7 Sep 2009
Das Steinerne Tor
Sonntag, 06.09.2009, 06:30 Uhr, Treffpunkt Kolumbusplatz.
In Vronis nagelneuem Gebrauchtpolo gehts mit Vroni, Kathrin, Nina und meiner Wenigkeit Richtung Berge. Ein Ziel hatten wir noch gar nicht und haben erstmal nur Rofan und damit A8 festgelegt. Während der Fahrt haben wir uns für das “Steinerne Tor” mit dem Kotalmjoch entschieden. Letzteres haben wir aber gar nicht bestiegen, weils auf den Dalfazer Wänden auch sehr schön war.
Nach ca. 1,5 Stunden waren wir schon an unserem Ausgangspunkt, sind aber erstmal daran vorbeigefahren. Nächstes mal wissen wirs: hier ist der Parkplatz
Gleich auf der anderen Straßenseite gehts steil nach oben Richtung Niederleger-Kotalm. In einer 3/4-Stunde haben wir bereits die ersten knapp 350 Höhenmeter hinter uns und gehen dann auf Weg 413 weiter zur Mitterleger-Kotalm, wo wir eine Stunde später eine kleine Rast einlegen.
Frisch gestärkt geht es an der verfallenen Hochleger-Kotalm vorbei zum steinernen Tor (1978 m). Der Weg dahin wird ab der Mitterleger-Kotalm erstmal etwas flacher, dafür steiniger. Leider irgendwann auch batziger, sodass man hin und wieder ein paar Ausweichsprünge machen muss, wenn man nicht Knöcheltief in der Scheiße im Schlamm stecken möchte.
Vom steinernen Tor, das man aufgrund seiner steinernen Torform
eigentlich nicht verwechseln kann, gehen wir weiter Richtung Hochiss. Auf einem nochmal recht steilen Weg, der auch etwas Trittsicherheit erfordert, und – wie wir feststellten – auch ein wenig steinschlaggefährdet ist, steigen wir auf gut 2.200 m, gehen aber nicht weiter bis zum Hochiss. Dieser liegt wohl noch ca. 20 Minuten entfernt. Statt uns den Klettersteig dorthin noch anzutun, genießen wir eine gipfelähnliche Rast auf den Dalfazer Wänden. Ein paar Wolken und recht kühler Wind, lassen uns doch recht schnell abkühlen und wir merken, dass Anfang September auf über 2.000 m auch eine heiße Tasse Tee nicht geschadet hätte.
Nachdem wir nach der Gipfelrast wieder zum steinernen Tor abgestiegen sind, gehen wir (nicht auf dem Anstiegsweg) weiter den Weg 413 in Richtung Dalfazalm. 
Diese lockt mit einer traumhaften Aussicht auf den Achensee, kurz einzukehren. Wir verzichten aber und steigen weiter ab Richtung Buchau. Ein kurzer beschildeter Abstecher bringt uns zum Dalfazer Wasserfall.
Wir halten uns immer an die Wegweiser Richtung Buchau und zumindest Nina und ich können der Versuchung nicht widerstehen, auf einer traumhaften Bank (eigentlich mehr eine hölzerne Sonnenliege) Platz zu nehmen, die Aussicht auf den Achensee und die Sonne im Gesicht zu genießen.
Gegen 15:30 sind wir in Buchau, von wo aus Vroni von freundlichen Franken zurück zum Polo-Parkplatz gebracht wird, und uns kurz darauf in Buchau abholen kommt.
Leider gestaltet sich der Rückweg dank zweier Baustellen, die in der früh noch gar kein Problem waren, als wesentlich zeitintensiver, sodass wir erst nach 18 Uhr zurück in München waren.
Trotzdem wars schön!
