainer Frank

Panorama vom Hirschberg ausMit Kathrin mache ich mich heute morgen um kurz nach 08:00 Uhr in einem Stattauto auf Richtung Berge. Startpunkt ist der gebührenpflichtige Parkplatz in Scharling. Die zwei Euro wirft man dem vertrauensvollen Parkplatzbesitzer in einen Briefkasten. Von dort gehts bei kaiserlichem Wetter um kurz nach 9 Uhr erst ein Stück auf dem asphaltierten Hirschbergweg und später auf einer Forststraße bergan zum Hirschberg.

Schon nach einer knappen Stunde lassen wir uns auf einer sonnigen Bank eine Banane schmecken und genießen die Aussicht auf den Gipfel des Kratzer, der noch vor dem Hirschberg kommt und quasi der Hausberg des Hirschberghauses ist.
Gegen 10:15 zweigen wir von der Forststraße ab und nutzen den kürzeren, aber natürlich steileren Steig, der uns zur Talstation der Materialseilbahn bringt. Von dort gehts auf einem Steig weiter zum Hirschberghaus. Wir entscheiden uns hier für den Sommerweg, der aber dank schattiger Nordseitenlage sowie noch einigen Schneeresten, seinem Namen nicht wirklich alle Ehre macht.
Das Hirschberghaus haben wir ziemlich genau um 11:00 Uhr erreicht, gehen aber gleich weiter zum Gipfel, was nochmals etwa eine halbe Stunde kostet. Hier oben sieht man noch einiges vom frühen Wintereinbruch und hat nicht nur mit Schnee, sondern vor allem auch mit Eis zu kämpfen. Stöcke sind also vor allem für den Abstieg ratsam.
Bislang haben wir ja “nur” die Aussicht auf den Tegernsee genießen können, doch jegliche Mühe des Aufstiegs wird mehr als belohnt, sobald man den Gipfelgrat erreicht hat und das traumhafte Panorma auf alles, was die Alpen hergeben, genießen kann. Das Bild am Anfang dieses Eintrags liefert nur einen winzig kleinen Geschmack von dem, was wir sehen durften.

Wir finden auf dem Gipfel des Hirschbergs, auf dem wir an einem herrlichen Samstag naturgemäß nicht alleine sind, ein vergleichsweise windstilles und vor allem sonniges Plätzlichen und genießen eine gute Stunde lang das Gipfelpanorama. Um 12:35 machen wir uns wieder auf den Weg ins Tal.

Zurück gehts auf dem Anstiegsweg. Den Parkplatz erreichen wir nach gut 1,5 Stunden und sind dadurch auf früh genug dran, den Rückweg nach München vollkommen staufrei zu bewerkstelligen. Sch(n)ee war’s! :-)

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